| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
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Harley-Davidson Street Bob vs Honda CB 1100 EX – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Klassik“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Bob steht für den typischen Cruiser-Charakter mit markanter Optik und einem Motorgefühl, das auf Drehmoment und Gelassenheit setzt. Die Honda CB 1100 EX wirkt dagegen wie ein modernes Retro-Bike: klassisch gezeichnet, aber mit dem Anspruch, sich im Alltag genauso souverän zu bewegen wie auf längeren Touren.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die beiden Modelle im Fahralltag unterscheiden: Wie fühlt sich die Kraft an? Wie leicht wirkt das Handling? Und wo liegen die jeweiligen Stärken – sowie die typischen Schwächen?
Design und Charakter: Cruiser-Statement vs. Retro-Feinschliff
Harley-Davidson Street Bob: kantig, direkt, unverkennbar
Die Street Bob ist ein Bike, das Präsenz ausstrahlt. Der Look ist bewusst reduziert, aber nicht beliebig: Linienführung, Proportionen und die „Hands-on“-Anmutung machen klar, dass hier ein Cruiser mit Haltung im Vordergrund steht. Wer auf ein Motorrad setzt, das im Stand schon Aufmerksamkeit erzeugt, findet in der Street Bob eine sehr passende Basis.
Honda CB 1100 EX: klassisch, aber sauber abgestimmt
Die CB 1100 EX spielt die Retro-Karte mit viel Liebe zum Detail. Das Gesamtbild wirkt stimmig und „rund“, ohne zu verspielt zu sein. Gerade für Fahrer, die den klassischen Stil mögen, aber dennoch Wert auf eine moderne, alltagstaugliche Abstimmung legen, ist das Konzept attraktiv.
Motorcharakter: Drehmomentgefühl vs. ausgewogene Laufkultur
Der größte Unterschied zwischen beiden Motorrädern zeigt sich im Motorgefühl. Die Street Bob vermittelt typischerweise ein kräftiges, eher „untenrum“ geprägtes Ansprechverhalten. Das passt gut zu entspanntem Fahren, bei dem man viel über Gasstellung und Drehmoment arbeitet statt über hohe Drehzahlen.
Die CB 1100 EX dagegen wirkt in der Regel harmonischer und „motorisch gleichmäßiger“. Das bedeutet: Der Antrieb zieht oft sehr kultiviert durch und lässt sich gut dosieren. Wer gern gleichmäßig beschleunigt, ohne ständig die Drehzahl im Blick zu behalten, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fahrgefühl im Alltag: Handling, Sitzposition und Übersicht
Street Bob: Cruiser-typisch entspannt – aber nicht „sportlich“
Die Street Bob ist auf ein entspanntes Fahrgefühl ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, sind klar cruiser-orientiert. Das ist im Stadtverkehr angenehm, weil man nicht ständig „arbeitet“, um das Bike zu bewegen. Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: Wer ein besonders agiles, sportlich-kurvenfreudiges Handling erwartet, wird eher bei anderen Motorradtypen fündig.
CB 1100 EX: souverän und gutmütig – mit Retro-Charme
Die Honda wirkt im Vergleich oft etwas „leichter“ im Kopf, weil die Abstimmung auf ruhiges, kontrolliertes Fahren ausgelegt ist. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten – vom zügigen Stadtverkehr bis zur Landstraße – zeigt sich die CB 1100 EX häufig als sehr berechenbar. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur auf einer Art von Strecke wohlfühlt.
Komfort und Ergonomie: Für kurze Wege und lange Touren
Bei Komfort geht es nicht nur um Sitzhöhe oder Federung, sondern auch um das Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Wind-/Straßengefühl. Die Street Bob punktet häufig mit dem cruiser-typischen „Relax“-Empfinden: Man sitzt so, dass man Kilometer abspulen kann, ohne ständig in eine sportliche Haltung zu geraten. Dafür kann es je nach Fahrprofil weniger ideal sein, wenn sehr dynamische Passagen oder häufiges hartes Einlenken im Fokus stehen.
Die CB 1100 EX ist oft die Wahl für Fahrer, die Komfort mit einer gewissen Alltagstauglichkeit verbinden möchten. Die Abstimmung zielt darauf ab, dass das Motorrad auch auf längeren Strecken nicht „anstrengend“ wird. Typische Schwäche wäre hier eher, dass das Bike weniger „roh“ wirkt als ein Cruiser-Statement – wer genau diesen Charakter sucht, könnte sich schneller an der Honda „glatter“ fühlen.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?
Beide Motorräder sind auf ihre Art stabil. Die Street Bob vermittelt dabei häufig den Eindruck, dass sie ihre Stärke in der kontrollierten, ruhigen Linie hat. In flotteren Situationen kann das Fahrwerk je nach Beladung und Fahrstil sehr gut funktionieren – aber das Motorrad bleibt eher ein Cruiser als ein kompromissloses Sportgerät.
Die CB 1100 EX wirkt oft als „Allrounder“: Sie kann stabil liegen, ohne dass man das Gefühl hat, ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken variieren oder wenn nicht jede Fahrt ein „reines“ Tourenszenario ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Charakter und Optik: Ein klarer Cruiser-Look, der sofort erkennbar ist.
- Motorgefühl: Drehmomentorientiertes Fahren macht Spaß, besonders bei entspannter Gangart.
- Alltagsentspannung: Die Sitz- und Fahrphilosophie lädt zu entspannten Fahrten ein.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger sportlich-agil: Wer maximale Kurvenagilität sucht, wird eher enttäuscht.
- Charakter statt „Feinheit“: Das kann je nach Geschmack genau richtig oder eben zu „direkt“ sein.
Honda CB 1100 EX – Stärken
- Ausgewogene Abstimmung: Oft sehr berechenbar in unterschiedlichen Situationen.
- Motorlauf: Kultiviertes Ansprechen und gleichmäßiges Beschleunigen.
- Tourentauglichkeit: Komfort und Kontrolle passen häufig gut zusammen.
Honda CB 1100 EX – Schwächen
- Weniger „Cruiser-Rohheit“: Wer das Harley-Feeling sucht, findet es hier nicht in gleicher Form.
- Retro statt Statement: Die Wirkung ist eher elegant als „laut“ im Auftritt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Marke „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Street Bob ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Stil, Sound und Cruiser-Charakter mitbringen muss. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen entspanntes Tempo, Drehmoment und ein markantes Auftreten im Vordergrund stehen.
Die CB 1100 EX ist die bessere Wahl, wenn ein klassisches Design mit einer sehr alltagstauglichen, gleichmäßigen Fahrcharakteristik gesucht wird. Wer gern variabel fährt – Stadt, Landstraße und auch mal längere Touren – bekommt mit der Honda häufig ein Motorrad, das sich über viele Situationen hinweg stimmig anfühlt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist für Fahrerinnen und Fahrer die richtige Wahl, wenn der Cruiser-Charakter im Mittelpunkt steht: markanter Look, ein kraftvolles Drehmomentgefühl und ein entspanntes Fahrkonzept, das vor allem bei ruhiger Gangart und „Style first“ überzeugt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Statement anfühlt und nicht wie ein neutraler Allrounder, wird hier glücklich.
Die Honda CB 1100 EX empfiehlt sich, wenn klassischer Retro-Stil mit ausgewogener Fahrbarkeit kombiniert werden soll. Die Honda wirkt oft besonders stimmig im Alltag und auf Touren, weil das Ansprechverhalten und die Gesamtabstimmung sehr kontrolliert und gleichmäßig ausfallen. Wer ein Motorrad möchte, das sich über viele Streckenarten hinweg angenehm fahren lässt, trifft mit der CB 1100 EX meist die passendere Entscheidung.