| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 6.345 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- komfortable Sitzposition
- aufgeräumte Optik
- kaum Vibrationen
- coole Scrambler-Reifen von Metzeler
- Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
- 4 Jahre Garantie
- lieblose gemachte Hebel
- fünf PS mehr hätten ihr gut getan
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 179 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.169 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
Fazit
Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!
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Harley-Davidson Street Bob vs Triumph Scrambler 400 X: Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Bob steht für klassischen Cruiser-Charakter, markantes Design und ein Fahrgefühl, das stark über den Motor und die entspannte Sitzhaltung geprägt ist. Die Triumph Scrambler 400 X dagegen wirkt wie ein moderner Allrounder mit Scrambler-Genen: kompakt, vielseitig und mit dem Anspruch, sowohl im Alltag als auch auf abwechslungsreichen Strecken Spaß zu machen.
Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der typischen Eigenschaften gegenüberzustellen – also dort, wo sich die Unterschiede im Alltag wirklich bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Eckdaten nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenspiel: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie lässt es sich bewegen, und wofür eignet es sich am besten?
Grundcharakter: Cruiser vs. Scrambler
Die Harley-Davidson Street Bob ist ein Motorrad, das seinen Fokus klar auf den Cruiser-Stil legt. Das merkt man an der Auslegung: Die Maschine wirkt bewusst „erwachsen“, mit einer Haltung, die eher auf entspanntes Dahingleiten als auf hektische Richtungswechsel ausgelegt ist. Der Motorcharakter und die Art, wie Leistung umgesetzt wird, zielen auf ein souveränes Fahrgefühl ab – besonders dann, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B führt, sondern auch vom Rhythmus lebt.
Die Triumph Scrambler 400 X verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als Scrambler gedacht, also als Motorrad, das sich nicht zu schade ist für unebene Abschnitte, Feldwege oder einfach für Strecken, die mehr Abwechslung bieten als nur Asphalt. Im Vergleich zeigt sich hier oft eine andere Art von Agilität: Das Motorrad wirkt leichter zu dirigieren, und das Fahrgefühl ist stärker auf „mitgehen“ ausgelegt. Wer gerne spontan fährt, kurze Strecken nutzt oder sich an wechselnden Untergründen erfreut, findet hier einen passenden Charakter.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motor- und Antriebsdaten wird schnell klar, dass beide Motorräder nicht auf dieselbe Art „ziehen“. Die Street Bob setzt auf einen Cruiser-typischen Ansatz: Der Motor soll nicht nur Leistung liefern, sondern vor allem ein bestimmtes Gefühl erzeugen – mit einem kräftigen, gleichmäßigen Charakter, der in der Praxis häufig als „entspannt“ wahrgenommen wird. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrt eher ruhig geplant ist oder wenn häufiges Schalten nicht im Mittelpunkt steht.
Die Scrambler 400 X ist dagegen stärker darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad dynamisch und kontrolliert bewegt. Im Vergleich zeigt sich, dass die Leistungsentfaltung oft als lebendiger empfunden wird, weil das Motorrad für zügiges Beschleunigen und kurzes „Aufdrehen“ gemacht ist. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen besonders Spaß machen, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert und sich gut dosieren lässt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Harley-Davidson Street Bob: Stärke ist der cruiserartige, souveräne Charakter – Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „sportlich“ wirkt, wenn sehr dynamisches Kurven-Tempo oder häufiges Beschleunigen im Vordergrund steht.
- Triumph Scrambler 400 X: Stärke ist die lebendige Reaktion und die vielseitige Auslegung – Schwäche kann sein, dass der Cruiser-Fokus bei langen, entspannten Autobahn-ähnlichen Abschnitten nicht ganz denselben „großen“ Eindruck vermittelt wie bei der Street Bob.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der typischen Abstimmung zeigt sich ein klares Bild: Die Street Bob ist auf ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für gleichmäßige Linien, bei denen man die Strecke „laufen lassen“ kann. Gerade auf Landstraßen, auf denen man nicht ständig korrigieren muss, spielt das seine Vorteile aus.
Die Scrambler 400 X dagegen wirkt im Vergleich oft wendiger und leichter zu kontrollieren. Das liegt nicht nur an der Bauart, sondern auch daran, wie das Motorrad in der Praxis reagiert: Richtungswechsel fühlen sich direkter an, und die Maschine vermittelt eher das Gefühl, dass sie „mit einem arbeitet“. Das ist besonders dann spürbar, wenn der Verkehr dichter ist, Parklücken eng sind oder die Strecke häufiger wechselt.
Kurvengefühl im Vergleich
Beide Motorräder können Kurven – aber auf unterschiedliche Weise. Die Street Bob vermittelt eher ein ruhiges, großes Gefühl, während die Scrambler 400 X eher agil und „handlich“ wirkt. Wer gerne vorausschauend fährt und Stabilität priorisiert, wird sich bei der Street Bob wohler fühlen. Wer häufig zwischen engen Situationen und wechselnden Strecken pendelt, findet in der Scrambler 400 X oft die passendere Basis.
Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Spaß?
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Harley-Davidson Street Bob ist typischerweise auf eine entspannte Haltung ausgelegt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil der Körper nicht in eine aggressive, sportliche Position gedrückt wird. Gleichzeitig kann diese Auslegung bei sehr langen Fahrten oder bei häufigem „sportlichem“ Fahren je nach persönlicher Statur unterschiedlich wirken.
Die Triumph Scrambler 400 X bietet im Vergleich eine Position, die oft als aufrechter und zugleich kontrolliert beschrieben wird. Das kann helfen, dass man sich auch bei wechselnden Fahrprofilen nicht komplett „verkrampft“. Gerade wenn die Fahrt aus Stadtverkehr, kurzen Landstraßenabschnitten und gelegentlichen Ausflügen besteht, ist das ein Pluspunkt.
Komfort im Alltag
- Street Bob: Vorteil ist der Cruiser-Komfort und das entspannte Fahrgefühl – Nachteil kann sein, dass die Haltung weniger „universell“ wirkt, wenn sehr häufig dynamisch gefahren wird.
- Scrambler 400 X: Vorteil ist die alltagstaugliche, kontrollierte Sitzhaltung – Nachteil kann sein, dass der Cruiser-typische „Relax“-Effekt nicht im selben Maß entsteht.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischenstrecken“
Im Vergleich der Alltagseigenschaften zeigt sich: Die Street Bob spielt ihre Stärken dort aus, wo man nicht ständig hektisch reagieren muss. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen der Charakter zählt – also für entspannte Ausfahrten, bei denen man den Motor und das Design bewusst wahrnimmt.
Die Scrambler 400 X ist dagegen ein Motorrad, das sich für „Zwischenstrecken“ besonders anbietet. Wenn der Weg zur Lieblingsstrecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, sondern aus wechselnden Abschnitten, dann wirkt die Scrambler-Philosophie stimmig. Außerdem kann die Maschine im Alltag oft leichter zu handhaben sein, weil sie sich im Vergleich „kompakt“ anfühlt und sich gut in den Alltag integrieren lässt.
Design und Marken-DNA: Was man jeden Tag sieht
Auch wenn es beim Motorradkauf nicht nur um Optik geht: Das Design beeinflusst das Fahrgefühl. Die Harley-Davidson Street Bob ist ein Statement. Sie wirkt reduziert, aber mit klarer Präsenz. Wer auf den klassischen Cruiser-Look steht, bekommt hier ein Motorrad, das nicht versucht, sich zu verstecken.
Die Triumph Scrambler 400 X bringt dagegen den Scrambler-Charme mit: robustes Auftreten, moderne Interpretation und ein Look, der nach Abenteuer aussieht – auch wenn die Fahrt am Ende doch „nur“ zur nächsten Ausfahrt führt.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das persönliche Fahrprofil entscheiden. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Art.
Harley-Davidson Street Bob: ideal für…
- Fahrten, bei denen der Cruiser-Charakter im Vordergrund steht
- entspanntes Fahren auf Landstraßen und längeren Ausfahrten
- Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich „groß“ anfühlt und optisch wie technisch eine klare Linie verfolgt
Triumph Scrambler 400 X: ideal für…
- Alltag mit wechselnden Strecken und häufigen Richtungswechseln
- Fahrten, bei denen Agilität und kontrollierte Dynamik wichtiger sind als reines Cruiser-Feeling
- Menschen, die ein Motorrad möchten, das auch abseits des perfekten Asphalts souverän wirkt
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, entspannter Sitzhaltung und einem souveränen Fahrgefühl liegt. Wer gerne ruhig unterwegs ist, den Motorrhythmus genießt und ein Motorrad sucht, das optisch wie technisch klar als Harley auftritt, wird mit der Street Bob besonders glücklich. Ihre Stärke liegt im „Genießen“ – weniger im hektischen, ständig wechselnden Fahrstil.
Die Triumph Scrambler 400 X passt dagegen besser, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein vielseitiger Einsatz im Vordergrund stehen. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das schnell auf Gasbefehle reagiert, sich leicht dirigieren lässt und auch auf abwechslungsreichen Strecken Spaß macht. Wer ein Bike möchte, das nicht nur auf einer Art von Strecke funktioniert, sondern sich flexibel anfühlt, trifft mit der Scrambler 400 X häufig die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Fans und entspannte Ausfahrten – Scrambler 400 X für vielseitige Fahrprofile, Wendigkeit und Abenteuergefühl im Alltag.