| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Kawasaki Versys 1000 S: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Kawasaki Versys 1000 S, geht es im Kern selten nur um Daten. Es geht um den Charakter: Wie fühlt sich das Fahren an, wie soll der Alltag aussehen und welche Art von Touren steht im Vordergrund? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf Stärken und Schwächen, die im echten Fahrbetrieb spürbar werden.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Reise-Allrounder
Harley-Davidson Street Bob: pur, direkt, cruiser-typisch
Die Street Bob steht für einen reduzierten Look und ein Fahrgefühl, das eher aus dem Bauch heraus funktioniert. Der Fokus liegt auf dem klassischen Cruiser-Erlebnis: entspannteres Sitzen, ein Motor, der sich nicht verstecken muss, und ein Stil, der auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Wer das Motorrad als Ausdruck nutzt und das Fahren genießen möchte, findet hier eine klare Identität.
Kawasaki Versys 1000 S: komfortabel, vielseitig, tourentauglich
Die Versys 1000 S ist dagegen ein Motorrad, das für viele Situationen gebaut wirkt: Stadt, Landstraße und längere Etappen. Der Anspruch ist, dass man nicht nur ankommt, sondern die Fahrt selbst als angenehm empfindet. Mit ihrer Ausrichtung auf Touring und Alltagstauglichkeit zielt sie auf Fahrer, die regelmäßig weitere Strecken fahren oder sich ein Motorrad wünschen, das sich schnell an unterschiedliche Bedingungen anpasst.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich beider Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied in der Art, wie Leistung genutzt wird. Die Street Bob wirkt im Charakter eher „bodenständig“: Der Antrieb spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn man zügig, aber nicht hektisch unterwegs ist. Das Motorrad lädt dazu ein, den Gang passend zu wählen und das Drehmomentgefühl zu nutzen.
Die Versys 1000 S dagegen ist stärker auf gleichmäßiges Tempo und souveräne Beschleunigung ausgelegt. Gerade bei Überholvorgängen, Autobahnabschnitten oder längeren Fahrten zeigt sich der Vorteil eines Reise-Allrounders: Das Motorrad bleibt ruhig, die Leistungsentfaltung wirkt kontrolliert und das Fahrwerk unterstützt das entspannte Tempo.
Sitzposition und Komfort: Unterschiedliche Ergonomie, unterschiedlicher Anspruch
Street Bob: entspannt, aber nicht für jede Körperhaltung
Die Street Bob bietet eine Cruiser-typische Sitzposition, die viele Fahrer als angenehm empfinden – vor allem bei kürzeren bis mittleren Strecken. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich oder sehr langstreckenorientiert unterwegs ist, kann je nach Fahrstil und Körpergröße schneller merken, dass die Ergonomie stärker auf „Genuss“ als auf „Dauer-Tempo“ ausgelegt ist.
Versys 1000 S: auf Langstrecke optimiert
Die Versys 1000 S ist klar auf Komfort und Alltagstauglichkeit getrimmt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade bei wechselnden Streckenprofilen – von Stadtverkehr bis zu längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen – spielt die Touring-Ausrichtung ihre Vorteile aus.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Street Bob fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man bewusst bewegt. Das macht den Reiz aus, kann aber im dichten Stadtverkehr oder bei häufigen Richtungswechseln weniger „automatisch“ wirken als bei einem tourentauglichen Allrounder.
Die Versys 1000 S ist dagegen auf Stabilität und ruhiges Vorankommen ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Strecken wirkt das Motorrad besonders souverän. In Kurven ist es gut kontrollierbar, und das Fahrwerk unterstützt eine Linie, die man auch über längere Zeit beibehalten möchte.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass man im Alltag sicher unterwegs sein kann. Der Unterschied liegt eher darin, wie die Motorräder mit typischen Situationen umgehen: Die Street Bob vermittelt ein unmittelbares Gefühl – man spürt, was passiert, und kann entsprechend dosieren. Die Versys 1000 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das für wiederholte Bremsmanöver und wechselnde Bedingungen ausgelegt ist, etwa wenn man auf Tour unterwegs ist und ständig neu auf Verkehr, Tempo und Wetter reagieren muss.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Street Bob: weniger Technik, mehr Stil
Die Street Bob setzt auf das Wesentliche. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überladen wirkt und bei dem der Fokus auf dem Fahrerlebnis liegt. Gleichzeitig bedeutet „weniger“ auch: Wer maximale Assistenz, umfangreiche Touring-Funktionen oder eine sehr moderne Reiseausstattung erwartet, wird eher bei der Versys 1000 S fündig.
Versys 1000 S: Touring-Setup für lange Tage
Die Versys 1000 S ist stärker als Reisegerät gedacht. Das merkt man daran, wie sie sich im Alltag „bereit“ anfühlt: für längere Strecken, für wechselnde Bedingungen und für Fahrten, bei denen man nicht ständig nachjustieren möchte. Wer regelmäßig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Touren sieht, profitiert von dieser Ausrichtung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Bob
- Charakter und Stil: Cruiser-Feeling, das sofort erkennbar ist.
- Fahrspaß im „Genussmodus“: besonders attraktiv auf kurzen bis mittleren Strecken.
- Direktes Handling: bewusstes Fahren macht hier besonders viel Freude.
Schwächen der Harley-Davidson Street Bob
- Weniger „Touring-Automatik“: für sehr lange Etappen kann die Ergonomie je nach Person schneller an Grenzen stoßen.
- Allround-Einsatz: im hektischen Stadtverkehr oder bei häufigen Richtungswechseln wirkt sie weniger „komfortabel durchorganisiert“ als ein Reise-Allrounder.
Stärken der Kawasaki Versys 1000 S
- Vielseitigkeit: funktioniert als Alltags- und Tourenmaschine.
- Komfort über Distanz: für längere Fahrten besonders passend.
- Ruhiges, stabiles Fahrverhalten: unterstützt entspanntes Tempo.
Schwächen der Kawasaki Versys 1000 S
- Weniger „Cruiser-Identität“: wer genau den puren Stil einer Street Bob sucht, bekommt eher einen funktionalen Reisecharakter.
- Anspruch an Fahrstil: wer das Motorrad eher emotional und „von Hand“ bewegt, könnte den Fokus auf Touring-Performance als weniger verspielt empfinden.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich klar macht, welche Art von Motorrad man eigentlich sucht. Die Harley-Davidson Street Bob ist ideal, wenn das Motorrad vor allem Charakter liefern soll: für entspannte Fahrten, für das Gefühl von Cruiser-Kultur und für Strecken, bei denen man nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch den Moment genießt.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad Alltag und Touren gleichermaßen abdecken soll. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das sich auf wechselnde Bedingungen gut einstellt, bekommt hier einen starken Reise-Allrounder.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit klarer Identität suchen: Cruiser-Feeling, reduzierter Stil und ein Fahrspaß, der besonders auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugt. Wer das Motorrad als Ausdruck versteht und das Fahren eher genießen als optimieren möchte, wird mit der Street Bob glücklich.
Die Kawasaki Versys 1000 S passt besser zu dem, was viele im Alltag und auf Touren brauchen: Komfort über Distanz, ruhiges und stabiles Fahrverhalten sowie eine vielseitige Ausrichtung, die lange Tage leichter macht. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, Wert auf Touring-Eignung legt und ein Motorrad sucht, das in vielen Situationen souverän bleibt, trifft mit der Versys 1000 S die passendere Entscheidung.