| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Ducati Scrambler 1100 – welcher Cruiser passt besser?
Wer zwischen der Harley-Davidson Street Glide Ultra und der Ducati Scrambler 1100 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Motorräder, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Street Glide Ultra steht für große Touring-Ansprüche, viel Komfort und eine souveräne Art, lange Strecken zu genießen. Die Scrambler 1100 dagegen bringt einen eigenständigen Charakter mit: kompakter, lebendiger und spürbar „direkter“ – mit dem Flair, das man von Ducati-Scramblern kennt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirken sich Motorleistung und Drehmoment auf das Fahrgefühl aus? Wie unterscheiden sich Sitzposition, Windschutz und Fahrkomfort? Und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im Alltag sowie auf längeren Touren?
Motorcharakter: souveränes Gleiten vs. agiles Ansprechverhalten
Beide Modelle liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist darauf ausgelegt, Drehmoment früh verfügbar zu machen und das Motorrad wie auf Schienen vorwärtsrollen zu lassen. Das spürt man besonders beim entspannten Cruisen: Gas geben fühlt sich weniger nach „Sport“ an, sondern nach kontrollierter Kraftentfaltung. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und längeren Etappen wirkt das wie ein Komfort-Boost.
Die Ducati Scrambler 1100 setzt dagegen stärker auf ein lebendiges, spürbar dynamisches Ansprechverhalten. Das Fahrgefühl ist oft unmittelbarer: Gasbefehle werden direkter umgesetzt, und das Motorrad lädt eher dazu ein, die Gänge zu nutzen und die Fahrt aktiv zu gestalten. Wer gern kurvig fährt oder im Alltag öfter beschleunigt und bremst, erlebt hier häufig mehr „Mitmach“-Charakter.
Im direkten Vergleich zeigt sich damit: Die Street Glide Ultra wirkt wie die Maschine für gleichmäßige Reiseetappen, während die Scrambler 1100 eher für Fahrten steht, bei denen man Tempo und Rhythmus selbst gestaltet.
Fahrkomfort und Sitzposition: Touring-Setup vs. kompaktere Haltung
Ein großer Unterschied liegt in der Ausrichtung der Sitzposition. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt längere Fahrten, und das Gesamtpaket zielt darauf ab, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht „aufgebraucht“ ist. Dazu passt auch der Fokus auf Windschutz und entspannte Haltung: Der Fahrtwind wird spürbar reduziert, was gerade bei Autobahn- oder Landstraßenetappen den Unterschied macht.
Die Ducati Scrambler 1100 bietet dagegen eine Haltung, die oft näher am „Alltags- und Landstraßengefühl“ liegt. Die Sitzposition wirkt meist kompakter und beweglicher. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, enge Straßen oder wechselnde Streckenprofile anstehen. Gleichzeitig kann das Touring-Feeling der Harley – vor allem bei sehr langen Distanzen – schwer zu schlagen sein.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Street Glide Ultra punktet bei Langstrecke und Windkomfort, die Scrambler 1100 bei Beweglichkeit und einem direkteren Fahrstil.
Handling: Gewicht und Größe vs. Agilität im Alltag
Beim Handling spielt die Charakteristik beider Motorräder eine große Rolle. Die Street Glide Ultra ist zwar nicht „träge“, aber sie ist deutlich auf Stabilität und ruhiges Fahrverhalten ausgelegt. In gleichmäßigen Geschwindigkeitsbereichen fühlt sie sich sehr souverän an. In langsameren Situationen oder beim Rangieren kann das größere Format jedoch spürbar sein – nicht als Problem, aber als Unterschied zur kompakteren Scrambler.
Die Ducati Scrambler 1100 wirkt im Vergleich oft leichter im Kopf und im Gefühl. Das Motorrad lädt dazu ein, schneller auf Richtungswechsel zu reagieren und sich im Alltag flexibler zu bewegen. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Straßenabschnitten unterwegs ist, profitiert von dieser Agilität.
Damit ergibt sich im Vergleich: Die Harley ist stark, wenn es „weiter und weiter“ geht, die Ducati spielt ihre Vorteile aus, wenn es öfter ums Manövrieren, Beschleunigen und dynamische Kurvenrhythmen geht.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität für Reise vs. Kontrolle für Kurven
Auch beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist darauf abgestimmt, Komfort zu liefern und das Motorrad bei längeren Strecken ruhig zu halten. Das Fahrwerk unterstützt ein gleichmäßiges Rollen über unterschiedliche Beläge. In Kombination mit der Touring-Ergonomie entsteht ein Paket, das auf „entspanntes Ankommen“ optimiert ist.
Die Ducati Scrambler 1100 setzt stärker auf spürbare Rückmeldung und Kontrolle. Gerade bei zügigerem Fahren oder wenn die Straße mehr verlangt, zeigt sich oft, dass die Ducati eher „mitarbeitet“. Das kann sich in einem präziseren Gefühl beim Einlenken und in einem aktiveren Fahrstil ausdrücken.
Bei den Bremsen gilt im Vergleich: Beide Motorräder sind grundsätzlich für sicheres Fahren ausgelegt, doch die Art, wie man das Gefühl im Hebel und die Dosierbarkeit erlebt, unterscheidet sich. Die Harley wirkt häufig auf Stabilität und berechenbare Verzögerung ausgelegt, während die Ducati oft den Fokus auf direkte Rückmeldung legt.
Ausstattung und Alltag: Komfortpaket vs. Stil und Vielseitigkeit
Die Street Glide Ultra ist als Touring-Maschine gedacht und bringt typischerweise ein stärkeres Komfort- und Ausstattungsprofil mit. Dazu gehören Elemente, die lange Fahrten angenehmer machen: Windschutz, Stauraum- bzw. Touring-Logik und ein Gesamtauftritt, der auf „große Tour“ ausgelegt ist. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt oder Touren plant, profitiert davon, weil das Motorrad nicht erst „passend gemacht“ werden muss.
Die Scrambler 1100 ist dagegen stärker auf Stil, Charakter und Alltagstauglichkeit ausgerichtet. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das man gern auch spontan nutzt: für Wochenendfahrten, für kurze Ausfahrten oder für Strecken, bei denen man nicht zwingend „Touring-Equipment“ im Vordergrund hat. Die Ducati kann damit im Alltag besonders attraktiv sein, weil sie weniger nach „Reiseprojekt“ aussieht und sich eher nach „Fahrspaß im Hier und Jetzt“ anfühlt.
Im Vergleich zeigt sich: Die Harley ist die bessere Wahl, wenn Komfort und Touring-Setup Priorität haben. Die Ducati ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit, Stil und ein direkteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Verbrauch und Reichweite: Planung vs. spontane Fahrten
Beim Thema Verbrauch und Reichweite ist der Unterschied weniger als „besser oder schlechter“ zu verstehen, sondern als Frage nach dem Fahrprofil. Die Street Glide Ultra ist als Langstreckenmaschine gedacht: Wer häufig konstant fährt, profitiert von der Art, wie das Motorrad seine Kraft auf die Straße bringt. Die Ducati kann im Alltag ebenfalls effizient unterwegs sein, wirkt aber im Fahrgefühl oft eher „kurven- und tempo-orientiert“. Das kann den Verbrauch je nach Fahrweise beeinflussen.
Wer Touren plant und längere Etappen am Stück fährt, wird die Harley-Logik häufig als entspannter erleben. Wer dagegen öfter spontan fährt, häufiger beschleunigt und bremst oder die Fahrt dynamischer gestaltet, erlebt die Ducati oft als passender.
Für wen lohnt sich welche Entscheidung?
Harley-Davidson Street Glide Ultra: ideal für lange Touren und entspanntes Cruisen
Die Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn lange Strecken, Windschutz und Komfort im Vordergrund stehen. Wer gern mit gleichmäßigem Tempo unterwegs ist, dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, trifft mit der Harley häufig den richtigen Ton.
Ducati Scrambler 1100: ideal für Alltag, Kurven und einen lebendigen Charakter
Die Scrambler 1100 ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag vielseitig genutzt wird und das Fahrgefühl dynamisch bleiben soll. Wer gern aktiv fährt, Kurvenrhythmus mag und ein Motorrad sucht, das sich kompakt und direkt anfühlt, wird an der Ducati mehr Freude finden.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die stimmige Wahl für alle, die vor allem Touring-Komfort, Windschutz und ein entspanntes Reisegefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus, wenn Stabilität, Ergonomie und souveräne Kraftentfaltung wichtiger sind als maximale Agilität im Stadtverkehr.
Die Ducati Scrambler 1100 passt besser, wenn Alltagstauglichkeit, lebendiges Ansprechverhalten und ein direkteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie wirkt oft flexibler und macht mehr Lust auf aktives Fahren – vor allem auf Landstraßen und bei kürzeren, abwechslungsreichen Touren.
Kurz gesagt: Wer „weiter, ruhiger, komfortabler“ sucht, findet in der Street Glide Ultra den besseren Begleiter. Wer „mehr Mitgefühl im Fahrgefühl“ und vielseitige Einsätze bevorzugt, wird mit der Scrambler 1100 glücklicher.