| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs KTM 690 Enduro R: Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die KTM 690 Enduro R, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Fahrgefühl, um den Charakter und darum, wie sich die Maschine im Alltag anfühlt. Die Street Bob steht für den klassischen Custom-Look, eine entspannte Sitzhaltung und ein souveränes Drehmomentgefühl. Die KTM 690 Enduro R dagegen ist auf Agilität, Leichtbau-Gefühl und vielseitige Einsatzmöglichkeiten ausgelegt – mit dem Anspruch, auch abseits der Straße nicht sofort klein beizugeben.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Motorcharakter, Ergonomie, Fahrwerk und Handling, Bremsen sowie der praktische Nutzen im Alltag. Dabei wird klar, warum die eine Maschine besonders dort glänzt, wo es gemütlich und stilvoll sein soll – und warum die andere ihre Stärken ausspielt, wenn es dynamisch und abwechslungsreich werden darf.
Grundidee: Custom-Cruiser vs. Enduro-Universaltalent
Die Harley-Davidson Street Bob ist als Street-orientiertes Custom-Bike gedacht. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Look, Fahrkomfort und einem Motor, der sich eher nach „ziehen“ als nach „drehen“ anfühlt. Die Maschine wirkt bewusst reduziert: weniger Ablenkung, mehr Konzentration auf das Wesentliche – nämlich das Fahren.
Die KTM 690 Enduro R verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist als Enduro mit straßen- und tourentauglichem Anspruch konzipiert, bleibt aber im Kern ein Bike, das auch auf unebenem Untergrund Spaß macht. Das Handling ist dabei oft der entscheidende Punkt: Die KTM fühlt sich lebendig an, reagiert schnell und vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit die Linie wechseln kann.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Street Bob: Drehmomentgefühl und entspannter Rhythmus
Die Street Bob spielt ihre Stärken vor allem im mittleren Drehzahlbereich aus. Das Fahrgefühl ist häufig „kraftvoll und ruhig“: Man kommt zügig voran, ohne ständig im Drehzahlbereich zu arbeiten. Genau das macht sie für viele Fahrer attraktiv, die im Alltag nicht nur Strecke abspulen, sondern das Fahren genießen möchten – mit einem Motor, der sich eher nach souveräner Durchzugskraft anfühlt.
KTM 690 Enduro R: Agil, drehfreudig und vielseitig
Die KTM 690 Enduro R wirkt dagegen oft wie ein Bike, das mehr nach vorn drückt, wenn man es fordert. Der Charakter ist lebendiger: Gasannahme und Antriebskontrolle vermitteln das Gefühl, dass die Maschine schnell auf Änderungen reagiert. Auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise kann das besonders Spaß machen, weil die KTM das Tempo nicht nur mitmacht, sondern aktiv unterstützt.
Im direkten Vergleich zeigt sich damit ein klarer Unterschied: Die Street Bob ist eher die Wahl für „entspanntes Vorankommen mit Stil“, während die KTM 690 Enduro R stärker auf „dynamisches Fahren und Variabilität“ setzt.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Beweglichkeit
Die Harley-Davidson Street Bob bietet typischerweise eine entspannte Sitzhaltung. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn längere Strecken oder Stadtfahrten nicht als „sportliche Übung“, sondern als angenehmes Erlebnis gedacht sind. Der Körper bleibt dabei meist weniger in einer aktiven Fahrhaltung gefordert, was den Fokus auf den Straßenfluss lenkt.
Die KTM 690 Enduro R bringt dagegen häufig mehr „Fahr- und Bewegungsfreiheit“ mit. Je nach Körpergröße und Einstellung kann die Sitzposition sportlicher wirken, und das Bike lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Das ist ein Pluspunkt, wenn häufig Kurven, wechselnder Untergrund oder spontane Richtungswechsel vorkommen.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Street Bob punktet mit entspannter Ergonomie und einem ruhigen Fahrgefühl. Die KTM punktet mit Beweglichkeit und dem Gefühl, jederzeit kontrolliert eingreifen zu können.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße vs. Kontrolle im Gelände
Street Bob: souverän, aber eher auf Asphalt fokussiert
Das Fahrwerk der Street Bob ist in der Regel auf Straße und Alltag ausgelegt. Das bedeutet: angenehme Stabilität, ein harmonisches Zusammenspiel aus Federung und Dämpfung und ein Fahrstil, der nicht permanent „arbeitet“, sondern eher gleichmäßig bleibt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt – weniger Stress, mehr Gelassenheit.
KTM 690 Enduro R: wendig, direkt und für Unebenheiten gemacht
Die KTM 690 Enduro R ist vom Konzept her für wechselnde Bedingungen gebaut. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf ab, dass das Bike auch auf schlechterem Untergrund kontrollierbar bleibt. Dadurch kann die KTM auf Landstraßen mit holprigen Abschnitten oder auf Schotterwegen besonders überzeugen. Das Handling wirkt oft direkt und vermittelt ein gutes Gefühl für Traktion und Linie.
Im Vergleich zeigt sich: Die Street Bob fühlt sich meist dann am stärksten an, wenn der Untergrund „klassisch“ ist. Die KTM ist im Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel dasselbe: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl beim Bremsen. Die Unterschiede liegen meist in der Art, wie die Bremsen dosierbar sind und wie das Bike dabei stabil bleibt.
Die Street Bob wirkt häufig dann besonders angenehm, wenn man vorausschauend fährt und das Tempo gleichmäßig reduziert. Die KTM 690 Enduro R kann dagegen bei dynamischerem Fahren und wechselndem Untergrund punkten, weil das Bike in vielen Situationen schnell wieder „in die Spur“ findet und die Kontrolle erhalten bleibt.
Unterm Strich gilt: Wer eher ruhig und gleichmäßig unterwegs ist, wird an der Street Bob oft ein stimmiges Bremsgefühl schätzen. Wer häufig zügig fährt oder öfter mit wechselnden Bedingungen rechnet, findet in der KTM oft mehr Reserven im Handling.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben raus“
Die Harley-Davidson Street Bob ist im Alltag vor allem dann stark, wenn das Motorrad als Lifestyle- und Genussmaschine genutzt wird. In der Stadt ist sie durch ihre Charakteristik oft angenehm zu fahren, solange das Tempo nicht ständig extrem hoch ist. Auf der Landstraße fühlt sie sich dann besonders stimmig an, wenn man den Rhythmus genießen möchte.
Die KTM 690 Enduro R ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr Abwechslung bietet: Pendeln mit gelegentlichen Umwegen, Ausflüge auf Nebenstrecken oder der Wunsch, auch mal einen Feldweg mitzunehmen. Die KTM wirkt dabei wie ein Bike, das nicht nur „von A nach B“ will, sondern auch „dazwischen“ Spaß macht.
Damit wird der Vergleich praktisch: Street Bob für den klaren Straßeneinsatz mit Custom-Charakter. KTM 690 Enduro R für den vielseitigen Einsatz, bei dem Straße und Schotter nicht strikt getrennt werden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Charakter und Stil: Custom-Feeling, das man beim Fahren spürt.
- Entspanntes Fahrgefühl: oft angenehm im Alltag und auf längeren Strecken.
- Durchzug statt Drehorgel: souveränes Ansprechverhalten im mittleren Bereich.
- Fokus auf Straße: harmonisches Gesamtpaket für Asphalt.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger Offroad-Fokus: abseits befestigter Strecken ist eher Vorsicht angesagt.
- Fahrstilabhängig: wer maximale Agilität sucht, fühlt sich mit der KTM oft besser aufgehoben.
KTM 690 Enduro R – Stärken
- Agiles Handling: schnelle Reaktionen und lebendiges Fahrgefühl.
- Vielseitigkeit: auch bei wechselndem Untergrund oft souverän.
- Dynamik: macht Spaß, wenn das Tempo und die Fahrweise variieren.
- Kontrolle: gutes Gefühl bei Richtungswechseln und Unebenheiten.
KTM 690 Enduro R – Schwächen
- Anspruch an den Fahrstil: wer es sehr „entspannt cruisig“ mag, empfindet die KTM manchmal als zu lebendig.
- Konzeptbedingt: der Enduro-Charakter steht im Vordergrund, nicht der klassische Custom-Cruiser-Look.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich entscheidet sich am Ende weniger nach „besser“ oder „schlechter“, sondern nach dem eigenen Fahrprofil. Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auf der Straße überzeugt, den Alltag erleichtert und das Fahren als Genuss versteht. Wer Wert auf einen markanten Auftritt, entspannte Ergonomie und ein souveränes Durchzugserlebnis legt, wird mit der Street Bob häufig sehr glücklich.
Die KTM 690 Enduro R ist dagegen die bessere Wahl, wenn häufig unterschiedliche Strecken anstehen: Landstraße mit wechselnder Qualität, Nebenstrecken, gelegentlich Schotter oder einfach der Wunsch nach einem Motorrad, das sich schnell und kontrolliert anfühlt. Wer gerne dynamisch fährt, die Linie aktiv gestaltet und auch abseits der perfekten Straße Spaß haben möchte, findet in der KTM oft die passendere Basis.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die richtige Wahl für alle, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das mit Stil, entspannter Ergonomie und einem souveränen Drehmomentgefühl überzeugt. Sie eignet sich besonders für entspannte Touren, Stadtfahrten und Fahrer, die das Cruisen in den Vordergrund stellen. Die KTM 690 Enduro R passt dagegen besser zu einem Fahrprofil, das Abwechslung liebt: dynamische Landstraßen, wechselnder Untergrund und der Wunsch, auch mal abseits befestigter Wege unterwegs zu sein. Wer Agilität und Kontrolle in den Mittelpunkt stellt, bekommt mit der KTM meist das lebendigere, vielseitigere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Street Bob für den straßenorientierten Custom-Genuss, KTM 690 Enduro R für das vielseitige, aktive Fahren – inklusive mehr Spielraum, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist.