| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 8.299 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Preis/Leistung!!
- Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- gut ablesbares TFT Display
- gutmütige Fahreigenschaften
- schöner Sound dank 180 Grad Hubzapfenversatz
- hochwertige Reifen
- etwas schwer
- Koffersystem fummelig anzubringen
- außer ABS keine technischen Extras
- Navigation kompliziert einzurichten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 698 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 70 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 50 mm USD-Telegabel vorne, nicht einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein in Zugstufendämpfung und Vorspannung einstellbar (Federweg 154)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli TRK 702 ist ein gut gemachtes Adventure-Bike für die Straße. Wer lieber bzw. öfter im Gelände unterwegs ist, der sollte sich die TRK 702 X mit 19 Zoll Felge vorne, längeren Federwegen und Mischbereifung ansehen. Die TRK überrascht mit einem erwachsenen Auftritt und wohlwollenden Fahreigenschaften. Der 70 PS Reihentwin macht Spaß und klingt für unsere Ohren sehr gut. Durch den Stahl-Gitterrohrrahmen macht die Maschine auch optisch einiges her. Der eigentliche Knüller bei diesem Bike ist aber ohne Frage der Preis: 7.299 Euro - da muss sich die Konkurrenz warm anziehen!MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Bob vs. Benelli TRK 702: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Benelli TRK 702, geht es beim Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um das Gefühl beim Losfahren, um die Art, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt – und darum, wofür man es wirklich nutzen möchte. Genau das wird hier gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in ihrem Charakter, in der Alltagstauglichkeit und in den Stärken und Schwächen, die man im echten Fahrbetrieb merkt?
Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs. Reiseenduro-Anspruch
Die Harley-Davidson Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Ansatz: markantes Design, ein eher entspanntes Fahrgefühl und eine Sitzposition, die auf ruhiges Gleiten statt auf sportliche Attacke ausgelegt ist. Die Benelli TRK 702 verfolgt dagegen einen klaren Reiseenduro-Charakter. Sie ist darauf ausgelegt, auch längere Strecken komfortabel zu bewältigen und dabei flexibel zu bleiben – inklusive dem Anspruch, dass nicht jede Fahrt nur auf glattem Asphalt stattfinden muss.
Wie sich das im Fahrgefühl bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Street Bob wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Das Tempo wird oft „mit dem Motor“ und dem eigenen Rhythmus gefunden. Die TRK 702 dagegen vermittelt eher das Gefühl eines vielseitigen Werkzeugs: Sie lädt dazu ein, Strecken zügig anzugehen, ohne dass der Komfort komplett verloren geht. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Touren wechselt, findet in der TRK 702 meist die passendere Grundhaltung. Wer dagegen vor allem das Cruiser-Gefühl sucht und kurze bis mittlere Fahrten genießt, wird mit der Street Bob deutlich mehr „Identität“ erleben.
Ergonomie und Sitzposition: entspannt vs. tourentauglich
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Harley-Davidson Street Bob setzt auf eine Haltung, die den Oberkörper eher entspannt lässt und den Fokus auf ein ruhiges Fahrgefühl legt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, besonders wenn man nicht ständig „aktiv“ gegen das Motorrad arbeiten möchte.
Die Benelli TRK 702 ist dagegen stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Ergonomie zielt darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Gerade bei wechselnden Streckenprofilen – von der Stadt bis zur Landstraße – spielt das eine große Rolle. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht nur „kurz um die Ecke“ fährt, profitiert von der tourorientierten Auslegung.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Street Bob punktet vor allem dort, wo man das Motorrad als Stil- und Fahrmaschine erlebt: an Ampeln, auf kurzen Runden, bei Fahrten, bei denen das „Wie“ wichtiger ist als das „Wie schnell“. Eine mögliche Schwäche zeigt sich, wenn der Fokus auf maximaler Langstrecken-Entspannung liegt: Je nach Fahrgewohnheit kann die Cruiser-Haltung nach längerer Zeit weniger neutral wirken als eine tourorientierte Position.
Die TRK 702 ist im Alltag oft die pragmatischere Wahl. Sie wirkt wie gemacht für regelmäßige Touren und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht nach jeder Fahrt „um Aufmerksamkeit bittet“. Als mögliche Schwäche kann sich der Reiseenduro-Charakter anfühlen, wenn man bewusst den reduzierten Cruiser-Look und das klassische Fahrgefühl sucht.
Motorcharakter und Ansprechverhalten: Drehmomentgefühl vs. Allround-Power
Beim Vergleich der Harley-Davidson Street Bob und der Benelli TRK 702 ist der Motorcharakter entscheidend. Die Street Bob steht typischerweise für ein eher „dickes“ Drehmomentgefühl, das man spürt, wenn man aus dem unteren Bereich herausfährt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig hochdrehen möchte, sondern lieber gleichmäßig beschleunigt.
Die TRK 702 ist dagegen stärker auf ein alltagstaugliches Gesamtpaket ausgelegt: Sie soll in unterschiedlichen Situationen zuverlässig funktionieren – vom entspannten Cruisen bis zum zügigen Überholen. Dadurch wirkt sie oft wie ein Motorrad, das man einfach „mitnehmen“ kann, ohne dass man sich ständig auf eine bestimmte Fahrweise einstellen muss.
Welche Seite passt zu welchem Fahrstil?
Wer gerne mit Gefühl fährt, das Motorrad „atmen“ lässt und den Charakter eines Cruisers genießen möchte, findet in der Street Bob häufig den besseren Match. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auf vielen Streckenarten gleich gut funktioniert und bei Bedarf auch dynamischer sein kann, wird mit der TRK 702 eher glücklich.
Handling und Fahrbarkeit: leichtfüßig im Alltag vs. stabil auf Strecke
Im Handling zeigen sich die unterschiedlichen Konzepte. Die Street Bob vermittelt oft ein eher direktes, cruiser-typisches Fahrgefühl. Sie ist nicht dafür gemacht, ständig maximale Schräglage zu suchen, sondern eher dafür, dass man entspannt fährt und das Motorrad dabei gut kontrollieren kann.
Die TRK 702 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle für längere Strecken priorisiert. Gerade wenn die Strecke länger wird oder das Tempo steigt, spielt das eine große Rolle. Auch auf weniger perfekten Straßen kann die Reiseenduro-Ausrichtung Vorteile bringen.
Stärken und Schwächen beim Kurvenfahren
Die Street Bob kann in Kurven sehr stimmig wirken, wenn man ihr Fahrtempo anpasst. Eine mögliche Schwäche entsteht, wenn man erwartet, dass ein Cruiser sich wie ein sportliches Motorrad verhält. Die TRK 702 ist hier oft „universeller“: Sie lässt sich meist leichter in unterschiedliche Fahrmodi integrieren, ohne dass man das Motorrad komplett neu „denken“ muss.
Komfort und Ausstattung: Fokus auf Stil vs. Fokus auf Funktion
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema – aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt wie ein Motorrad, das man vor allem wegen seines Charakters fährt. Das kann bedeuten: weniger „Technik-Fokus“, mehr „Fahrerlebnis“. Wer Wert auf ein klares, reduziertes Konzept legt, wird das als Stärke empfinden.
Die Benelli TRK 702 ist stärker auf Funktion und Touren ausgelegt. Das zeigt sich typischerweise darin, dass man sich auf längeren Strecken wohler fühlt und dass das Motorrad als Reisegerät gedacht ist. Wer regelmäßig unterwegs ist und dabei möglichst wenig Kompromisse eingehen möchte, wird die TRK 702 oft als runder erleben.
Was man beim Kauf realistisch bedenken sollte
Die Street Bob kann dann zur besten Wahl werden, wenn das Motorrad vor allem „das eigene Lebensgefühl“ transportieren soll und die Fahrten eher kurz bis mittel sind. Die TRK 702 ist dagegen eine sehr gute Option, wenn das Motorrad ein Alltags- und Tourenwerkzeug sein soll – also wenn viele Fahrten zusammenkommen und man ein Motorrad möchte, das über längere Zeit einfach passt.
Wartung, Alltag und Kostengefühl: pragmatisch planen
Bei der Entscheidung zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch das Kosten- und Wartungsgefühl. Beide Marken haben ihre eigenen Stärken im Service- und Ersatzteilumfeld. Im Vergleich zeigt sich jedoch häufig: Ein Reiseenduro-Ansatz wie bei der TRK 702 wird oft als „Allrounder“ genutzt, wodurch Wartungsintervalle und Verschleißteile im Alltag stärker ins Bewusstsein rücken können. Bei der Street Bob ist das Nutzungsmuster oft anders: weniger „Dauerbetrieb“, mehr „Genussfahrten“ – was die Wahrnehmung von Wartung und Verschleiß ebenfalls beeinflussen kann.
Wichtig ist: Nicht nur die reinen Wartungspunkte zählen, sondern auch, wie das Motorrad im Alltag gefahren wird. Wer viel Strecke macht, sollte bei der TRK 702 besonders auf die langfristige Tourentauglichkeit achten. Wer eher cruiser-typisch fährt, wird bei der Street Bob stärker auf das Fahrgefühl und die persönliche Passform achten.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders passend für Fahrer, die ein Cruiser-Motorrad suchen, das Charakter ausstrahlt und ein entspanntes Fahrgefühl liefert. Sie eignet sich gut für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Touren und für alle, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Teil des eigenen Stils. Wer gerne bewusst fährt und das Drehmomentgefühl sowie die cruiser-typische Sitzhaltung genießt, wird hier sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Die Benelli TRK 702 ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und längere Strecken möchten. Sie passt gut zu Menschen, die regelmäßig unterwegs sind, unterschiedliche Strecken fahren und dabei ein tourentaugliches Gesamtpaket suchen. Wer Komfort über mehrere Stunden priorisiert und ein Motorrad möchte, das auch außerhalb reiner Asphalt-Routen nicht sofort enttäuscht, findet in der TRK 702 meist die stimmigere Entscheidung.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt vor allem dann, wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht: Cruiser-Charakter, entspannte Ergonomie und ein Motorrad, das sich wie ein Statement anfühlt. Sie ist ideal für kürzere bis mittlere Fahrten, für Stadt und Landstraße im Genussmodus und für alle, die weniger „Allround-Tool“, sondern mehr „Identität auf zwei Rädern“ suchen.
Die Benelli TRK 702 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad möglichst vielseitig sein soll: Tourenkomfort, alltagstaugliche Fahrbarkeit und ein Konzept, das längere Strecken und wechselnde Bedingungen leichter macht. Wer regelmäßig fährt, gerne weiter weg plant und ein Motorrad möchte, das nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag als Reisegerät funktioniert, trifft mit der TRK 702 meist die passendere Entscheidung.