UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. BMW R 1200 GS Adventure – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die BMW R 1200 GS Adventure, wird der Vergleich spannend: Hier steht die Street Glide Ultra für entspanntes, kraftvolles Touring mit viel Charakter und Komfortfokus, dort die R 1200 GS Adventure für vielseitige Reiseabenteuer mit dem Anspruch, auch abseits der klassischen Route souverän zu bleiben. Beide sind für lange Strecken gemacht – aber auf sehr unterschiedliche Art.

Grundcharakter: Touring-Cruiser vs. Reise-Enduro

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt wie ein bewusstes Statement: groß, präsent und auf ruhiges Dahingleiten ausgelegt. Der Schwerpunkt liegt spürbar auf Komfort, Windschutz und einem stimmigen Gesamterlebnis. Das Motorrad fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Route eher „genossen“ als „abgearbeitet“ wird.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen der Inbegriff von „Reise mit Optionen“. Sie kombiniert Alltagstauglichkeit mit Reichweiten- und Gepäckdenken und bringt eine Fahrwerks- und Sitzposition mit, die für lange Tage genauso passt wie für wechselnde Untergründe. Wer gern flexibel plant oder spontan umdenkt, findet hier einen starken Partner.

Motor & Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. Vielseitigkeit

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Street Glide Ultra steht für ein kraftvolles, direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich eher nach „ziehen lassen“ anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv für entspannte Touren, bei denen gleichmäßiges Tempo und ein souveräner Rhythmus wichtiger sind als sportliche Höchstansprüche.

Die R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken anders aus: Sie wirkt in der Praxis oft als Motorrad, das gleichmäßig über viele Drehzahlbereiche arbeitet und sich sowohl auf der Landstraße als auch auf unruhigeren Strecken kontrolliert anfühlt. Dadurch entsteht ein Gefühl von „jeder Situation gewachsen“, egal ob Autobahnabschnitt, Landstraße oder Schotterpiste.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Street Glide Ultra: punktet mit einem sehr stimmigen Cruiser-Touring-Feeling und einer Art, die lange Strecken angenehm „fließen“ lässt. Schwäche kann sein, dass sie weniger auf kompromisslose Offroad-Fähigkeiten ausgelegt ist und sich bei sehr dynamischem Kurven- oder Schottereinsatz weniger „leichtfüßig“ anfühlt.
  • R 1200 GS Adventure: überzeugt durch Vielseitigkeit, kontrolliertes Fahrverhalten und die Fähigkeit, unterschiedliche Untergründe zu meistern. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Allround-Reise“ liegt und das Motorrad im reinen Cruiser-Touring-Gefühl nicht ganz so emotional „nah“ wirkt wie die Harley.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität im Rahmen des Konzepts

Beide Motorräder sind für lange Strecken gedacht, aber die Art der Stabilität ist verschieden. Die Street Glide Ultra vermittelt vor allem Gelassenheit. In der Praxis bedeutet das: ruhige Linienführung, angenehmes Rollen und ein Fahrstil, der sich auf Komfort und Vorhersehbarkeit konzentriert. Wer viel Autobahn oder entspannte Landstraßen fährt, wird das als Vorteil erleben.

Die BMW R 1200 GS Adventure setzt stärker auf Fahrwerksabstimmung für wechselnde Bedingungen. Das Motorrad bleibt auch dann berechenbar, wenn die Straße nicht perfekt ist. In engen Kurven oder bei sehr sportlicher Gangart kann das große Reise-Konzept jedoch spürbar sein – nicht als Nachteil im Sinne von „unfahrbar“, sondern eher als Hinweis, dass die BMW ihre Stärken besonders dort ausspielt, wo Strecke und Untergrund variieren.

Komfort & Windschutz: Wer lange fährt, merkt den Unterschied

Beim Komfort ist die Street Glide Ultra klar im Vorteil, wenn es um das klassische Touring-Gefühl geht. Die Sitzposition, die ruhige Auslegung und der Fokus auf Windschutz und entspannte Ergonomie sorgen dafür, dass lange Abschnitte weniger anstrengend wirken. Gerade bei Fahrten, bei denen der Kopf frei bleiben soll und das Motorrad „einfach macht“, was es soll, spielt die Harley ihre Stärken aus.

Die R 1200 GS Adventure punktet ebenfalls beim Komfort, aber anders: Sie ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen und wechselnden Untergründen stabil und kontrolliert zu bleiben. Wer häufig zwischen unterschiedlichen Straßenbildern wechselt, wird die Reise-Logik der BMW zu schätzen wissen.

Gepäck & Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind für Reisen gemacht, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die Street Glide Ultra wirkt wie ein „Touring-Büro auf zwei Rädern“: viel Komfort, stimmige Ausstattung und ein Gesamtpaket, das auf lange Fahrten im Alltag und auf Urlaubsrouten ausgelegt ist. Die R 1200 GS Adventure ist dagegen stärker auf Gepäcklogik und Reichweiten-Planung ausgelegt – ideal, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Abstechern, Umwegen und spontanen Entscheidungen.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Reise-Workflow

In der Praxis zeigt sich: Die BMW R 1200 GS Adventure bringt typischerweise mehr „Reise-Workflow“ durch moderne Assistenz- und Fahrmodi-Logik mit. Das hilft besonders dann, wenn Bedingungen wechseln oder wenn das Motorrad in unterschiedlichen Situationen konsistent bleiben soll.

Die Street Glide Ultra setzt stärker auf ein stimmiges Touring-Erlebnis und eine intuitive Bedienung, die sich auf die wesentlichen Dinge konzentriert. Das ist nicht automatisch „weniger“, aber anders gedacht: weniger Technik-Fokus, mehr „Fahren und Genießen“.

Stärken im Vergleich: Welche Stärken zählen für welche Tour?

Wenn die Route vor allem Straße ist

Für klassische Touren mit Fokus auf Komfort, ruhiges Tempo und ein Motorrad, das sich wie ein großes, souveränes Erlebnis anfühlt, ist die Harley-Davidson Street Glide Ultra besonders stark. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen Windschutz, Sitzgefühl und ein entspanntes Handling wichtiger sind als maximale Offroad-Fähigkeit.

Wenn die Route variabel ist

Wer plant wie ein Entdecker – mit wechselnden Untergründen, längeren Etappen und dem Wunsch, auch mal „anders“ zu fahren – findet in der BMW R 1200 GS Adventure die passendere Basis. Die BMW ist prädestiniert für Reisen, bei denen nicht nur das Ziel zählt, sondern auch der Weg dorthin.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Touren typischerweise aussehen. Die Street Glide Ultra ist die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Touring als entspanntes Erlebnis verstehen und dabei Wert auf Komfort, Präsenz und ein cruiser-typisches Fahrgefühl legen. Die R 1200 GS Adventure ist die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das als Reiseplattform funktioniert: vielseitig, robust im Charakter und bereit für unterschiedliche Streckenbilder.

Typische Käuferprofile

  • Harley-Davidson Street Glide Ultra: ideal, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecken-Komfort, ruhigem Touring und einem emotionalen Cruiser-Feeling liegt.
  • BMW R 1200 GS Adventure: ideal, wenn die Touren flexibel sind, Gepäck und Reichweite eine große Rolle spielen und auch unruhigere Strecken dazugehören.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortorientiertes Touring auf der Straße suchen: ruhiges Fahrgefühl, stimmiger Windschutz und ein Gesamtpaket, das lange Strecken angenehm macht. Wer das Motorrad als „Reisebegleiter zum Genießen“ versteht, wird hier sehr zufrieden sein.

Die BMW R 1200 GS Adventure gewinnt dagegen, wenn die Reiseplanung flexibler ist und das Motorrad unterschiedliche Untergründe mit abdecken soll. Die Reise-Enduro-Logik, die kontrollierte Fahrbarkeit und der Fokus auf Vielseitigkeit machen sie zur passenden Option für Fahrerinnen und Fahrer, die gern spontan bleiben und auch abseits der klassischen Route unterwegs sind.

Kurz gesagt: Street Glide Ultra für entspanntes Cruiser-Touring, GS Adventure für vielseitige Reiseabenteuer.

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