UVP 33.920 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 5.199 €
Baujahr von 2011 bis 2026~
Neuer Full-Dresser aus Milwaukee mit 175 Nm Drehmoment und 393 kg Kampfgewicht
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verstaumöglichkeiten ohne Ende
  • souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
  • Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
  • sehr passender V2 Blubber-Sound
  • Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
  • Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
Kontra:
  • sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
  • nix für Schwächlinge oder Anfänger
  • Sitzheizung fehlt irgendwie noch
  • Kupplung erfordert Kraft
  • Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
  • Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Pro:
  • Verarbeitung
  • Hochwertige Komponenten
  • Gewicht
  • Sparsamer Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht393kg
Radstand1.625mm
Länge2.590mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 725 mm
Höhe1.350mm
Gewicht143kg
Radstand1.367mm
Länge2.029mm
Radstand1.367mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung109 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km
Leistung15 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite554km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm
Federung hintenWP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70 ZR 17
Reifen hinten150/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.920€
  • Verfügbarkeit: Ultra seit 2025
  • Farben: grau, schwarz, blau, rot-schwarz

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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs KTM 125 Duke: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die KTM 125 Duke, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Fahrt anfühlt: einmal als große, komfortorientierte Reise auf zwei Rädern – und einmal als wendiges, agiles City- und Einsteiger-Motorrad mit klarer Sport-DNA. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend. Hier wird nicht nur gegenübergestellt, was die Modelle auf dem Papier leisten, sondern auch, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf längeren Strecken bemerkbar machen.

Überblick: Zwei Konzepte, zwei Zielgruppen

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für Touring-Charakter: viel Komfort, viel Ausstattung und ein Fahrstil, der auf entspanntes Gleiten ausgelegt ist. Die KTM 125 Duke dagegen ist ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert: leicht zu bewegen, schnell in der Reaktion und besonders geeignet, um im Stadtverkehr souverän zu bleiben und Fahranfängern den Einstieg zu erleichtern.

Motor & Fahrgefühl: Charakter statt reiner Leistung

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die Street Glide Ultra setzt auf den typischen Harley-Ansatz: ein kräftiges, gleichmäßiges Ansprechverhalten, das sich besonders auf längeren Strecken angenehm anfühlt. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „Anreißen und Abreißen“, sondern mehr wie ein Antrieb, der die Geschwindigkeit ruhig aufbaut und dabei den Fokus auf Komfort und Fahrruhe legt.

Die KTM 125 Duke ist dagegen spürbar „direkter“. Gerade im Alltag, bei häufigem Beschleunigen und Verzögern, spielt die Duke ihre Stärken aus: das Motorrad reagiert zügig auf Gasbefehle und vermittelt ein lebendiges Gefühl. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und sich gut kontrollieren lässt – besonders, wenn die Strecke nicht endlos geradeaus geht.

Fahrwerk & Handling: Komfort vs. Agilität

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist auf souveränes Gleiten ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei längeren Fahrten stabil anfühlt. Unebenheiten werden tendenziell „weggefiltert“, wodurch die Fahrt entspannter bleibt. Das Handling ist dabei nicht träge, aber klar auf Stabilität und Komfort ausgerichtet.

Die KTM 125 Duke ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für den Alltag anfühlt: leicht zu manövrieren, schnell um die Kurve und besonders geeignet für enge Situationen. In der Stadt, beim Wechsel zwischen Ampeln oder beim zügigen Fahren über Landstraßen, wirkt die Duke oft pragmatisch und agil. Wer Kurven mag und gern früh Position aufbaut, wird die direkte Rückmeldung schätzen.

Bremsen & Sicherheit im Alltag

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die Street Glide Ultra ist auf das Zusammenspiel von Gewicht, Komfort und kontrollierter Verzögerung ausgelegt. Dadurch passt sie gut zu Fahrten, bei denen man auch mal länger unterwegs ist und das Motorrad zuverlässig „im Griff“ behalten möchte.

Die KTM 125 Duke setzt ebenfalls auf solide Verzögerung, wirkt aber im Gesamtgefühl oft sportlicher: Das Motorrad lässt sich in kurzen Abständen gut dosieren, was im Stadtverkehr und bei häufigen Richtungswechseln Vorteile bringt. Gerade für Einsteiger ist das Zusammenspiel aus Kontrolle und gutem Feedback entscheidend.

Ergonomie & Sitzposition: Langstrecke oder Stadt?

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Touren, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, um bequem zu bleiben. Auch der Komfortgedanke zeigt sich in der Gesamtkonzeption: Die Street Glide Ultra will, dass die Fahrt möglichst entspannt bleibt – selbst wenn die Strecke länger wird.

Die KTM 125 Duke ist ergonomisch klar auf Agilität und Alltag ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein aktives Fahren, ohne dass das Motorrad „zu groß“ wirkt. Für Fahranfänger oder alle, die vor allem in der Stadt unterwegs sind, ist das ein großer Pluspunkt: Das Motorrad lässt sich leichter beherrschen, und die Bewegungen im Fahrbetrieb wirken natürlicher.

Ausstattung & Komfort: Touring-Features vs. purer Fokus

Ein zentraler Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Street Glide Ultra bringt den Touring-Ansatz deutlich sichtbar mit: Komfort- und Reisefeatures stehen im Vordergrund, damit längere Strecken angenehmer werden. Das Motorrad ist damit eher die Wahl für Menschen, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern die Fahrt selbst als Erlebnis sehen.

Die KTM 125 Duke ist dagegen stärker auf das konzentriert, was man im Alltag wirklich braucht. Der Fokus liegt auf Fahrspaß, Übersichtlichkeit und einem unkomplizierten Handling. Wer ein Motorrad sucht, das nicht zu viel „Ballast“ mitbringt und sich schnell in den Alltag integrieren lässt, findet hier eine passende Basis.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken

  • Touring-orientierter Komfort: Die Gesamtkonzeption zielt auf entspannte Langstrecken.
  • Reisegefühl: Das Motorrad wirkt stabil und souverän, besonders bei längeren Fahrten.
  • Ausstattungsfokus: Features und Komfortgedanke unterstützen das „Mitnehmen“ von Touren.

Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen

  • Weniger „City-Feeling“: Für enge, häufige Manöver wirkt die Größe und das Konzept weniger ideal.
  • Anspruch an das Handling: Wer vor allem in der Stadt fährt, muss das Motorrad im Alltag entsprechend einplanen.

KTM 125 Duke – Stärken

  • Agilität im Alltag: Wendigkeit und direkte Reaktion machen das Motorrad besonders lebendig.
  • Einsteigerfreundliches Fahrgefühl: Die Kontrolle wirkt intuitiv, was das Lernen erleichtert.
  • Kurven- und Stadtkompetenz: Das Motorrad spielt seine Stärken dort aus, wo es oft schnell gehen muss.

KTM 125 Duke – Schwächen

  • Touring-Limitierung im Konzept: Für lange Reisen steht weniger der Komfort- und Reisegedanke im Vordergrund.
  • Anspruch an die Erwartungshaltung: Wer ein „großes“ Motorradgefühl sucht, wird eher woanders fündig.

Für welche Strecken passt welches Motorrad?

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Komfort, Stabilität und ein Touring-Gefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gern entspannt unterwegs ist und das Motorrad als Reisebegleiter sieht, wird mit der Street Glide Ultra deutlich zufriedener sein.

Die KTM 125 Duke eignet sich dagegen hervorragend für den Alltag: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das schnell reagiert und leicht zu bewegen ist. Wer Fahrspaß sucht, ohne sich durch Größe oder Touring-Fokus eingeschränkt zu fühlen, trifft mit der Duke eine sehr passende Wahl.

Fazit:

Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touring-Komfort, souveränem Fahrgefühl und einer Ausstattung liegt, die längere Fahrten angenehm macht. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Strecken länger werden und das Motorrad vor allem entspannte Kilometer sammeln soll. Die KTM 125 Duke ist dagegen die sinnvollere Entscheidung, wenn Agilität, Einsteigerfreundlichkeit und ein lebendiges Handling im Vordergrund stehen. Für Stadtverkehr, häufige Richtungswechsel und dynamisches Fahren wirkt die Duke deutlich passender. Kurz gesagt: Wer ein Motorrad für Reisen und entspanntes Gleiten sucht, findet in der Street Glide Ultra den passenden Charakter. Wer ein leicht zu beherrschendes, reaktionsfreudiges Motorrad für den Alltag möchte, ist mit der KTM 125 Duke besser unterwegs.

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