| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs KTM 1090 Adventure: Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die KTM 1090 Adventure, dann geht es im Kern selten nur um Zahlen. Es geht um das, was man beim Fahren erwartet: Stil und Sound auf der einen Seite, Abenteuerlust und Vielseitigkeit auf der anderen. Genau darum soll dieser Vergleich gehen – mit Blick auf Stärken, Schwächen und darauf, für welchen Fahrertyp welches Bike besser passt.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Adventure-Anspruch
Harley-Davidson Street Bob: reduziert, direkt, „on the road“
Die Street Bob ist ein Cruiser, der bewusst auf das Wesentliche setzt. Das Motorrad wirkt kompakt, die Optik ist klar und die Haltung ist auf entspanntes Fahren ausgelegt. Wer gern mit einem ruhigen, markanten Fahrgefühl unterwegs ist, findet hier schnell den richtigen Ton. Die Maschine ist dabei nicht dafür gemacht, sich in jede Ecke des Geländes zu „verbeißen“, sondern eher dafür, die Straße zu genießen – auch wenn es mal etwas länger wird.
KTM 1090 Adventure: bereit für mehr als nur Asphalt
Die KTM 1090 Adventure steht für den Anspruch, Touren flexibel zu gestalten. Sie ist als Adventure-Bike gedacht, das sowohl auf der Landstraße als auch auf weniger perfekten Strecken Spaß macht. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf ab, Kontrolle zu behalten, wenn der Untergrund wechselt. Wer gern plant, aber auch gern spontan abbiegt, bekommt hier ein Motorrad, das nicht sofort „Nein“ sagt.
Motor & Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem ein Unterschied im Charakter: Die Harley-Davidson Street Bob spielt ihre Stärken typischerweise dort aus, wo ein kräftiges, gleichmäßiges Ansprechverhalten und ein „dicker“ Sound das Fahrerlebnis prägen. Die KTM 1090 Adventure wirkt dagegen oft wie ein Bike, das Leistung dynamischer ausspielt – mit dem Gefühl, dass man bei Bedarf zügig beschleunigen und das Tempo variieren kann.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Die Street Bob wirkt häufig „gelassen“, während die 1090 Adventure eher „wach“ wirkt. Beide können im Alltag funktionieren, aber sie bedienen unterschiedliche Vorlieben. Wer gern entspannt rollt und dabei den Vibe genießt, wird mit der Harley zufriedener. Wer dagegen häufig zügig unterwegs ist, Überholmanöver plant und auch mal dynamischer fährt, findet in der KTM meist die passendere Antwort.
Fahrwerk & Handling: Stabilität, Komfort und Kontrolle
Street Bob: souverän auf der Straße, weniger Fokus auf Offroad
Die Street Bob ist auf Fahrkomfort und ein stimmiges Straßenverhalten ausgelegt. Das Handling ist dabei eher „leicht zu leben“: Man sitzt, fährt, genießt. Gerade auf bekannten Strecken fühlt sich das Motorrad schnell vertraut an. Wenn die Straße gut ist, wirkt die Harley besonders stimmig. Bei unruhigem Untergrund oder wenn es deutlich holpriger wird, zeigt sich jedoch, dass der Schwerpunkt klar auf Asphalt liegt.
1090 Adventure: mehr Reserven bei wechselndem Untergrund
Die KTM 1090 Adventure bringt im Vergleich eine deutlich adventuretypische Auslegung mit. Das Fahrwerk ist so gedacht, dass es auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Dadurch kann das Motorrad auf Landstraßen mit schlechten Abschnitten genauso überzeugen wie auf Schotter- oder Feldwegen, die unterwegs plötzlich auftauchen. Das Handling bleibt dabei kontrolliert, auch wenn man nicht „Offroad-Profi“ sein muss.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die KTM bietet mehr Reserven, wenn die Route nicht perfekt ist. Die Harley punktet dagegen mit einem straßenorientierten, unkomplizierten Fahrgefühl – und wirkt dort besonders stimmig, wo man nicht ständig an die Grenzen des Untergrunds denkt.
Sitzposition & Ergonomie: entspannter Cruiser vs. tourentaugliche Adventure-Lage
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Harley-Davidson Street Bob setzt auf eine Cruiser-typische Haltung, die oft als angenehm entspannt empfunden wird – besonders für Fahrten, bei denen man nicht ständig „aktiv“ arbeiten muss. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad nicht ständig nach Korrekturen verlangt.
Die KTM 1090 Adventure ist dagegen so ausgelegt, dass sie auch auf längeren Etappen und bei wechselnder Fahrweise komfortabel bleibt. Die Ergonomie ist häufig „touriger“ und unterstützt eine aktive Fahrhaltung. Wer gern mehr Kontrolle über das Motorrad spürt und sich auch bei längeren Strecken nicht komplett in eine Cruiser-Ruhe fallen lässt, wird die KTM oft als passender erleben.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie kommen aus unterschiedlichen Welten. Die Harley-Davidson Street Bob vermittelt häufig ein Gefühl von „direkter Straßenkontrolle“, während die KTM 1090 Adventure durch ihre adventuretypische Auslegung oft mehr Sicherheit vermittelt, wenn es schneller wird oder wenn die Strecke nicht ganz sauber ist.
Wichtig ist dabei weniger, welches Bike „besser“ ist, sondern was zur Fahrweise passt: Wer überwiegend gemütlich unterwegs ist, profitiert von der stimmigen Straßenabstimmung der Harley. Wer dagegen öfter zügig fährt, längere Strecken plant oder auch mal abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, wird die KTM als souveräner empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Street Bob im Alltag
Die Street Bob eignet sich besonders gut, wenn der Alltag aus kurzen bis mittleren Strecken besteht und das Motorrad vor allem Spaß machen soll. In der Stadt wirkt sie oft unkompliziert, weil das Fahrgefühl direkt ist und die Maschine nicht „zu viel“ will. Für Pendler und alle, die gern mit Stil unterwegs sind, ist das ein starkes Argument.
1090 Adventure im Alltag
Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn der Alltag nicht nur aus dem direkten Weg besteht. Wer gern spontan fährt, Touren kombiniert oder auch mal eine Umleitung über Landstraßen und Nebenstrecken nimmt, bekommt ein Motorrad, das dafür gemacht ist. Auch bei längeren Fahrten wirkt die KTM häufig als „Reisegerät“, das nicht nach kurzer Zeit müde wird.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – typische Stärken
- Street-orientierter Charakter: Fokus auf Fahrspaß auf Asphalt.
- Markantes Fahrgefühl: Cruiser-Vibe, der sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt.
- Komfort durch Einfachheit: Weniger „Technikdenken“, mehr Fahren.
Harley-Davidson Street Bob – typische Schwächen
- Weniger Reserven abseits der Straße: Für holprige oder unbefestigte Strecken ist sie nicht die erste Wahl.
- Fahrstilabhängig: Wer sehr dynamisch fährt oder häufig lange Strecken mit viel Tempo plant, könnte andere Prioritäten setzen.
KTM 1090 Adventure – typische Stärken
- Vielseitigkeit: Landstraße, längere Touren und auch weniger perfekte Strecken.
- Aktive Kontrolle: Fahrgefühl, das zu dynamischerem Fahren einlädt.
- Adventure-Setup: Mehr Sicherheit, wenn die Route nicht planbar ist.
KTM 1090 Adventure – typische Schwächen
- Charakter ist „tourig“: Wer nur Cruiser-Entspannung sucht, empfindet die KTM eventuell als zu „präsent“.
- Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr gemütlich und passiv fährt, könnte das Potenzial weniger nutzen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Street Bob passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das vor allem auf der Straße überzeugt: mit Stil, Sound und einem entspannten, direkten Fahrgefühl. Sie ist ideal, wenn der Fokus auf dem täglichen Fahrspaß liegt – und wenn die Route meist Asphalt bleibt.
Die KTM 1090 Adventure ist die bessere Wahl für alle, die mehr aus ihren Touren machen wollen. Wer gern plant, aber auch gern spontan abbiegt, wer längere Strecken fährt und dabei nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs ist, findet in der KTM meist die passendere Basis. Sie ist besonders interessant, wenn Vielseitigkeit und Kontrolle bei wechselnden Bedingungen im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl, wenn vor allem das Cruiser-Gefühl zählt: entspanntes Fahren, markanter Charakter und ein Motorrad, das auf Asphalt besonders stimmig wirkt. Sie punktet dort, wo der Alltag aus klaren Strecken besteht und man das Motorrad nicht als „Projekt“ betrachtet, sondern als Genussgerät. Wer dagegen weniger Wert auf Offroad-Reserven legt und lieber den Straßenstil in den Mittelpunkt stellt, wird mit der Harley glücklich.
Die KTM 1090 Adventure empfiehlt sich, wenn Touren abwechslungsreich sein sollen und die Route nicht immer glatt läuft. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken vor allem bei Vielseitigkeit, aktiver Kontrolle und dem Gefühl, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Wer gern dynamischer fährt, längere Strecken plant oder abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, bekommt mit der KTM das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Street Bob für straßenorientierten Cruiser-Spaß, 1090 Adventure für Abenteuerlust und Tourenvielfalt.