| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Harley-Davidson Street Bob vs Suzuki GS 500: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Kaufentscheidung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Suzuki GS 500, dann geht es im Vergleich selten nur um technische Daten. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren wirklich spürt: Charakter, Ergonomie, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie gut das jeweilige Bike zu den eigenen Wegen passt. Genau darum geht es hier – mit einem klaren Blick auf Stärken und Schwächen beider Modelle, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. sportliche Alltagsbasis
Die Harley-Davidson Street Bob steht für den klassischen Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das auf Drehmoment, Ruhe und einen markanten Auftritt setzt. Die Maschine wirkt wie gemacht für entspannte Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist. Die Suzuki GS 500 dagegen ist eher die pragmatische Wahl: ein Motorrad, das sich als vielseitige Basis versteht, um im Alltag sicher unterwegs zu sein und gleichzeitig sportlich genug zu bleiben, um auch mal zügiger zu fahren.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Während die Street Bob stärker auf Stil und Cruiser-Charakter einzahlt, punktet die GS 500 mit einem unkomplizierten Gesamtpaket und einem Fahrstil, der sich schnell anfühlt.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorcharaktere anfühlen
Harley-Davidson Street Bob: Drehmoment und „Big Bike“-Vibe
Die Street Bob vermittelt ein Gefühl von „Kraft aus dem Stand heraus“. Der Motorcharakter wirkt weniger wie ein Drehzahlwerkzeug und mehr wie ein Antrieb, der mit Druck aus dem unteren bis mittleren Bereich arbeitet. Das passt besonders gut zu Stadtverkehr, Landstraßen und allen Situationen, in denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte. Die Maschine belohnt gleichmäßiges Fahren und lässt sich dabei angenehm dosieren.
Suzuki GS 500: kontrolliert, agil und alltagstauglich
Die GS 500 ist in der Wahrnehmung oft „direkter“ und leichter zu handeln. Der Motor wirkt wie eine solide Grundlage, die nicht übertrieben wirkt, aber zuverlässig liefert. Gerade wenn man ein Motorrad sucht, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt, spielt die GS 500 ihre Stärken aus: gleichmäßige Leistung, gut nutzbares Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der sich auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollieren lässt.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Relax vs. sportlich-nüchtern
Ein großer Unterschied zwischen beiden Bikes liegt in der Sitzhaltung. Die Harley-Davidson Street Bob ist typischerweise auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt. Das bedeutet: weniger „Sportbogen“, mehr entspannter Blick nach vorn. Dadurch eignet sie sich besonders für längere Strecken, bei denen man nicht ständig in eine aggressive Fahrhaltung wechseln möchte.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher auf eine nüchterne, funktionale Ergonomie ausgelegt. Die Sitzposition wirkt sportlicher und damit oft „aktiver“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern zügig fährt, Kurven dynamischer angeht oder das Motorrad als Werkzeug versteht, das man schnell an den eigenen Stil anpasst.
Stärken und Schwächen im Alltag: Die Street Bob punktet mit entspannter Haltung und Cruiser-Charme, während die GS 500 mit einer handlichen, eher sportlichen Grundposition überzeugt. Wer lange Touren mit viel Ruhe plant, findet in der Street Bob häufig mehr Komfort. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern dynamisch fährt, fühlt sich auf der GS 500 oft schneller „zu Hause“.
Handling und Fahrwerk: Wie leicht lassen sich beide Motorräder bewegen?
Beim Handling geht es nicht nur um „leicht oder schwer“, sondern um das Zusammenspiel aus Gewichtsempfinden, Lenkkonzept und Fahrwerksabstimmung. Die Street Bob vermittelt durch ihre Cruiser-typische Auslegung ein ruhigeres, standfestes Fahrgefühl. Das kann in flotten Kurven sehr angenehm sein, solange man den Charakter als Cruiser versteht: eher fließend, eher stabil, weniger „zackig“.
Die GS 500 wirkt im Vergleich oft agiler. Sie lässt sich im Alltag leichter manövrieren und unterstützt einen Fahrstil, der schneller von „gemütlich“ zu „sportlich“ wechseln kann. Gerade wenn man häufig stop-and-go fährt oder enge Streckenabschnitte hat, spielt diese Agilität ihre Vorteile aus.
Schwächen im Vergleich: Die Street Bob kann sich dort weniger „spielerisch“ anfühlen, wo man maximale Wendigkeit erwartet. Die GS 500 kann wiederum weniger „Cruiser-Standgefühl“ vermitteln, wenn man genau dieses entspannte, schwere Motorradgefühl sucht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein Gefühl von Sicherheit. Im Vergleich zeigt sich typischerweise: Die Street Bob ist auf souveränes Anhalten ausgelegt, passt aber besonders gut zu einem Fahrstil, der nicht permanent auf maximale Sportbremsleistung getrimmt ist. Die GS 500 ist dagegen oft so abgestimmt, dass sie sich auch bei zügigerem Fahren gut dosieren lässt.
Wichtig ist: Entscheidend ist nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit und das Feedback am Hebel. Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert von einem Setup, das sich feinfühlig anfühlt. Wer eher Landstraße fährt, achtet stärker darauf, wie stabil das Motorrad bei wiederholten Bremsmanövern bleibt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „echte“ Nutzung
Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders stark, wenn das Motorrad als Erlebnis genutzt wird: Ankommen, aussteigen, kurz genießen – und dann wieder los. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen Stil und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. In der Stadt kann sie durch ihre Cruiser-Charakteristik dennoch Spaß machen, aber sie ist weniger „kompakt“ im Gefühl als ein sportlich ausgelegtes Bike.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell als Alltagslösung anfühlt. Sie eignet sich für Pendelstrecken, Wochenendfahrten und alles dazwischen. Gerade wenn man ein Motorrad sucht, das nicht zu speziell ist, sondern flexibel bleibt, ist die GS 500 oft die unkompliziertere Wahl.
Kosten, Wartung und Langzeitgedanken
Beim Thema Kosten geht es nicht nur um den Kaufpreis, sondern um das Gesamtbild: Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit, typische Werkstattkosten und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „durchziehen“ lässt. In der Praxis wird die Street Bob häufig als Bike gewählt, das man bewusst fährt und pflegt – mit einem gewissen „Lifestyle“-Faktor. Die GS 500 wird oft als pragmatisches Motorrad gesehen, das man zuverlässig nutzt und bei dem man sich weniger Gedanken um Spezialthemen machen muss.
Stärken und Schwächen: Die Street Bob kann durch ihren Anspruch an Pflege und die Ausrichtung auf Cruiser-Fans mehr „Herzblut“ bedeuten. Die GS 500 ist häufig unkomplizierter im Handling und im Wartungsdenken, was sie für viele Käufer attraktiv macht, die ein Motorrad für regelmäßige Nutzung suchen.
Umbau- und Zubehörpotenzial: Wer will, kann mehr machen
Beide Modelle haben eine Community und ein Umfeld, in dem Zubehör und Umbauten eine Rolle spielen. Die Street Bob ist dabei besonders bekannt für den Custom-Charakter: Sitz, Auspuff, Optik und Details lassen sich häufig so anpassen, dass das Motorrad noch stärker zur eigenen Vorstellung passt. Die GS 500 kann ebenfalls individuell gestaltet werden, wirkt aber oft als Basis, die man funktional optimiert – etwa für Komfort, Alltag oder einen persönlichen Fahrstil.
Wer also ein Motorrad sucht, das optisch stark „nach außen“ wirkt und sich gern im Custom-Bereich bewegt, findet in der Street Bob häufig mehr Inspiration. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das man eher praktisch anpasst und im Alltag nutzt, wird an der GS 500 ebenfalls Freude haben.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Harley-Davidson Street Bob: die bessere Wahl für Cruiser-Fans
Die Harley-Davidson Street Bob ist besonders passend, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, markantem Look und entspannter Fahrhaltung liegt. Wer gern gleichmäßig fährt, den Charakter eines großen Motorrads spüren möchte und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, trifft mit der Street Bob häufig eine sehr stimmige Wahl. Auch für Fahrer, die Touren mit Ruhe planen und dabei Wert auf Stil legen, ist die Street Bob eine starke Option.
Suzuki GS 500: die bessere Wahl für vielseitige Nutzung
Die Suzuki GS 500 eignet sich besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert und dabei nicht zu speziell ist. Wer ein Bike möchte, das sich leicht bewegen lässt, schnell Vertrauen aufbaut und sowohl Stadt als auch Landstraße abdeckt, findet in der GS 500 oft die passendere Basis. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich pragmatisch nutzen lässt und bei dem man nicht ständig „gegen den Charakter“ arbeiten muss, ist die GS 500 eine überzeugende Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob und die Suzuki GS 500 sind zwei Motorräder mit klar unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Street Bob spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Cruiser-Charakter, entspannte Sitzposition und ein markanter Auftritt zählen. Sie wirkt besonders stimmig für Fahrten, bei denen das Fahrgefühl und der Stil im Vordergrund stehen, und weniger für Situationen, in denen maximale Agilität im Vordergrund steht. Ihre Schwäche liegt eher in der Erwartungshaltung: Wer ein „leichtes“ Allround-Bike wie ein sportliches Konzept erwartet, wird den Cruiser-Charakter stärker spüren.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen die vielseitigere Wahl für den Alltag. Sie überzeugt durch ein kontrolliertes, oft agiles Handling, eine funktionale Ergonomie und einen Motorcharakter, der sich gut in unterschiedliche Fahrstile einfügt. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt, schnell Vertrauen aufbaut und regelmäßig genutzt werden soll, findet in der GS 500 häufig die bessere Passform. Insgesamt gilt: Cruiser-Fans mit Fokus auf Stil und entspanntes Fahren greifen zur Street Bob, während pragmatische Fahrer mit Anspruch an Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit eher zur GS 500 tendieren.