| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Kawasaki W 800: Vergleich für Tour und Alltag
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird die Entscheidung oft leichter – oder zumindest klarer. Der Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für große Touren, viel Ausstattung und den typischen V2-Charakter. Die Kawasaki W 800 dagegen wirkt wie ein ehrlicher Klassiker: kompakt, stilsicher und mit einem Fahrgefühl, das eher nach entspanntem Landstraßen-Genuss als nach „großer Reise“ klingt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen fallen auf – und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundidee: Tourenmaschine vs. klassischer Cruiser
Harley-Davidson Street Glide Ultra
Die Street Glide Ultra ist als Tourer gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Windschutz und eine Ausstattung, die auf längere Strecken ausgelegt ist. Wer regelmäßig Tagesetappen plant, Wert auf Ruhe im Fahrtwind legt und das Motorrad als „rollendes Zuhause“ versteht, findet hier eine klare Richtung.
Kawasaki W 800
Die W 800 verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist ein Cruiser mit klassischem Auftreten und einem Motor, der sich eher nach gleichmäßigem Vortrieb und angenehmer Drehfreude anfühlt. Das Motorrad wirkt leicht zugänglich, eignet sich für entspannte Fahrten und macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke nicht nur „abgehakt“, sondern genossen wird.
Vergleich der Fahrcharakteristik: Motorgefühl und Antrieb
Beim Antrieb trennen sich die Wege deutlich. Die Street Glide Ultra bringt den typischen Harley-Charakter mit: ein V2-Feeling, das sich stark über Drehmoment und den „Punch“ aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen definiert. Das sorgt für souveräne Beschleunigung im Alltag und ein entspanntes Fahren, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“.
Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf einen anderen Rhythmus. Der Motor wirkt lebendiger im klassischen Sinn: weniger „schwerer Druck“, mehr gleichmäßige Kraftentfaltung. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Fahrt eher kurvig oder abwechslungsreich ist und wenn man das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als Erlebnis betrachtet.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
- Street Glide Ultra – Stärke: Drehmoment-orientiertes Fahren, sehr entspannte Art zu beschleunigen und zu cruisen.
- Street Glide Ultra – Schwäche: Durch die Tourer-Ausrichtung und die Größe wirkt sie im engen Stadtverkehr weniger „handlich“ als leichtere Cruiser.
- W 800 – Stärke: Klassisches Cruiser-Feeling, harmonisches Ansprechverhalten und ein Motorrad, das sich leicht „lesen“ lässt.
- W 800 – Schwäche: Wer sehr sportliche Fahrdynamik sucht oder häufig hohe Dauergeschwindigkeiten fährt, wird eher bei der Street Glide Ultra fündig.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Hier spielt die Street Glide Ultra ihre Tourer-Karte aus. Die Sitzposition und die Gesamtanmutung sind auf längere Strecken ausgelegt. Dazu kommt der Windschutzgedanke: Auf Autobahn- und Landstraßenetappen soll die Fahrt möglichst ruhig bleiben. Gerade bei längeren Fahrten macht sich das positiv bemerkbar, weil weniger „Fahrtstress“ entsteht.
Die Kawasaki W 800 ist dagegen eher auf „entspannt, aber nah dran“ ausgelegt. Die Ergonomie wirkt zugänglich, die Maschine ist im Handling oft unkomplizierter. Das ist ein Vorteil, wenn die Route nicht nur aus langen Geraden besteht, sondern aus Stadt, Landstraße und kurzen Ausfahrten.
Komfort-Vergleich: Was fällt auf?
- Street Glide Ultra – Stärke: Komfortorientierte Ausstattung für längere Strecken, spürbar ruhigeres Fahren bei höheren Geschwindigkeiten.
- Street Glide Ultra – Schwäche: Das Gesamtpaket ist eher „groß“ – wer häufig enge Parkhäuser oder sehr dichten Verkehr hat, merkt das.
- W 800 – Stärke: Leichtere Alltagsanmutung, angenehmes Handling und unkompliziertes Fahrgefühl.
- W 800 – Schwäche: Für echte Langstreckenreisen mit viel Gepäck und dauerhaftem Autobahnfokus ist die Tourer-Ausrichtung der Harley im Vorteil.
Ausstattung und Praxis: Technik, Stauraum und Reise-Feeling
Die Street Glide Ultra ist als „voll ausgestattete“ Tourenlösung gedacht. In der Praxis bedeutet das: Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist, findet in der Ausrichtung der Maschine einen klaren Vorteil. Dazu kommt, dass die Harley-Philosophie stark auf „bereit für die Reise“ setzt – inklusive dem Gefühl, dass das Motorrad nicht erst vorbereitet werden muss, sondern einfach losfährt.
Die W 800 ist weniger „Reise-Tool“, mehr „Fahrspaß-Klassiker“. Das heißt nicht, dass sie unpraktisch wäre – aber sie ist eher für Fahrten gedacht, bei denen das Motorrad im Mittelpunkt steht und nicht die maximale Reiseausrüstung. Wer gern leicht unterwegs ist, profitiert von der klaren, reduzierten Art.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Street Glide Ultra – Stärke: Reiseorientierte Ausstattung und ein Setup, das Langstrecken erleichtert.
- Street Glide Ultra – Schwäche: Wer ein Motorrad sucht, das sich „leicht“ anfühlt und schnell mal für kurze Wege genutzt wird, könnte die Harley als zu „viel“ empfinden.
- W 800 – Stärke: Reduziertes, klassisches Konzept – ideal für entspannte Touren ohne großen Gepäckfokus.
- W 800 – Schwäche: Für maximale Komfort- und Reiseausstattung ist die Harley im Vergleich klar im Vorteil.
Handling und Fahrbarkeit: Gewicht, Wendigkeit und Kontrolle
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Tourer und klassischem Cruiser. Die Street Glide Ultra ist ein großes Motorrad. Das kann sich auf längeren Strecken als Vorteil anfühlen, weil sie stabil wirkt und das Fahrgefühl „ruhig“ bleibt. In engen Situationen oder beim häufigen Rangieren kann das Gewicht jedoch spürbar werden.
Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen leichter und agiler. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man öfter mal umsetzt, abbiegt, durch Verkehr fährt oder einfach die Route spontan wählt. Das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu fahren – weil es im Alltag nicht „zu schwer im Kopf“ wirkt.
Was bedeutet das für die Wahl?
- Street Glide Ultra: Stabilität und Ruhe auf Strecke – dafür weniger „Wendigkeit“ im engen Alltag.
- W 800: Agilität und unkompliziertes Handling – dafür weniger Tourer-„Komplettpaket“.
Wirtschaftlichkeit und Unterhalt: Worauf man beim Vergleich achten sollte
Bei der Wirtschaftlichkeit geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das Gesamtbild. Tourer wie die Street Glide Ultra sind oft stärker auf Komfort und Ausstattung ausgelegt. Das kann sich indirekt auf Wartungs- und Verschleißthemen auswirken, etwa durch mehr Technik, mehr Anbauteile oder einen anderen Einsatzfokus (längere Strecken, andere Belastung). Gleichzeitig profitieren viele Fahrer von der Tatsache, dass solche Motorräder häufig „tourbereit“ genutzt werden und nicht ständig umgebaut werden müssen.
Die W 800 ist im Konzept oft einfacher und reduziert. Das kann für manche Fahrer ein Vorteil sein, weil weniger „Komplexität“ im Alltag spürbar ist. Bei der Wahl sollte aber immer der eigene Fahrstil im Vordergrund stehen: Wer viel Kurzstrecke fährt, wer viel Autobahn fährt, wie oft Gepäck mitgeführt wird – all das beeinflusst, wie sich Kosten und Wartungsintervalle in der Praxis anfühlen.
Für wen passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Street Glide Ultra: die richtige Wahl für…
Die Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn längere Touren im Mittelpunkt stehen. Wer gern entspannt fährt, Windschutz und Komfort schätzt und das Motorrad als Reiseplattform nutzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch dann, wenn häufig mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Fahrt nicht nur „von A nach B“ ist, sondern ein Erlebnis sein soll, spielt die Harley ihre Stärken aus.
Kawasaki W 800: die richtige Wahl für…
Die W 800 ist ideal, wenn klassischer Stil und unkomplizierter Fahrspaß wichtiger sind als maximale Reiseausstattung. Für Stadtfahrten, Landstraßen-Ausfahrten und alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt und schnell Lust auf die nächste Runde macht, ist die Kawasaki eine sehr attraktive Option. Wer das Motorrad gern „pur“ nutzt und nicht ständig auf Tour-Features angewiesen ist, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortorientierte Langstrecken suchen: ruhiges Fahren, Reisegefühl und eine Ausstattung, die das Motorrad zur Tourenmaschine macht. Ihre Schwächen liegen vor allem dort, wo Größe und Tourer-Konzept im engen Alltag spürbar werden. Die Kawasaki W 800 passt dagegen am besten zu einem Fahrstil, der klassischen Cruiser-Charakter und unkomplizierte Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt: leicht zugänglich, angenehm im Handling und ideal für entspannte Ausfahrten. Wer häufig lange Strecken fährt und Komfort priorisiert, findet in der Street Glide Ultra den klaren Sieger. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell Spaß macht, sich im Alltag gut bewegt und den Fokus auf Fahrgefühl statt Reise-Overkill legt, trifft mit der W 800 die passendere Wahl.