| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Harley-Davidson Street Bob vs. Honda CB 1300 SA – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Honda CB 1300 SA, wird die Entscheidung schnell spannend. Beide Modelle stehen für einen eigenen Stil: Die Street Bob ist ein klassischer Cruiser mit Fokus auf puren Look und unmittelbares Fahrgefühl. Die CB 1300 SA dagegen zielt stärker auf Alltag, Komfort und eine souveräne Langstrecken-Performance. Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede, die sich aus den jeweiligen technischen und praktischen Eigenschaften ergeben – und darauf, welche Stärken und Schwächen im Alltag wirklich zählen.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Touren-Alltag
Harley-Davidson Street Bob: reduziert, direkt, emotional
Die Harley-Davidson Street Bob wirkt wie ein Statement: kompakt im Auftritt, mit klarer Cruiser-Linie und einem Motor, der vor allem durch seinen Charakter überzeugt. Wer auf ein Motorrad steht, das sich nicht verstecken muss, sondern mit Sound, Drehmomentgefühl und einer eher „mechanischen“ Art zu fahren begeistert, findet hier eine passende Basis. Die Street Bob ist dabei weniger auf „alles auf einmal“ ausgelegt, sondern eher auf das, was Cruiser-Fahrer häufig suchen: entspannte Straßenpräsenz und ein Fahrgefühl, das man spürt.
Honda CB 1300 SA: souverän, komfortorientiert, vielseitig
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen ein Motorrad, das sich im Alltag sehr breit aufstellt. Der Charakter ist weniger „Show“, mehr „Funktion“: ruhigerer, gleichmäßigerer Vortrieb, ein spürbarer Fokus auf Komfort und eine Ausrichtung, die auch längere Strecken angenehm macht. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist, sondern regelmäßig für längere Fahrten genutzt werden soll, spielt die CB 1300 SA ihre Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. gleichmäßige Kraft
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum die beiden Maschinen so unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Street Bob setzt stärker auf den typischen Cruiser-Drive: spürbares Ansprechverhalten, ein kräftiges Gefühl aus dem unteren und mittleren Drehzahlbereich und ein Fahrstil, der sich besonders gut für entspanntes Cruisen eignet. Die Honda CB 1300 SA liefert hingegen eine eher gleichmäßige Leistungsentfaltung, die sich wie gemacht anfühlt für konstantes Tempo, flüssiges Beschleunigen und entspanntes Dahingleiten – auch wenn die Strecke länger wird.
Stärken der Street Bob liegen damit vor allem im emotionalen „Kick“ und im unmittelbaren Ansprechgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo ein sehr gleichmäßiger, tourentauglicher Rhythmus gefragt ist: Wer häufig im Alltag zwischen Stadtverkehr und Autobahn pendelt, wird die Honda als harmonischer empfinden.
Die CB 1300 SA punktet dagegen mit einem souveränen Gesamtpaket aus Kraft, Kontrolle und Alltagstauglichkeit. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass der Charakter weniger „roh“ wirkt als bei der Harley – wer genau dieses direkte Cruiser-Feeling sucht, könnte sich schneller an der Honda „glatter“ fühlen.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Cruiser vs. alltagstaugliche Haltung
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Unterschied. Die Street Bob ist klar auf Cruiser-typische Ergonomie ausgelegt: eine Haltung, die das Fahren entspannter macht und das Motorrad optisch wie auch gefühlt „nah“ an der Straße hält. Das passt besonders gut, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und das Motorrad vor allem für Genussfahrten genutzt wird.
Die Honda CB 1300 SA bietet dagegen eine Position, die stärker auf Alltag und längere Fahrten ausgelegt ist. Dadurch wirkt die Maschine oft weniger „spezialisiert“: Wer regelmäßig unterwegs ist, profitiert von einer Haltung, die weniger schnell ermüdet. Gleichzeitig gilt: Wer maximalen Cruiser-Charakter sucht, findet ihn eher bei der Street Bob.
Fahrwerk, Handling und Stabilität: Agilität im Gefühl vs. Ruhe auf Strecke
Beim Fahrverhalten unterscheiden sich die Bikes vor allem in der Art, wie sie sich auf Tempo und Fahrbahnverhältnisse einstellen. Die Street Bob vermittelt ein direkteres, cruiser-typisches Handling: nicht unbedingt „sportlich“ im Sinne von Rennstrecken-Agilität, aber mit einem klaren Gefühl für die Straße. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Kurvenfahrten und Landstraßenfahrten im Fokus stehen.
Die CB 1300 SA wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten spielt die Ruhe im Fahrgefühl ihre Vorteile aus. Schwächen können sich eher dann zeigen, wenn sehr enge, langsame Manöver oder ein „leichtes“ Handling im Vordergrund stehen – hier wirkt die Street Bob oft unkomplizierter im cruiser-typischen Tempo.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei der Bremsleistung geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Im Vergleich zeigt sich: Die Street Bob wirkt in vielen Situationen sehr direkt, was das Gefühl von Kontrolle stärkt. Die Honda CB 1300 SA punktet häufig mit einem insgesamt sehr berechenbaren Bremsverhalten, das gerade bei wechselnden Bedingungen angenehm ist.
Beide Motorräder können im Alltag sicher gefahren werden – die Entscheidung hängt eher davon ab, wie man das Motorrad „lesen“ möchte: direkt und cruiser-nah bei der Harley, oder ruhig und tourenorientiert bei der Honda.
Ausstattung und Alltag: Street Bob als Stilmaschine, CB 1300 SA als Langstreckenwerkzeug
Die Ausstattung entscheidet oft darüber, wie gut ein Motorrad im echten Leben funktioniert. Die Street Bob steht für den reduzierten Look und das Gefühl, dass das Motorrad nicht mit zu viel Technik „überladen“ ist. Das ist ein Plus, wenn man bewusst weniger Schnickschnack möchte und das Motorrad vor allem als stilvolles Gesamtpaket betrachtet.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen stärker als Allrounder gedacht. Je nach Ausstattungsauslegung wirkt sie im Alltag praktischer, weil sie auf Komfort und Nutzbarkeit ausgelegt ist. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder das Motorrad auch für den täglichen Einsatz nutzt, wird die Honda oft als „einfacher“ empfinden.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kostengefühl
Auch wenn konkrete Kosten immer vom Fahrprofil abhängen, lässt sich im Vergleich ein typisches Bild erkennen: Die Honda wird häufig als sehr zuverlässig wahrgenommen, was gerade bei regelmäßiger Nutzung ein beruhigendes Gefühl gibt. Die Harley-Davidson Street Bob steht dagegen stärker für den Charakter und die Markenwelt – wer das Motorrad liebt, akzeptiert oft auch, dass man sich intensiver mit Pflege und Wartung auseinandersetzen möchte.
Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer maximale Planbarkeit im Alltag sucht, schaut oft zuerst zur Honda. Wer dagegen bewusst ein Motorrad wählt, das mehr „Lifestyle“ und emotionalen Drive liefert, findet in der Street Bob genau diese Art von Erfüllung.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Harley-Davidson Street Bob – ideal für…
Die Street Bob passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Genussfahrten gedacht ist: Landstraße, Feierabendrunde, Wochenende mit Freunden. Wer den Cruiser-Look liebt, den Sound mag und ein direktes Fahrgefühl sucht, wird mit der Harley sehr zufrieden sein. Auch wenn man nicht zwingend das „tourentauglichste“ Gesamtpaket braucht, kann die Street Bob durch ihren Charakter überzeugen.
Honda CB 1300 SA – ideal für…
Die CB 1300 SA ist eine starke Wahl, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: längere Strecken, regelmäßige Fahrten, Autobahnanteile und ein Fokus auf Komfort. Wer ein Motorrad möchte, das sich im Alltag souverän anfühlt und dabei nicht nur für kurze Ausfahrten taugt, findet in der Honda oft den besseren Match.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl, wenn der Wunsch nach Cruiser-Charakter, reduziertem Stil und einem sehr direkten Fahrgefühl im Vordergrund steht. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Landstraßen und bei entspannten Touren aus, bei denen Emotion und Präsenz wichtiger sind als maximale Alltagspraktikabilität. Die Honda CB 1300 SA gewinnt dagegen dort, wo Komfort, Ruhe im Fahrverhalten und ein breiter Nutzwert gefragt sind: für längere Strecken, häufige Fahrten und ein Motorrad, das sich wie ein verlässliches Werkzeug anfühlt. Wer vor allem Genuss und Markenflair sucht, wird mit der Street Bob glücklich. Wer ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Einsätze möchte und dabei ein harmonisches Gesamtpaket bevorzugt, trifft mit der CB 1300 SA die passendere Entscheidung.