| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Kawasaki Versys 650 – Motorradvergleich im Alltagstest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Kawasaki Versys 650, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klassischer Cruiser-Ansatz mit markantem Stil und entspannterem Fahrgefühl auf eine vielseitige Reise- und Tourenorientierung. Doch am Ende zählt nicht nur das Aussehen: Entscheidend sind Sitzposition, Fahrbarkeit, Bremsgefühl, Fahrwerkseigenschaften und wie gut sich die jeweiligen Stärken in Alltag und Touren umsetzen lassen.
Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs. Reise- und Allround-Anspruch
Harley-Davidson Street Bob: kompakt, direkt, cruiser-typisch
Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen klaren Cruiser-Charakter. Der Fokus liegt auf einem unmittelbaren Fahrgefühl, das sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht. Die Maschine wirkt dabei bewusst „puristisch“: weniger Ablenkung, mehr Konzentration auf den eigenen Rhythmus. Wer gerne mit Gefühl fährt und den Motor als Teil des Erlebnisses wahrnimmt, findet hier schnell einen Zugang.
Kawasaki Versys 650: funktional, tourentauglich, alltagstauglich
Die Kawasaki Versys 650 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, viele Situationen souverän zu meistern: Stadtverkehr, Landstraße und längere Strecken. Das Konzept wirkt wie „Werkzeug statt Deko“ – mit einer Geometrie, die auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Gerade auf wechselnden Streckenprofilen zeigt sich, dass die Versys 650 nicht nur für eine bestimmte Fahrart gedacht ist.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser oder aufrechte Kontrolle?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition. Die Street Bob bringt eine cruiser-typische Haltung mit, die eher auf entspanntes Sitzen und ruhiges Vorankommen ausgelegt ist. Das kann im Stadtverkehr angenehm sein, weil die Maschine „einfach da“ ist und man nicht ständig gegen die Geometrie arbeiten muss.
Die Versys 650 setzt dagegen auf eine Position, die mehr Kontrolle und Übersicht vermittelt. Dadurch eignet sich sie besonders gut für längere Fahrten, bei denen man nicht nur ankommen, sondern auch bequem bleiben möchte. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von der tourenorientierten Auslegung.
Motor und Fahrgefühl: emotionaler Rhythmus vs. vielseitige Alltagspower
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Street Bob wirkt stärker auf „Motorrad-Erlebnis“ getrimmt: Der Antrieb ist spürbar, der Sound und das Fahrgefühl stehen im Vordergrund. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Genusses.
Die Versys 650 spielt ihre Stärken eher in der Allround-Nutzung aus. Sie ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu funktionieren und in vielen Situationen eine passende Leistung bereitzustellen. Das ist praktisch, wenn häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Strecken gewechselt wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht „anfühlen muss“, sondern einfach zuverlässig mitzieht, wird hier eher glücklich.
Fahrwerk und Handling: Cruiser-Linie vs. präzise Führung
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Street Bob vermittelt ein eher cruiser-typisches Fahrverhalten: stabil, angenehm und nicht auf maximale Sportlichkeit getrimmt. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt entspannter sein soll und man nicht ständig das Motorrad „ausreizen“ möchte.
Die Versys 650 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das gerne geführt wird. Die Geometrie und Abstimmung unterstützen ein sicheres Gefühl in Kurven und auf wechselndem Untergrund. Gerade wenn die Strecke nicht immer perfekt ist, spielt die Versys ihre Vielseitigkeit aus.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl im Griff vs. souveräne Verzögerung
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Street Bob setzt auf ein direktes, gut dosierbares Bremsgefühl, das zu ihrem Charakter passt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil man fein steuern kann, wie stark verzögert werden soll.
Die Versys 650 zielt stärker auf konstante Performance über verschiedene Situationen hinweg. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und längeren Fahrten ist das ein Pluspunkt, weil sich die Verzögerung berechenbar anfühlt. Wer häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal neu „reinfinden“ möchte, profitiert davon.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Ergonomie, Übersicht und Handlichkeit. Die Street Bob punktet dort, wo es um Charakter und entspanntes Fahren geht. Sie fühlt sich besonders stimmig an, wenn die Fahrt nicht hektisch ist und man die Zeit eher genießen als „abarbeiten“ möchte.
Die Versys 650 ist dagegen ein starkes Paket für Menschen, die regelmäßig fahren und dabei unterschiedliche Strecken abdecken. Die Kombination aus tourentauglicher Haltung, funktionalem Konzept und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Abschnitten ruhig bleibt, macht sie zu einer sehr praktischen Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Emotionaler Cruiser-Charakter mit starkem Wiedererkennungswert
- Entspanntes Fahrgefühl, das zu ruhigerem Fahren passt
- Direktes Ansprechverhalten, das das Fahrerlebnis in den Vordergrund stellt
- Gutes Dosieren bei der Verzögerung im Alltag
Harley-Davidson Street Bob – mögliche Schwächen
- Weniger „Allround“-Fokus als bei einem Reise-Allrounder
- Für sehr lange Strecken kann die cruiser-typische Haltung weniger neutral wirken als bei tourenorientierten Bikes
- Wer maximale Vielseitigkeit in jeder Situation erwartet, könnte mehr Komfort-Features vermissen
Kawasaki Versys 650 – Stärken
- Allround-Anspruch für Stadt, Landstraße und längere Fahrten
- Tourenorientierte Ergonomie mit guter Kontrolle
- Berechenbares Fahrverhalten über unterschiedliche Strecken
- Souveräne Bremsperformance für wechselnde Bedingungen
Kawasaki Versys 650 – mögliche Schwächen
- Weniger „Cruiser-Emotion“ im Stilgefühl als bei der Street Bob
- Wer vor allem auf puristisches, emotionales Fahren setzt, könnte den funktionalen Charakter als weniger „romantisch“ empfinden
- Für Fans klassischer Cruiser-Optik ist die Versys 650 nicht die erste Wahl
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ als von „passender“ ab. Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders attraktiv, wenn Stil, Sound und ein cruiser-typischer Fahrrhythmus im Mittelpunkt stehen. Sie eignet sich gut für Fahrten, bei denen die Strecke zweitrangig ist und das Motorrad selbst den Ton angibt.
Die Kawasaki Versys 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das viele Einsätze abdeckt: morgens in der Stadt starten, am Wochenende Landstraße fahren und zwischendurch auch längere Touren planen. Das Konzept wirkt darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt und nicht ständig an die jeweilige Situation „anpassen“ muss.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Cruiser-Identität suchen: emotionaler Auftritt, entspannteres Fahrgefühl und ein direktes, stimmiges Gesamtpaket. Wer vor allem Genussfahrten plant und das Motorrad als Erlebnis versteht, wird mit der Street Bob sehr zufrieden sein.
Die Kawasaki Versys 650 passt besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Strecken suchen. Die tourenorientierte Ergonomie, das berechenbare Handling und die souveräne Performance machen sie besonders attraktiv, wenn regelmäßig gefahren wird und längere Fahrten dazugehören. Kurz gesagt: Street Bob für Charakter und Cruiser-Vibe, Versys 650 für Alltag, Touren und maximale Einsatzbreite.