UVP 16.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 9.990 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
Was kann der neue Harley-Bobber mit dem 117ci V2?
Weiter zum Testbericht
Was taugt die Ikone?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
  • krasser Sound
  • lässiger Auftritt
  • technisch gut ausgestattet
Kontra:
  • Bremsen sind nur okay
  • ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
  • Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Pro:
  • Verarbeitung
  • Motor
  • Wendigkeit
  • Fahrkomfort
  • Ausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht293kg
Radstand1.630mm
Länge2.320mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.160mm
Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Classic
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment156 NM bei 2.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite240km
Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne100/90B19,57H,BW
Reifen hinten150/80B16,77H,BW
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneHydraulische Kayaba USD-Gabel, 41mm (Federweg 150)mm
Federung hintenProgressives Kayaba Mono-Federbein einstellbar in Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80/18
Reifen hinten180/55/17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Brembo 4-Kolben-Bremszangen, radial montiert ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange ( Ø 245 mm)

Fazit

Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.


Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
 
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000 € (Aktion!)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: 2006 - heute
  • Farben: rot, blau, grau, schwarz, oliv

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Street Bob vs. Ducati Scrambler Icon: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, aber beim Fahren ganz unterschiedliche Prioritäten setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau hier liegt der Reiz beim Vergleich Harley-Davidson Street Bob gegen Ducati Scrambler Icon: Der Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Ansatz mit markantem Auftritt und einem Motor, der sich eher nach Drehmoment als nach Drehzahl anfühlt. Die Ducati Scrambler Icon dagegen bringt den Scrambler-Charakter mit – lebendig, verspielt und mit dem Anspruch, sich auch abseits der reinen Komfortzone wohlzufühlen.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit die Entscheidung leichter fällt, wenn es um die passende Fahrart, den Einsatzzweck und das gewünschte Gefühl geht.

Grundcharakter: Cruiser-DNA trifft Scrambler-Feeling

Harley-Davidson Street Bob: Ruhe, Druck und „Big Bike“-Präsenz

Der Street Bob wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Zurückhaltung verzichtet. Die Sitzposition und die Gesamterscheinung sind auf den Cruiser-Fahrstil ausgelegt: entspannt, mit Blick nach vorn und einem Fahrgefühl, das stark über den Motor und das Drehmoment geprägt wird. Das macht ihn besonders attraktiv, wenn häufige Stop-and-go-Situationen oder längere Abschnitte auf der Landstraße eher „gemütlich“ gefahren werden sollen.

Ducati Scrambler Icon: Agilität, Stil und ein aktiveres Fahrgefühl

Die Ducati Scrambler Icon steht dagegen für einen Motorradtyp, der sich gern bewegt. Der Scrambler-Ansatz zielt auf eine dynamischere Gangart: Das Motorrad wirkt leichter zu „führen“, reagiert direkter und lädt dazu ein, Kurven nicht nur durchzurollen, sondern aktiv zu fahren. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag nicht nach „nur cruisen“ anfühlt, sondern nach „mitfahren und genießen“, findet hier einen klaren Gegenentwurf.

Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere im Alltag unterscheiden

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem eines: Die Art, wie Leistung und Drehmoment umgesetzt werden, prägt das gesamte Fahrgefühl. Der Street Bob vermittelt mehr „Druck von unten“ und wirkt dadurch besonders souverän bei gleichmäßiger Fahrt. Das ist angenehm, wenn häufige Geschwindigkeitswechsel nicht im Fokus stehen, sondern eher ein ruhiger Rhythmus.

Die Scrambler Icon wirkt dagegen oft „lebendiger“ im Ansprechverhalten. Das bedeutet nicht, dass sie nur für sportliche Fahrten gedacht ist – aber sie belohnt eher das aktive Arbeiten mit Gas und Gang. Wer gern beschleunigt, zügig in den nächsten Abschnitt startet oder in Kurven mehr Dynamik möchte, wird den Unterschied schnell merken.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Street Bob: souverän und auf Geradeaus-Flow ausgelegt

Der Street Bob spielt seine Stärken vor allem dann aus, wenn die Fahrt fließt. In typischen Alltagsrouten und auf längeren Landstraßenabschnitten wirkt das Motorrad stabil und gutmütig. Das Handling fühlt sich dabei weniger „sportlich-zackig“ an, sondern eher wie ein kontrollierter Cruiser-Ansatz: Man fährt vorausschauend, lässt das Motorrad arbeiten und genießt den Rhythmus.

Scrambler Icon: wendiger, direkter und kurvenfreudiger

Die Ducati Scrambler Icon ist im Vergleich dazu spürbar agiler. Das zeigt sich besonders in Situationen, in denen häufiges Einlenken, Richtungswechsel oder das schnelle Anpassen an den Straßenverlauf gefragt sind. Wer gern kurvig unterwegs ist oder in der Stadt häufiger zwischen engen Lücken und wechselnden Fahrbahnbedingungen navigiert, profitiert von diesem aktiveren Charakter.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Street Bob wirkt beim Bremsen eher „cruiser-typisch“: berechenbar, mit einem Gefühl von Kontrolle, das zu seinem Charakter passt. Die Ducati Scrambler Icon wirkt im Vergleich oft unmittelbarer im Ansprechverhalten – besonders dann, wenn zügig verzögert oder die Geschwindigkeit vor Kurven gezielt reduziert werden soll.

Wichtig ist: Die subjektive Bremswirkung hängt nicht nur von der reinen Leistungsfähigkeit ab, sondern auch davon, wie das Motorrad insgesamt balanciert ist. Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser- und Scrambler-Konzept: Der Street Bob bleibt eher auf Stabilität und gleichmäßigen Flow fokussiert, während die Scrambler Icon mehr „Feedback“ vermittelt und dadurch sportlicher wirkt.

Sitzposition und Komfort: Langstrecke vs. lebendiger Alltag

Street Bob: entspannter Cruiser-Komfort

Die Sitzposition des Street Bob ist auf entspanntes Fahren ausgelegt. Das ist ein Vorteil, wenn der Fokus auf Komfort liegt und die Fahrt nicht ständig „aktiv“ gestaltet werden muss. Gerade bei längeren Strecken oder wenn der Tag eher nach Genuss als nach sportlicher Herausforderung klingt, kann das ein entscheidender Punkt sein.

Scrambler Icon: aufrechter, direkter und oft angenehmer im Wechsel

Die Scrambler Icon bietet eine Sitzhaltung, die sich häufig als „alltagstauglich“ anfühlt: nicht zu gestreckt, nicht zu tief, sondern eher so, dass man das Motorrad gut kontrollieren kann. Das macht sie interessant, wenn die Fahrten gemischt sind – Stadt, Landstraße und gelegentlich auch mal eine Strecke, auf der man mehr Lust auf Kurven hat.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und typische Nutzung

Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad manövrieren lässt und wie gut es sich bei niedrigen Geschwindigkeiten anfühlt. Der Street Bob punktet hier mit seinem souveränen Auftreten und dem ruhigen Motorcharakter. Allerdings ist das Cruiser-Feeling nicht immer „leichtfüßig“ – wer sehr häufig enge Passagen fährt, merkt den Unterschied zur Scrambler-Philosophie.

Die Scrambler Icon wirkt im Alltag oft agiler. Das erleichtert das Rangieren, das schnelle Reagieren auf Verkehrssituationen und das zügige Durchfahren von wechselnden Streckenprofilen. Wer also ein Motorrad sucht, das sich nicht nur auf der Landstraße gut anfühlt, sondern auch im täglichen Mix, findet in der Ducati häufig den passenderen Charakter.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken des Harley-Davidson Street Bob

  • Charakterstarkes Cruiser-Feeling mit Drehmoment-Schwerpunkt und souveränem Fahrrhythmus.
  • Entspannter Komfort, der besonders auf längeren Strecken angenehm sein kann.
  • Stabile Grundhaltung, die das Motorrad berechenbar wirken lässt.

Mögliche Schwächen des Harley-Davidson Street Bob

  • Weniger „sportlich-direktes“ Handling im Vergleich zur Scrambler-Philosophie.
  • Aktives Fahren fühlt sich nicht so im Fokus an wie beim Ducati-Konzept.

Stärken der Ducati Scrambler Icon

  • Agiles, lebendiges Fahrgefühl mit direkterer Reaktion.
  • Kurven- und Alltagsfreude, besonders bei wechselnden Strecken.
  • Scrambler-Ansatz, der auch außerhalb reiner Cruiser-Routen Spaß macht.

Mögliche Schwächen der Ducati Scrambler Icon

  • Weniger „entspanntes Rollen“ als beim Cruiser-Ansatz – das Motorrad lädt eher zum aktiven Fahren ein.
  • Wer maximalen Langstrecken-Komfort ohne „Fahraktivität“ sucht, muss für sich prüfen, ob der Charakter passt.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Street Bob und Ducati Scrambler Icon hängt weniger davon ab, welche Marke „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Motorradgefühl gesucht wird.

Street Bob ist besonders passend für…

  • Fahrten, bei denen entspanntes Cruisen im Vordergrund steht.
  • Menschen, die Charakter und Präsenz suchen und den Motor lieber als „Druckquelle“ erleben.
  • Routen mit längerem Flow auf Landstraße oder Autobahn-ähnlichen Abschnitten (je nach persönlichem Fahrprofil).

Scrambler Icon ist besonders passend für…

  • Fahrer, die Agilität und ein direkteres Handling bevorzugen.
  • Alltag mit viel Verkehr, wechselnden Situationen und häufigen Richtungswechseln.
  • Menschen, die Kurven nicht nur „durchrollen“, sondern aktiv gestalten möchten.

Fazit:

Der Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn ein souveränes Cruiser-Gefühl, entspannter Komfort und ein Motorcharakter im Vordergrund stehen, der vor allem über Drehmoment überzeugt. Wer gern gleichmäßig fährt, den Rhythmus genießt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein „ruhiger Begleiter“ anfühlt, wird mit dem Street Bob sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Ducati Scrambler Icon passt dagegen besser zu Fahrern, die ein lebendiges, agiles Motorrad wollen: mit direkterem Ansprechverhalten, mehr Kurvenfreude und einem Charakter, der auch im Alltag Spaß macht. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und wechselnden Streckenprofilen pendelt und dabei ein aktiveres Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Scrambler Icon den stimmigeren Partner.

Kurz gesagt: Cruiser-Fokus für entspanntes Cruisen – Scrambler-Fokus für Agilität und Fahrspaß im Wechsel.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙