| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. BMW R 1250 GS Adventure – der Vergleich für Tourenfans
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die BMW R 1250 GS Adventure, wird die Entscheidung selten nur an Zahlen festgemacht. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Modelle im Alltag und auf langen Strecken mit, wo liegen die Schwächen – und für welchen Fahrertyp ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Grundcharakter: Cruiser-Touring trifft Adventure-Philosophie
Die Street Glide Ultra steht für den klassischen Touring-Cruiser: viel Präsenz, ein komfortorientiertes Setup und ein Fahrgefühl, das auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt ist. Die R 1250 GS Adventure dagegen ist die große BMW-Adventure: gebaut für weite Reisen, mit Fokus auf Vielseitigkeit, stabilem Fahrverhalten und einem Paket aus Elektronik und Fahrmodi, das auch außerhalb des reinen Asphalt-Alltags Sicherheit geben soll.
Beide Motorräder sind für lange Touren gemacht – aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Während die Harley den Schwerpunkt klar auf Komfort, Sound und „Roadtrip-Feeling“ legt, zielt die BMW stärker auf Flexibilität: unterschiedliche Untergründe, wechselnde Bedingungen und ein Fahrstil, der auch mal mehr als nur geradeaus auf der Autobahn bedeutet.
Motor & Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. Reise-Effizienz
Im Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Street Glide Ultra wirkt in der Praxis wie ein „Drehmoment-Motor“: Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung anliegt, passen besonders gut zu gleichmäßigem Cruisen. Wer gerne in einem passenden Gang fährt, ohne ständig nachzuschalten, fühlt sich hier schnell zu Hause. Die Harley spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Fahrt ruhig und fließend bleibt.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen eher auf souveräne Reiseleistung ausgelegt. Das Fahrgefühl ist oft „technischer“ und kontrollierter: Der Motor unterstützt das Fahren in unterschiedlichen Situationen, und die Abstimmung wirkt darauf, dass man lange Strecken entspannt abspulen kann – auch wenn die Route mal wechselt. Gerade bei konstantem Tempo auf Autobahn und Landstraße zeigt die BMW ihre Stärke: gleichmäßige Leistungsentfaltung und ein Setup, das sich nicht nach „Cruiser“ anfühlt, sondern nach „Reisegerät“.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Harley-Stärken: sehr stimmiges Cruiser-Touring-Gefühl, kraftvoller Charakter für entspanntes Fahren, angenehmes „Mit-dem-Motor“-Tempo.
- Harley-Schwächen: weniger Fokus auf sportlich-agiles Handling; wer häufig enge Kurven oder dynamische Richtungswechsel sucht, merkt schneller die Cruiser-typische Auslegung.
- BMW-Stärken: vielseitig, stabil, gutmütig in vielen Situationen; unterstützt unterschiedliche Fahrstile durch Elektronik und Fahrwerkskonzept.
- BMW-Schwächen: wer ausschließlich „Cruiser-Feeling“ sucht, kann die BMW als weniger emotional direkt empfinden – sie wirkt eher wie ein durchdachtes Gesamtsystem.
Komfort & Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Langstrecken-Tauglichkeit
Bei Touren entscheidet Komfort über Freude – und genau da liefern beide Modelle. Die Street Glide Ultra ist auf entspannte Haltung ausgelegt. Der Windschutz und die Gesamtpositionierung zielen darauf, dass man auch nach vielen Stunden noch „ankommt“, statt nur „durchzuhalten“. Dazu passt das Touring-Konzept: weniger hektische Bewegungen, mehr Ruhe im Fahrablauf.
Die R 1250 GS Adventure setzt ebenfalls auf Komfort, aber auf eine andere Art. Die Sitzposition ist adventuretypisch auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt. Gerade auf langen Etappen kann das sehr angenehm sein, weil man sich nicht nur auf „Straßenhaltung“ konzentriert, sondern auch bei wechselndem Terrain eine stabile Körperposition findet. Außerdem spielt die BMW ihre Stärke aus, wenn die Fahrt nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße, Kopfsteinpflaster oder Schotterabschnitten.
Vergleich: Komfort-Ansatz
Die Harley punktet mit dem klassischen Touring-Setup: angenehm, ruhig, auf „Roadtrip“ getrimmt. Die BMW punktet mit dem „Allround“-Komfort: Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man für unterschiedliche Streckenprofile nutzt, ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, man müsse es „passend machen“.
Handling & Fahrbarkeit: Cruiser-Gewicht vs. Adventure-Stabilität
Beide Motorräder sind keine Leichtgewichte, aber sie vermitteln das Gewicht unterschiedlich. Die Street Glide Ultra wirkt im Stand und beim Rangieren oft „präsent“, dafür wird sie auf Fahrt meist zu einem sehr ruhigen Begleiter. Wer mit dem Cruiser-typischen Charakter vertraut ist, empfindet das Handling als souverän – besonders bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie sind so abgestimmt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. In der Praxis bedeutet das: Die BMW fühlt sich oft wie „geführt“ an, selbst wenn die Straße nicht perfekt ist.
Wo sich die Unterschiede zeigen
- Harley: stark bei entspanntem Tempo und langen, gleichmäßigen Strecken; weniger ideal, wenn häufig sehr dynamisch gefahren oder oft eng manövriert werden muss.
- BMW: stark bei wechselnden Bedingungen und wenn man sich nicht auf eine Streckenart festlegt; kann für reine Cruiser-Fans weniger „direkt“ wirken, weil das Gesamtsystem mehr auf Kontrolle als auf „Show“ ausgelegt ist.
Elektronik & Assistenz: moderne Kontrolle bei BMW, Touring-Fokus bei Harley
Elektronik ist bei beiden Marken ein Thema, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die BMW R 1250 GS Adventure setzt stark auf ein Paket aus Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die das Motorrad in verschiedenen Situationen „übersetzen“: von Alltag bis anspruchsvollere Bedingungen. Das hilft besonders dann, wenn man nicht immer die gleichen Strecken fährt oder wenn Wetter und Untergrund variieren.
Die Street Glide Ultra ist ebenfalls modern, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf dem Touring-Erlebnis. Die Elektronik unterstützt das Fahren, bleibt aber im Hintergrund. Das Motorrad soll sich vor allem wie ein stimmiges Gesamtkonzept anfühlen – nicht wie ein Technikprojekt.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- BMW-Stärken: spürbare Unterstützung durch Fahrmodi/Regelsysteme; mehr Sicherheit und Komfort bei wechselnden Bedingungen.
- BMW-Schwächen: wer möglichst „analog“ fahren möchte, könnte die BMW als zu „regulierend“ empfinden.
- Harley-Stärken: Touring-Feeling im Vordergrund; Elektronik wirkt wie ein Helfer, nicht wie der Star.
- Harley-Schwächen: weniger „Adventure-Toolbox“-Charakter; wer viel abseits des klassischen Straßenprofils fährt, wird die BMW eher als passender empfinden.
Stauraum & Touren-Setup: Reisegepäck im Vergleich
Für viele ist die Frage nicht „Kann ich weit fahren?“, sondern „Kann ich weit fahren und dabei bequem alles mitnehmen?“. In dieser Hinsicht sind beide Motorräder auf Touren ausgelegt. Die Street Glide Ultra wirkt wie ein fertiges Touring-Paket: Gepäck und Ausstattung sind auf längere Fahrten abgestimmt, ohne dass man ständig an Details herumdenken muss.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist ebenfalls auf Reise ausgelegt, aber mit dem zusätzlichen Anspruch, auch unterwegs flexibel zu bleiben. Das Adventure-Konzept macht sie besonders interessant, wenn die Tour nicht nur aus „Hotel zu Hotel“ besteht, sondern auch aus spontanen Abstechern, längeren Etappen und wechselnden Untergründen.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Street Glide Ultra und BMW R 1250 GS Adventure hängt stark davon ab, wie die eigene Tour typischerweise aussieht.
Harley-Davidson Street Glide Ultra: ideal für…
- Fahrer, die den Fokus auf Touring-Komfort und Cruiser-Feeling legen.
- Menschen, die lange Strecken vor allem als entspanntes Erlebnis sehen.
- Wer Wert auf eine stimmige Optik, Sound-Charakter und ein Motorrad legt, das sich „nach Harley“ anfühlt.
BMW R 1250 GS Adventure: ideal für…
- Fahrer, die Vielseitigkeit wollen: Autobahn, Landstraße und auch mal unruhigere Strecken.
- Menschen, die auf Elektronik-Unterstützung und kontrolliertes Fahrverhalten setzen.
- Wer häufig plant, aber auch gerne spontan umdisponiert – und dafür ein Motorrad möchte, das mitmacht.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf klassischem Touring-Cruising liegt: ruhiges Fahrgefühl, Komfort und ein Motorrad, das lange Strecken vor allem angenehm und stimmig macht. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad als Erlebnis im Vordergrund sehen und weniger darauf achten, ob die Route „perfekt“ ist.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Reisen mit wechselnden Bedingungen zur eigenen Routine gehören. Ihre Stärken liegen in Stabilität, Kontrolle und dem modernen Elektronikpaket, das das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar macht. Wer häufig zwischen Streckenarten wechselt oder auch mal abseits des reinen Asphalts unterwegs ist, findet in der BMW den passenderen Reisebegleiter.
Kurz gesagt: Street Glide Ultra für Cruiser-Touring mit maximalem Wohlfühlfaktor – R 1250 GS Adventure für vielseitige Langstrecken, bei denen Flexibilität und Sicherheit im Vordergrund stehen.