| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs KTM 690 Enduro R: Vergleich für Straße, Alltag und Abenteuer
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie stark Fahrstil und Einsatzgebiet die Wahl beeinflussen. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für große Touren, viel Komfort und den typischen Cruiser-Charakter. Die KTM 690 Enduro R dagegen ist auf Agilität, Leichtigkeit und den Spaßfaktor ausgelegt – mit dem Blick nach vorn, wenn es auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie weitergehen soll.
In diesem Vergleich geht es nicht darum, das eine Modell pauschal über das andere zu stellen. Stattdessen werden die Stärken und Schwächen der beiden Konzepte gegeneinander abgewogen: Wie fühlt sich die Leistung an? Wie wirkt die Ergonomie im Alltag? Wie gut sind die Bikes für längere Strecken – und wo zeigen sie ihre Grenzen?
Grundidee der Motorräder: Cruiser-Tourer vs. Enduro-Universalist
Die Street Glide Ultra ist als Touren-Cruiser gedacht, der lange Strecken entspannt macht. Das Motorrad wirkt wie ein rollendes Wohnzimmer: viel Ausstattung, ein klarer Fokus auf Komfort und ein Auftritt, der auf der Straße sofort auffällt. Die KTM 690 Enduro R verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist kompakt, leicht zu bewegen und soll sich auch dann noch lebendig anfühlen, wenn der Untergrund nicht mehr nur aus glattem Asphalt besteht.
Damit sind schon die ersten Unterschiede klar: Während die Harley eher für das „Ankommen“ und das Genießen der Strecke steht, zielt die KTM stärker auf „Mitmachen“ – also auf Dynamik, Kontrolle und das Gefühl, jederzeit reagieren zu können.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Drehmoment vs. Agilität
Harley-Davidson Street Glide Ultra: souveränes Drehmoment für lange Strecken
Die Street Glide Ultra liefert ein Fahrgefühl, das viele Cruiser-Fahrer lieben: kraftvoll im unteren und mittleren Bereich, ruhig in der Abstimmung und angenehm, wenn es darum geht, gleichmäßig Tempo aufzubauen. Gerade auf Touren spielt das seine Vorteile aus: weniger ständiges „Nacharbeiten“ mit dem Gas, mehr entspanntes Gleiten. Das Motorrad wirkt dabei nicht hektisch, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter, der auch bei längeren Etappen konstant bleibt.
KTM 690 Enduro R: lebendig, direkt und bereit zum Wechseln
Die KTM 690 Enduro R ist dagegen spürbar auf Reaktionsfreude ausgelegt. Das Fahrgefühl ist direkter, das Motorrad wirkt wacher und „kleiner“, als es auf dem Papier vielleicht vermuten lässt. In der Praxis heißt das: Richtungswechsel, Beschleunigungen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten und das schnelle Anpassen an wechselnde Situationen gelingen deutlich leichter. Auf kurvigen Strecken oder bei holprigen Abschnitten macht diese Charakteristik besonders Spaß.
Die Kehrseite: Wer vor allem auf gleichmäßiges Dahingleiten setzt, kann die KTM als weniger „entspannt“ empfinden als die Harley. Dafür bietet sie mehr Kontrolle über den Fahrstil – und genau das ist ihr Trumpf.
Ergonomie und Komfort: Wer lange sitzt, gewinnt
Bei der Street Glide Ultra ist Komfort ein zentrales Thema. Die Sitzposition ist auf längere Fahrten ausgelegt, die Verkleidung unterstützt das Fahrgefühl bei Wind und die Gesamtergonomie wirkt darauf, dass man auch nach vielen Kilometern noch gerne weiterfährt. Auch die Art, wie das Motorrad über die Strecke „trägt“, spielt hier mit hinein: Die Harley vermittelt Stabilität und Ruhe.
Die KTM 690 Enduro R ist ergonomisch eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das heißt nicht, dass sie unkomfortabel ist – aber sie fühlt sich stärker nach „Fahren“ an als nach „Sitzen und genießen“. Auf längeren Strecken kann das je nach Fahrstil und Körperhaltung unterschiedlich ausfallen. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, wird die KTM eher als angenehm empfinden. Wer dagegen vor allem entspannte Touren sucht, wird die Harley im Komfortvergleich meist vorne sehen.
Ausstattung und Alltag: Tourenpaket vs. Minimalismus mit Zweck
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra bringt typischerweise eine Touren-Ausstattung mit, die den Alltag erleichtert: mehr Komfort-Features, mehr „Reisegefühl“ und eine klare Ausrichtung auf längere Fahrten. Das Motorrad ist damit prädestiniert für Menschen, die nicht nur fahren, sondern auch unterwegs gut versorgt sein möchten – inklusive dem Gefühl, dass alles „da“ ist.
Die KTM 690 Enduro R ist dagegen stärker auf das Wesentliche reduziert. Das ist nicht als Nachteil zu verstehen, sondern als Konsequenz aus dem Konzept: Sie wirkt wie ein Werkzeug, das man nutzt, um Strecke zu machen – auch dort, wo es nicht perfekt ist. Wer häufig zwischen Asphalt und Schotter wechselt, profitiert von dieser Ausrichtung.
Fahrwerk, Bremsen und Stabilität: Wie sich die Konzepte unterscheiden
Im Vergleich zeigt sich: Die Street Glide Ultra ist auf Stabilität und souveränes Handling bei höheren Reisegeschwindigkeiten ausgelegt. Das Motorrad liegt ruhig, wirkt kontrolliert und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke lang wird. Bei Unebenheiten bleibt sie meist gelassen, solange der Untergrund nicht in Richtung „Enduro“ kippt.
Die KTM 690 Enduro R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es unruhiger wird. Das Fahrwerk und die Geometrie sind darauf ausgelegt, dass man auch auf wechselndem Untergrund aktiv arbeiten kann. In engen Passagen, auf schlechten Straßen oder im Gelände-ähnlichen Einsatz wirkt die KTM oft handlicher und „näher am Fahrer“.
Beim Thema Bremsen gilt: Beide Motorräder sind für ihren Einsatzzweck ausgelegt. Die Harley wirkt dabei eher wie ein Tourenbrems-Setup für gleichmäßige Verzögerung aus dem Reisebetrieb. Die KTM fühlt sich stärker nach direkter Kontrolle an – besonders dann, wenn man öfter dosieren und reagieren muss.
Reisetauglichkeit: Welche Maschine macht welche Tour leichter?
Wenn es um Reisetauglichkeit geht, ist die Street Glide Ultra klar im Vorteil. Das liegt weniger an einzelnen Details, sondern am Gesamtpaket: Komfort, Windschutz, die Art, wie das Motorrad mit längeren Etappen umgeht, und die Tourenorientierung. Wer häufig weite Strecken fährt, wird die Harley als entspannter empfinden.
Die KTM 690 Enduro R ist dagegen die bessere Wahl, wenn die Reise nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen der Plan bewusst flexibel bleibt: Nebenstraßen, Schotterpassagen, Feldwege oder spontane Abstecher. Allerdings ist sie weniger „komfortorientiert“ als die Harley – dafür oft „abenteuerorientiert“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Komfort und Ruhe für lange Strecken
- Tourenorientierte Gesamtwirkung mit viel Ausstattung
- Stabile Fahrcharakteristik bei Reisegeschwindigkeiten
- Genussfaktor durch souveränen Motorlauf
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger ideal, wenn häufig enger, uneben oder „enduroartig“ gefahren wird
- Im Vergleich zur KTM weniger agil im schnellen Richtungswechsel
KTM 690 Enduro R – Stärken
- Agilität und direktes Fahrgefühl
- Flexibilität für gemischte Strecken (Straße und Schotter)
- Aktives Handling macht Kurven und Unebenheiten spannend
- Leichtere Beweglichkeit im Alltag und auf wechselndem Untergrund
KTM 690 Enduro R – Schwächen
- Für rein lange, entspannte Touren kann der Komfort weniger „tourig“ wirken
- Wer vor allem auf maximale Reise-Atmosphäre setzt, findet die Harley stimmiger
Welche Wahl passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird am Ende weniger an technischen Daten festgemacht, sondern an dem, was während der Fahrt am wichtigsten ist. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken genießen möchten, Wert auf Komfort und eine tourentypische Ausstattung legen und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl suchen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen das Motorrad vor allem „entspannt tragen“ soll, wird mit der Harley sehr glücklich.
Die KTM 690 Enduro R ist dagegen die bessere Wahl für Menschen, die gerne variieren: Stadt, Landstraße, kurvige Nebenstrecken und gelegentlich auch unbefestigte Abschnitte. Wer ein Motorrad möchte, das schnell reagiert, sich leicht anfühlt und Lust auf aktive Fahrweise macht, findet in der KTM einen starken Partner. Auch für Fahrer, die gerne spontan neue Wege ausprobieren, ist sie oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das Motorrad für alle, die vor allem Komfort, Ruhe und Touren-Feeling suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf langen Strecken aus und wirkt wie ein souveräner Reisebegleiter, der das Fahren angenehm macht. Die KTM 690 Enduro R ist dagegen die richtige Wahl, wenn Agilität, Direktheit und Abenteuerlust im Vordergrund stehen. Sie macht gemischte Strecken spannend und fühlt sich dort besonders lebendig an, wo die Straße nicht mehr perfekt ist.
Wer überwiegend entspannt unterwegs ist und lange Etappen liebt, greift zur Harley. Wer lieber aktiv fährt, flexibel bleibt und auch abseits des glatten Asphalts Spaß haben möchte, entscheidet sich eher für die KTM.