| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. BMW R 1150 R: Vergleich für Tour & Alltag
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die BMW R 1150 R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klassischer US-Cruiser mit Fokus auf Langstrecken-Komfort und ein eher alltagstaugliches Konzept mit boxer-typischem Fahrgefühl aufeinander. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche im Tourenbetrieb, und wo liegen die jeweiligen Schwächen?
Grundidee und Charakter: Cruiser-Langstrecke vs. Boxer-Allrounder
Harley-Davidson Street Glide Ultra
Die Street Glide Ultra ist klar auf Reisen ausgelegt. Der Aufbau, die Ergonomie und der Gesamteindruck zielen darauf, dass sich lange Strecken entspannt anfühlen. Dazu passt auch das Fahrgefühl: Die Maschine wirkt wie gemacht für gleichmäßiges Dahingleiten, für komfortables Tempo und für das Gefühl, dass der Weg das Ziel ist.
BMW R 1150 R
Die BMW R 1150 R verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie steht für einen Allround-Ansatz mit boxer-typischer Charakteristik. Das Motorrad fühlt sich lebendiger an, lässt sich im Alltag oft leichter einordnen und wirkt insgesamt „handlicher“, auch wenn sie natürlich nicht als Sportmaschine gedacht ist. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für die große Tour, sondern auch für den täglichen Gebrauch taugt, findet hier eine passende Grundlage.
Fahrgefühl im Vergleich: Drehmoment-Flow vs. Boxer-Impuls
Im direkten Vergleich zeigt sich der größte Unterschied im Charakter des Antriebs. Die Street Glide Ultra setzt auf ein Fahrgefühl, das stark vom Drehmoment und dem „ruhigen Zug“ geprägt ist. Das macht sie besonders angenehm, wenn es darum geht, konstant zu fahren, ohne ständig nachzuschalten. Die BMW R 1150 R wirkt dagegen durch den Boxer oft direkter und „mechanischer“ im Gefühl. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen sehr reizvoll sein, weil die Maschine spürbar auf Gasbefehle reagiert.
Stärken der Harley: entspannter Langstrecken-Flow, souveränes Beschleunigen aus dem Drehzahlbereich, der für Cruiser typisch ist. Schwächen der Harley: weniger „agil“ im engen Alltag, wenn man häufig rangiert oder enge Kurven mit viel Manöver fährt. Stärken der BMW: lebendiges Ansprechverhalten, vielseitig im Alltag, gutes Gefühl für Tempo und Linie. Schwächen der BMW: für reine Langstrecken-„Komfortreisen“ wirkt die Grundausrichtung weniger konsequent als bei der Street Glide Ultra.
Sitzposition und Ergonomie: entspannte Reisehaltung vs. aufrechter Allround-Komfort
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, welches Motorrad sich nach einer Stunde noch gut anfühlt und welches nach drei Stunden langsam nervt. Die Street Glide Ultra bietet eine Reiseergonomie, die auf Komfort und Langstreckenhaltung ausgelegt ist. Die BMW R 1150 R sitzt meist etwas „aufrechter“ und vermittelt dadurch ein anderes Körpergefühl: Man sitzt nicht so sehr im „Cruiser-Kokon“, sondern eher in einer Position, die sich für unterschiedliche Fahrstile eignet.
Stärken der Harley: komfortorientierte Haltung, besonders angenehm bei längeren Fahrten. Schwächen der Harley: im Stadtverkehr kann die größere „Cruiser-Logik“ beim Handling spürbarer werden. Stärken der BMW: oft leichteres Handling im Alltag, aufrechteres Gefühl. Schwächen der BMW: für lange Autobahn- oder Reiseetappen kann die Reiseergonomie weniger „maßgeschneidert“ wirken als bei der Street Glide Ultra.
Windschutz und Komfort auf Tour
Gerade bei Touren spielt der Windschutz eine große Rolle. Die Street Glide Ultra ist als Reisetourer konzipiert und zielt darauf, dass der Fahrer weniger „gegen den Wind“ arbeiten muss. Das wirkt sich besonders bei längeren Autobahnabschnitten aus. Die BMW R 1150 R kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie ist eher als vielseitiges Motorrad gedacht, das nicht ausschließlich auf maximale Reiseentlastung optimiert wurde.
Stärken der Harley: spürbar tourorientierter Komfort, weniger Ermüdung durch Wind- und Fahrgeräusche. Schwächen der Harley: wer häufig kurze Strecken fährt und viel durch den Verkehr manövriert, empfindet den Reisecharakter manchmal als „zu groß“. Stärken der BMW: flexibel für unterschiedliche Strecken, oft angenehm bei wechselnden Bedingungen. Schwächen der BMW: bei sehr langen Strecken kann der Komfortvorteil der Harley deutlicher werden.
Gepäck und Praxis: Reiseausstattung vs. modulare Alltagslösung
Im Alltag zählt, wie unkompliziert sich ein Motorrad für den Zweck nutzen lässt. Die Street Glide Ultra ist als Tourer gedacht und bringt damit eine Grundausrichtung mit, die das Mitnehmen von Gepäck leichter macht. Die BMW R 1150 R kann ebenfalls mit Gepäck genutzt werden, aber der Fokus liegt stärker auf dem Motorrad als „Fahrmaschine“ für verschiedene Einsätze.
Stärken der Harley: praxisnah für Reisen, klare Tour-Logik. Schwächen der Harley: weniger ideal, wenn das Motorrad vor allem als „kurz mal raus“-Maschine dienen soll. Stärken der BMW: vielseitig, gut für wechselnde Anforderungen. Schwächen der BMW: bei maximaler Reiseauslegung ist die Harley im Konzept oft im Vorteil.
Bremsen und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
Beim Vergleich von Bremsen und Fahrwerk zeigt sich häufig die Philosophie der jeweiligen Maschine. Die Street Glide Ultra wirkt auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren ausgelegt. Das macht sie auf langen Strecken sehr angenehm, weil sie das Tempo souverän „trägt“. Die BMW R 1150 R vermittelt dagegen oft mehr das Gefühl, dass man aktiv mit dem Motorrad arbeitet. Das kann auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten Vorteile bringen.
Stärken der Harley: ruhiges, tourorientiertes Fahrverhalten, gute Stabilität. Schwächen der Harley: in sehr engen Situationen kann die Größe und das Gewicht stärker spürbar sein. Stärken der BMW: oft agileres Gefühl, gutes Zusammenspiel aus Linie und Ansprechverhalten. Schwächen der BMW: für „große Reise-Setups“ kann die Harley als Gesamtkonzept komfortabler wirken.
Alltagstauglichkeit: Rangieren, Übersicht und Nutzung im Verkehr
Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch die Frage, wie gut sich das Motorrad im Verkehr bewegt. Die BMW R 1150 R wirkt im Vergleich häufig leichter zu handhaben, weil sie vom Gesamteindruck her weniger „Reisebühne“ aufbaut. Die Street Glide Ultra kann im Stadtverkehr trotzdem Spaß machen – aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und beim Umgang mit engeren Situationen.
Stärken der Harley: auch im Alltag angenehm, wenn der Fokus auf Komfort liegt. Schwächen der Harley: weniger entspannt, wenn häufig enge Parklücken, Stop-and-go oder häufiges Rangieren anstehen. Stärken der BMW: oft unkomplizierter im täglichen Einsatz. Schwächen der BMW: wer primär lange Autobahnstrecken fährt, spürt möglicherweise schneller den Komfortvorteil der Harley.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: worauf beim Kauf achten lohnt
Bei der Entscheidung spielen auch Wartung, Service und die langfristige Nutzung eine Rolle. Beide Motorräder können je nach Zustand und Pflege sehr zuverlässig sein. Entscheidend ist weniger das „Modell an sich“, sondern wie das Motorrad im Alltag behandelt wurde: regelmäßige Wartung, nachvollziehbare Historie und ein technischer Zustand, der zu den eigenen Fahrplänen passt.
Wer die Street Glide Ultra bevorzugt, sollte besonders auf den Zustand der Reiseausstattung und auf Verschleißteile achten, die bei Touren besonders beansprucht werden. Bei der BMW R 1150 R lohnt es sich, den Wartungsstand und den allgemeinen Zustand von Fahrwerk, Antrieb und typischen Verschleißpunkten genau zu prüfen. So wird aus einem guten Angebot ein wirklich passendes Motorrad.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt am Ende vor allem eines: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, entspanntem Langstreckenfahren und einem klaren Cruiser-Gefühl liegt. Die BMW R 1150 R ist dagegen ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Alltag und abwechslungsreiche Strecken gut abdeckt und dabei ein lebendiges, boxer-typisches Fahrgefühl bietet.
Stärken-Schwächen in einem Satz
Die Harley punktet mit Reise-Setup, Komfort und souveränem Langstrecken-Flow, während die BMW mit vielseitiger Nutzbarkeit, spürbarer Fahrdynamik und alltagstauglicherer Handhabung überzeugt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist für alle die erste Wahl, die vor allem lange Strecken genießen möchten: ruhiges, komfortorientiertes Fahren, ein klarer Tour-Fokus und ein Gesamtpaket, das auf Entlastung ausgelegt ist. Wer häufig Autobahn fährt, mit Gepäck unterwegs ist oder einfach möglichst entspannt ankommen will, wird mit der Street Glide Ultra sehr glücklich. Ihre Schwäche liegt weniger im Fahrspaß, sondern eher im Alltag: Für enge Situationen und häufiges Rangieren kann der Reisecharakter spürbar „groß“ wirken.
Die BMW R 1150 R passt besser zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch im Alltag überzeugt. Das boxer-typische Fahrgefühl, die oft angenehmere Handhabung und die vielseitige Einsetzbarkeit machen sie besonders attraktiv für wechselnde Strecken und spontane Ausfahrten. Wer dagegen primär maximale Reise-Komfortwerte priorisiert, wird den Konzeptvorteil der Harley schneller merken.