| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Bob vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Harley-Davidson Street Bob und die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré, wird der Vergleich schnell spannend. Die Street Bob steht für puren Cruiser-Charakter, klare Linien und ein direktes Fahrgefühl. Die Super Ténéré dagegen ist eher die „Alleskönner“-Maschine: komfortorientiert, tourentauglich und mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu meistern. Genau darum geht es hier: nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis zueinander verhalten – und welche Stärken und Schwächen sich daraus ableiten lassen.
Grundidee: Cruiser-Style vs. Reise-Adventure
Street Bob: kompakt, direkt, cruiser-lastig
Die Street Bob ist als Cruiser gedacht, der im Alltag Spaß macht und sich nicht in Technik-Spielereien verliert. Die aufgelisteten Eckdaten sprechen für ein Motorrad, das auf „Fahren statt Feilschen“ ausgelegt ist: eher unkomplizierte Handhabung, ein spürbar anderes Fahrgefühl als bei großen Reiseenduros und ein Look, der sofort nach Harley klingt. Wer gern zügig durch die Stadt rollt oder auf der Landstraße den nächsten Kurvenabschnitt sucht, bekommt hier eine stimmige Basis.
Super Ténéré: Komfort und Vielseitigkeit im Fokus
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen ein Motorrad, das auf Distanz und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Maschine hin, die nicht nur für kurze Ausfahrten funktioniert, sondern auch für längere Touren. Dazu passt die typische Adventure-Philosophie: stabiler Auftritt, entspannteres Handling bei wechselnden Bedingungen und ein Gesamtpaket, das sich eher wie ein Reisebegleiter anfühlt als wie ein reines „Show“-Cruiserbike.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahralltag anfühlen
Leistungsbild und Drehmoment-Charakter
Beim Vergleich der aufgelisteten Motorwerte fällt auf: Die Street Bob setzt stärker auf das klassische Cruiser-Gefühl – also auf ein Ansprechverhalten, das sich im unteren bis mittleren Bereich besonders stimmig anfühlt. Das macht sie attraktiv, wenn man häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern mit Gefühl statt mit Drehzahl fährt.
Die Super Ténéré wirkt dagegen „touriger“: Die aufgelisteten Werte legen nahe, dass sie für gleichmäßiges Tempo und ruhiges Durchziehen ausgelegt ist. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der sich auf längeren Strecken weniger anfühlt wie „arbeiten“, sondern eher wie „tragen“ – besonders dann, wenn man mit Gepäck oder längeren Etappen unterwegs ist.
Getriebe und Fahrbarkeit
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Street Bob wirkt wie das Bike, das man gern spontan bewegt: Gas auf, Blick nach vorn, kurze Wege zwischen den Kurven. Die Super Ténéré ist eher das Motorrad, das man „mitnimmt“: gleichmäßige Schaltintervalle, entspannter Rhythmus und ein Gesamtgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch stimmig bleibt.
Fahrwerk und Handling: Unterschiedliche Stärken in Kurve und Geradeaus
Agilität vs. Stabilität
Die aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriedaten zeigen zwei Philosophien. Die Street Bob wirkt tendenziell agiler im urbanen Umfeld und bei flüssigen Landstraßenpassagen. Das ist ihre Stärke: Sie fühlt sich nah am Fahrer an und macht das Tempo „greifbar“.
Die Super Ténéré steht dagegen für Stabilität und Ruhe. Die aufgelisteten Werte sprechen dafür, dass sie bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken weniger „arbeitet“ und mehr „trägt“. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltbändern besteht.
Lenkung und Rückmeldung
Bei der Street Bob ist die Rückmeldung direkter: Man bekommt schneller das Gefühl, wie das Motorrad auf kleine Eingaben reagiert. Die Super Ténéré liefert ebenfalls Rückmeldung, aber in einem anderen Stil – eher kontrolliert und auf Komfort getrimmt. Wer gern sehr „hands-on“ fährt, wird die Street Bob vermutlich näher an der eigenen Fahrhandschrift erleben. Wer dagegen Wert auf souveräne Führung legt, wird die Super Ténéré als entspannter empfinden.
Sitzposition und Komfort: Wie unterschiedlich man „gut“ fährt
Cruiser-Sitzgefühl bei der Street Bob
Die aufgelisteten Werte zur Sitzposition und Ergonomie deuten darauf hin, dass die Street Bob eher auf eine entspannte, cruiserartige Haltung setzt. Das ist ideal, wenn man kurze bis mittlere Strecken genießt und das Motorrad nicht als „Reisegerät“ im klassischen Sinne betrachtet. Für viele Fahrten in der Stadt oder auf der Feierabendrunde ist das ein echter Pluspunkt.
Reise-Komfort bei der Super Ténéré
Die Super Ténéré ist klar auf längere Etappen ausgelegt. Die aufgelisteten Komfort- und Ausstattungswerte sprechen dafür, dass die Sitzposition und die Gesamtbalance darauf optimiert sind, auch nach Stunden noch angenehm zu bleiben. Das ist ihre Stärke: weniger Ermüdung, mehr „Weiterfahren-Wollen“.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Street Bob im Alltag
Die Street Bob punktet besonders dort, wo es um unkompliziertes Handling geht: Parken, Rangieren, kurze Wege und spontane Ausfahrten. Die aufgelisteten Werte unterstützen diesen Eindruck, weil das Motorrad insgesamt eher auf „Alltag mit Stil“ ausgelegt ist. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man sehr lange Strecken plant oder wenn das Motorrad als vollwertige Reiseplattform genutzt werden soll.
Super Ténéré als Tourenmaschine
Die Super Ténéré ist die bessere Wahl, wenn der Alltag auch aus längeren Fahrten besteht. Die aufgelisteten Werte zur Reichweite bzw. zum Gesamtkonzept (je nach Konfiguration) und die tourorientierte Auslegung machen sie besonders interessant für Menschen, die regelmäßig weiter weg fahren. Als Schwäche kann man eher den Charakter nennen: Wer ein leichtes, reines Cruiser-Gefühl sucht, wird die Super Ténéré als „zu groß“ oder „zu reiseorientiert“ empfinden.
Bremsen, Elektronik und Sicherheit im Vergleich
Bremsgefühl und Dosierbarkeit
Beim Vergleich der aufgelisteten Bremswerte und Komponenten zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Street Bob wirkt wie das Bike, das man mit Gefühl dosiert und bei dem die Bremsleistung im Alltag schnell „da“ ist. Die Super Ténéré ist eher auf wiederholtes, stabiles Bremsen über längere Zeit ausgelegt – ein Vorteil auf Touren.
Elektronik und Fahrmodi
Die aufgelisteten Elektronik- bzw. Assistenzthemen (je nach Ausstattungsstand) unterstreichen den Unterschied: Die Super Ténéré ist stärker auf moderne Tourenunterstützung getrimmt. Die Street Bob setzt dagegen mehr auf den klassischen Fahrcharakter. Das ist keine Schwäche, sondern eine bewusste Ausrichtung: Wer „weniger Technik, mehr Gefühl“ bevorzugt, wird das mögen.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich der Charaktere
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Direktes Cruiser-Fahrgefühl mit stimmigem Ansprechverhalten im Alltag
- Agiles Handling für Stadt und Landstraße
- Klare, unkomplizierte Ausrichtung – ideal für spontane Fahrten
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger „Reisefokus“ im Vergleich zur Super Ténéré
- Komfortanspruch bei sehr langen Etappen kann stärker ins Gewicht fallen
Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtpaket mit ruhigem Fahrverhalten
- Komfort und Vielseitigkeit für längere Strecken
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen
Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré – Schwächen
- Adventure-Charakter kann sich für reine Cruiser-Fans „zu groß“ anfühlen
- Weniger „pur“ im Sinne von spontaner Stadtromantik
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Street Bob passt besonders gut, wenn…
… der Fokus auf dem klassischen Cruiser-Erlebnis liegt: kurze bis mittlere Strecken, ein direktes Fahrgefühl und ein Motorrad, das im Alltag schnell „funktioniert“. Wer gern mit Stil fährt und die Maschine nicht als Reiseprojekt betrachtet, wird mit der Street Bob sehr zufrieden sein.
Super Ténéré passt besonders gut, wenn…
… längere Touren, Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig weiter fährt, Wert auf souveräne Stabilität legt und das Motorrad als zuverlässigen Begleiter für unterschiedliche Strecken versteht, trifft mit der Super Ténéré eine sehr passende Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Cruiser-Identität suchen: direktes Ansprechverhalten, unkomplizierte Handhabung und ein Fahrgefühl, das besonders im Stadt- und Landstraßenalltag überzeugt. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich schnell „richtig“ anfühlt – ohne dass man sich erst auf ein Reise-Setup einstellen muss. Dafür ist sie weniger die erste Wahl, wenn der Schwerpunkt auf langen Etappen und maximalem Tourenkomfort liegt.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Stärken aus, wenn der Anspruch eher in Richtung Touren, Komfort und souveräne Stabilität geht. Die aufgelisteten Werte ergeben zusammen ein Motorrad, das auch über längere Zeit entspannt bleibt und vielseitig einsetzbar ist. Wer also ein Bike sucht, das regelmäßig große Strecken mitmacht und dabei ruhig sowie kontrolliert wirkt, wird mit der Super Ténéré deutlich glücklicher. Kurz gesagt: Street Bob für Cruiser-Fans mit Fokus auf Alltag und Gefühl, Super Ténéré für Tourer, die Komfort und Vielseitigkeit priorisieren.