| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. BMW G 310 R: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die BMW G 310 R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet sich, wie man fahren möchte: entspannt, komfortorientiert und mit viel Präsenz – oder wendig, leicht zu handeln und ideal für den Alltag. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Grenzen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrprofil?
Grundidee der beiden Motorräder: Touring-Power vs. urbane Agilität
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für Touring-Charakter. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu machen und dabei auch optisch und akustisch eine klare Ansage zu liefern. Wer sich auf dem Bike wohlfühlt, möchte meist nicht ständig „arbeiten“, sondern eher genießen: ruhigeres Tempo, entspannte Haltung und ein Gesamterlebnis, das sich nach Reise anfühlt.
Die BMW G 310 R verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist auf Alltag, Stadtverkehr und unkompliziertes Handling ausgelegt. Das Motorrad wirkt leichter, direkter und „einfach machbar“. Gerade wenn kurze Wege, häufiges Rangieren und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen, spielt die G 310 R ihre Stärken aus.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie fühlt sich das Fahren an?
Street Glide Ultra: Souveränität und Gelassenheit
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra vermittelt ein Fahrgefühl, das stark auf Stabilität und Ruhe setzt. In typischen Touring-Situationen wirkt das Motorrad wie ein „Gleitboot“: Man sitzt komfortabel, die Maschine trägt einen, und das Tempo lässt sich gleichmäßig aufbauen. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil weniger Konzentration in das ständige Nachjustieren fließt.
Allerdings ist dieses Konzept nicht für jeden Fahrstil gleich ideal. Wer häufig enge Passagen fährt, sehr sportlich um die Ecke kommt oder viel im Stop-and-go unterwegs ist, wird die Harley eher als „großes“ Motorrad wahrnehmen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – es hängt davon ab, wie und wo gefahren wird.
BMW G 310 R: Direktheit und Wendigkeit
Die BMW G 310 R fühlt sich im Vergleich deutlich agiler an. Das Motorrad reagiert spürbar schneller auf Lenkimpulse und lässt sich im Alltag leichter bewegen. In der Stadt, auf Landstraßen mit wechselnden Situationen oder bei sportlicherem Fahren wirkt die BMW oft „handlicher“ und dadurch entspannter im Handling.
Die Kehrseite: Das Konzept ist weniger auf große Reise-Komfortzonen ausgelegt. Wer lange Touren mit viel Gepäck plant oder besonders auf „Cruiser-Gefühl“ steht, wird bei der G 310 R eher Grenzen spüren – nicht unbedingt im Fahrspaß, aber im Gesamterlebnis und in der Art, wie Komfort über Stunden hinweg wirkt.
Komfort und Sitzposition: Touring vs. Alltag
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar auf Komfort und Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Fahrer „mitnimmt“, zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Dazu passt auch der Touring-Ansatz, der das Motorrad als Reisebegleiter versteht.
Die BMW G 310 R ist dagegen stärker auf eine aufrechte, alltagstaugliche Haltung ausgelegt. Das ist besonders praktisch, wenn das Motorrad nicht nur für lange Ausfahrten genutzt wird, sondern auch für kurze Fahrten, Pendeln oder spontane Touren. Wer häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt, profitiert von dieser Flexibilität.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Harley punktet bei Langstrecken-Komfort und dem „Touring-Gefühl“. Die BMW punktet bei leichter Handhabung und einem Sitzkonzept, das im Alltag weniger „schwer“ wirkt. Wer vor allem lange Strecken plant, wird die Harley bevorzugen; wer viel in der Stadt unterwegs ist, findet in der BMW oft den besseren Begleiter.
Handling und Alltag: Wer ist leichter zu bewegen?
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten präsenter. Das Motorrad ist nicht „unbeweglich“, aber es verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und beim Manövrieren in engen Situationen. Dafür bietet es bei Fahrtgeschwindigkeit ein sehr stabiles, ruhiges Fahrverhalten.
Die BMW G 310 R ist im Alltag deutlich unkomplizierter. Sie lässt sich leichter drehen, passt besser in enge Lücken und fühlt sich im Stadtverkehr oft weniger „groß“ an. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man regelmäßig nutzt und nicht nur für die große Tour aus der Garage holt, ist das ein starkes Argument.
Motorcharakter und Antrieb: Unterschiedliche Stärken im Fahrbetrieb
Beide Motorräder machen Spaß – aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für einen kräftigen, tourentauglichen Charakter. Der Fokus liegt auf gleichmäßigem Vortrieb und einem Fahrgefühl, das sich nach „entspanntem Reisen“ anfühlt. Das Motorrad ist besonders dann stark, wenn man nicht permanent am Gas „arbeitet“, sondern den Rhythmus findet.
Die BMW G 310 R bietet dagegen einen Charakter, der mehr auf Reaktion und Dynamik im Alltag setzt. Sie eignet sich gut, um schnell auf Situationen zu reagieren – etwa beim Überholen, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken. Wer gerne variabel fährt, wird die BMW als lebendiger empfinden.
Vergleich: Die Harley liefert das „Touring-Gen“ und wirkt besonders bei längeren Strecken souverän. Die BMW liefert das „Alltags-Gen“ und wirkt besonders dort stark, wo häufiges Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechsel passieren.
Elektronik, Ausstattung und Praxisnutzen
In der Praxis unterscheiden sich die beiden Modelle auch in der Art, wie sie den Fahrer unterstützen. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Touring-Bike gedacht und bringt typischerweise eine Ausstattung mit, die das Reisen angenehmer macht. Das zeigt sich vor allem im Komfort- und Komfort-Plus-Gedanken: weniger „Fummeln“, mehr „einfach fahren“.
Die BMW G 310 R ist eher auf das Wesentliche fokussiert, ohne dabei auf moderne Unterstützung zu verzichten. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht zu kompliziert ist, sondern sich schnell „richtig“ anfühlt, ist das ein Vorteil. Die BMW wirkt dadurch oft als unkomplizierter Einstieg in die Motorradwelt – oder als Zweitmotorrad, das man gerne auch mal spontan nutzt.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Was merkt man im Vergleich?
Bei Bremsen und Fahrwerk zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen Touring-Stabilität und agilerem Fahrverhalten. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra zielt auf ein sicheres, ruhiges Gefühl bei höheren Streckenabschnitten und gleichmäßigem Tempo. Das Motorrad wirkt dabei wie „gesetzt“ – ein Plus für lange Fahrten und für Fahrer, die Stabilität über Dynamik stellen.
Die BMW G 310 R wirkt im Vergleich leichter in der Hand. Das Fahrwerk unterstützt ein zügigeres, reaktionsfreudiges Fahren. Wer gerne Kurven dynamisch angeht oder im Alltag häufig die Fahrtrichtung wechselt, wird die BMW als vorteilhaft empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Harley-Davidson Street Glide Ultra: die richtige Wahl für Touring-Fans
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist, Wert auf Präsenz legt und das Motorrad als Reiseplattform versteht, wird an der Harley deutlich mehr „Erlebnis“ finden. Auch wenn das Handling im engen Stadtbereich mehr Aufmerksamkeit verlangt, spielt die Harley ihre Stärken auf der offenen Straße aus.
BMW G 310 R: die richtige Wahl für Alltag, Stadt und flexible Touren
Die BMW G 310 R ist ideal, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird – im Stadtverkehr, auf kurzen Wegen und für spontane Ausfahrten. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist, schnell auf Situationen reagiert und sich auch ohne „große Vorbereitung“ fahren lässt, findet in der BMW eine sehr stimmige Lösung. Für lange, schwere Touring-Einsätze ist sie weniger die erste Wahl, aber für den Alltag ist sie oft genau richtig.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Touring-Komfort, souveränes Fahrgefühl und ein starkes Gesamterlebnis suchen. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das lange Strecken „glättet“ und dabei Präsenz zeigt. Wer häufig auf der Autobahn oder auf ausgedehnten Landstraßen unterwegs ist und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, wird mit der Harley deutlich glücklicher.
Die BMW G 310 R gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit zählt: Stadtverkehr, häufiges Rangieren, spontane Fahrten und ein agiles Handling. Im direkten Vergleich fühlt sich die BMW leichter und reaktionsfreudiger an, wodurch sie besonders für Fahrer passt, die ein Motorrad vielseitig nutzen möchten. Wer dagegen primär lange Touren plant und maximalen Komfort über Stunden priorisiert, wird eher zur Street Glide Ultra greifen.