UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.395 €
Baujahr von 2017 bis 2018
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Die Goldene Mitte für Schnäppchenjäger
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Motor
  • Komfort
  • Platzverhältnisse
  • Präzises Fahrwerk
Kontra:
  • Windschild laut

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht228kg
Radstand1.560mm
Länge2.255mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.485mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum1.050ccm
Hub63mm
Bohrung103mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung125 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment109 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.228km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite411km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 190)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs KTM 1090 Adventure – Vergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten verkörpern, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für große Touren, viel Komfort und den typischen Cruiser-Charakter. Die KTM 1090 Adventure dagegen ist auf Dynamik, Vielseitigkeit und das Gefühl ausgelegt, auch abseits der gewohnten Strecken sicher unterwegs zu sein. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheiden möchte, sollte vor allem verstehen, wie sich die Stärken im Alltag und auf längeren Touren auswirken.

Grundidee: Cruiser-Tourer vs. Adventure-Allrounder

Die Street Glide Ultra ist als komfortabler Langstrecken-Cruiser gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Schwerpunkt auf entspannter Sitzposition, stabiler Straßenlage und einem Gesamtpaket, das lange Fahrten angenehm macht. Die KTM 1090 Adventure verfolgt hingegen den Ansatz eines Adventure-Motorrads, das auf wechselnde Bedingungen vorbereitet ist. Das bedeutet: mehr Fokus auf Agilität, Kontrolle und ein Setup, das auch auf weniger perfekten Untergründen nicht sofort das Handtuch wirft.

Fahrgefühl und Charakter

Im direkten Vergleich fühlt sich die Harley häufig wie ein „rollen“ an: Der Antrieb und die Abstimmung zielen darauf, dass sich Tempo aufbauen lässt, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Die KTM wirkt dagegen lebendiger und „reaktionsfreudiger“ – besonders dann, wenn es kurvig wird oder wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Wer eher gleichmäßige Kilometer mag, wird die Harley oft als entspannter empfinden. Wer dagegen gern aktiv fährt und das Motorrad spürt, wird mit der KTM mehr Spaß an der Bewegung haben.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag zeigt

Beide Motorräder bringen genug Antrieb mit, um zügig voranzukommen. Der Unterschied liegt weniger in der reinen Leistungsfähigkeit als in der Art, wie diese nutzbar wird. Die Street Glide Ultra setzt auf ein Drehmomentgefühl, das das Fahren in höheren Gängen angenehm macht. Dadurch wird Überholen und Beschleunigen oft zu einer entspannten Angelegenheit, ohne dass man ständig in den Drehzahlbereich „arbeiten“ muss.

Die KTM 1090 Adventure ist dagegen stärker auf Durchzug und Dynamik ausgelegt, die sich besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Wechsel zwischen verschiedenen Fahrzuständen bemerkbar macht. Auf kurvigen Strecken und bei wechselndem Grip kann das Motorrad dadurch „direkter“ wirken. Wer häufig sportlich unterwegs ist oder gern mit dem Motorrad spielt, wird die KTM als passender erleben.

Schaltverhalten und Fahrbarkeit

Je nach Fahrstil zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Harley wirkt im Alltag oft wie ein „einfach laufen lassen“-Motorrad. Die KTM fordert etwas mehr Aufmerksamkeit, belohnt aber dafür mit einem Fahrgefühl, das sich anfühlt, als könne man das Motorrad sehr präzise führen. Das ist kein Nachteil – eher eine Frage, welche Art von Kontrolle man bevorzugt.

Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?

Bei langen Touren entscheidet häufig nicht nur der Motor, sondern vor allem die Ergonomie. Die Street Glide Ultra ist klar auf Komfort ausgelegt: Sitzposition, Windschutz und die allgemeine „Tourenruhe“ sind darauf getrimmt, dass man auch nach vielen Stunden noch frisch ankommt. Gerade bei Autobahn- oder Landstraßenkilometern spielt die Harley ihre Stärken aus.

Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie ist so konzipiert, dass man auch unterwegs bleibt, wenn die Strecke unruhiger wird. Das bedeutet: Die Sitzhaltung und die Art, wie das Motorrad geführt wird, sind oft etwas „aktiver“. Wer viel auf wechselnden Untergründen fährt oder regelmäßig Pausen einlegt, um auch mal abseits zu schauen, wird die KTM als flexibler empfinden.

Windschutz und Reisegefühl

Im Vergleich zeigt sich: Die Harley ist stärker auf Windschutz und ruhige Fahrt ausgelegt. Die KTM kann ebenfalls gut funktionieren, aber sie vermittelt eher das Gefühl, dass man „mit“ der Fahrt arbeitet. Auf langen Strecken kann das je nach persönlicher Vorliebe entweder belebend oder anstrengend sein.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Die Street Glide Ultra punktet typischerweise mit einer stabilen, souveränen Art. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, was auf langen Strecken und bei gleichmäßigem Tempo angenehm ist. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist, hilft die Ausrichtung auf Komfort, dass man weniger „arbeitet“ und mehr ankommt.

Die KTM 1090 Adventure ist dagegen auf Agilität und Kontrolle ausgelegt. In Kurven und bei Richtungswechseln wirkt sie oft handlicher. Auf Schotter oder schlechterem Asphalt kann das Fahrwerk-Konzept helfen, das Motorrad sicher zu bewegen. Wer häufig kurvig fährt oder auch mal die Route wechselt, wird die KTM als vielseitiger erleben.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Harley vermittelt eher das Gefühl von „großer Stabilität“ beim Verzögern, während die KTM oft mit einem präzisen Ansprechverhalten überzeugt. In der Praxis bedeutet das: Die Harley fühlt sich häufig wie ein Tourer an, die KTM wie ein Motorrad, das man auch bei dynamischer Fahrt gut im Griff behält.

Elektronik und Ausstattung: Was unterstützt die Fahrt?

Bei modernen Motorrädern spielt Elektronik eine immer größere Rolle. Die Street Glide Ultra bringt typischerweise ein Paket mit, das auf Tourenkomfort und entspanntes Fahren abzielt. Dazu gehören Funktionen, die das Motorrad im Alltag berechenbarer machen und das Handling erleichtern.

Die KTM 1090 Adventure ist ebenfalls modern ausgestattet, aber die Ausrichtung ist häufig stärker auf Fahrmodi, Traktion und Kontrolle in unterschiedlichen Situationen. Das ist besonders dann relevant, wenn die Strecke nicht planbar ist oder wenn man bewusst variieren möchte, wie aggressiv oder ruhig man unterwegs ist.

Bedienung und Praxis

Im Alltag zählt, wie schnell man Einstellungen findet und wie intuitiv sich das Motorrad steuern lässt. Die Harley wirkt oft wie ein „komfortorientiertes Gesamtsystem“, während die KTM eher das Gefühl vermittelt, dass man das Motorrad je nach Situation anpassen kann. Beide Ansätze können überzeugen – entscheidend ist, welche Art von Nutzung im Vordergrund steht.

Reise- und Alltagstauglichkeit: Gepäck, Reichweite, Nutzung

Wenn es um Reisen geht, ist die Frage nach Gepäck und Nutzbarkeit zentral. Die Street Glide Ultra ist als Tourer konzipiert und bietet typischerweise ein Setup, das das Mitnehmen von Gepäck erleichtert. Das Gesamtpaket zielt darauf, dass man längere Strecken ohne ständiges Umplanen fahren kann.

Die KTM 1090 Adventure ist ebenfalls reisetauglich, aber anders gedacht: Sie ist oft die bessere Wahl, wenn die Reise nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Feldwegen, Schotterpassagen oder spontanen Abstechern. Das Motorrad wirkt dann wie ein „Allround-Werkzeug“, das man nicht nur für eine Art Strecke nutzt.

Stärken und Schwächen im Überblick

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken: sehr hoher Komfortanspruch, ruhiges Reisegefühl, souveräne Straßenlage und ein Antrieb, der sich für entspannte Fahrten besonders gut eignet. Schwächen: weniger „Adventure“-Feeling bei unbefestigten Strecken und tendenziell weniger Agilität im Vergleich zu einem klaren Adventure-Konzept.

KTM 1090 Adventure – Stärken: vielseitige Einsatzmöglichkeiten, agiles Handling, gute Kontrolle in wechselnden Situationen und ein Fahrgefühl, das auch abseits des klassischen Straßenplans Spaß macht. Schwächen: wer maximale Langstreckenruhe im Cruiser-Sinne sucht, empfindet die KTM im Vergleich oft als aktiver und weniger „entspannt auf Schienen“.

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt am Ende stark davon ab, wie die eigenen Touren aussehen. Die Street Glide Ultra passt besonders gut, wenn lange Strecken, Komfort und ein klassisches Cruiser-Gefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, wird die Harley als entspannend erleben – vor allem dann, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um das Motorrad zu bewegen.

Die KTM 1090 Adventure ist die bessere Wahl, wenn die Route abwechslungsreich ist und das Motorrad auch dann funktionieren soll, wenn der Untergrund wechselt. Wer gern kurvig fährt, gern mal eine andere Abzweigung nimmt oder Touren plant, die nicht nur auf perfekten Straßen basieren, wird mit der KTM mehr Flexibilität spüren.

Entscheidungshilfe: worauf es wirklich ankommt

Wer vor allem Komfort und Reise-Ruhe sucht, wird bei der Harley häufiger das „richtige Gefühl“ finden. Wer dagegen Vielseitigkeit und aktives Fahren priorisiert, wird die KTM als passender empfinden. Beide Motorräder können lange Strecken, aber sie liefern unterschiedliche Arten von Zufriedenheit: Die eine durch Gelassenheit, die andere durch Kontrolle und Agilität.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist für alle die beste Wahl, die vor allem komfortabel reisen möchten: ruhige Straßenlage, entspannter Charakter und ein Setup, das lange Fahrten angenehm macht. Wer häufig gleichmäßige Strecken fährt und das Motorrad eher „laufen lässt“, wird mit der Harley besonders zufrieden sein. Die KTM 1090 Adventure passt dagegen besser zu Fahrern, die abwechslungsreiche Touren lieben und auch bei wechselndem Untergrund sicher und agil unterwegs sein möchten. Sie bietet mehr Gefühl von Kontrolle und Vielseitigkeit, vor allem wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Kurz gesagt: Für maximale Reise-Entspannung gewinnt die Street Glide Ultra – für Abenteuerlust und aktives Handling die KTM 1090 Adventure.

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