| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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Harley-Davidson Street Bob vs. BMW R 1250 R – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die BMW R 1250 R, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht ein klassischer Cruiser-Ansatz mit markantem Auftritt und direktem Fahrgefühl im Fokus, dort ein moderner Roadster mit viel Technik, ausgewogener Alltagstauglichkeit und einem Motor, der auf Touren wie auch im Stadtverkehr souverän auftreten kann. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen.
Erster Eindruck: Charakter und Design
Harley-Davidson Street Bob – reduziert, kernig, unverwechselbar
Die Street Bob setzt auf den typischen Harley-Look: kompakt, kantig und bewusst „roh“. Das Motorrad wirkt wie gemacht für alle, die einen klaren Stil mögen und lieber mit Haltung fahren als mit Technik-Show. Der Fokus liegt auf dem Gefühl, das beim Anfahren und Beschleunigen entsteht: direkt, emotional und mit einem Sound, der nicht im Hintergrund verschwindet.
BMW R 1250 R – aufgeräumt, modern, vielseitig
Die BMW R 1250 R wirkt dagegen wie ein durchdachter Roadster: cleanes Design, stimmige Proportionen und eine moderne Ausstrahlung. Wer gern „einfach losfährt“ und dabei auf Komfort, Alltagstauglichkeit und eine gewisse technische Unterstützung setzt, findet hier eine passende Basis. Der Charakter ist weniger „laut und wild“, sondern eher „kontrolliert und souverän“.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Street Bob: Drehmomentgefühl und unmittelbare Reaktion
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich schnell: Die Street Bob spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Drehmoment und Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Das Fahrgefühl ist oft „mechanischer“: Gas geben bedeutet spürbare Bewegung, und das Motorrad wirkt wie aus einem Guss. Für kurze Beschleunigungen, flüssiges Cruisen und das Fahren mit entspannter Haltung ist das ein echter Vorteil.
R 1250 R: Kraftentfaltung mit Reserven
Die BMW R 1250 R punktet im Vergleich häufig mit einer breiteren nutzbaren Leistungsentfaltung. Gerade bei längeren Strecken oder wechselnden Geschwindigkeiten wirkt der Motor oft wie ein zuverlässiger Begleiter: nicht nur für den Kick beim Start, sondern auch für gleichmäßiges Tempo und souveräne Überholmanöver. Wer Touren plant oder häufig zwischen Stadt und Land pendelt, profitiert von der Art, wie die Leistung über Drehzahlbereiche hinweg verfügbar bleibt.
Fahrwerk und Handling: Cruiser vs. Roadster
Street Bob: stabil im Cruisen, weniger „sportlich“ im Kern
Die Street Bob ist auf ein bestimmtes Fahrgefühl ausgelegt: ruhig, standfest und angenehm für längere Abschnitte im entspannten Rhythmus. Das Handling wirkt dabei weniger wie ein kompromissloses Sportgerät, sondern eher wie ein Motorrad, das man gern „laufen lässt“. In engen Kurven oder bei sehr dynamischer Fahrweise kann das Setup je nach Fahrstil weniger agil wirken als bei einem stärker straßenorientierten Roadster.
R 1250 R: agil genug für Alltag und Tour
Die BMW R 1250 R bringt im Vergleich oft die Balance aus Stabilität und Wendigkeit mit. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei häufigem Richtungswechsel im Alltag zeigt sich der Roadster-Charakter: Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen, ohne dass der Komfort komplett auf der Strecke bleibt. Wer gern zügig fährt, findet hier meist ein harmonischeres Gesamtpaket.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Street Bob: entspannte Haltung, aber mit Stilanspruch
Die Street Bob bietet eine Sitzposition, die zum Cruiser passt: eher entspannt, mit Fokus auf Präsenz und Fahrgefühl. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, vor allem auf kürzeren bis mittleren Strecken. Gleichzeitig gilt: Wer eine sehr aufrechte oder sehr sportliche Sitzhaltung bevorzugt, muss die ergonomische Ausrichtung individuell prüfen, denn der Cruiser-Charakter ist klar erkennbar.
R 1250 R: ausgewogen für verschiedene Strecken
Die BMW R 1250 R wirkt im Vergleich oft als „Allrounder“: Die Ergonomie ist so ausgelegt, dass sie sowohl im Stadtverkehr als auch auf längeren Touren funktioniert. Gerade wenn unterschiedliche Fahrstrecken anstehen, spielt die R 1250 R ihre Stärken aus. Dazu kommt, dass die Ausstattung und die Fahrunterstützung das Handling im Alltag spürbar erleichtern können.
Elektronik und Assistenz: Mehr Unterstützung bei der BMW
Street Bob: weniger „Regie“, mehr Fahrergefühl
Bei der Street Bob steht das unmittelbare Fahrerlebnis im Vordergrund. Im Vergleich wirkt die Elektronik eher zurückhaltend, wodurch das Motorrad sehr „direkt“ bleibt. Das ist für viele ein Vorteil, weil das Gefühl von Kontrolle und Rückmeldung besonders stark ist. Wer jedoch maximale Assistenz und fein abgestimmte Fahrmodi erwartet, wird bei einem Cruiser-Ansatz weniger „Software-Feeling“ finden.
R 1250 R: moderne Fahrmodi und mehr Sicherheit im Alltag
Die BMW R 1250 R bringt im Vergleich deutlich mehr moderne Technik mit. Fahrmodi, Assistenzfunktionen und eine insgesamt „intelligente“ Abstimmung können gerade bei wechselnden Bedingungen helfen: Nasse Straßen, wechselnde Beladung oder unterschiedliche Fahrstile lassen sich oft leichter abdecken. Das ist besonders interessant für Fahrer, die gern entspannt unterwegs sind, ohne auf technische Unterstützung zu verzichten.
Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die Street Bob überzeugt häufig durch ein gut dosierbares Gefühl und eine klare Rückmeldung am Hebel, während die BMW R 1250 R durch ihre Gesamtpaket-Philosophie oft mit mehr Stabilität und „Systemdenken“ punktet. Wer häufig bei Verkehrsdichte bremst oder viel im Alltag unterwegs ist, profitiert häufig von der BMW-typischen Abstimmung und der technischen Unterstützung.
Alltag, Wartung und Kostenfaktoren
Beim Thema Alltagstauglichkeit spielt nicht nur die Technik eine Rolle, sondern auch die Art, wie sich das Motorrad im Alltag „verwaltet“: Serviceintervalle, Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Händlernetz und die typische Pflege. Im Vergleich ist die BMW R 1250 R oft interessant, weil das Systemdenken und die moderne Ausstattung häufig gut in Wartungs- und Serviceprozesse passen. Die Street Bob kann dagegen punkten, wenn ein simpler, emotionaler Zugang zum Motorradfahren im Vordergrund steht und das Motorrad als „Projekt“ oder als klarer Stilbegleiter gesehen wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Emotionaler Charakter mit klarer Cruiser-Identität
- Direktes Ansprechverhalten und spürbare Motorwirkung
- Stil und Sound als Teil des Fahrerlebnisses
- Entspanntes Cruisen auf passenden Strecken
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger „Roadster-Agilität“ bei sehr dynamischer Fahrweise
- Technikfokus geringer als bei modernen Allround-Roadstern
- Ergonomie ist stark vom Cruiser-Konzept geprägt und nicht für jeden Fahrstil ideal
BMW R 1250 R – Stärken
- Vielseitigkeit für Stadt, Land und Tour
- Breite nutzbare Kraft und souveräne Leistungsentfaltung
- Moderne Elektronik für mehr Komfort und Unterstützung
- Ausgewogenes Handling mit guter Kontrolle
BMW R 1250 R – Schwächen
- Weniger „roher“ Cruiser-Charakter im Vergleich zur Street Bob
- Komplexität durch mehr Technik kann für Puristen weniger reizvoll sein
- Stilentscheidung: Wer ausschließlich auf Harley-Feeling setzt, könnte sich weniger „zu Hause“ fühlen
Für wen passt welches Motorrad?
Street Bob: die richtige Wahl für Cruiser-Fans
Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders passend, wenn der Fokus auf Stil, Sound und einem unmittelbaren Fahrgefühl liegt. Wer gern entspannt unterwegs ist, das Motorrad als Statement versteht und sich an einem kernigen Charakter erfreut, findet hier eine stimmige Lösung. Auch für kürzere bis mittlere Strecken kann die Street Bob genau die richtige Mischung aus Präsenz und Fahrspaß liefern.
R 1250 R: die richtige Wahl für Allrounder und Tourenfahrer
Die BMW R 1250 R eignet sich besonders, wenn ein Motorrad für viele Situationen funktionieren soll: Pendeln, Wochenendtouren, wechselnde Strecken und unterschiedliche Bedingungen. Wer Wert auf moderne Fahrunterstützung, ausgewogenes Handling und einen Motor legt, der auch bei längeren Fahrten gelassen bleibt, wird mit der R 1250 R häufig deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt vor allem dort, wo Emotion und Cruiser-Identität zählen: beim direkten Ansprechverhalten, beim unverwechselbaren Auftritt und beim entspannten Cruisen. Wer ein Motorrad sucht, das weniger „regelt“ und mehr „fühlt“, findet in der Street Bob eine starke Wahl. Die BMW R 1250 R ist dagegen die bessere Option, wenn Vielseitigkeit im Alltag und Komfort auf Touren Priorität haben: mit breiter nutzbarer Kraft, ausgewogenem Handling und moderner Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen erleichtert. Kurz gesagt: Street Bob für Stil und kerniges Fahrgefühl, R 1250 R für den souveränen Allrounder, der Touren und Alltag gleichermaßen gut abdeckt.