| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Honda CMX 500 Rebel – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für großes Touring-Gefühl, Komfort und Reichweite – während die Honda CMX 500 Rebel eher für entspanntes Cruisen, einfache Handhabung und einen modernen Einstieg in die Motorradwelt bekannt ist. Genau darum geht es hier: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern darum, welches besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundidee im Vergleich: Touring-Anspruch vs. Cruiser-Charakter
Harley-Davidson Street Glide Ultra: gemacht für lange Strecken
Die Street Glide Ultra ist klar auf Tour ausgelegt. Das merkt man am Gesamtpaket: Die Ausrichtung zielt auf Fahrkomfort, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und eine Ausstattung, die den Alltag auf längeren Fahrten leichter macht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, bekommt hier das Gefühl eines „Reise-Motorrads“.
Honda CMX 500 Rebel: leicht, nahbar und alltagstauglich
Die CMX 500 Rebel verfolgt dagegen eine andere Linie. Sie wirkt bewusst zugänglich: überschaubare Dimensionen, ein entspannter Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das sich vor allem für kürzere Touren, Stadtfahrten und Einsteiger eignet. Gerade wenn das Motorrad nicht ständig „geplant“ werden soll, sondern spontan für eine Runde bereitstehen soll, spielt die Rebel ihre Stärken aus.
Fahrgefühl und Motorcharakter: wie sich die Leistung anfühlt
Street Glide Ultra: Drehmoment und Durchzug für Reisegeschwindigkeit
Bei der Harley steht der Charakter eines großen Tourers im Vordergrund. Der Motor liefert Kraft so, dass sich gleichmäßiges Fahren und zügiges Beschleunigen angenehm anfühlen. Dadurch wirkt das Motorrad auf der Autobahn und auf Landstraßen souverän: Man muss nicht ständig „arbeiten“, um schnell voranzukommen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Streckenplanung und Komfort wichtiger sind als sportliches Rangieren.
CMX 500 Rebel: kontrollierbar, ruhig und angenehm dosierbar
Die Honda ist eher auf ein harmonisches, gut kontrollierbares Fahrgefühl ausgelegt. Der Motor passt zur Philosophie des Cruisers: entspanntes Vorankommen, gute Dosierbarkeit und ein Fahrstil, der nicht auf maximale Dynamik setzt. Das ist besonders hilfreich, wenn man neu im Motorradfahren ist oder wenn die Fahrt vor allem Spaß machen soll, ohne dass man ständig ans Limit gehen muss.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Street Glide Ultra: Touring-Komfort als Schwerpunkt
Die Harley bietet eine Ergonomie, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Der Windschutz und die generelle Ausrichtung des Motorrads helfen dabei, dass die Fahrt auch nach mehreren Stunden nicht „anstrengend“ wird. Dazu kommt, dass die Street Glide Ultra als Touring-Plattform gedacht ist: Man sitzt nicht nur „irgendwie“, sondern so, dass man Strecke machen kann.
CMX 500 Rebel: entspannte Cruiser-Position ohne Überforderung
Die Rebel setzt auf eine Sitzposition, die entspannt wirkt und den Fahrer nicht in eine zu sportliche Haltung zwingt. Gleichzeitig bleibt das Motorrad handlich genug, um auch im Alltag gut zurechtzukommen. Für viele ist genau das der Punkt: Man will Cruiser-Feeling, aber ohne dass das Motorrad im Alltag zur Herausforderung wird.
Handhabung und Fahrverhalten: wie leicht oder souverän es wirkt
Harley: stabil und präsent, aber nicht „leichtfüßig“
Die Street Glide Ultra ist ein Motorrad, das Präsenz zeigt. Das Fahrverhalten wirkt auf Strecke souverän und ruhig, aber die Dimensionen und das Konzept sind klar auf Touring ausgelegt. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf sehr kleinen Straßen kann das weniger „spielerisch“ sein als bei kleineren Maschinen. Dafür punktet die Harley dort, wo man sie wirklich nutzen will: auf längeren Strecken, mit gleichmäßigem Tempo und einem Fokus auf Komfort.
Honda: wendig, unkompliziert und ideal für den Einstieg
Die CMX 500 Rebel fühlt sich im Vergleich deutlich leichter an. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man ohne großen Aufwand bewegen kann. In der Stadt, auf Nebenstraßen oder bei kurzen Ausfahrten ist die Honda oft die entspanntere Wahl, weil sie schneller „im Kopf“ ist und weniger Kraft beim Handling erfordert.
Ausstattung und Praxis: was im Alltag wirklich zählt
Street Glide Ultra: Touring-Ausstattung für Komfort und Planung
Bei der Harley geht es um Ausstattung, die das Reisen angenehmer macht. Gerade wenn man regelmäßig unterwegs ist, merkt man den Unterschied: Dinge wie Windschutz, Stauraum-Logik und die generelle Tourenorientierung sorgen dafür, dass man weniger „organisieren“ muss und mehr fahren kann. Die Street Glide Ultra ist damit eher die Wahl für Menschen, die das Motorrad als Reisebegleiter sehen.
CMX 500 Rebel: pragmatisch, übersichtlich und schnell startklar
Die Honda ist weniger auf „große Reiseausstattung“ getrimmt, sondern auf das Wesentliche. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu komplex wirkt. Für viele ist das genau der Charme: weniger Ballast, mehr unmittelbares Fahrgefühl. Wer vor allem kurze Strecken fährt oder das Motorrad als unkomplizierten Begleiter nutzt, wird die Rebel häufig als angenehm empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Touring-Fokus: Komfort und souveränes Fahren auf längeren Strecken.
- Präsenz und Charakter: Das Motorrad wirkt wie ein echtes Reisegerät.
- Durchzug für Strecke: Kraftentfaltung, die das Fahren entspannter macht.
Schwächen der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Weniger „leichtfüßig“: In engen Situationen kann das Handling anspruchsvoller sein.
- Konzept gebunden: Wer vor allem Stadt und kurze Wege fährt, nutzt das Touring-Potenzial nicht immer voll aus.
Stärken der Honda CMX 500 Rebel
- Einfacher Einstieg: Handhabung und Fahrgefühl wirken zugänglich.
- Alltagstauglichkeit: Für Stadt, Nebenstraßen und kurze Touren besonders passend.
- Unkompliziertes Cruisen: Entspanntes Vorankommen ohne ständiges „Arbeiten“.
Schwächen der Honda CMX 500 Rebel
- Touring-Limit: Für lange Autobahnphasen oder sehr ambitionierte Strecken fehlt das große Touring-Gefühl.
- Konzept: Wer maximale Reiseausstattung und große Souveränität sucht, wird eher bei der Harley fündig.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt schnell: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Touring-Bike gedacht ist. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Komfort priorisiert und ein Motorrad möchte, das auf Reisegeschwindigkeit souverän wirkt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CMX 500 Rebel ist dagegen besonders interessant, wenn das Motorrad leicht zu bewegen sein soll und das Cruisen im Vordergrund steht. Für Einsteiger, für Stadtfahrten, für kurze Ausfahrten und für alle, die ein Motorrad suchen, das schnell „bereit“ ist, passt die Rebel häufig besser.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das Motorrad für alle, die vor allem lange Strecken fahren, Komfort und souveränes Reisegefühl suchen und ein Bike möchten, das sich wie ein durchdachter Tourenbegleiter anfühlt. Ihre Stärken liegen in der Touring-Ausrichtung, dem angenehmen Fahrkomfort und dem kraftvollen Durchzug für Strecke. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist oder eher kurze Touren fährt, wird die Harley zwar genießen, aber das Touring-Konzept nicht immer voll ausspielen.
Die Honda CMX 500 Rebel empfiehlt sich, wenn unkompliziertes Cruisen und einfache Handhabung wichtiger sind als maximale Reise-Souveränität. Sie ist besonders passend für Einsteiger und für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell einsatzbereit ist und sich im Alltag leicht bewegen lässt. Kurz gesagt: Touring-Fans greifen zur Street Glide Ultra, Alltags- und Einsteigerfahrer fühlen sich mit der Rebel deutlich wohler.