| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU): Vergleich für Tourenfans
Wenn es um große Harley-Davidson Touring-Maschinen geht, stehen zwei Namen besonders oft im Raum: die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU). Beide Modelle sind auf lange Strecken ausgelegt, beide wollen Komfort, Ruhe und eine gewisse „Touring-Atmosphäre“ liefern. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich anfühlen, wie sie den Fahrer schützen und wie sie sich im Alltag und auf der Reise präsentieren.
Im folgenden Vergleich geht es darum, die Stärken und Schwächen der beiden Bikes gegeneinander abzuwägen – nicht als reine Daten-Schlacht, sondern als praktische Einordnung: Wie wirkt der Windschutz, wie passt die Ausstattung zum Reisen, und welches Motorrad fühlt sich eher nach „entspannt ankommen“ an?
Grundcharakter: Street Glide Ultra als dynamischer Tourer, Electra Glide als klassischer Langstrecken-Begleiter
Die Street Glide Ultra wirkt im Gesamtbild etwas „straffer“ und moderner in der Ausrichtung. Das zeigt sich vor allem im Handling-Gefühl: Das Motorrad vermittelt mehr das Gefühl, als ließe es sich auch auf längeren Etappen kontrolliert bewegen, ohne dass man ständig das Gewicht „spürt“. Die Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) dagegen spielt stärker die Rolle des klassischen Reise-Motorrads: groß, präsent, mit Fokus auf souveränen Langstrecken-Flow.
Beide sind Touring-Maschinen, aber die Prioritäten sind unterschiedlich: Während die Street Glide Ultra oft als „Touring mit etwas mehr Agilität“ wahrgenommen wird, steht bei der Electra Glide Ultra Classic eher „maximaler Komfort und maximale Präsenz“ im Vordergrund.
Windschutz und Verkleidung: Wer sich auf Ruhe freut, findet hier klare Unterschiede
Auf langen Strecken entscheidet Windschutz über Wohlbefinden. Hier zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten: Die Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) setzt stärker auf eine umfassende Verkleidung und einen sehr konsequenten Schutz. Das wirkt besonders dann, wenn die Fahrt länger dauert oder das Wetter unruhig wird. Weniger Winddruck bedeutet oft: weniger Ermüdung, entspannteres Ankommen.
Die Street Glide Ultra bietet ebenfalls einen guten Schutz, wirkt aber in der Wahrnehmung etwas „offener“ – nicht im Sinne von schlechterem Windschutz, sondern eher so, dass das Motorrad den Fahrer nicht ganz so „einschließt“. Das kann angenehm sein, wenn man sich nicht komplett abgeschirmt fühlen möchte und lieber eine natürlichere Fahratmosphäre bevorzugt.
Ausstattung fürs Reisen: Beide sind voll im Touring-Modus – aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung
Bei beiden Modellen ist klar: Das Motorrad soll nicht nur fahren, sondern das Reisen erleichtern. Dazu gehören typischerweise Komfort- und Infotainment-Elemente, die den Alltag auf Tour vereinfachen. In der Praxis zeigt sich dabei ein Unterschied in der „Touring-Philosophie“:
Street Glide Ultra: Technik und Komfort als Reise-Tool
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, um Strecken effizient zu planen und unterwegs entspannt zu bleiben. Die Ausstattung ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Fahrt konzentrieren kann: Navigation, Bedienlogik und die Integration von Komfortfunktionen sind so gedacht, dass sie im Alltag schnell „greifbar“ sind. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Touren nicht nur aus „fahren und genießen“ bestehen, sondern auch aus Planung, Stopps und längeren Tagesetappen.
Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU): Komfort und Reise-Feeling im Vordergrund
Die Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) setzt stärker auf das klassische Touring-Erlebnis: viel Komfort, viel „Touring-Feeling“ und eine Ausstattung, die sich wie ein Paket für lange Fahrten anfühlt. Gerade wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, spielt die Gesamtwirkung eine große Rolle: Das Motorrad wirkt wie geschaffen dafür, Kilometer zu sammeln, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Fahrgefühl und Handling: Gewicht ist da – aber die Charakteristik macht den Unterschied
Beide Motorräder sind keine Leichtgewichte. Das ist bei großen Touring-Harleys normal. Entscheidend ist daher nicht nur, dass Gewicht vorhanden ist, sondern wie es sich im Fahrbetrieb anfühlt.
Die Street Glide Ultra vermittelt oft den Eindruck, dass sie sich im Alltag „kontrollierter“ bewegt. Das kann bedeuten: weniger Stress beim Rangieren, ein ruhigeres Gefühl beim Anfahren und ein Handling, das sich auch auf kurvigen Strecken nicht komplett aus dem Konzept bringt. Die Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) fühlt sich dagegen stärker nach „großem Reise-Schiff“ an: sehr stabil, sehr souverän, aber weniger darauf ausgelegt, sich wie ein sportlicheres Motorrad durch enge Situationen zu bewegen.
Auf der Autobahn und auf langen Landstraßen ist das natürlich ein Vorteil. Wer aber häufig in Stadtverkehr, Baustellen oder engen Parklücken unterwegs ist, wird die Unterschiede im Handling deutlicher merken.
Motor und Antrieb: Beide liefern Touring-Power – die Abstimmung entscheidet
Bei Harley-Davidson Touring-Modellen steht der Charakter im Vordergrund: Drehmoment, ruhige Kraftentfaltung und ein Fahrgefühl, das sich eher nach „entspanntem Vorankommen“ als nach hektischem Beschleunigen anfühlt. Im Vergleich zeigt sich: Beide Bikes sind für lange Strecken gemacht und können das Tempo so aufbauen, dass man sich nicht ständig „arbeiten“ muss.
Die Street Glide Ultra wirkt dabei häufig so, als würde sie die Kraft etwas „direkter“ in die Bewegung übersetzen. Das kann auf kurvigen Strecken oder bei Überholmanövern helfen, weil das Motorrad schnell reagiert, ohne dass man das Gefühl hat, erst in eine bestimmte Drehzahlzone „hineinfinden“ zu müssen.
Die Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad die Arbeit übernimmt: stabiler Lauf, souveräne Kraft und ein ruhiges Gesamtgefühl. Für viele ist das genau das, was man auf langen Touren sucht.
Bremsen und Fahrwerk: Sicherheit und Ruhe auf langen Etappen
Gerade bei großen Touring-Maschinen ist die Kombination aus Bremsgefühl und Fahrwerksabstimmung entscheidend. Beide Modelle zielen darauf ab, dass man auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Im Vergleich fällt auf, dass die Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) häufig als besonders „gelassen“ wahrgenommen wird: Sie wirkt wie ein Motorrad, das Unebenheiten und wechselnde Fahrbahnbedingungen gut wegsteckt.
Die Street Glide Ultra kann sich dagegen etwas lebendiger anfühlen, ohne dabei den Touring-Charakter zu verlieren. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch mal Landstraßen mit mehr Kurvenanteil einplant.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Touring mit mehr Agilitätsgefühl: wirkt oft kontrollierter, besonders wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht.
- Technik- und Komfortfokus: Ausstattung unterstützt Planung und entspanntes Reisen.
- Gute Balance zwischen Schutz und Fahratmosphäre: nicht zu „eingeschlossen“, aber dennoch komfortabel.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Bei sehr windigen Bedingungen kann die Electra Glide als „noch abgeschirmter“ wirken.
- Für reine Komfort-Fahrer, die maximalen Schutz suchen, kann die Electra Glide die passendere Wahl sein.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) – Stärken
- Sehr starker Langstrecken-Komfort: Verkleidung und Gesamtpaket wirken auf Ruhe ausgelegt.
- Stabile, souveräne Fahrweise: ideal für lange Etappen und gleichmäßiges Tempo.
- Klassisches Touring-Feeling: wirkt wie ein „fertiges Reise-Motorrad“.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Alltag: das große Touring-Konzept kann in engen Situationen spürbarer sein.
- Wenn viel kurvige Abwechslung im Vordergrund steht, kann die Street Glide Ultra subjektiv agiler wirken.
Für wen passt welches Bike am besten?
Die Entscheidung zwischen Street Glide Ultra und Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) hängt weniger davon ab, ob beide „gut“ sind – beide sind es – sondern davon, welche Art von Touren man bevorzugt.
Street Glide Ultra: die Wahl für abwechslungsreiche Touren
Wer gerne längere Strecken fährt, aber dabei auch mal Landstraßen, Kurven und wechselnde Fahrbedingungen einplant, findet in der Harley-Davidson Street Glide Ultra häufig den besseren Kompromiss. Sie verbindet Touring-Komfort mit einem Handling-Gefühl, das nicht nur für die Autobahn gemacht ist. Auch wenn Technik und Bedienkomfort unterwegs eine große Rolle spielen, passt sie gut ins Profil.
Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU): die Wahl für maximale Ruhe und Komfort
Wer vor allem auf Langstrecke setzt, viel Wert auf Windschutz und ein sehr entspanntes Fahrgefühl legt, wird mit der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) besonders glücklich. Sie ist ideal für Fahrer, die Kilometer sammeln wollen, ohne sich ständig Gedanken über Ermüdung, Winddruck oder „mühsame“ Alltagssituationen zu machen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn Touren abwechslungsreich sind: mit mehr Kurven, wechselnden Streckenprofilen und dem Wunsch nach einem etwas agiler wirkenden Touring-Gefühl. Sie punktet mit einer Ausstattung, die Reisen praktisch unterstützt, und mit einem Windschutz, der komfortabel ist, ohne die Fahratmosphäre komplett zu „zukleben“. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die vor allem maximale Ruhe suchen: sehr konsequenter Schutz, souveräne Stabilität und ein klassisches Langstrecken-Setup, das Ermüdung reduziert und das Ankommen in den Mittelpunkt stellt. Kurz gesagt: Wer mehr Abwechslung und ein kontrollierteres Handling bevorzugt, greift zur Street Glide Ultra. Wer Komfort, Abschirmung und Reise-Feeling als oberste Priorität sieht, findet in der Electra Glide Ultra Classic (FLHTCU) die stimmigere Wahl.