UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Honda NTV 650 Revere – Vergleich für Tour und Alltag

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für große Cruiser-Ästhetik, Touring-Feeling und ein Setup, das auf lange Strecken ausgelegt ist. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen bodenständig und pragmatisch: ein Motorrad, das sich eher wie ein zuverlässiger Begleiter anfühlt – für Alltag, Feierabendrunden und auch für längere Ausfahrten, wenn das Tempo nicht im Vordergrund steht.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Modelle miteinander abgeglichen: Fahrcharakter, Komfort, Handling, Ausstattung und der typische Einsatzbereich. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die Frage, welches Motorrad die eigenen Prioritäten am ehesten trifft.

Grundcharakter: Touring-Cruiser vs. alltagstauglicher Klassiker

Harley-Davidson Street Glide Ultra: große Bühne für lange Strecken

Die Street Glide Ultra ist als Reise-Cruiser gedacht. Das merkt man am Gesamtkonzept: Die Sitzposition ist auf entspanntes Fahren ausgelegt, der Windschutz und die Touring-Ausrichtung unterstützen das komfortable Dahingleiten. Der Motorcharakter und die Art, wie das Motorrad Kraft aufbaut, zielen klar auf souveränes Cruisen – besonders dann, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig „arbeiten“ möchte.

Honda NTV 650 Revere: unkompliziert, ruhig und verlässlich

Die NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Fahrgefühl und einer eher entspannten Gangart. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen zeigt sich, dass das Motorrad nicht auf maximale Show, sondern auf Alltagstauglichkeit und kontrollierbares Fahren ausgelegt ist. Wer ein Bike sucht, das unkompliziert bleibt und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, findet hier eine passende Basis.

Fahrgefühl im Vergleich: Kraftentfaltung und Motorcharakter

Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Die Street Glide Ultra vermittelt durch ihren Touring-Cruiser-Ansatz ein Gefühl von „Stabilität durch Drehmoment“: Man kann gleichmäßig fahren, ohne ständig die Drehzahl hochzuhalten. Das macht sie besonders attraktiv für lange Strecken, bei denen gleichmäßiges Tempo und ruhige Kontrolle wichtiger sind als sportliche Reaktionsfreude.

Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken eher in der gut dosierbaren, harmonischen Fahrweise aus. Die Kraft wirkt weniger „dominant“, dafür aber berechenbar. Das ist angenehm, wenn man entspannt unterwegs ist, häufig anhalten muss oder wenn das Motorrad auch mal im gemischten Alltag eingesetzt wird. Wer dynamische Fahrmanöver sucht, wird eher zur Harley greifen – wer ein Motorrad möchte, das sich auch bei wechselnden Bedingungen leicht beherrschen lässt, wird mit der Honda glücklicher.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag

Street Glide Ultra: Touring-Komfort als Schwerpunkt

Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra ist Komfort ein zentrales Thema. Die Ergonomie zielt auf entspannte Langstrecken ab: Die Sitzposition unterstützt ruhiges Fahren, und der Windschutz hilft dabei, den Fahrtwind erträglicher zu machen. Das macht sich besonders auf Autobahn- und Überlandetappen bemerkbar, wenn man nicht ständig gegen Wind und Wetter „anarbeiten“ möchte.

NTV 650 Revere: angenehm unkompliziert für kürzere und mittlere Strecken

Die Honda NTV 650 Revere punktet vor allem durch eine natürliche, alltagstaugliche Sitzhaltung. Sie fühlt sich weniger wie ein „Touring-Projekt“ an, sondern eher wie ein Motorrad, das man schnell griffbereit hat. Für Pendelstrecken, Wochenendfahrten und gemütliche Touren ist das ein Vorteil: weniger „Setup-Gefühl“, mehr spontane Nutzung.

Handling und Fahrdynamik: Wie leicht wirkt das Motorrad?

Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser-Touring und klassischem Alltagsansatz. Die Street Glide Ultra ist groß und präsent. Das kann im Stand und bei langsamen Geschwindigkeiten spürbar sein, während sie auf Fahrt deutlich an Ruhe gewinnt. Auf längeren Strecken spielt sie ihre Stärke aus: Geradeauslauf und die Art, wie sie das Tempo stabil hält, wirken wie ein Vorteil für entspannte Kilometer.

Die Honda NTV 650 Revere wirkt im Vergleich leichter im „Alltagsgefühl“. Sie lässt sich in vielen Situationen intuitiver bewegen, etwa beim Rangieren oder in engeren Bereichen. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für die täglichen Wege.

Ausstattung und Praxis: Gepäck, Windschutz und Nutzbarkeit

Die Street Glide Ultra ist klar auf Touring ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Fahrten „bereit“ wirkt: Windschutz, Touring-Charakter und die generelle Ausrichtung auf Komfort unterwegs. Wer Gepäck mitnimmt und längere Etappen plant, profitiert von dieser Grundhaltung.

Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen eher die Wahl für pragmatische Einsätze. Sie kann natürlich auch für längere Fahrten genutzt werden, aber das Motorrad wirkt nicht wie ein „Reise-Tool“, sondern wie ein zuverlässiges Gesamtpaket. Wer selten umfangreiches Gepäck transportiert und eher Wert auf einfache Handhabung legt, wird die Honda als angenehmer empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken

  • Touring-Fokus: Komfort und Windschutz unterstützen lange Strecken.
  • Ruhiges Cruisen: Kraftentfaltung und Fahrgefühl sind auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt.
  • Präsenz: Das Motorrad wirkt wie ein Statement – besonders auf der Landstraße und auf Autobahnfahrten.

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ im langsamen Alltag, vor allem bei Rangieren und engen Situationen.
  • Anspruch an Einsatzprofil: Wer primär kurze Strecken oder häufiges Stop-and-go fährt, bekommt nicht den vollen Touring-Nutzen.

Honda NTV 650 Revere – Stärken

  • Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling und gutmütiges Fahrgefühl.
  • Vielseitig: eignet sich für Pendeln, Feierabend und entspannte Ausfahrten.
  • Pragmatischer Charakter: weniger „Touring-Setup“, mehr spontane Nutzung.

Honda NTV 650 Revere – Schwächen

  • Weniger Touring-„Bühne“: Für sehr lange Autobahn- oder Reiseetappen ist die Harley im Konzept klar im Vorteil.
  • Begrenzter Fokus auf maximale Dynamik: Wer sportlich-aggressives Fahren erwartet, wird eher enttäuscht.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „Daten“ ab, sondern davon, wie man Motorradfahren erlebt. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken genießen, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das auf Reisen seine Stärken ausspielt. Wer häufig über Land fährt, Autobahnabschnitte einplant oder einfach das Gefühl von „großem Touring“ sucht, findet in der Street Glide Ultra eine sehr stimmige Wahl.

Die Honda NTV 650 Revere ist ideal für Menschen, die ein zuverlässiges Motorrad für den Alltag und für gemütliche Touren suchen. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad oft spontan genutzt wird, wenn Stadt- und Landstraßen gemischt sind und wenn ein unkompliziertes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Reise-Performance.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Touring-Komfort wollen: ruhiges Cruisen, spürbare Unterstützung durch Windschutz und ein Motorrad, das auf langen Strecken souverän wirkt. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Honda NTV 650 Revere empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad suchen. Sie passt besonders gut, wenn das Bike häufig für kürzere Strecken genutzt wird, wenn das Handling im Alltag zählen soll und wenn man ein Motorrad möchte, das verlässlich und leicht zu bewegen ist. Kurz gesagt: Touring-Fokus führt zur Harley, Alltag und entspannte Vielseitigkeit zur Honda.

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