| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Kawasaki Versys 1000 SE – welcher Tourer passt besser?
Wenn es um große Tourenmaschinen geht, treffen bei diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für amerikanischen Langstreckenkomfort, markantes Design und ein Setup, das auf entspanntes Cruisen ausgelegt ist. Die Kawasaki Versys 1000 SE dagegen bringt den Charakter eines vielseitigen Reise-Motorrads mit: sportlichere Ausrichtung, praktische Elektronik und ein Konzept, das auch abseits der reinen Autobahn-Route Spaß macht.
Beide Modelle sind für längere Strecken gemacht – aber sie fühlen sich auf unterschiedliche Weise „richtig“ an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen fallen auf längeren Touren auf, und für welchen Fahrstil ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Grundidee und Charakter: Cruiser-Linie vs. Reise-Adventure
Die Street Glide Ultra ist ein klassischer Vertreter der Touring-Cruiser. Der Fokus liegt auf Komfort, Ruhe und einem souveränen Auftritt. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für lange Etappen, bei denen man möglichst wenig „arbeiten“ möchte: Gas auf, Strecke laufen lassen, Wind und Alltag hinter sich lassen.
Die Versys 1000 SE verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist ebenfalls auf Reisen ausgelegt, aber mit einer deutlich „funktionaleren“ Haltung: Fahrdynamik, Alltagstauglichkeit und ein Paket aus Elektronik und Ausstattung, das sich flexibel anfühlt. Wer gern zwischen Autobahn, Landstraße und wechselnden Straßenbedingungen pendelt, findet hier ein Motorrad, das sich nicht nur auf eine Rolle festnageln lässt.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich schnell der Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt auf ein Drehmomentgefühl, das sich besonders im unteren bis mittleren Bereich stark anfühlt. Das macht das Cruisen angenehm: Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller wirkt entspannt, und das Motorrad bleibt dabei ruhig und kontrolliert.
Die Kawasaki Versys 1000 SE spielt dagegen ihre Stärken oft dann aus, wenn mehr Tempo gefragt ist und man das Motorrad dynamischer bewegt. Die Leistungsentfaltung wirkt insgesamt „direkter“ und lässt sich sportlicher dosieren. Das ist vor allem dann spürbar, wenn die Strecke nicht nur geradeaus verläuft, sondern Kurven, Überholvorgänge und wechselnde Fahrbahnen mitbringt.
Stärken der Harley: sehr entspanntes Ansprechverhalten, souveränes Cruisen, angenehmes Langstrecken-Feeling. Schwächen der Harley: weniger „spielerisch“ im Vergleich, wer viel sportliche Schräglagenroutine sucht, muss sich stärker an das Cruiser-Gefühl gewöhnen.
Stärken der Kawasaki: dynamischere Fahrweise, gutes Gefühl für Tempo und Kontrolle, vielseitiger Einsatz. Schwächen der Kawasaki: wer maximale Ruhe und reines Cruiser-„Flow“-Fahren erwartet, empfindet die Ausrichtung möglicherweise als etwas weniger „gemütlich“ als bei der Harley.
Komfort und Ergonomie: Sitz, Windschutz und Tagesreichweite
Im Komfortbereich liegen beide Motorräder auf einem hohen Niveau – aber wieder mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Street Glide Ultra ist auf Langstreckenkomfort getrimmt. Sitzposition und Gesamtergonomie sind darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden nicht das Gefühl hat, „gegen“ das Motorrad zu arbeiten. Der Windschutz und die Art, wie die Maschine den Fahrtwind verarbeitet, tragen stark dazu bei, dass sich die Fahrt weniger anstrengend anfühlt.
Die Versys 1000 SE punktet ebenfalls mit Komfort, aber mit einem etwas anderen Zielbild: Sie soll sich auf Reisen genauso wohlfühlen wie auf längeren Tagesetappen mit wechselndem Tempo. Die Ergonomie wirkt dabei oft etwas „aktiver“, was nicht automatisch weniger bequem bedeutet, aber eher den Eindruck vermittelt, dass man das Motorrad auch mal bewusst bewegt.
Stärken der Harley: sehr entspannte Sitz- und Fahrhaltung, starker Fokus auf Wind- und Reise-Komfort. Schwächen der Harley: für sehr sportliche Fahrerbewegungen weniger intuitiv, weil das Cruiser-Setup mehr Stabilität als Agilität priorisiert.
Stärken der Kawasaki: komfortabel und gleichzeitig flexibel, gute Grundlage für unterschiedliche Streckenprofile. Schwächen der Kawasaki: wer ausschließlich „maximal gemütlich“ sucht, könnte die aktive Ausrichtung als weniger „abschaltend“ empfinden.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Touring-Cruiser und Reise-Adventure. Die Street Glide Ultra wirkt in der Regel wie ein großer, stabiler Reiseanker. Unebenheiten werden souverän abgefedert, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Autobahnabschnitten ruhig. Das ist eine Stärke, wenn man vor allem Distanz machen möchte.
Die Versys 1000 SE ist dagegen so ausgelegt, dass sie auch bei zügigerer Gangart und in kurvigen Abschnitten ein gutes Gefühl vermittelt. Das Fahrwerk unterstützt eine kontrollierte Linie, und die Maschine wirkt insgesamt „handlicher“, ohne dabei ihren Touring-Charakter zu verlieren.
Auch bei den Bremsen zeigt sich die Ausrichtung: Die Harley vermittelt eher das Gefühl von kräftiger, souveräner Verzögerung für entspannte bis zügige Fahrten. Die Kawasaki bietet ebenfalls starke Bremsleistung, fühlt sich aber oft präziser an, wenn man häufiger dosieren und in kurzen Abständen reagieren muss.
Stärken der Harley: hohe Stabilität, ruhiges Fahrverhalten auf langen Strecken. Schwächen der Harley: weniger „leicht“ in engen Situationen, was bei häufigem Stadtverkehr oder engen Kehren spürbar werden kann.
Stärken der Kawasaki: bessere Unterstützung für dynamischere Fahrweise, präziseres Handling. Schwächen der Kawasaki: wer vor allem auf maximalen Cruiser-„Schwebeflug“ setzt, könnte die Charakteristik als etwas weniger „schwerelos“ empfinden.
Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich hilft
Beide Motorräder sind modern ausgestattet, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Street Glide Ultra steht für eine sehr stimmige Touring-Ausstattung, die auf Komfort, Bedienbarkeit und ein rundes Gesamtpaket abzielt. Gerade auf langen Strecken spielt das eine große Rolle: Man möchte sich auf das Fahren konzentrieren, während das Motorrad den Rest übernimmt.
Die Versys 1000 SE setzt stärker auf Elektronik und Assistenzfunktionen, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtern. Das kann besonders dann überzeugen, wenn die Strecke nicht planbar ist – etwa bei wechselnden Wetterbedingungen oder wenn man öfter zwischen entspanntem Cruisen und zügigem Fahren wechselt.
Stärken der Harley: stimmige Touring-Integration, Fokus auf Komfort und „einfach genießen“. Schwächen der Harley: weniger „elektronische Spielwiese“, wenn man viele Fahrmodi und Assistenzfeatures erwartet.
Stärken der Kawasaki: vielseitige Elektronik, unterstützt dynamische und variable Fahrten. Schwächen der Kawasaki: wer eine möglichst reduzierte, klassische Bedienlogik bevorzugt, könnte die Vielfalt als etwas komplexer empfinden.
Gepäck, Alltag und Tourenpraxis: Wer macht was leichter?
In der Tourenpraxis zählt nicht nur die Theorie, sondern wie sich das Motorrad mit Gepäck, bei Stop-and-go und auf längeren Etappen anfühlt. Die Street Glide Ultra ist in diesem Vergleich klar auf „Tour mit Komfort“ ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für längere Reisen gebaut, bei denen man möglichst wenig Zeit mit Umrüsten verbringen möchte.
Die Versys 1000 SE ist ebenfalls reisetauglich, aber mit mehr Flexibilität im Alltag. Sie eignet sich gut, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus wechselnden Streckenabschnitten, in denen man öfter mal umplanen oder anders fahren möchte.
Stärken der Harley: sehr tourorientiert, komfortabler Reiseaufbau, angenehmes Langstrecken-Handling. Schwächen der Harley: in sehr engen oder häufig wechselnden Situationen kann das Cruiser-Format weniger agil wirken.
Stärken der Kawasaki: vielseitig im Alltag und auf gemischten Strecken, unterstützt unterschiedliche Fahrstile. Schwächen der Kawasaki: wer ausschließlich „Cruiser-Feeling“ sucht, findet möglicherweise weniger emotionalen Fokus als bei der Harley.
Wirtschaftlichkeit und Nutzung: Was man beim Kauf mitdenken sollte
Bei beiden Modellen spielen laufende Kosten und Nutzung eine Rolle. In der Praxis hängt vieles von Fahrprofil und Fahrweise ab. Wer viel im entspannten Modus unterwegs ist, profitiert oft von einem Motorcharakter, der effizient und gleichmäßig läuft. Wer dagegen häufiger beschleunigt, zügig fährt oder dynamischer unterwegs ist, wird Unterschiede im Verbrauch und in der Beanspruchung stärker spüren.
Auch die Wartungs- und Serviceplanung sollte man im Blick behalten. Bei beiden Motorrädern lohnt es sich, vor dem Kauf die eigene Werkstatt-Situation, Ersatzteilverfügbarkeit und die Serviceintervalle im Alltag zu prüfen. So wird aus dem Vergleich nicht nur ein Gefühl, sondern eine Entscheidung, die langfristig passt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, lange Strecken möglichst entspannt zu absolvieren. Das Cruiser-Konzept mit seinem Drehmomentgefühl, dem komfortorientierten Setup und dem starken Fokus auf Wind- und Reise-Komfort macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem „tragen“ und Ruhe geben soll. Wer gern cruiset, weniger mit dem Motorrad „arbeitet“ und ein stimmiges Touring-Gesamtpaket sucht, wird hier sehr zufrieden sein.
Die Kawasaki Versys 1000 SE passt besser, wenn die Reise vielseitig wird: gemischte Strecken, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach einem Motorrad, das auch dynamischer gefahren werden kann. Die eher aktive Fahrunterstützung, die Elektronik und das insgesamt flexiblere Handling sprechen vor allem Fahrer an, die nicht nur Distanz machen, sondern unterwegs auch variieren möchten.
Kurz gesagt: Street Glide Ultra für maximalen Cruiser-Tour-Genuss, Versys 1000 SE für vielseitige Reise-Flexibilität.