| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Kawasaki Versys 650 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Kawasaki Versys 650, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klassischer, komfortorientierter Tourer-Ansatz auf ein vielseitiges Konzept, das sich sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken zuhause fühlt. Der folgende Vergleich schaut dabei weniger auf einzelne Datenpunkte isoliert, sondern ordnet die aufgelisteten Werte der beiden Modelle zueinander ein: Wie wirkt sich das auf Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Komfort und den Charakter der Maschinen aus?
Grundcharakter: Tourer-Show vs. Allround-Genauigkeit
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für große Gesten: Touren-Optik, viel Ausstattung und ein Fahrstil, der auf entspanntes Gleiten ausgelegt ist. Die Kawasaki Versys 650 dagegen ist pragmatisch: ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag einfügt und gleichzeitig genug Reserven mitbringt, um auch längere Touren angenehm zu gestalten.
Schon beim Blick auf die Motor- und Leistungswerte wird klar, wie unterschiedlich die Zielrichtung ist. Die Harley wirkt stärker auf den „Tourenmodus“ hin – während die Versys 650 eher den Charakter eines ausgewogenen Allrounders betont. Das zeigt sich in der Art, wie Leistung nutzbar wird: Die Harley spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo und ruhiges Dahingleiten gefragt sind. Die Kawasaki punktet dort, wo häufiges Beschleunigen, zügiges Vorankommen und ein unkompliziertes Handling wichtiger sind.
Fahrgefühl im Vergleich: Motor, Drehmoment und Ansprechverhalten
Die aufgelisteten Motorwerte beider Motorräder lassen Rückschlüsse auf das Fahrgefühl zu. Die Street Glide Ultra ist als Tourer ausgelegt und liefert den typischen Harley-Charakter: kräftig im unteren bis mittleren Bereich, mit einem Antrieb, der eher „genießt“ als „sportlich attackiert“. Die Versys 650 ist dagegen auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechen ausgelegt. Dadurch fühlt sie sich in vielen Situationen leichter an – vor allem, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch Stadtverkehr, Landstraße und wechselnde Bedingungen umfasst.
Auch die Getriebe- und Fahrleistungswerte (wie sie im Vergleich aufgeführt sind) zeigen den Unterschied in der Philosophie: Die Harley ist weniger auf hektische Dynamik getrimmt, sondern auf souveräne Reise. Die Kawasaki wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man „einfach fährt“ – mit einem Fahrstil, der sich schnell anfühlt und wenig Erklärungsbedarf hat.
Komfort und Ergonomie: Wer fährt entspannter?
Bei Touren entscheidet Komfort oft mehr als reine Zahlen. Die Street Glide Ultra ist hier klar im Vorteil, wenn es um das Gesamtpaket aus Sitzkomfort, Windschutz und dem typischen Tourer-Gefühl geht. Die aufgelisteten Werte zur Ausstattung und Bauart (z. B. Tourer-typische Auslegung, Windschutz, Gepäck- und Komfortorientierung) sprechen dafür, dass lange Strecken deutlich leichter fallen.
Die Kawasaki Versys 650 punktet auf ihre Weise: Die Sitzposition wirkt alltagstauglich, die Maschine bleibt handlich und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Die aufgelisteten Gewichts- und Handling-bezogenen Werte unterstützen diesen Eindruck. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen ist das ein echter Pluspunkt, weil das Motorrad nicht „zu groß“ wirkt, selbst wenn man zügig unterwegs ist.
Stärken der Harley im Komfort
- Tourer-typischer Wind- und Komfortfokus für längere Fahrten
- Reisegefühl durch die Gesamtkonzeption aus Motorcharakter und Ausstattung
- Stabiler Eindruck bei konstantem Tempo
Stärken der Kawasaki im Alltag
- Leichtere Handhabung im gemischten Verkehr
- Pragmatischer Charakter für kurze und mittlere Strecken
- Gute Basis, um sich schnell sicher zu fühlen
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
Die aufgelisteten Fahrwerks- und Geometrie-Werte (soweit im Vergleich dargestellt) zeigen, warum sich beide Motorräder unterschiedlich „anfühlen“. Die Harley ist auf ruhiges, souveränes Gleiten ausgelegt. Das bedeutet: Sie wirkt besonders dann stimmig, wenn die Strecke gleichmäßig ist und man nicht ständig neu ausbalancieren muss.
Die Versys 650 ist dagegen so konzipiert, dass sie sich in vielen Situationen schnell anpasst. Die Handling-bezogenen Werte und die allroundige Auslegung sorgen dafür, dass sie in Kurven, beim Rangieren und auf wechselnden Straßenverhältnissen weniger „schwer“ wirkt. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht oder wenn häufige Richtungswechsel anstehen.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich Tempo kontrollieren?
Im Vergleich sind auch Bremswerte bzw. Angaben zur Bremsanlage relevant, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher sich das Motorrad in Alltagssituationen anfühlt. Die Harley wirkt hier wie ein Tourer, der auf kontrolliertes, planbares Bremsen bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Die Kawasaki zeigt dagegen ihren Vorteil im Alltag: Wenn man öfter aus niedrigeren Geschwindigkeiten verzögert oder in Situationen mit wechselndem Verkehr reagiert, fühlt sich die Versys 650 oft intuitiver an.
Wichtig ist: Beide Motorräder können sicher bewegt werden – aber die Art der Sicherheit unterscheidet sich. Die Harley vermittelt mehr „Reise-Souveränität“, die Kawasaki mehr „Alltags-Kontrolle“.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Windschutz und Langstrecken-Feeling
Hier spielt die Harley-Davidson Street Glide Ultra ihre Stärken besonders deutlich aus. Die aufgelisteten Tourer-typischen Ausstattungsmerkmale und die Gesamtkonzeption deuten darauf hin, dass längere Fahrten mit Gepäck und wechselnden Bedingungen angenehm zu bewältigen sind. Der Windschutz und die Art, wie die Maschine auf Tempo ausgelegt ist, unterstützen das Reisegefühl.
Die Kawasaki Versys 650 ist ebenfalls reisetauglich, aber anders. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen Flexibilität zählt: mal Landstraße, mal Autobahn, mal ein spontaner Abstecher. Die aufgelisteten Werte zur Alltagstauglichkeit und die handliche Auslegung machen sie zu einer Maschine, die man auch dann gern nimmt, wenn die Tour nicht „klassisch“ geplant ist.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Was kostet der Betrieb im Gefühl?
Auch wenn konkrete Kosten nicht im Sinne einer exakten Rechnung betrachtet werden sollten, geben die aufgelisteten Verbrauchs- und Wartungs-/Betriebswerte im Vergleich einen guten Hinweis auf den Charakter. Die Versys 650 wirkt als Allrounder tendenziell entspannter im täglichen Umgang, während die Harley als Tourer mehr „Lifestyle und Komfort“ liefert – dafür aber auch stärker nach dem Tourer-Ansatz „mitläuft“.
Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, wird die Kawasaki oft als unkomplizierter empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Komfort und Ausstattung priorisiert, wird an der Harley mehr Freude haben.
Für wen passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Street Glide Ultra: die richtige Wahl, wenn…
- lange Touren im Fokus stehen und Komfort Priorität hat
- ein souveränes, tourentypisches Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Agilität
- die Ausstattung und das Gesamtpaket den Ausschlag geben
Kawasaki Versys 650: die richtige Wahl, wenn…
- ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren gesucht wird
- handliches Handling und unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen
- man gern flexibel unterwegs ist und nicht nur „geradeaus“ plant
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das bessere Motorrad für alle, die vor allem Komfort, Touren-Feeling und eine souveräne Reise-Performance suchen. Die aufgelisteten Werte und die Gesamtkonzeption passen besonders gut zu langen Strecken, bei denen Windschutz, Ausstattung und ein ruhiger Fahrcharakter den Unterschied machen. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt und dabei nicht nur von A nach B möchte, sondern die Fahrt genießen will, findet in der Street Glide Ultra eine stimmige Wahl.
Die Kawasaki Versys 650 ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein vielseitiger Einsatz wichtiger sind. Die aufgelisteten Handling- und Allround-bezogenen Werte sprechen dafür, dass sie sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auch auf Touren flexibel bleibt. Wer ein Motorrad möchte, das man gern jeden Tag fährt und das sowohl auf der Landstraße als auch in der Stadt überzeugt, trifft mit der Versys 650 meist die passendere Wahl.