| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Kraftvoller Motor
- Präzises Fahrwerk
- Windschutz
- Fahrkomfort
- Bedienung
- Niedertourig nichts zu holen
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor | |
| Hubraum | 1.261 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 158 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 251 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | Breite: 120 mm, 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Breite:190 mm, 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Ducati Multistrada 1260 – welcher Vergleich passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Ducati Multistrada 1260, wird der Vergleich spannend: Hier trifft klassischer Cruiser-Charakter auf moderne Reise- und Allround-Technik. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung oft leichter – oder zumindest klarer. Denn am Ende geht es weniger darum, welches Bike „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil, den Strecken und den Erwartungen passt.
Grundidee und Charakter: Cruiser vs. Reise-Allrounder
Die Harley-Davidson Street Bob steht für reduzierten Look, spürbaren Vibe und ein Fahrgefühl, das stark über Motor und Haltung definiert wird. Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen als vielseitiges Motorrad gedacht, das lange Strecken ebenso souverän abspult wie dynamische Fahrten. Schon die Ausrichtung zeigt sich im Alltag: Während die Street Bob eher „genussvoll cruiset“, will die Multistrada 1260 „mitnehmen“ – technisch, komfortabel und mit viel Reserven.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. Leistungsentfaltung
Im Vergleich der Motorcharaktere fällt auf, dass die Street Bob vor allem über ein kräftiges, direktes Drehmomentgefühl punktet. Das macht das Motorrad besonders angenehm bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten und beim entspannten Fahren. Die Multistrada 1260 wirkt dagegen oft „breiter“ in der Leistungsentfaltung: Sie fühlt sich dynamischer an, wenn es zügiger wird, und bietet mehr Spielraum für sportliche Manöver. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und zügigen Passagen wechselt, spürt den Vorteil der Multistrada besonders schnell.
Fahrkomfort und Ergonomie: entspannte Haltung vs. Reise-Position
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema – aber auf unterschiedliche Art. Die Harley-Davidson Street Bob setzt auf eine eher klassische Cruiser-Ergonomie. Das kann für viele Fahrer genau richtig sein, weil die Sitzposition entspannt wirkt und das Motorrad nicht „zu sportlich“ fordert. Gleichzeitig kann die Haltung bei längeren Fahrten je nach Körpergröße und Gewohnheit auch mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Die Ducati Multistrada 1260 ist als Reise-Allrounder gebaut. Dadurch ist die Sitzposition häufig so ausgelegt, dass auch längere Etappen angenehm bleiben. Dazu kommen die typischen Stärken moderner Reise-Motorräder: bessere Abstimmung für wechselnde Strecken, mehr Unterstützung durch Elektronik und ein Fahrwerk, das sich auf unterschiedliche Situationen einstellen lässt.
Federung und Dämpfung: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Multistrada 1260 spielt ihre Stärken besonders aus, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn sich die Anforderungen schnell ändern. Die Street Bob kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie bleibt stärker auf den Cruiser-Fokus getrimmt. Wer häufig auf glatten Straßen unterwegs ist und das Motorrad vor allem für Genussfahrten nutzt, wird die Abstimmung der Street Bob oft als stimmig empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt oder unterschiedliche Beläge erwartet, profitiert eher von der Reiseauslegung der Multistrada.
Handling und Fahrgefühl: leichtfüßig vs. „massig“
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt in vielen Situationen „präsenter“: Sie fühlt sich stabil an, aber nicht unbedingt wie ein klassisches Leichtgewicht. Das ist kein Nachteil, solange das Fahrprofil dazu passt. In ruhigem Tempo und bei gleichmäßigen Kurvenradien spielt die Street Bob ihre Stärken aus.
Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen oft das Motorrad, das sich schneller anfühlt, wenn es um Richtungswechsel, zügiges Kurvenfahren oder dynamische Fahrten geht. Gerade wenn die Strecke mehr Kurven als Geradeaus bietet, wirkt die Multistrada häufig agiler und „intuitiver“ in der Abstimmung.
Bremsen und Kontrolle: Vertrauen in der Praxis
Beide Motorräder bieten eine solide Basis für sicheres Fahren. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die Multistrada 1260 durch ihre moderne Auslegung häufig mehr elektronische Unterstützung mitbringt. Das kann in kritischen Situationen oder bei wechselnden Bedingungen den Unterschied machen, weil das Motorrad stabil bleibt und das Fahrgefühl konsistent bleibt. Die Street Bob punktet eher über das direkte mechanische Gefühl und die klare Rückmeldung – wer dieses Fahrgefühl mag, fühlt sich schnell zuhause.
Elektronik und Assistenz: moderne Möglichkeiten bei der Multistrada
Ein großer Unterschied liegt in der Ausrichtung der Ducati Multistrada 1260 als technisch starkes Reisegerät. Elektronik, Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Situationen anzupassen. Das macht das Fahren entspannter, vor allem wenn Wetter, Belag oder Tempo variieren.
Die Harley-Davidson Street Bob ist weniger auf „Regelung“ ausgelegt und mehr auf das unmittelbare Fahrerlebnis. Das kann für viele genau der Reiz sein: weniger Technik-Overload, mehr Fokus auf Motor, Sound und Linie. Wer aber regelmäßig mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist und sich eine moderne Unterstützung wünscht, wird die Multistrada im Alltag oft als komfortabler empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders bei der Frage: Wie oft wird wirklich „gefahren“, und wie oft wird das Motorrad nur bewegt? Die Street Bob ist für viele ein Bike, das man gerne startet, um eine Runde zu drehen – mit Charakter und ohne großes Drumherum. Sie eignet sich gut für Fahrten, bei denen das Motorrad im Vordergrund steht und nicht die perfekte Tour-Planung.
Die Multistrada 1260 ist dagegen ein Motorrad, das für Touren gemacht ist. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert von der Reiseauslegung: mehr Komfortreserven, mehr Anpassungsmöglichkeiten und ein Gesamtpaket, das auch nach mehreren Stunden noch „leicht“ wirkt. Gerade wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch Landstraße und wechselnde Straßenqualität bietet, spielt die Multistrada ihre Stärken aus.
Wartung und Besitzgefühl: zwei Welten
Beim Thema Service und Wartung gibt es keine pauschale Wahrheit, denn Pflege, Nutzung und Fahrweise entscheiden mit. Dennoch lässt sich im Vergleich festhalten: Die Street Bob wird oft als unkompliziert im Charakter wahrgenommen, weil sie stark auf das Wesentliche setzt. Die Multistrada 1260 bringt mehr Technik mit, was im Gegenzug mehr Komfort und Anpassung bedeutet. Wer Technik mag und sich gerne mit Einstellungen beschäftigt, wird die Ducati als „Werkzeug“ für verschiedene Fahrstile schätzen. Wer lieber schlicht fährt und wenig anpassen möchte, fühlt sich mit der Harley oft wohler.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Charakter und Sound: Cruiser-Vibe und ein unmittelbares Fahrgefühl.
- Entspanntes Fahren: angenehm für gleichmäßige Strecken und Genussfahrten.
- Reduzierte Ausrichtung: weniger „Regelung“, mehr Fokus auf Motor und Linie.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Reise-Anspruch: bei sehr langen Touren kann die Cruiser-Ergonomie je nach Fahrer mehr fordern.
- Elektronik-Fokus: weniger moderne Assistenz im Vergleich zur Multistrada.
- Dynamik-Anspruch: wenn es sportlich und schnell werden soll, spielt die Ducati oft die stärkere Karte.
Ducati Multistrada 1260 – Stärken
- Allround-Kompetenz: stark für Stadt, Landstraße und lange Etappen.
- Elektronik und Anpassung: mehr Kontrolle und Komfort durch moderne Funktionen.
- Dynamisches Fahrgefühl: mehr Reserven für zügiges Fahren und Kurven.
Ducati Multistrada 1260 – Schwächen
- Technik-Fokus: wer maximale Einfachheit sucht, könnte sich weniger „pur“ fühlen.
- Charakter: der Cruiser-Vibe der Street Bob wird nicht in gleicher Form vermittelt.
- Anspruch an Abstimmung: Einstellungen und Fahrmodi können je nach Vorlieben mehr Aufmerksamkeit erfordern.
Welche Wahl ist die richtige? Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, direktem Fahrgefühl und entspannten Fahrten liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad vor allem als Erlebnis sehen – mit klarer Linie, spürbarem Motorgefühl und einem Stil, der nicht nach „Allround“ schreit, sondern nach Persönlichkeit. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern cruiset und weniger Wert auf maximale elektronische Unterstützung legt, wird mit der Street Bob sehr zufrieden sein.
Die Ducati Multistrada 1260 empfiehlt sich, wenn ein Motorrad für unterschiedliche Einsätze gesucht wird: längere Touren, wechselnde Straßenbedingungen und auch dynamischere Passagen. Die Multistrada wirkt dabei oft wie das „eine Bike für alles“, weil Komfort, Kontrolle und Anpassungsmöglichkeiten zusammenkommen. Wer Technik mag, gerne variiert und auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommen möchte, trifft mit der Multistrada 1260 meist die passendere Entscheidung.