| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Street Bob vs. Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Bob und die Yamaha FJR 1300 AE, geht es im Vergleich selten um „besser oder schlechter“. Vielmehr entscheidet der eigene Anspruch: Soll das Motorrad vor allem Charakter und puren Cruiser-Style liefern – oder steht Komfort für lange Strecken, Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und eine moderne Touring-Ausstattung im Vordergrund? Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken die Modelle gegeneinander ausspielen und wo die jeweiligen Schwächen liegen.
Grundidee: Cruiser-Feeling vs. sportliches Touren
Die Harley-Davidson Street Bob steht für reduziertes Design, einen klassischen Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das sich eher nach „einfach losfahren“ anfühlt. Das Motorrad wirkt bewusst unkompliziert: weniger Technik-Show, mehr Stil und ein Motorcharakter, der im Alltag und auf kurzen bis mittleren Strecken Spaß macht.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen klar als Tourer gedacht. Hier geht es um Reichweite, Komfort und eine Ausstattung, die lange Fahrten deutlich entspannter macht. Der Fokus liegt auf Windschutz, Stabilität und Elektronik, die das Motorrad im Alltag und auf der Autobahn berechenbarer macht.
Fahrgefühl und Sitzposition: Wie sich die Motorräder „anfühlen“
Street Bob: entspannter Cruiser, aber mit klarer Haltung
Die Sitzposition der Harley-Davidson Street Bob ist typisch Cruiser: eher aufrecht, mit einer Haltung, die den Alltag angenehm macht und den Blick nach vorn lenkt. Das Motorrad wirkt dadurch besonders in der Stadt und auf Landstraßen spontan. Die Kehrseite: Wer sehr lange Strecken am Stück fährt, spürt eher, dass die Geometrie nicht auf „stundenlanges Gleiten“ optimiert ist.
FJR 1300 AE: Touring-Komfort für lange Tage
Die Yamaha FJR 1300 AE setzt auf eine Sitzposition, die auf Distanz ausgelegt ist. Der Fahrer sitzt so, dass Arme und Rücken weniger „arbeiten“ müssen. Dazu kommt der Touring-Ansatz: Windschutz und die insgesamt ruhige Fahrcharakteristik helfen dabei, dass die Konzentration länger erhalten bleibt. Wer häufig Autobahn fährt oder regelmäßig Tagesetappen plant, profitiert deutlich.
Motor und Antrieb: Charakter vs. Durchzug
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich die Philosophie beider Modelle: Die Street Bob spielt ihre Stärken eher über den Charakter und das unmittelbare Ansprechverhalten aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Fahren nicht nur von Zahlen lebt, sondern vom Gefühl beim Gasgeben.
Die FJR 1300 AE ist dagegen auf gleichmäßigen Vortrieb und souveränen Durchzug ausgelegt. Gerade bei konstanten Geschwindigkeiten und beim Überholen auf der Autobahn wirkt das Motorrad oft „stressfreier“, weil es Reserven bereitstellt und die Lastwechsel weniger hektisch wirken.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Alltag vs. Stabilität auf Strecke
Street Bob: leicht zu bewegen, aber nicht als Langstrecken-Werkzeug gedacht
Die Harley-Davidson Street Bob lässt sich im Alltag gut bewegen. Auf kurvigen Strecken und beim zügigen Fahren fühlt sie sich lebendig an. Allerdings ist sie nicht darauf ausgelegt, wie ein klassischer Touring-Bolide dauerhaft hohe Geschwindigkeiten zu „tragen“. Wer häufig lange Autobahnabschnitte fährt, merkt eher, dass der Fokus stärker auf dem Fahrspaß im mittleren Bereich liegt.
FJR 1300 AE: ruhige Linie, souverän bei Tempo
Die Yamaha FJR 1300 AE wirkt bei Tempo deutlich stabiler. Das Handling bleibt dabei kontrolliert, und das Motorrad vermittelt Vertrauen, wenn die Strecke länger wird. In engen Kurven kann die Touring-Basis zwar etwas mehr „Masse“ mitbringen, doch auf typischen Reiseprofilen ist das oft genau der Punkt: weniger nervös, mehr berechenbar.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung
Beide Motorräder sind auf Alltagssicherheit ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Street Bob überzeugt durch ein direktes Gefühl an der Bremse und eine gut nachvollziehbare Dosierbarkeit. Die FJR 1300 AE punktet zusätzlich durch die Touring-orientierte Gesamtintegration von Fahrassistenz und Elektronik, wodurch sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen entspannter fahren lässt.
Im Vergleich bedeutet das: Wer häufig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist (Regen, Autobahn, unterschiedliche Beladung), profitiert bei der Yamaha oft von der modernen Abstimmung. Wer dagegen ein möglichst „mechanisches“ Fahrgefühl sucht, findet bei der Harley häufig mehr Direktheit.
Elektronik und Ausstattung: Minimalismus vs. Touren-Toolbox
Street Bob: weniger Ablenkung, mehr Fokus aufs Fahren
Die Harley-Davidson Street Bob wirkt bewusst reduziert. Das ist nicht nur Optik, sondern auch Philosophie: weniger „Menü“, mehr Fahren. Für viele ist genau das ein Vorteil, weil das Motorrad sich dadurch leichter anfühlt und die Bedienung im Alltag schnell klar ist.
FJR 1300 AE: Komfortfunktionen für den Reisealltag
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen eine Art Touren-Zentrale. Der Windschutz, die ergonomische Auslegung und die moderne Ausstattung machen den Unterschied vor allem auf langen Strecken. Wer regelmäßig fährt, bei dem Wetter nicht immer planbar ist oder der Tagesablauf mehrere Stunden im Sattel vorsieht, wird die zusätzlichen Komfort- und Elektronik-Features schnell zu schätzen wissen.
Windschutz und Wetter: Wer kämpft gegen den Fahrtwind?
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Yamaha FJR 1300 AE ist klar im Vorteil, wenn es um Windschutz und das Reduzieren von Ermüdung geht. Der Körper bleibt länger „frischer“, weil der Fahrtwind weniger direkt einwirkt.
Die Harley-Davidson Street Bob kann natürlich auch auf längeren Strecken Spaß machen, aber sie ist eher die Wahl für Fahrten, bei denen der Fokus auf dem Erlebnis liegt und nicht darauf, möglichst wenig Luftwiderstand zu spüren. Wer häufig bei hohen Geschwindigkeiten unterwegs ist, wird den Unterschied deutlich merken.
Gepäck und Alltag: Stadt, Landstraße oder Reise?
Die Street Bob ist im Alltag stark, wenn das Motorrad für kurze Wege, spontane Ausfahrten und eine klare Optik genutzt wird. Gepäck ist möglich, aber die Grundidee bleibt: weniger „Reise-Setup“, mehr „Style und Fahrspaß“.
Die FJR 1300 AE ist dagegen prädestiniert für Reisen. Durch die Touring-Ausrichtung lässt sich das Motorrad typischerweise leichter als Langstreckenmaschine nutzen. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder mehrtägige Touren plant, bekommt hier die passende Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Charakter und Cruiser-Feeling: Das Motorrad wirkt nah am Fahrer und macht das Fahren emotional.
- Alltagsfreundlichkeit: Besonders im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken.
- Reduzierte Bedienphilosophie: Weniger Ablenkung, mehr Fokus auf das Wesentliche.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Langstreckenkomfort ist nicht der Hauptfokus.
- Wind- und Reiseeffizienz fällt im Vergleich zur Touring-Auslegung der Yamaha geringer aus.
- Touring-Ausstattung ist weniger „out of the box“ gedacht.
Yamaha FJR 1300 AE – Stärken
- Reisetauglichkeit: Komfort, Windschutz und ruhige Fahrcharakteristik für lange Strecken.
- Moderne Elektronik und Touren-Integration: macht das Fahren in vielen Situationen entspannter.
- Stabilität bei Tempo: besonders auf Autobahn und längeren Etappen.
Yamaha FJR 1300 AE – Schwächen
- Weniger „pur“ im Gefühl als ein reduzierter Cruiser.
- Handling in engen Situationen kann sich durch die Touring-Basis etwas anders anfühlen als bei leichteren Bikes.
- Komfortfokus bedeutet auch: Wer maximale Einfachheit sucht, könnte weniger begeistert sein.
Welche Kaufentscheidung passt? – Für wen welches Motorrad
Der Vergleich zeigt schnell: Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Charakter, optische Präsenz und spontanen Fahrspaß liefern soll. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern in der Stadt unterwegs sind, kurze bis mittlere Touren mögen und das Motorrad als Ausdruck ihres Stils sehen.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen ideal, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort und Touring-Ausstattung liegt. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, Wert auf Windschutz und moderne Assistenz legt und das Motorrad als zuverlässigen Reisebegleiter nutzen möchte, bekommt hier die stimmigere Basis.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt den Vergleich dort, wo es um Coolness, Cruiser-Feeling und unkomplizierten Fahrspaß geht. Sie ist besonders passend für Alltag, Stadt und kürzere Touren – also für Fahrer, die das Motorrad vor allem als Erlebnis und Stilmittel sehen. Die Yamaha FJR 1300 AE ist die bessere Wahl, wenn Reisetauglichkeit im Vordergrund steht: mehr Komfort, weniger Ermüdung durch Windschutz und eine Touring-Ausstattung, die lange Strecken deutlich entspannter macht. Wer häufig Autobahn fährt oder mehrtägige Touren plant, wird mit der Yamaha meist zufriedener sein. Wer dagegen das direkte, reduzierte Cruiser-Gefühl sucht, findet in der Street Bob die passendere Antwort. Am Ende entscheidet der persönliche Schwerpunkt: Emotion und Stil oder Komfort und Distanz.