| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch aus unterschiedlichen Traditionen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für große Touren, entspanntes Dahingleiten und ein Motorradgefühl, das vor allem auf Komfort und Präsenz setzt. Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist näher an der sportlichen Linie: Sie zielt auf Agilität, präzises Kurvenverhalten und ein Fahrerlebnis, das sich dynamisch anfühlt – auch wenn man unterwegs mal längere Strecken fährt.
Beide Modelle sind für sich genommen stark. Entscheidend ist aber, wie man fährt: eher gemütlich und mit Fokus auf Reise-Komfort oder eher sportlich und mit dem Anspruch, jede Kurve aktiv zu nutzen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Die aufgelisteten Werte und Eigenschaften werden gegeneinander gestellt, damit klar wird, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse eingeht.
Grundcharakter: Tourer-Feeling vs. Sportlichkeit
Die Street Glide Ultra wirkt wie ein klassischer Langstrecken-Tourer. Das zeigt sich nicht nur im Gesamteindruck, sondern auch in der Ausrichtung der Ausstattung und der typischen Fahrphilosophie: viel Ruhe im Fahrgefühl, gute Unterstützung für längere Etappen und ein Setup, das auf Stabilität ausgelegt ist. Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen ein Motorrad, das stärker nach vorn denkt: sportliche Sitzposition, direkteres Ansprechverhalten und ein Handling, das Kurvenfahrten in den Mittelpunkt rückt.
Schon hier wird deutlich: Wer vor allem Komfort und entspannte Kilometer sucht, wird sich bei der Harley wohler fühlen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich im Alltag und auf Landstraßen lebendig anfühlt, findet in der Ducati oft den passenderen Charakter.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Ansatz vs. sportliche Performance
Beim Vergleich der Motor- und Leistungsdaten zeigt sich ein klarer Unterschied in der Auslegung. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt auf einen Motorcharakter, der vor allem im mittleren Drehzahlbereich stark wirkt. Das sorgt für ein souveränes Fahrgefühl: Beschleunigen gelingt ohne ständiges „Nachregeln“ – ideal, wenn man auf Touren nicht ständig den Drehzahlbereich wechseln möchte.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Performance ausgelegt. Die Werte deuten auf ein Motorrad hin, das sich dynamisch anfühlt und bei zügiger Fahrweise besonders Spaß macht. In der Praxis bedeutet das: Beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim sportlichen Fahren wirkt die Ducati oft unmittelbarer, während die Harley eher mit ihrer ruhigen, kraftvollen Art überzeugt.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- Harley Street Glide Ultra: Stärke im entspannten Vorankommen und in der Art, wie Leistung über den Drehzahlbereich nutzbar ist. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer bei sehr aggressiver Fahrweise mehr „Biss“ im Antrieb suchen.
- Ducati Supersport 950 S: Stärke in der sportlichen Dynamik und im direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Performance weniger „Relax“-Vibes vermittelt, wenn man vor allem gemütlich cruisen möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung besonders deutlich. Die Street Glide Ultra ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das wirkt sich vor allem bei längeren Strecken aus: Unebenheiten werden eher „weggetragen“, das Motorrad bleibt ruhig, und man hat das Gefühl, dass es auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt.
Die Ducati Supersport 950 S ist hingegen auf Agilität und präzises Einlenken ausgelegt. Die Werte und die typische Abstimmung sprechen dafür, dass das Motorrad in Kurven sehr willig ist und ein sportliches Feedback liefert. Wer gerne zügig fährt und Kurven aktiv angeht, wird das Handling als Vorteil spüren.
Wie sich das in der Praxis anfühlt
Vergleicht man die aufgelisteten Eigenschaften, wird klar: Die Harley spielt ihre Stärken eher auf „Langstrecke und Ruhe“ aus. Die Ducati punktet eher bei „Kurven und Dynamik“. Das heißt nicht, dass eine Seite die andere komplett ausschließt – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Tempo
Auch bei den Bremsdaten und der Bremsauslegung zeigt sich ein Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist darauf ausgelegt, das Motorrad sicher und kontrolliert zu verzögern – besonders im Tourenbetrieb, wenn man gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad stabil bleiben soll.
Die Ducati Supersport 950 S wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das für sportlichere Situationen gemacht ist. Die Bremswerte und die sportorientierte Auslegung lassen darauf schließen, dass sie bei zügiger Fahrweise ein sehr direktes Gefühl vermitteln kann. Wer häufig sportlich unterwegs ist, wird die Ducati hier oft als „griffiger“ wahrnehmen.
Stärken und Schwächen bei der Brems-Perspektive
- Street Glide Ultra: Stärke in der kontrollierten Verzögerung und im sicheren Gefühl bei Touren. Schwäche: Wer sehr sportlich bremst und häufig hart verzögert, könnte sich bei der Ducati insgesamt „näher am Sport“ fühlen.
- Supersport 950 S: Stärke in der sportlichen Bremsperformance und im direkten Feedback. Schwäche: Im reinen Cruising-Betrieb kann der sportliche Fokus weniger relevant sein als der Komfortfaktor.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliches Arbeiten
Ein Vergleich wäre nicht vollständig ohne den Blick auf Ergonomie. Die Street Glide Ultra ist typischerweise auf eine entspannte Sitzhaltung ausgelegt. Das unterstützt längere Fahrten, weil Rücken und Arme weniger „arbeiten“ müssen. Gerade auf Touren ist das ein großer Vorteil: Man bleibt länger konzentriert und ermüdet nicht so schnell.
Die Ducati Supersport 950 S bringt eine sportlichere Sitzposition mit. Das kann auf der einen Seite sehr viel Fahrspaß bringen, weil man sich aktiv ins Motorrad „einfühlt“. Auf der anderen Seite kann es bei sehr langen, gemütlichen Etappen schneller anstrengend werden – vor allem, wenn man nicht regelmäßig sportlich fährt.
Ausstattung und Alltag: Komfort-Features vs. sportliche Details
Bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Street Glide Ultra ist stark auf Tourenkomfort ausgelegt: Windschutz, Reise-Feeling und ein Gesamtpaket, das für längere Strecken gemacht ist. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Fahrten, bei denen man nicht nur von A nach B will, sondern die Reise selbst genießt.
Die Ducati Supersport 950 S setzt dagegen auf sportliche Details und ein Setup, das die Fahrdynamik in den Vordergrund stellt. Das kann im Alltag bedeuten: schnelleres „Anpacken“ beim Fahren, mehr Gefühl für die Straße und ein Motorrad, das sich eher wie ein Sportgerät anfühlt als wie ein reines Reisemittel.
Stärken und Schwächen in der Ausstattung
- Harley Street Glide Ultra: Stärke in Reise-Komfort und in der Art, wie das Motorrad den Alltag auf langen Strecken erleichtert. Schwäche: Wer ein leichtes, sehr handliches Sportgefühl sucht, wird die Harley eher als „groß und souverän“ statt „agil und leicht“ erleben.
- Ducati Supersport 950 S: Stärke in sportlicher Ausrichtung und in der unmittelbaren Fahrfreude. Schwäche: Wer vor allem Komfort und entspannte Langstrecken priorisiert, muss sich bewusst sein, dass das sportliche Konzept mehr „Fahrerarbeit“ verlangt.
Wirtschaftlichkeit und Nutzung: Welche Prioritäten zählen?
Auch wenn die Zahlen in einem Vergleich immer nur einen Teil der Wahrheit zeigen, lassen sich aus den aufgelisteten Werten Tendenzen ableiten. Die Harley wirkt wie ein Motorrad, das besonders dann überzeugt, wenn man regelmäßig Touren fährt und Komfort wichtiger ist als maximale Sportlichkeit. Die Ducati ist eher dann die bessere Wahl, wenn man häufig kurvige Strecken fährt, sportlich unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich dabei besonders dynamisch anfühlt.
Wichtig ist: Beide Motorräder können im Alltag funktionieren. Die Frage ist weniger „ob“, sondern „wie“ man sie nutzt. Wer viel Strecke macht und dabei möglichst entspannt bleiben will, wird die Harley oft als passend empfinden. Wer dagegen gerne fährt, um zu genießen, wie das Motorrad sich in Kurven verhält, wird mit der Ducati häufig mehr Freude haben.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Entscheidung erleichtern: Welche Art von Fahrgefühl wird gesucht?
Harley-Davidson Street Glide Ultra – ideal für
- Fahrer, die lange Strecken bevorzugen und dabei Komfort und Ruhe schätzen
- Menschen, die ein souveränes, kraftvolles Motorradgefühl möchten
- Tourenfahrer, die Ausstattung und Reise-Charakter stärker gewichten als maximale Sportlichkeit
Ducati Supersport 950 S – ideal für
- Fahrer, die Kurven und sportliche Dynamik aktiv erleben wollen
- Menschen, die ein direkteres, agiles Handling bevorzugen
- Alltags- und Wochenendfahrer, die auch auf kürzeren Strecken Fahrspaß suchen
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn Komfort, souveränes Langstrecken-Fahren und ein tourentaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Eigenschaften passen besonders gut zu Fahrern, die entspannt unterwegs sind, lange Etappen genießen und dabei ein ruhiges, stabiles Motorradgefühl suchen. Stärken zeigt die Harley vor allem im Reisecharakter: Kraftentfaltung und Fahrruhe wirken wie gemacht für Kilometer, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die Ducati Supersport 950 S gewinnt dagegen dort, wo sportliche Agilität zählt. Die Werte und die sportorientierte Auslegung deuten auf ein Motorrad hin, das in Kurven besonders lebendig ist und bei dynamischer Fahrweise viel Vertrauen vermittelt. Wer häufig kurvige Strecken fährt, ein präzises Handling schätzt und das Motorrad als aktives Sportgerät erleben möchte, findet in der Ducati meist die passendere Antwort.
Kurz gesagt: Street Glide Ultra für Tourenkomfort und entspanntes Cruisen, Supersport 950 S für sportliche Dynamik und kurvenorientierten Fahrspaß.