| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Suzuki DR-Z 4SM, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet das Fahrgefühl: Wie soll sich ein Tag auf zwei Rädern anfühlen – eher nach „Big Twin und entspannter Rhythmus“ oder nach „leicht, wendig und sofort bereit für Kurven“? Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Modelle mit, wo liegen typische Schwächen, und für welchen Einsatzbereich passt welches Motorrad am besten.
Grundidee der beiden Motorräder: Custom-Cruiser vs. Supermoto
Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen klassischen Custom-Ansatz. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, im Alltag souverän zu wirken, mit einem charakteristischen Auftritt und einem Fahrstil, der eher auf Gelassenheit als auf hektische Reaktionen setzt. Wer mit der Street Bob unterwegs ist, sucht häufig nicht das „schnellste“ Motorrad, sondern das „stimmigste“ Gesamtpaket aus Optik, Sound und entspannter Kontrolle.
Die Suzuki DR-Z 4SM verfolgt dagegen eine klare Mission: Agilität und Fahrspaß im Stil eines Supermoto. Das Motorrad ist dafür gemacht, Kurven dynamisch anzugehen und auch dort Spaß zu machen, wo die Straße nicht perfekt ist. Wer die DR-Z 4SM fährt, merkt schnell: Hier steht das direkte Ansprechverhalten im Vordergrund – und das Gefühl, dass das Motorrad mitdenkt.
Fahrcharakter im Vergleich: Wie fühlt sich die Fahrt an?
Harley-Davidson Street Bob: souverän, ruhig und „cruisig“
Die Street Bob wirkt wie ein Motorrad, das man gern „laufen lässt“. Der Motorcharakter und die Art, wie sich das Motorrad auf Geschwindigkeit und Last einstellt, unterstützen einen gleichmäßigen Fahrstil. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken im Alltag eher aus Stadtverkehr, längeren Fahrten mit wechselnden Geschwindigkeiten und entspanntem Landstraßen-Tempo bestehen.
Stärken zeigt die Street Bob vor allem dort, wo man nicht ständig am Limit arbeiten muss. Das Fahrgefühl ist stimmig, die Kontrolle wirkt natürlich, und das Motorrad vermittelt das Gefühl von Stabilität. Eine mögliche Schwäche im Vergleich: Wer sehr sportlich und aggressiv aus dem Stand heraus beschleunigt oder ständig „auf Kante“ fährt, wird die DR-Z 4SM als deutlich reaktionsfreudiger erleben.
Suzuki DR-Z 4SM: leichtfüßig, direkt und kurvenorientiert
Die DR-Z 4SM ist ein Motorrad, das sich schnell „bereit“ anfühlt. Gerade in Kurven und beim zügigen Richtungswechsel spielt sie ihre Stärken aus: Das Handling wirkt agil, die Maschine lässt sich präzise führen und unterstützt einen dynamischen Fahrstil. Dadurch entsteht ein Fahrspaß, der weniger aus „Cruisen“ kommt, sondern aus dem aktiven Gestalten der Strecke.
Im Vergleich zur Street Bob kann die DR-Z 4SM besonders dann überzeugen, wenn die Fahrten abwechslungsreich sind: Landstraße mit vielen Kurven, sportliche Ausfahrten oder Strecken, auf denen man gern etwas mehr „Spiel“ hat. Eine typische Schwäche: Wer vor allem Komfort und entspanntes Dahingleiten sucht, empfindet die DR-Z 4SM im Alltag manchmal als weniger „harmonisch“ als ein Custom-Cruiser. Außerdem ist das Fahrgefühl stärker vom eigenen Stil abhängig – wer ruhig fährt, bekommt weniger von der Stärke des Motorrads mit.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und typische Strecken
Beide Motorräder können im Alltag genutzt werden, aber sie erfüllen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt wie gemacht für Menschen, die im Stadtverkehr und auf der Landstraße vor allem Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legen: Sitzposition, Charakter und die Art, wie das Motorrad auf Last reagiert, passen gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Sinne von „macht auch im Alltag Spaß“. Wer häufig kurze Wege fährt, gern spontan unterwegs ist und Kurven mag, wird die DR-Z 4SM als motivierend erleben. Bei sehr langen, gleichmäßigen Strecken kann die Street Bob jedoch als entspannter wahrgenommen werden – einfach, weil der Cruiser-Ansatz auf Ruhe und Kontinuität ausgelegt ist.
Komponenten und Fahrwerk: Wo liegen die Unterschiede in der Praxis?
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Ansatzunterschied: Die Street Bob ist auf ein komfortorientiertes, ruhiges Fahrverhalten ausgelegt, während die DR-Z 4SM stärker auf Agilität und sportliche Kontrolle setzt. Das wirkt sich besonders auf das Verhalten in Kurven und bei wechselnden Straßenbedingungen aus.
Die DR-Z 4SM profitiert von ihrem Supermoto-Charakter: Richtungswechsel gelingen oft spontan, das Motorrad wirkt „handlich“ und gibt dem Fahrer das Gefühl, jederzeit Einfluss nehmen zu können. Die Street Bob dagegen vermittelt eher das Gefühl von Stabilität und Gelassenheit – ideal, wenn man nicht ständig die perfekte Linie „erzwingen“ möchte, sondern lieber flüssig fährt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die DR-Z 4SM ist im aktiven Fahren oft im Vorteil, die Street Bob punktet, wenn Komfort, Ruhe und ein stimmiges Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Kurvenagilität.
Motor und Antrieb: Charakter statt reiner Leistung
Bei der Harley-Davidson Street Bob steht der Motorcharakter im Vordergrund. Das Motorrad fühlt sich so an, als würde es den Fahrer „mitnehmen“: gleichmäßiges Beschleunigen, ein markanter Ton und ein Fahrstil, der sich gut in den Alltag integrieren lässt. Wer gern mit Gefühl fährt, wird die Street Bob besonders stimmig finden.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen auf ein direkteres, sportlicheres Ansprechverhalten. Das macht sie attraktiv, wenn man gern zügig beschleunigt, das Motorrad aktiv führt und Kurven dynamisch angeht. Im Vergleich zur Street Bob wirkt die DR-Z 4SM dadurch oft „spritziger“, kann aber auch stärker fordern, wenn man sehr entspannt unterwegs sein möchte.
Bremsen, Reifen und Grip: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie vermitteln ein unterschiedliches Sicherheitsgefühl. Die Street Bob wirkt häufig wie ein Motorrad, das mit Ruhe und Stabilität überzeugt. Die DR-Z 4SM hingegen fühlt sich oft dann besonders stark an, wenn Grip und Fahrdynamik zusammenkommen – also beim zügigen Fahren in Kurven oder auf wechselnden Strecken.
Eine mögliche Schwäche der DR-Z 4SM kann sich zeigen, wenn die Fahrten sehr lang und gleichmäßig sind und man vor allem Komfort und „entspanntes Rollen“ sucht. Die Street Bob kann dagegen weniger „Motivation zum schnellen Richtungswechsel“ liefern – dafür aber ein harmonischeres Gesamtpaket für viele Alltagsfahrten.
Optik und Stil: Was passt besser zum eigenen Geschmack?
Die Harley-Davidson Street Bob ist ein Statement. Sie wirkt reduziert, maskulin und klassisch. Wer Custom mag, wird sich mit der Street Bob schnell identifizieren. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen sportlich und zweckmäßig. Sie sieht nach Fahrspaß aus und passt gut zu einem Lebensstil, bei dem das Motorrad nicht nur „dazu gehört“, sondern aktiv genutzt wird.
In der Praxis bedeutet das: Die Street Bob ist oft die bessere Wahl für Menschen, die ihr Motorrad gern als Teil des eigenen Stils erleben. Die DR-Z 4SM ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Werkzeug für dynamische Fahrten dienen soll.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Stimmiger Cruiser-Charakter für Alltag und Landstraße
- Ruhiges, souveränes Fahrgefühl
- Markanter Auftritt und starker Wiedererkennungswert
- Fährt sich oft entspannter bei längeren Strecken
Harley-Davidson Street Bob – mögliche Schwächen
- Weniger „sportlich-direkt“ als die DR-Z 4SM bei sehr dynamischem Fahren
- Wer maximale Agilität sucht, findet sie eher bei der Supermoto-Philosophie
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Handling und kurvenorientierter Fahrspaß
- Direktes Ansprechverhalten für dynamische Fahrten
- Motiviert zu aktiver Fahrweise
- Passt gut zu abwechslungsreichen Strecken
Suzuki DR-Z 4SM – mögliche Schwächen
- Weniger „Cruiser-Ruhe“ für Menschen, die vor allem entspannt fahren wollen
- Der Fahrspaß hängt stärker vom eigenen Stil und Anspruch ab
Kaufberatung: Welches Bike passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Street Bob und Suzuki DR-Z 4SM hängt vor allem davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen. Wenn der Fokus auf einem stimmigen Cruiser-Gefühl liegt – mit markantem Charakter, entspannter Kontrolle und einem Motorrad, das sich gut in den Alltag einfügt – dann ist die Street Bob die naheliegende Wahl.
Wenn dagegen Kurven, Agilität und ein sportliches, direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen, dann spielt die DR-Z 4SM ihre Stärken besonders stark aus. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen man das Motorrad aktiv bewegt und Freude daran hat, schnell die Linie zu wechseln und Dynamik zu spüren.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die ein Custom-Motorrad suchen, das im Alltag und auf der Landstraße vor allem durch Ruhe, Souveränität und einen charakterstarken Auftritt überzeugt. Wer gern entspannt fährt, Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt und das Motorrad als Teil des eigenen Stils erlebt, wird mit der Street Bob sehr zufrieden sein.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser zu Fahrern, die Kurven mögen, ein direktes Handling suchen und Fahrspaß durch Agilität erleben möchten. Gerade bei dynamischen Ausfahrten und abwechslungsreichen Strecken wirkt die DR-Z 4SM oft motivierender. Wer jedoch vor allem Komfort und entspanntes Dahingleiten priorisiert, wird die Cruiser-Philosophie der Street Bob als angenehmer empfinden.
Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Feeling und Alltagssouveränität, DR-Z 4SM für sportliche Direktheit und kurvenorientierten Spaß.