| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 10.299 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Durchzug
- Verarbeitung
- Wendig
- Unkomfortable Sitzbank
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 942 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 52 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Bob vs Yamaha SCR 950: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aus dem Retro- und Custom-Umfeld kommen, ist der Vergleich spannend: Die Harley-Davidson Street Bob steht für klassischen Cruiser-Charakter, markanten Auftritt und ein Fahrgefühl, das man eher spürt als analysiert. Die Yamaha SCR 950 wirkt dagegen moderner und oft „leichter im Kopf“: kompakt, unkompliziert und mit einem Look, der sich gut in Richtung Bobber und Street-Custom denken lässt. Beide Bikes wollen Alltag und Stil verbinden – aber auf unterschiedliche Art.
Design und Charakter: Harley-Style vs. Yamaha-Retro
Der Street Bob setzt auf die typische Harley-Sprache: bulliger, massiver und mit einem Auftreten, das auch im Stand Aufmerksamkeit zieht. Die SCR 950 ist ebenfalls klar im Retro-Design, wirkt aber insgesamt schlanker und „cleaner“. Das macht den Yamaha-Ansatz besonders interessant, wenn ein Motorrad zwar nach Custom aussehen soll, aber nicht zu schwerfällig oder zu „groß“ im Alltag wirken darf.
Im Vergleich zeigt sich: Der Harley-Blick ist stärker auf Präsenz und Tradition ausgelegt, während Yamaha eher auf eine moderne Interpretation des Retro-Themas setzt. Wer häufig durch die Stadt fährt oder das Motorrad oft rangieren muss, wird die kompaktere Anmutung der SCR 950 meist als Vorteil empfinden.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs. souveräne Alltagsdynamik
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Street Bob spielt ihre Stärken typischerweise im unteren bis mittleren Drehzahlbereich aus: kräftig ansprechend, mit einem „Punch“, der sich beim Anfahren und beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven angenehm bemerkbar macht. Das ist genau die Art von Fahrgefühl, die viele an klassischen Cruisern lieben.
Die Yamaha SCR 950 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das sich sehr natürlich anfühlt, wenn man es entspannt bewegt, aber auch bereit ist, mitzuarbeiten. Die Leistungsentfaltung ist in der Praxis meist gut dosierbar: nicht hektisch, sondern eher gleichmäßig und alltagstauglich. Gerade wenn Strecken nicht nur aus „Gas geben“ bestehen, sondern aus Stadtverkehr, Ampeln und wechselnden Geschwindigkeiten, spielt diese Art von Dynamik ihre Vorteile aus.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Harley-Davidson Street Bob: Stärken liegen im markanten Cruiser-Feeling und im kräftigen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dem „Charakter“ liegt als auf maximaler Drehfreude.
- Yamaha SCR 950: Stärken liegen in der gutmütigen, alltagstauglichen Abstimmung und der angenehmen Handhabung im Alltag. Schwäche kann sein, dass der ganz große „Harley-Effekt“ beim Sound und der massiven Anmutung nicht in gleicher Intensität entsteht.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Cruiser vs. kontrollierte Street-Bob-Lage
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Street Bob ist typischerweise auf eine entspannte Cruiser-Haltung ausgelegt: eher „aufrecht mit Cruiser-Charakter“, wodurch sich längere Fahrten angenehm anfühlen können. Gleichzeitig kann diese Haltung bei sehr sportlichem Fahren oder bei häufigem Rangieren je nach Körpergröße und Gewohnheit weniger „agil“ wirken.
Die SCR 950 positioniert Fahrer und Körper oft etwas näher an einer kontrollierten Street-Bob-Linie. Das kann das Gefühl vermitteln, das Motorrad sei leichter zu führen – besonders in engen Situationen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern zügig durch den Verkehr „arbeitet“, wird die Yamaha-ergonomische Ausrichtung häufig als Vorteil sehen.
Komfort vs. Agilität
Im Vergleich gilt: Die Harley punktet eher mit Cruiser-Komfort und dem klassischen Langstrecken-Feeling. Die Yamaha punktet eher mit Agilität und einem „einfach zu handeln“-Charakter. Beide können Spaß machen – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität im Cruiser-Modus vs. präzise Alltagskontrolle
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser- und Street-Bob-Philosophie. Die Street Bob ist häufig so abgestimmt, dass sie bei gleichmäßigem Tempo souverän wirkt und das Motorrad „ruhig“ stehen lässt. Das hilft auf längeren Strecken und bei entspanntem Fahrstil.
Die SCR 950 ist dagegen oft so ausgelegt, dass sie sich im Alltag dynamisch anfühlt: Richtungswechsel wirken meist unkompliziert, und das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Nebenstraßen gut kontrollieren. Das ist besonders dann ein Plus, wenn nicht jede Fahrt wie eine „Tour“ geplant ist, sondern eher wie ein Mix aus Alltag und kurzen Ausflügen.
Auch bei den Bremsen zeigt sich: Beide Bikes sind für ihren Charakter ausgelegt. Die Harley wirkt dabei häufig wie ein System, das auf souveräne Verzögerung und Vertrauen setzt. Die Yamaha bietet in der Praxis oft eine sehr direkte Dosierbarkeit, die das Fahren in dichtem Verkehr angenehm macht.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken, Reichweite und Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur das Fahren, sondern auch das Drumherum. Die Yamaha SCR 950 wirkt in vielen Situationen „handlicher“: vom Rangieren bis zum Gefühl, das Motorrad schnell wieder in die richtige Position zu bringen. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die viel in der Stadt unterwegs sind oder das Bike regelmäßig im Alltag nutzen.
Die Harley-Davidson Street Bob kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem wenn der Fokus auf dem Cruiser-Feeling liegt und das Motorrad nicht ständig in engen Situationen bewegt werden muss. Wer das Harley-typische Auftreten liebt und gern mit dem Charakter fährt, wird die Street Bob als stimmig empfinden.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Street Bob: Stärken sind das starke Cruiser-Gefühl, die Präsenz und die entspannte Art, längere Strecken zu genießen. Schwäche kann sein, dass das Handling im engen Stadtverkehr je nach Gewohnheit weniger „leicht“ wirkt.
- SCR 950: Stärken sind die unkomplizierte Handhabung, die gute Dosierbarkeit und der moderne Retro-Ansatz. Schwäche kann sein, dass der klassische Harley-„Vibe“ weniger intensiv rüberkommt.
Umbau- und Custom-Potenzial: zwei Wege zum eigenen Stil
Beide Motorräder eignen sich grundsätzlich für Individualisierung. Die Harley-Davidson Street Bob profitiert von einer riesigen Custom-Community und einem breiten Angebot an Zubehör, wodurch sich der Umbau in Richtung klassischer Bobber, Street-Custom oder sogar Touring-Setup gut denken lässt. Die Yamaha SCR 950 hat ebenfalls eine starke Szene und ist oft ein dankbarer Kandidat für „cleanes“ Customizing – von Sitzbank bis Auspuff-Optik.
Im Vergleich ist der Unterschied weniger „ob“ als „wie“: Harley bietet häufig den Weg über Tradition und große Auswahl, Yamaha eher über moderne, oft pragmatische Umbauideen. Wer gern selbst plant und schraubt, findet bei beiden Möglichkeiten – aber die Ausgangsbasis fühlt sich unterschiedlich an.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Harley-Davidson Street Bob ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Wunsch nach einem Motorrad im Vordergrund steht, das Charakter ausstrahlt und sich wie ein klassischer Cruiser anfühlt. Wer gern entspannt fährt, den Sound und die Präsenz liebt und das Motorrad als Statement versteht, wird mit der Street Bob sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Yamaha SCR 950 passt besonders gut, wenn ein Retro-Bike gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist und sich auf kurzen Strecken genauso wohlfühlt wie auf Ausfahrten. Wer eine moderne Interpretation des Custom-Looks möchte, Wert auf unkomplizierte Kontrolle legt und ein Motorrad sucht, das sich nicht „zu groß“ anfühlt, trifft mit der SCR 950 oft eine sehr stimmige Entscheidung.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt vor allem dann, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, markanter Optik und dem besonderen Charakter liegt. Sie ist ideal für Fahrer, die gern mit Drehmoment-Logik und Präsenz unterwegs sind und das Motorrad als Teil des Lebensgefühls sehen. Die Yamaha SCR 950 ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Handhabung und eine moderne Retro-Basis wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, für kurze Ausflüge und für alle, die ein Bobber-ähnliches Motorrad suchen, das sich leicht kontrollieren lässt. Kurz gesagt: Street Bob für den klassischen Harley-Vibe und entspannte Cruiser-Fahrten, SCR 950 für pragmatischen Retro-Stil, Agilität und einen alltagstauglichen Einstieg ins Custom-Feeling.