| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Honda VFR 800: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn es um den passenden Motorrad-Typ geht, entscheidet am Ende oft nicht nur die Motorleistung, sondern das Gesamtpaket aus Sitzposition, Fahrwerkseindruck, Elektronik, Alltagstauglichkeit und dem, was sich auf langen Strecken wirklich gut anfühlt. Genau hier setzt der Vergleich Harley-Davidson Street Glide Ultra gegen Honda VFR 800 an. Beide Modelle stehen für unterschiedliche Philosophien: Die Street Glide Ultra ist klar auf komfortables Reisen und souveräne Präsenz ausgelegt, während die VFR 800 eher den sportlich-eleganten Charakter betont – mit dem Anspruch, auch auf kurvigen Strecken lebendig zu bleiben.
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Touring vs. sportlicher Allrounder
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt wie ein großes, gut abgestimmtes Reisegerät. Der Fokus liegt auf Komfort, Ausstattung und einem entspannten Fahrgefühl. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, lange Strecken ohne Stress zu bewältigen und dabei auch optisch sowie akustisch zu überzeugen. In der Praxis zeigt sich das vor allem in der Art, wie sich das Motorrad auf Geschwindigkeit und Geradeauslauf „einpendelt“.
Die Honda VFR 800 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist weniger „Wohnzimmer auf Rädern“, sondern eher ein Motorrad, das sich wie ein sportlicher Tourer anfühlt: agil genug für die Landstraße, gleichzeitig komfortabel genug für längere Fahrten. Im Vergleich zu vielen reinen Sportmaschinen bleibt die VFR 800 dabei alltagstauglicher, weil sie nicht nur auf Tempo, sondern auch auf kontrollierbare Fahrbarkeit setzt.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Street Glide Ultra liefert ihr Fahrgefühl vor allem über den kräftigen, gleichmäßigen Schub und die Art, wie sie Drehmoment in Vortrieb umsetzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten gefragt ist – etwa beim Überholen, beim Fahren mit Gepäck oder wenn die Strecke abwechslungsreich ist.
Die Honda VFR 800 spielt ihre Stärken eher über die sportliche Abstimmung und die Art, wie sie Leistung nutzbar macht. Sie wirkt dynamischer im „Ansprechverhalten“ und unterstützt zügiges Fahren, ohne dass man ständig in sehr hohen Drehzahlen bleiben muss. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich auf kurvigen Strecken besonders gut entfaltet: Gas geben, Linie finden, zügig weiter.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Harley-Davidson Street Glide Ultra: Stärke ist der souveräne Schub und das entspannte Reisen. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Agilität liegt, sondern eher auf Ruhe und Präsenz.
- Honda VFR 800: Stärke ist die sportliche, kontrollierte Dynamik und das lebendige Gefühl. Schwäche kann sein, dass der „Cruiser-Komfort“ und die üppige Reiseausstattung nicht im gleichen Stil wie bei der Street Glide Ultra umgesetzt sind.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder in Kurven und auf Strecke anfühlen
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Street Glide Ultra ist spürbar auf Stabilität und komfortables Gleiten ausgelegt. Das Motorrad liegt ruhig auf der Straße, besonders bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke gleichmäßiger wird. In Kurven fährt sie kontrolliert, aber der Charakter ist eher „groß und souverän“ als „leichtfüßig und verspielt“.
Die Honda VFR 800 wirkt dagegen agiler. Sie lässt sich in Kurven williger bewegen und unterstützt ein zügiges, präzises Fahren. Gerade auf Landstraßen, wo es häufiger Richtungswechsel gibt, zeigt sich der Vorteil: Die VFR 800 fühlt sich schneller „im Flow“ an, weil sie das Tempo und die Linie leichter mitgeht.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrt sicher abbremsen. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die Street Glide Ultra eher den Eindruck vermittelt, dass sie für entspannte, planbare Manöver auf langen Strecken gemacht ist. Die VFR 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auch bei sportlicherem Fahren schnell Vertrauen aufbaut – vor allem, wenn man häufiger stärker verzögert und wieder beschleunigt.
Ausstattung und Elektronik: Reisekomfort vs. sportliche Praxis
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Ausstattung. Die Street Glide Ultra ist als „Ultra“-Modell klar auf Komfort und Reise-Features ausgerichtet. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich als komplettes Langstreckenpaket anfühlt: mehr Komfort-Elemente, mehr „Reise-Feeling“ und eine insgesamt stärkere Ausrichtung auf das, was man auf Touren wirklich nutzt.
Die Honda VFR 800 ist dagegen eher die pragmatische Wahl. Sie bietet Elektronik und Fahrhilfen in einem Rahmen, der den Fahrspaß nicht ausbremst, sondern unterstützt. Das macht sie interessant, wenn die Priorität stärker auf Fahrbarkeit, Übersicht und einem sportlich-eleganten Gesamteindruck liegt.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
- Street Glide Ultra: Stärke ist die Reiseorientierung und der Komfort-Fokus. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch weniger „kompakt“ wirkt und im Alltag mit engen Situationen mehr Aufmerksamkeit verlangt.
- VFR 800: Stärke ist die Balance aus Technik und Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der „Alles-ist-da“-Reiseumfang nicht denselben Schwerpunkt wie bei der Street Glide Ultra setzt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken
Im Alltag zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Cruiser-Touring und sportlichem Tourer. Die Street Glide Ultra ist vor allem dann besonders stark, wenn längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad als komfortables Reisegerät genutzt wird. In der Stadt kann das Gewicht und die Größe spürbar sein – nicht als Problem, aber als Faktor, der bei Rangieren und engen Parklücken berücksichtigt werden sollte.
Die Honda VFR 800 ist im Vergleich oft die unkompliziertere Wahl für gemischte Nutzung. Sie wirkt leichter zu handeln, wenn es um kürzere Strecken, häufiges Abbiegen oder zügiges Fahren auf wechselnden Straßenverhältnissen geht. Wer also ein Motorrad sucht, das nicht nur für den Urlaub, sondern auch für Wochenendtouren und gelegentliche Alltagsfahrten passt, findet in der VFR 800 häufig schneller den „richtigen Dreh“.
Komfort und Sitzgefühl: Was man nach 200 Kilometern merkt
Komfort ist beim Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Street Glide Ultra ist klar darauf ausgelegt, dass man sich auf langen Strecken wohlfühlt. Das merkt man vor allem an der Art, wie die Sitzposition und die Fahrruhe zusammenwirken: weniger „arbeiten“, mehr „mitnehmen lassen“. Gerade wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen plant, spielt dieser Komfortvorteil seine Stärken aus.
Die Honda VFR 800 bietet ebenfalls ordentlichen Komfort, aber mit einer anderen Ausrichtung. Sie ist eher ein Motorrad, das man aktiv fährt – und das dabei nicht unbequem wird. Nach längeren Fahrten steht weniger das „Couch“-Gefühl im Vordergrund, sondern das Gefühl, dass man trotz sportlicher Auslegung nicht völlig verkrampft.
Für wen passt welches Motorrad? Stärken nach Fahrertyp
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage beantworten: Wie soll sich das Motorrad anfühlen?
Harley-Davidson Street Glide Ultra – die Empfehlung für Reiseorientierte
Die Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn Touren im Vordergrund stehen und Komfort sowie Ausstattung eine große Rolle spielen. Wer gerne entspannt fährt, lange Strecken plant und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, wird mit der Street Glide Ultra sehr wahrscheinlich mehr „Touren-Genuss“ erleben. Auch wenn das Motorrad nicht als leichtfüßigster Kurvenflitzer gedacht ist, überzeugt es durch Souveränität und Ruhe.
Honda VFR 800 – die Empfehlung für sportlich-pragmatische Fahrer
Die VFR 800 ist ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Strecken Spaß macht. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv nutzt und dabei ein Motorrad möchte, das im Alltag nicht zu sperrig wirkt, trifft mit der VFR 800 oft die bessere Wahl. Der Charakter ist sportlicher, die Handhabung wirkt direkter – und genau das macht sie für viele Fahrer so attraktiv.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortables Touring suchen: Sie spielt ihre Stärken aus, wenn lange Strecken anstehen, wenn Ausstattung und Reisegefühl zählen und wenn das Motorrad vor allem Ruhe und Souveränität vermitteln soll. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich lebendig und sportlich anfühlt, dabei aber weiterhin alltagstauglich bleibt, liegt mit der Honda VFR 800 häufig richtig. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Kurven, zügiges Vorankommen und ein direkteres Handling wichtiger sind als maximaler Reise-„Komfort“. Kurz gesagt: Street Glide Ultra für die große Tour mit viel Komfort und Präsenz – VFR 800 für den sportlich-pragmatischen Allrounder, der auch auf längeren Strecken Freude macht.