| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Kawasaki Versys 1000 SE, geht es im Kern selten nur um Zahlen. Es geht um Charakter, Einsatzzweck und darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt – in der Stadt, auf Landstraßen oder auf längeren Touren. Genau diese Unterschiede werden im Vergleich deutlich: Die Street Bob steht für puren Cruiser-Style und ein direktes, emotionales Fahrgefühl. Die Versys 1000 SE dagegen ist als vielseitiges Touren- und Reise-Konzept gedacht, mit Fokus auf Komfort, Reichweite und Ausstattung.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. Reise-Universalität
Harley-Davidson Street Bob: Reduziert, kernig, nah am Fahrer
Die Street Bob ist ein Motorrad, das bewusst auf „weniger“ setzt: klare Linien, ein traditionelles Cruiser-Erlebnis und ein Fahrstil, der sich wie ein Statement anfühlt. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht auf Charakter verzichten möchte, findet hier eine starke Basis. Die Sitzposition ist eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt, wodurch sich längere Fahrten angenehm anfühlen können – solange das Tempo und die Streckenart zum Motorrad passen.
Kawasaki Versys 1000 SE: Tourenkomfort mit Allround-Anspruch
Die Versys 1000 SE ist dagegen auf „mehr“ ausgelegt: mehr Reichweite, mehr Komfort, mehr Alltagstauglichkeit. Als Reise-orientiertes Motorrad ist sie darauf vorbereitet, auch längere Strecken souverän zu bewältigen. Dazu passt die Ausrichtung auf eine aufrechte, fahrerfreundliche Haltung und eine Ausstattung, die das Motorrad im Alltag deutlich flexibler macht. Gerade wer regelmäßig unterwegs ist – auch mit Gepäck oder bei wechselnden Bedingungen – bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fahrgefühl im Vergleich: Direktheit vs. souveräne Gelassenheit
Street Bob: spürbare Nähe zur Straße
Die Street Bob wirkt im Fahrbetrieb oft „mechanischer“ und unmittelbarer. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle durch Einfachheit: Gasannahme, Antrieb und Fahrverhalten sind darauf ausgelegt, dass der Fahrer das Geschehen direkt wahrnimmt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Route kurvig ist und das Motorrad nicht wie ein „Tourenwerkzeug“, sondern wie ein echtes Cruiser-Erlebnis wirken soll.
Schwäche kann dabei sein, dass die Street Bob weniger auf hohe Reisegeschwindigkeiten und lange Autobahnphasen optimiert ist. Wer häufig sehr lange Strecken mit viel Winddruck oder dauerhaftem Tempo fährt, merkt eher, dass die Versys 1000 SE als Reiseplattform im Vorteil ist.
Versys 1000 SE: Stabilität und Ruhe über lange Strecken
Die Versys 1000 SE spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es gleichmäßig weitergeht: auf Landstraßen, bei zügigen Touren und auf längeren Etappen. Das Motorrad wirkt in der Regel stabil und gutmütig, was das Handling erleichtert – auch dann, wenn die Strecke unübersichtlich wird oder der Untergrund wechselt. Gerade die Kombination aus Leistung und Fahrwerksabstimmung sorgt dafür, dass das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch kontrolliert bleibt.
Als Gegenpol zur Street Bob kann die Versys 1000 SE weniger „pur“ wirken. Wer genau dieses reduzierte Cruiser-Gefühl sucht, findet bei der Kawasaki eher ein funktionales, tourenorientiertes Gesamtbild. Das ist kein Nachteil, aber eine klare Charakterfrage.
Komfort und Ergonomie: Cruiser-Entspannung vs. Reise-Funktionalität
Sitzposition und Alltag
Die Street Bob setzt auf eine entspannte Cruiser-Sitzhaltung. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil die Haltung nicht „sportlich“ wirkt, sondern eher auf Genuss ausgelegt ist. Gleichzeitig ist die Ergonomie stark davon abhängig, wie die eigene Körpergröße und Fahrgewohnheiten zu diesem Cruiser-Konzept passen.
Die Versys 1000 SE ist dagegen auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt oft so, dass man auch über längere Zeit gut im Sattel bleibt. Dazu kommt die Reiseausrichtung: Windschutz, Gepäckoptionen und die generelle „Langstrecken-Logik“ machen das Motorrad besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig weiter weg wollen.
Wind und Wetter
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Versys 1000 SE ist klar im Vorteil, wenn es um Windschutz und das Handling bei wechselnden Bedingungen geht. Die Street Bob kann zwar Spaß machen, aber sie ist weniger auf „Wetter- und Windmanagement“ ausgelegt. Wer häufig bei Autobahnanteilen oder bei längeren, konstanten Geschwindigkeiten unterwegs ist, wird die Reiseorientierung der Kawasaki eher zu schätzen wissen.
Ausstattung und Technik: Minimalismus vs. Touren-Setup
Street Bob: Fokus auf das Wesentliche
Die Street Bob steht für ein Motorrad, das sich auf das Fahrerlebnis konzentriert. Das bedeutet: weniger „Gadget“-Charakter, mehr Motorradgefühl. Je nach Ausstattung kann das Motorrad im Alltag trotzdem komfortabel sein, aber die Grundidee bleibt: Das Motorrad soll nicht überladen wirken, sondern den Stil und die Fahrkultur in den Mittelpunkt stellen.
Schwäche im Vergleich: Wer eine sehr umfangreiche Touren-Ausstattung erwartet – etwa für längere Reisen oder für häufiges Fahren mit Gepäck – wird bei der Street Bob eher an Grenzen stoßen. Das Motorrad ist eher für Fahrer gemacht, die bewusst „einfach“ fahren wollen.
Versys 1000 SE: Komfort- und Elektronik-Mehrwert
Die Versys 1000 SE bringt eine deutlich tourenorientiertere Ausstattung mit. Das zeigt sich im Alltag durch mehr Komfortfunktionen und ein Setup, das längere Strecken leichter macht. Gerade auf Reisen ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch „mitdenkt“: Stabilität, Bedienbarkeit und die generelle Reise-Logik sorgen für weniger Stress und mehr entspannte Kilometer.
Schwäche im Vergleich: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein klassischer Cruiser anfühlt und bewusst auf Technik verzichten möchte, könnte die Kawasaki als „zu vollständig“ empfinden. Die Versys 1000 SE ist eben nicht als reduziertes Stilobjekt gedacht, sondern als vielseitige Reiseplattform.
Bremsen, Fahrwerk und Handling: Präzision je nach Einsatzzweck
Bremsgefühl und Kontrolle
Beide Motorräder sind grundsätzlich darauf ausgelegt, sicher zu funktionieren. Im Vergleich wird jedoch deutlich, dass die Versys 1000 SE stärker auf kontrollierte Verzögerung und Stabilität ausgelegt ist, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten. Die Street Bob kann ebenfalls souverän bremsen, wirkt aber stärker auf das Cruiser-typische Fahrgefühl abgestimmt.
Fahrwerk: Kurvenspaß vs. Langstreckenstabilität
Die Street Bob macht besonders dann Spaß, wenn die Route nicht zu „tourig“ wird, sondern eher nach Cruiser-Genuss aussieht: flüssig, emotional und mit Fokus auf das direkte Gefühl. Die Versys 1000 SE ist dagegen die bessere Wahl, wenn Kurven, wechselnder Untergrund und lange Etappen zusammenkommen. Das Motorrad bleibt dabei oft ruhiger und berechenbarer, was das Fahren über Stunden angenehmer macht.
Für wen passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Street Bob: die richtige Wahl für Cruiser-Fans
Die Street Bob ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad mit klarer Identität suchen: Cruiser-Optik, emotionales Fahrgefühl und ein Setup, das nicht auf „Reiseprogramm“ getrimmt ist, sondern auf Stil und unmittelbaren Spaß. Wer häufig kürzere bis mittlere Strecken fährt, gern kurvig unterwegs ist und das Motorrad als Teil des Lebensgefühls betrachtet, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Kawasaki Versys 1000 SE: die richtige Wahl für Tourenfahrer
Die Versys 1000 SE ist ideal für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren oder das Motorrad als vielseitiges Allround-Touring-Tool nutzen möchten. Wer Wert auf Komfort, Windschutz, Gepäckmöglichkeiten und ein insgesamt tourentaugliches Gesamtpaket legt, bekommt mit der Kawasaki ein Motorrad, das sich für viele Szenarien bewährt. Auch dann, wenn die Route nicht perfekt geplant ist, bleibt die Versys 1000 SE meist die entspanntere Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit Cruiser-Charakter suchen: reduziert, emotional und mit einem Fahrgefühl, das Nähe zur Straße vermittelt. Sie passt besonders gut zu kürzeren bis mittleren Strecken, zu kurvigen Touren und zu Menschen, die weniger „Reise-Setup“ und mehr Stil und Direktheit wollen. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, dabei Wind und Komfort stärker gewichtet und ein Motorrad für unterschiedliche Bedingungen sowie mit Gepäck nutzen möchte, trifft mit der Kawasaki Versys 1000 SE meist die sinnvollere Entscheidung. Die Kawasaki wirkt als Reise-Universalist ruhiger und funktionaler, wodurch sie auf Langstrecke klar punkten kann. Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Lifestyle und unmittelbaren Spaß, Versys 1000 SE für Tourenkomfort, Vielseitigkeit und entspannte Kilometer.