UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2011 bis 2016
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Gebraucht-Test der kleinen Einzylinder-GS aus 2012
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • leicht und wendig
  • unkompliziert
  • günstiger Verbrauch
  • solide Verarbeitung
  • genug Platz für Beifahrer/in
Kontra:
  • versprüht wenig Emotionen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht192kg
Radstand1.477mm
Länge2.165mm
Radstand1.477mm
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Hubraum652ccm
Hub83mm
Bohrung100mm
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartBrücken
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs BMW G 650 GS: Vergleich für Tour, Alltag und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die BMW G 650 GS, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das, was man unterwegs erleben möchte: entspannte Langstrecken, viel Komfort und ein klarer Cruiser-Charakter – oder ein leichteres, alltagstaugliches Motorrad mit dem typischen Reiseenduro-Gefühl. Genau darum soll dieser Vergleich gehen: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich, wenn man die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Modelle gegeneinander hält und daraus eine sinnvolle Entscheidung ableitet.

Grundcharakter: Cruiser-Langstrecke trifft auf Reiseenduro

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Tourer gedacht, der lange Strecken souverän abspult. Der Fokus liegt auf Komfort, Fahrruhe und einer Ausstattung, die das Fahren über Stunden angenehmer macht. Die BMW G 650 GS dagegen steht für ein Motorrad, das sich flexibel anfühlt: für kurze Wege, längere Ausfahrten und auch für Strecken, auf denen man nicht nur auf glatten Asphalt setzt.

Schon hier zeigt sich ein wichtiger Unterschied: Während die Street Glide Ultra eher das „Ankommen ohne Stress“ betont, zielt die G 650 GS auf „Mitnehmen und flexibel bleiben“. Das wirkt sich später auf Handling, Sitzgefühl und den Umgang mit Alltagssituationen aus.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. agiles Ansprechverhalten

Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich meist ein klarer Trend: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das mit einem kräftigen, gleichmäßigen Drehmoment arbeitet. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man entspannt beschleunigt, konstant fährt und auf Tour nicht ständig nach dem nächsten Gang suchen möchte.

Die BMW G 650 GS spielt dagegen häufig ihre Stärken aus, wenn man zügig aus dem Drehzahlbereich heraus arbeitet und das Motorrad spürbar „mitlenkt“. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Vorteile bringen, weil das Bike insgesamt leichter zu handeln wirkt und das Fahrgefühl direkter sein kann.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Street Glide Ultra: Stärken liegen im ruhigen, souveränen Vortrieb und im entspannteren Langstrecken-Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo enge Manöver, häufiges Stop-and-go oder sehr dynamisches Kurvenfahren im Vordergrund stehen.
  • G 650 GS: Stärken liegen in der Agilität und dem flexibleren Handling. Schwächen können sich zeigen, wenn man sehr lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo bevorzugt und dabei maximalen Tourenkomfort erwartet.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und entspannte Stunden

Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra ist Komfort ein zentrales Argument. Im Vergleich der Ausstattung und der aufgelisteten Komfortmerkmale fällt auf, dass die Street Glide Ultra stark auf Langstrecken ausgelegt ist. Dazu gehören typischerweise ein stimmiger Windschutz, eine auf Reise ausgelegte Sitzposition und eine Gesamtanmutung, die das Fahren weniger „sportlich“ und mehr „tourig“ macht.

Die BMW G 650 GS setzt dagegen auf eine ergonomische Vielseitigkeit. Die Sitzposition wirkt oft so, dass man sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken gut zurechtkommt. Allerdings ist die Ausrichtung eher „funktional“ als „maximal luxuriös“ – was nicht automatisch schlechter ist, aber eine andere Priorität setzt.

Wind, Wetter und Langstrecke

Im direkten Vergleich wird schnell klar: Wer häufig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist und dabei möglichst wenig „Fahrstress“ durch Wind oder Ermüdung spüren möchte, bekommt bei der Street Glide Ultra typischerweise mehr Tourenkomfort. Die G 650 GS kann dafür punkten, dass sie sich leichter anfühlt und man sie im Alltag schneller „parat“ hat – gerade, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht.

Handling und Wendigkeit: Großes Tourengefühl vs. leichtes Agieren

Beim Thema Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra vermittelt ein eher „stabil-dominantes“ Fahrgefühl. Das ist auf langen Strecken angenehm, weil das Motorrad Spur und Ruhe liefert. In engen Situationen oder bei sehr häufigen Richtungswechseln kann das größere, tourentypische Setup jedoch spürbar sein.

Die BMW G 650 GS wirkt im Vergleich oft handlicher. Das zeigt sich besonders in Situationen, in denen man häufig rangiert, in der Stadt unterwegs ist oder auf kleineren Straßen öfter die Linie wechselt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf der großen Tour überzeugt, sondern auch im Alltag Spaß macht, kann das ein entscheidender Punkt sein.

Stärken und Schwächen beim Kurvenfahren

  • Street Glide Ultra: Stärken bei gleichmäßigem Tempo, stabiler Linie und entspannter Fahrweise. Schwächen eher bei sehr engen Kehren oder wenn man das Motorrad „spielerisch“ bewegen möchte.
  • G 650 GS: Stärken bei Agilität, Richtungswechseln und einem dynamischeren Gefühl. Schwächen eher, wenn man maximale Tourenstabilität bei sehr langen Autobahnabschnitten priorisiert.

Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen bei Tempo vs. Kontrolle im Alltag

Im Vergleich der aufgelisteten Komponenten zeigt sich: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist auf sicheres, komfortorientiertes Reisen ausgelegt. Das Fahrwerk und die Bremsen sind typischerweise darauf abgestimmt, dass man auch bei längeren Strecken ein gleichmäßiges Sicherheitsgefühl hat.

Die BMW G 650 GS steht dagegen für Kontrolle in unterschiedlichen Situationen. Gerade wenn die Strecke nicht nur perfekt ist, sondern auch mal unruhiger wird, kann das Setup Vorteile bringen. Das bedeutet nicht, dass die Street Glide Ultra „schlecht“ ist – aber die Prioritäten sind verschieden.

Ausstattung und Elektronik: Tourer-Komfort vs. Reise-Funktionalität

Bei der Ausstattung ist die Street Glide Ultra meist klar im Vorteil, wenn es um „Touren-Feeling“ und Komfortfeatures geht. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails zielen darauf ab, dass man sich auf langen Strecken weniger um das Motorrad kümmern muss und mehr um die Fahrt.

Die BMW G 650 GS punktet häufig mit einer sinnvollen, reisefokussierten Funktionalität. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht nur „schön ausgestattet“ ist, sondern auch im Alltag und auf wechselnden Strecken praktisch bleibt.

Was bedeutet das in der Praxis?

  • Street Glide Ultra: Stärken bei Komfort, Tourenfokus und einem „Ready-to-Travel“-Gefühl. Schwächen eher, wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht und unkompliziert im Alltag bewegt.
  • G 650 GS: Stärken bei Flexibilität, Alltagstauglichkeit und einem vielseitigen Einsatzprofil. Schwächen eher, wenn man maximalen Luxus- und Langstreckenkomfort wie bei einem großen Tourer erwartet.

Verbrauch, Reichweite und Kostengefühl: Effizienz vs. Tourenanspruch

Auch wenn man nicht nur auf Verbrauch schauen sollte, hilft der Vergleich der aufgelisteten Werte beim realistischen Planen. Die BMW G 650 GS wird im Alltag häufig als effizienter wahrgenommen, vor allem, wenn man gemischt fährt und nicht ausschließlich auf sehr langen Autobahnabschnitten unterwegs ist.

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra kann dagegen stärker in den Fokus rücken, wenn man bewusst Touren plant und den Komfort als Priorität sieht. Der Verbrauch ist dann weniger das Hauptthema, weil das Fahrgefühl und die Ausstattung im Vordergrund stehen.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das Einsatzprofil entscheiden:

Harley-Davidson Street Glide Ultra – die richtige Wahl für…

  • lange Touren, bei denen Komfort und Windschutz eine große Rolle spielen
  • entspanntes Fahren mit viel „Reisegefühl“
  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein tourentypisches, stabiles Fahrverhalten bevorzugen

BMW G 650 GS – die richtige Wahl für…

  • Alltag, Wochenendfahrten und gemischte Strecken
  • ein agiles Handling, das sich leicht anfühlt
  • Reisen mit Fokus auf Flexibilität und praktische Vielseitigkeit

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstreckenkomfort, souveränem Fahrgefühl und einer tourentypischen Ausstattung liegt. Wer häufig größere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und entspannte Stunden im Sattel legt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein komfortabler Reisebegleiter anfühlt, wird mit der Street Glide Ultra sehr wahrscheinlich glücklicher. Ihre Schwächen zeigen sich vor allem dort, wo maximale Wendigkeit und „spielerisches“ Handling im Vordergrund stehen.

Die BMW G 650 GS passt dagegen besonders gut, wenn ein vielseitiges Motorrad für Alltag und abwechslungsreiche Strecken gesucht wird. Im Vergleich wirkt sie oft handlicher und flexibler, wodurch sie sich leichter in den Alltag integrieren lässt und auf kleineren Straßen mehr Fahrspaß durch Agilität bietet. Wer jedoch primär maximale Tourenruhe und luxuriösen Langstreckenkomfort erwartet, wird bei der G 650 GS eher Abstriche machen müssen.

Kurz gesagt: Street Glide Ultra für die große Tour mit Komfortfokus – G 650 GS für vielseitige Einsätze mit leichtem, kontrolliertem Fahrgefühl.

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