| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Harley-Davidson Street Bob vs. KTM 1290 Super Adventure S: Zwei Philosophien, ein Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein klassischer Cruiser mit markantem Auftritt im Fokus, dort eine moderne Adventure-Maschine, die für lange Strecken und wechselnde Bedingungen gebaut ist. Beide Bikes können begeistern – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad besser zum jeweiligen Fahrstil und Einsatzzweck passt.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Reise-Adventure
Die Harley-Davidson Street Bob steht für reduzierten Look, direkte Ansprache und einen Fahrstil, der sich eher nach „einfach losfahren“ anfühlt. Der Motor und die Art, wie das Bike beschleunigt, wirken bodenständig und gleichzeitig sehr präsent. Wer gern mit Gefühl fährt, findet hier eine Maschine, die nicht versucht, alles zu sein, sondern bewusst einen klaren Charakter ausspielt.
Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt dagegen eine andere Idee: Sie ist als Reiseenduro gedacht, mit dem Anspruch, auch bei hohen Geschwindigkeiten, auf langen Etappen und auf wechselndem Terrain souverän zu bleiben. Das Bike wirkt technisch durchdacht, mit moderner Elektronik und einem Setup, das auf Kontrolle und Komfort ausgelegt ist. Während die Street Bob eher „emotional“ wirkt, setzt die Super Adventure S stärker auf „funktional“ und „tourentauglich“.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich schnell, dass beide Maschinen ihre Stärken anders ausspielen. Die Harley-Davidson Street Bob punktet mit einem Drehmoment-orientierten Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das sich besonders gut für entspanntes Tempo eignet. Das Motorrad lädt dazu ein, den Motor im passenden Bereich zu nutzen, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Dadurch entsteht ein sehr stimmiges Gesamtbild aus Sound, Vibrationen und einem kräftigen Schub, der sich wie ein natürlicher Rhythmus anfühlt.
Die KTM 1290 Super Adventure S bietet dagegen ein deutlich sportlicheres Leistungsbild. Das Bike ist darauf ausgelegt, auch bei zügigem Fahren Reserven zu haben und dabei stabil zu bleiben. Gerade auf langen Strecken macht sich bemerkbar, dass die KTM nicht nur schnell kann, sondern auch „durchzieht“ – also gleichmäßig Druck aufbaut und dabei die Kontrolle über das Motorrad unterstützt. Wer häufig zügig unterwegs ist oder Touren mit vielen Überholvorgängen plant, wird die KTM-typische Durchzugskraft zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Street Bob: Stärken liegen im emotionalen Ansprechverhalten und im entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „maximale Reichweite an Tempo“ liegt, sondern mehr auf dem Cruiser-Charakter.
- Super Adventure S: Stärken liegen in der Leistungsentfaltung und der souveränen Fahrbarkeit bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass das Bike durch seine Adventure-Ausrichtung nicht ganz so „leichtfüßig“ wirkt wie ein klassischer Cruiser.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung beider Motorräder. Die Harley-Davidson Street Bob ist so abgestimmt, dass sie den Cruiser-typischen Komfort und die ruhige Linie unterstützt. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Fahrten eher gemütlich oder kurvig mit moderatem Tempo geplant sind. Die Geometrie und die Sitzposition wirken darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „gegen das Motorrad arbeitet“, sondern es einfach laufen lässt.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Vielseitigkeit getrimmt. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben – von der Landstraße bis zur längeren Tour mit Gepäck. Gerade wenn die Strecke unruhiger wird oder die Fahrweise dynamischer ist, spielt die KTM ihre Stärken aus: Sie bleibt kontrollierbar, federt spürbar souverän ab und unterstützt das Motorradgefühl mit moderner Abstimmung.
Kurvengefühl im Vergleich
In schnellen Kurven und bei zügiger Fahrweise zeigt die KTM oft die bessere „Allround“-Performance, weil sie für Dynamik und Stabilität gebaut ist. Die Street Bob kann ebenfalls Spaß machen, aber sie fühlt sich eher dann besonders gut an, wenn die Linie fließt und der Fokus auf dem Cruiser-typischen Fahrstil liegt. Wer häufig sportlich fährt, wird die KTM eher als „Werkzeug“ für Tempo empfinden; wer eher entspannt unterwegs ist, wird die Harley als stimmiger erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Art, wie sie Vertrauen geben, unterscheidet sich. Die Harley-Davidson Street Bob vermittelt ein kontrolliertes Bremsgefühl, das zum Cruiser passt: berechenbar, direkt und gut dosierbar. Das ist besonders im Alltag und bei moderaten Geschwindigkeiten ein Vorteil, weil das Motorrad nicht „überfordert“.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist für höhere Geschwindigkeiten und lange Belastungen gedacht. Dadurch ist das Bremskonzept stärker auf wiederholtes Verzögern und stabile Performance ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: Bei zügiger Fahrweise wirkt das System oft souveräner, weil es auch unter Belastung konstant bleibt. Wer häufig Autobahn oder schnelle Landstraßen fährt, wird diesen Punkt schnell merken.
Ausstattung und Elektronik: Minimalismus vs. Tour-Tool
Ein großer Unterschied liegt in der Ausrichtung der Ausstattung. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt bewusst „clean“: weniger Technik-Overload, mehr Motorradgefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Maschine nicht ständig mit Funktionen „überladen“ wirkt. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Assistenzsysteme erwartet, bekommt eher den klassischen Ansatz.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen stark auf Touren ausgelegt. Elektronik und Assistenzfunktionen unterstützen das Fahren – besonders dann, wenn Wetter, Straßenqualität oder Beladung variieren. Das macht die KTM nicht nur komfortabler, sondern auch entspannter, weil das Motorrad in vielen Situationen aktiv mitdenkt.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Street Bob: Stärken sind der reduzierte Charakter und das unmittelbare Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass Komfort- und Assistenzfunktionen weniger im Vordergrund stehen.
- Super Adventure S: Stärken sind die tourenorientierte Ausstattung und die Unterstützung durch Elektronik. Schwäche kann sein, dass das Bike dadurch komplexer wirkt und nicht jeden „Minimalismus“-Fan anspricht.
Sitzposition und Komfort: Stadt, Landstraße oder Langstrecke
Die Harley-Davidson Street Bob ist typischerweise auf eine entspannte, cruiserartige Sitzposition ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht als „Reiseprojekt“, sondern als Lifestyle- und Alltagsmaschine verstanden wird. Auf kürzeren bis mittleren Strecken fühlt sich die Harley oft sehr stimmig an, weil Haltung und Fahrgefühl zusammenpassen.
Die KTM 1290 Super Adventure S zielt stärker auf Langstreckenkomfort. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man auch über längere Zeit kontrolliert und ausbalanciert sitzt. Dazu kommt die Adventure-Ausrichtung: Das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs ist. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder Touren plant, bei denen die Tagesetappen länger ausfallen, wird die KTM als deutlich „touriger“ erleben.
Wofür eignet sich welches Motorrad?
Im direkten Vergleich wird klar: Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Fokus auf dem Cruiser-Feeling liegt – also auf Stil, Sound, direktem Ansprechverhalten und einem Motorrad, das sich vor allem im Alltag und auf schönen Landstraßen zuhause fühlt. Sie ist ideal für Fahrten, bei denen die Route zwar wichtig ist, aber der Charakter des Bikes im Vordergrund steht.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen die passendere Wahl, wenn Touren, Reichweite an Einsatzmöglichkeiten und Komfort bei höheren Geschwindigkeiten zählen. Sie eignet sich für Fahrer, die gern flexibel unterwegs sind, auch mal weitere Strecken planen und dabei ein Motorrad möchten, das in vielen Situationen stabil bleibt und durch Elektronik sowie Tour-Ausstattung unterstützt.
Typische Einsatzprofile im Vergleich
- Street Bob: Stadt, Feierabendrunde, kurze bis mittlere Touren, Cruiser-Feeling und Lifestyle.
- Super Adventure S: lange Touren, Autobahn- und Landstraßenmix, wechselnde Bedingungen, Reise mit Komfortanspruch.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das vor allem durch Charakter überzeugt: reduzierter Look, unmittelbares Fahrgefühl und ein Antrieb, der sich im Alltag besonders stimmig anfühlt. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen Stil und Emotion wichtiger sind als maximale Reise-Performance.
Die KTM 1290 Super Adventure S gewinnt dagegen, wenn der Anspruch klar Richtung Tour geht: lange Strecken, zügiges Fahren, wechselnde Straßenverhältnisse und ein Setup, das Komfort sowie Kontrolle unterstützt. Wer ein vielseitiges Reisegerät möchte, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt, trifft mit der KTM die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Fans und entspannte Alltags- bis Landstraßenfahrten – Super Adventure S für Tourer, die flexibel bleiben und lange Etappen komfortabel genießen wollen.