| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin: Vergleich für Straße, Reise und Abenteuer
Wer zwischen Harley-Davidson Street Glide Ultra und Honda CRF 1000 L Africa Twin schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein ausgewachsener Tourer mit Harley-typischem Charakter, auf der anderen ein Adventure-Bike, das für lange Strecken auf Asphalt genauso gemacht ist wie für Schotterpisten und Ausflüge abseits der Hauptstraße. Beide Motorräder sind auf ihre Art reisetauglich – aber sie erzählen eine völlig unterschiedliche Geschichte, wenn der Motor läuft und die ersten Kilometer anrollen.
Grundcharakter: Cruiser-Tourer trifft auf Adventure-Allrounder
Die Street Glide Ultra ist vom Konzept her klar auf komfortables Cruisen ausgelegt. Der Fokus liegt auf entspannter Sitzposition, stabilem Geradeauslauf und einem Fahrgefühl, das sich eher nach „großen Touren“ anfühlt als nach „sportlichem Durchziehen“. Die Africa Twin dagegen ist ein Bike, das man als Allrounder mit Abenteuer-Ader einordnet: Sie wirkt agiler, ist auf wechselnde Untergründe vorbereitet und vermittelt das Gefühl, dass man nicht nur von A nach B fährt, sondern auch den Weg dazwischen genießen darf.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Auf der Straße spielt die Street Glide Ultra ihre Stärken besonders dann aus, wenn lange Strecken, gleichmäßige Geschwindigkeiten und Komfort im Vordergrund stehen. Die Africa Twin punktet hingegen, wenn die Route nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Baustellen, schlechten Straßen, Schotter oder unvorhergesehenen Abzweigungen. Beide können reisen – aber die Art, wie sie Reisen „fühlen“, ist unterschiedlich.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. vielseitige Leistungsentfaltung
Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt auf ein kraftvolles, eher bassiges Drehmoment- und Sound-Erlebnis. Das bedeutet: Der Vortrieb wirkt oft schon aus niedrigen Drehzahlen souverän, und das Motorrad lässt sich in typischer Tourer-Manier entspannt bewegen. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin dagegen steht für eine breitere, alltagstaugliche Leistungsentfaltung, die besonders dann überzeugt, wenn man häufiger zwischen verschiedenen Fahrsituationen wechselt – etwa beim Beschleunigen aus dem Stand, beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven auf wechselndem Untergrund.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Stärke der Street Glide Ultra liegt im emotionalen Fahrgefühl und in der Art, wie sie lange Strecken angenehm „durchzieht“. Eine mögliche Schwäche zeigt sich dort, wo viel präzises Rangieren, häufiges Anfahren oder sehr dynamisches Kurvenfahren gefragt ist – nicht weil sie das nicht kann, sondern weil das Gesamtkonzept stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist. Die Africa Twin ist in solchen Situationen oft im Vorteil: Sie wirkt leichter zu dosieren und bietet mehr „Spielraum“ für unterschiedliche Fahrstile. Als Gegenpol kann sie im rein cruisigen Langstreckenmodus weniger „schwer und majestätisch“ wirken als die Harley – dafür ist sie flexibler, wenn die Route unruhiger wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Kontrolle auf wechselndem Terrain
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Tourer und Adventure sehr klar. Die Street Glide Ultra ist auf ruhigen Geradeauslauf und komfortables Abrollen ausgelegt. Das macht sie besonders stark auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen, bei denen man nicht ständig „nacharbeiten“ möchte. Die Africa Twin ist dagegen so abgestimmt, dass sie Kontrolle vermittelt – auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Handling wirkt oft direkter, und das Motorrad fühlt sich eher nach „mitdenken“ an, wenn der Untergrund wechselt.
Kurven und Tempo: Wo die Grenzen liegen
In schnellen Kurven und bei zügiger Fahrweise kann die Africa Twin durch ihre Adventure-typische Geometrie und Abstimmung mehr Vertrauen geben, vor allem, wenn man nicht nur auf Asphalt bleibt. Die Street Glide Ultra bleibt dabei stabil und souverän, aber sie ist eher die Wahl für gleichmäßiges, entspanntes Tempo statt für „sportliches“ Attackieren. Wer häufig auf kurvigen Landstraßen unterwegs ist, wird je nach Fahrstil den einen oder anderen Charakter bevorzugen: Die Harley für den Reise-Flow, die Honda für die aktive Kontrolle.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei den Bremsen geht es in der Praxis vor allem um Dosierbarkeit und Konstanz. Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, zuverlässig zu verzögern, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Street Glide Ultra wirkt dabei oft wie ein „großer Anker“: Wenn gebremst wird, dann spürbar kontrolliert und stabil. Die Africa Twin punktet häufig mit einem sehr gut ansprechenden Setup, das sich auch auf weniger perfekten Straßenbelägen angenehm anfühlt.
In Kombination mit moderner Elektronik (je nach Ausstattung) kann das die Sicherheit im Alltag deutlich erhöhen. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Nässe, Schotter, wechselnde Grip-Level – zeigt sich der Vorteil eines Adventure-Konzepts.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. Offroad-taugliche Unterstützung
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Teil des Fahrkomforts. Die Street Glide Ultra setzt stark auf Touring-Komfort: Navigation, Bedienkonzept, Assistenzfunktionen und eine insgesamt „reiseorientierte“ Integration. Die Africa Twin bringt zusätzlich den Charakter eines Bikes mit, das auch abseits des klassischen Straßenritts funktioniert. Das bedeutet: Elektronik und Fahrmodi sind oft so gedacht, dass man Traktion und Antrieb in unterschiedlichen Situationen besser steuern kann.
Was das für die Kaufentscheidung bedeutet
Wer vor allem lange Strecken plant und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, wird an der Harley-typischen Touring-Integration Gefallen finden. Wer dagegen Routen liebt, die sich spontan ändern, oder wer gelegentlich auf Schotter und unebene Wege ausweicht, profitiert oft stärker von der Adventure-Logik der Africa Twin.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Tagesreichweite
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein großes Thema – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Street Glide Ultra ist besonders stark, wenn es um Windschutz, entspannte Sitzposition und das Gefühl geht, dass der Körper nach vielen Stunden Fahrt noch „mitmacht“. Die Africa Twin ist ebenfalls komfortorientiert, aber sie ist stärker auf Ergonomie für wechselnde Fahrzustände ausgelegt: Man sitzt nicht nur für die Autobahn, sondern kann auch bei unruhigerem Untergrund kontrolliert bleiben.
Stärken und Schwächen im Komfort-Check
Die Harley ist oft die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Langstreckenkomfort liegt und man möglichst viel Zeit im „entspannten Reise-Modus“ verbringen möchte. Die Africa Twin kann im Tagesbetrieb ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Gesamterscheinung eher wie ein Motorrad, das man „aktiv“ fährt – was nicht negativ ist, sondern eher zu einem anderen Fahrstil passt. Wer viel im Sattel sitzt und dabei vor allem Ruhe sucht, wird die Street Glide Ultra häufig als entspannter empfinden. Wer dagegen regelmäßig zwischen Asphalt und schlechteren Strecken wechselt, findet in der Africa Twin oft die passendere Basis.
Verbrauch und Kosten im Vergleich: Effizienz vs. Fahrspaß-Charakter
Beim Thema Verbrauch und Betriebskosten gilt: Beide Motorräder bewegen sich in ihrem jeweiligen Segment. Die Street Glide Ultra ist ein schwerer Tourer mit Cruiser-Charakter – das bedeutet, dass der Verbrauch stark vom Fahrstil abhängt und sich im Alltag oft eher im Rahmen eines großen Tourers bewegt. Die Africa Twin kann je nach Fahrweise ebenfalls effizient sein, wirkt aber oft so, dass man die Leistung leichter dosieren kann, wenn man zwischen gemütlichem Fahren und zügigem Vorankommen wechselt.
Wichtig ist: Nicht nur der Durchschnitt zählt, sondern wie sich das Motorrad im realen Alltag anfühlt. Die Harley belohnt gleichmäßiges, ruhiges Reisen. Die Honda belohnt Flexibilität – und das kann sich positiv auf den Gesamteindruck der Tour auswirken.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Street Glide Ultra und Honda CRF 1000 L Africa Twin hängt vor allem davon ab, welche Art von Tour im Vordergrund steht.
Street Glide Ultra: Ideal für klassische Touren
Die Street Glide Ultra passt besonders gut, wenn lange Strecken auf Asphalt, hoher Komfort, ein starker Cruiser-Charakter und ein „Reisegefühl“ gesucht werden. Wer Wert auf Windschutz, entspannte Ergonomie und eine Touring-Inszenierung legt, findet hier eine sehr stimmige Lösung. Auch wenn man gelegentlich mal eine andere Straße nimmt: Das Motorrad bleibt vor allem ein Tourer für die großen Distanzen.
Africa Twin: Ideal für abwechslungsreiche Routen
Die Africa Twin ist die bessere Wahl, wenn die Route nicht immer planbar ist. Wer gern Abenteuer-Elemente einbaut, Schotterpisten oder unbefestigte Wege nicht komplett ausschließt und dabei trotzdem auf Langstreckenkomfort nicht verzichten möchte, wird die Honda oft als vielseitiger erleben. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das sowohl auf der Straße als auch „dort draußen“ souverän bleibt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf komfortablen Langstrecken, ruhigem Reise-Tempo und einem emotionalen Cruiser-Gefühl liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Asphalt aus und wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man möglichst entspannt ankommt. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn Abwechslung zur Route gehört: wechselnde Untergründe, spontane Abzweigungen und ein Motorrad, das sich in unterschiedlichen Situationen leicht kontrollieren lässt. Wer vor allem „Straße und Komfort“ sucht, wird mit der Harley glücklicher. Wer „Straße, aber mit Abenteuer-Option“ bevorzugt, findet in der Africa Twin die passendere Basis. Beide sind reisetauglich – aber die Harley steht für den großen Tourer-Flow, die Honda für die flexible Entdeckung.