| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Honda VFR1200F – welcher Tourer passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für amerikanisches Cruiser-Feeling, viel Komfort und eine Reiseausrichtung, die man sofort spürt. Die Honda VFR1200F dagegen ist ein sportlich geprägter Tourer mit Fokus auf Dynamik, präzises Handling und einen Motorcharakter, der eher nach „Fahren“ als nach „Schaukeln“ klingt. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Komfort, Leistung, Fahrgefühl und Ausstattung.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirken sich Motorisierung und Leistungsentfaltung auf das Fahrverhalten aus? Wie unterscheiden sich Komfort und Ergonomie im Alltag und auf längeren Strecken? Und wo liegen die Stärken – aber auch die möglichen Schwächen – der jeweiligen Ausrichtung?
Grundcharakter: Cruiser-Tourer vs. sportlicher Tourer
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Reise-Cruiser mit viel Präsenz
Die Street Glide Ultra ist als Harley-Tourer klar auf Langstrecke ausgelegt. Das merkt man an der generellen Auslegung: Der Fokus liegt auf stabiler Sitzposition, entspannterem Fahrgefühl und einer Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Die Optik und die Art, wie sich das Motorrad im Stand und in der Bewegung präsentiert, sind Teil des Gesamterlebnisses. Wer gerne „mit dem Motorrad unterwegs“ ist, statt ständig nach dem nächsten Kick zu suchen, wird hier schnell warm.
Honda VFR1200F: Dynamik und Kontrolle im Vordergrund
Die VFR1200F wirkt dagegen wie ein Tourer, der seine sportlichen Gene nicht versteckt. Die Sitzposition ist zwar ebenfalls auf längere Fahrten ausgelegt, aber das Motorrad will spürbar geführt werden. Das Fahrgefühl ist direkter, das Handling wirkt wacher. Wer Kurven mag, gern zügig unterwegs ist und dabei trotzdem Tourenkomfort erwartet, findet in der Honda-Philosophie eine sehr stimmige Basis.
Motor und Leistungsentfaltung: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motoren fällt vor allem die unterschiedliche Art der Kraftentfaltung auf. Die Street Glide Ultra liefert ihre Leistung eher in einem Charakter, der auf Durchzug und souveränes Gleiten ausgelegt ist. Das passt besonders gut zu gleichmäßigem Fahren, entspanntem Überholen und langen Autobahnabschnitten.
Die Honda VFR1200F setzt dagegen stärker auf agile Leistungsentfaltung und ein Ansprechverhalten, das sich sportlicher anfühlt. Dadurch wirkt das Motorrad beim Beschleunigen und beim Wechsel zwischen den Gängen „lebendiger“. Wer häufig zwischen Landstraße und zügigen Passagen pendelt, erlebt die Honda oft als das Motorrad, das schneller „in den Modus“ kommt.
Stärken der Harley beim Motor-Feeling
- Entspannter Reisecharakter – Leistung fühlt sich oft harmonisch und gleichmäßig an.
- Guter Langstrecken-Flow – weniger „Arbeit“, mehr Rhythmus.
Stärken der Honda beim Motor-Feeling
- Direkteres Ansprechverhalten – macht das Fahren dynamischer.
- Mehr „Sportlichkeit“ im Alltag – besonders auf kurvigen Strecken.
Fahrverhalten und Handling: Wer liegt in Kurven und wer auf Strecke vorn?
Hier trennen sich die Wege deutlich. Die Street Glide Ultra ist spürbar auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das Motorrad vermittelt Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Etappen. In engen Kehren kann das Gewicht und die Cruiser-typische Geometrie jedoch stärker ins Gefühl eingreifen als bei einem sportlicheren Tourer.
Die VFR1200F ist dagegen für präzises Einlenken und ein aktiveres Fahrgefühl gemacht. Auf kurvigen Strecken wirkt sie oft „leichter“ in der Handhabung, obwohl sie ebenfalls ein großes Motorrad ist. Wer häufig zwischen Alltag, Landstraße und sportlicherem Fahren wechselt, wird das Handling der Honda als Vorteil wahrnehmen.
Wo die Harley typischerweise punktet
- Geradeaus-Stabilität und entspannter Langstreckenfokus.
- Ruhiges Fahrgefühl – weniger hektisch, mehr Reise.
Wo die Honda typischerweise punktet
- Agiles Handling und gutes Gefühl beim Kurvenfahren.
- Direkte Rückmeldung – fördert dynamisches Fahren.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Street Glide Ultra ist auf Reisebequemlichkeit ausgelegt: Die Sitzposition wirkt auf längeren Strecken oft entspannter, und der Windschutz ist Teil des Gesamtkonzepts. Dazu kommt, dass die Harley-typische Ausrichtung häufig darauf abzielt, dass man auch nach vielen Kilometern noch „gut ankommt“.
Die Honda VFR1200F bietet ebenfalls Tourenkomfort, aber mit sportlicherer Haltung. Das kann auf langen Strecken sehr angenehm sein, solange das eigene Fahrprofil dazu passt. Wer gern zügig fährt und dabei die Kontrolle behält, profitiert von der Honda-typischen Ergonomie. Wer dagegen maximal entspannt reisen möchte, könnte die Harley als stimmiger empfinden.
Stärken bei Komfort und Ausstattung
- Harley-Davidson Street Glide Ultra: Reise-Setup mit Fokus auf Wohlfühlen, oft besonders passend für lange Touren und komfortorientiertes Fahren.
- Honda VFR1200F: Tourenkomfort mit sportlichem Einschlag – ideal, wenn Komfort und Fahrspaß zusammenkommen sollen.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich
Bei großen Tourern ist die Bremsleistung nicht nur „wichtig“, sondern entscheidend für das Vertrauen im Alltag. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrt stabil abbremsen. Die Unterschiede zeigen sich vor allem im Fahrgefühl: Die Harley wirkt häufig wie ein Motorrad, das kontrolliert und souverän verzögert, während die Honda durch ihr sportlicheres Setup oft ein direkteres Feedback vermittelt.
Für die Praxis heißt das: Wer viel Autobahn fährt und dabei Ruhe im System sucht, wird an der Harley-typischen Stabilität Gefallen finden. Wer häufig in wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist und das Motorrad aktiv einsetzt, profitiert oft von der Honda-Charakteristik.
Technik und Ausstattung: Was die Modelle im Alltag wirklich unterscheiden
Tourenmotorräder leben nicht nur von Motor und Fahrwerk, sondern auch von der Ausstattung. Im Vergleich zeigt sich: Die Street Glide Ultra ist klar auf Reise- und Komfortfunktionen ausgerichtet. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Strecken, Gepäck und ein „fertig eingerichtetes“ Reisegefühl im Vordergrund stehen.
Die VFR1200F ist dagegen stärker auf Fahrdynamik und sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass Komfort fehlt – aber die Priorität liegt spürbar auf dem Fahrgefühl. Wer Technik mag, die das Fahren unterstützt und das Motorrad als „Werkzeug“ für Touren und sportliche Abschnitte sieht, findet in der Honda oft die passendere Antwort.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Reiseorientierter Charakter mit Fokus auf Komfort und entspanntes Fahren.
- Stabile Langstreckenwirkung – besonders bei gleichmäßigem Tempo.
- Großes Tourenpaket für Menschen, die „einsteigen und losfahren“ wollen.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – mögliche Schwächen
- Weniger agil in sehr engen oder häufig wechselnden Situationen als ein sportlicher Tourer.
- Gewichts- und Geometriegefühl kann bei niedrigen Geschwindigkeiten stärker auffallen.
Honda VFR1200F – Stärken
- Sportlich-dynamisches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung.
- Kurvenorientierte Kontrolle – macht Touren abwechslungsreicher.
- Allround-Charakter für zügige Landstraßen und längere Fahrten.
Honda VFR1200F – mögliche Schwächen
- Komfortfokus anders gewichtet als bei einem klassischen Cruiser-Tourer.
- Wer maximal entspannt reisen möchte, könnte die Harley als „ruhiger“ empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl und welche Prioritäten besser zu den eigenen Touren passen.
Street Glide Ultra: ideal für…
- Menschen, die lange Strecken genießen und dabei vor allem Komfort und Ruhe suchen.
- Fahrer, die ein Motorrad wollen, das auf der Autobahn souverän wirkt und sich wie ein Reisebegleiter anfühlt.
- Tourenfahrer, die gern mit Gepäck unterwegs sind und ein stimmiges Gesamtpaket bevorzugen.
VFR1200F: ideal für…
- Menschen, die Touren mit Fahrspaß verbinden und Kurven sowie zügige Passagen mögen.
- Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich präzise steuern lässt und dynamisch anspricht.
- Allround-Nutzer, die zwischen Alltag, Landstraße und längeren Fahrten wechseln.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, möglichst entspannt und komfortabel auf langen Strecken unterwegs zu sein. Der Reisecharakter, die souveräne Stabilität und das insgesamt stimmige Tourenpaket machen sie besonders attraktiv für Menschen, die Kilometer sammeln und dabei ein ruhiges, cruiser-typisches Fahrgefühl bevorzugen. Wer dagegen häufig kurvige Strecken fährt, das Motorrad aktiv einsetzt und ein direkteres, sportlicheres Ansprechverhalten sucht, findet in der Honda VFR1200F den passenden Gegenentwurf. Sie punktet mit präziserem Handling und einem dynamischeren Fahrgefühl, ohne den Tourenanspruch zu verlieren. Kurz gesagt: Street Glide Ultra für komfortorientierte Langstrecke und Reise-Atmosphäre, VFR1200F für Touren mit mehr Dynamik und sportlicher Kontrolle.