| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Glide Ultra vs KTM 690 SMC R: Motorradvergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die KTM 690 SMC R, wird der Vergleich schnell spannend: Hier trifft ein klassischer Touring-Cruiser mit Fokus auf Komfort und Langstrecke auf ein leichtes, agiles Supermoto, das eher nach Kurven, Beschleunigung und direktem Fahrgefühl ruft. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Ansprüchen passt.
Grundcharakter: Touring-Cruiser vs. Supermoto
Harley-Davidson Street Glide Ultra: entspannter Reisecharakter
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für souveräne, ruhige Kilometer. Der Charakter ist auf komfortables Dahingleiten ausgelegt: große Reichweite, entspannte Sitzposition und ein Gesamtpaket, das sich besonders auf längeren Strecken wohlfühlt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf eine „angenehme“ Ergonomie legt und das Motorrad eher als Reisebegleiter sieht, findet hier eine klare Ausrichtung.
KTM 690 SMC R: leicht, direkt, sportlich
Die KTM 690 SMC R ist dagegen ein Motorrad, das nach Agilität verlangt. Das Supermoto-Konzept sorgt für ein sehr unmittelbares Handling: schnelle Richtungswechsel, spürbare Rückmeldung vom Vorderrad und ein Fahrgefühl, das Lust auf dynamische Strecken macht. In der Stadt, auf Landstraßen mit vielen Kurven oder dort, wo man gern „aktiv“ fährt, wirkt die KTM oft wie ein Werkzeug, das genau dafür gebaut wurde.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Maschinen vor allem in der Art, wie Leistung und Drehmoment genutzt werden. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt auf einen Motorcharakter, der auf Durchzug und entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das bedeutet: weniger „Hektik“ im Ansprechverhalten, dafür ein gleichmäßiger Vortrieb, der auch bei längeren Etappen angenehm bleibt.
Die KTM 690 SMC R bringt dagegen eine deutlich sportlichere Dynamik ins Spiel. Das Motorrad wirkt leichter zu „ziehen“, reagiert direkter auf Gasbefehle und unterstützt eine Fahrweise, bei der man häufiger beschleunigt, bremst und die Linie aktiv steuert. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Teil des Fahrstils versteht, wird die KTM als sehr passend empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Street Glide Ultra: ruhige Linie und Komfort
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird. Das Fahrwerk zielt auf Stabilität und Komfort ab. Gerade bei Autobahnabschnitten oder gleichmäßigen Landstraßen wirkt die Maschine „gelassen“: Man sitzt, fährt und kommt entspannt an. Das ist ein großer Vorteil, wenn man nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad ständig „führen“ zu müssen.
690 SMC R: präzises Einlenken und schnelle Richtungswechsel
Die KTM 690 SMC R ist dagegen ein Meister in Wendigkeit. Durch das Supermoto-Konzept und die insgesamt sportliche Auslegung fühlt sich das Motorrad in Kurven oft sehr direkt an. Das Einlenken gelingt schnell, die Maschine lässt sich zügig umsetzen und vermittelt ein klares Feedback. Allerdings ist das Fahrgefühl stärker von der eigenen Fahrweise abhängig: Wer eher „gemütlich“ unterwegs ist, merkt die sportliche Ausrichtung schneller als jemand, der die KTM bewusst dynamisch bewegt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei beiden Modellen spielt das Thema Bremsen eine wichtige Rolle, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra wirkt darauf ausgelegt, in typischen Touring-Situationen zuverlässig zu verzögern und dabei ein stabiles, berechenbares Gefühl zu vermitteln. Das ist besonders wertvoll, wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken plant.
Die KTM 690 SMC R setzt stärker auf ein sportliches Bremsverhalten, das zu dynamischer Fahrweise passt. In Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern fühlt sich das Motorrad oft „wach“ an. Für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig fahren und das Motorrad aktiv nutzen, ist das ein Pluspunkt. Wer dagegen vor allem entspannt cruisen möchte, kann die sportliche Ausrichtung als „zu viel“ empfinden, wenn man nicht entsprechend fährt.
Sitzposition und Ergonomie: entspannen oder aktiv fahren?
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra bietet eine ergonomische Auslegung, die auf Bequemlichkeit und Langstreckenkomfort abzielt. Die Haltung unterstützt ein entspanntes Fahren, bei dem man sich weniger auf das ständige „Nachjustieren“ konzentrieren muss.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen stärker auf aktive Kontrolle ausgelegt. Das bedeutet: mehr „Mitfahren“ statt nur „Sitzen“. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, Gewichtsverlagerungen nutzt und Kurven dynamisch angeht, wird die KTM als sehr passend erleben. Wer hingegen lange Strecken möglichst ohne Anstrengung genießen möchte, wird die Harley oft als angenehmer empfinden.
Ausstattung und Alltag: Komfortpaket vs. Fahrspaß-Fokus
Auch bei der Ausstattung zeigt sich die Philosophie der Hersteller. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Touring-Maschine gedacht und bringt typischerweise ein Paket mit, das den Alltag auf Reisen erleichtert: Komfort, Übersicht und ein Gesamtgefühl, das auf „bereit für die nächste Etappe“ ausgelegt ist. Das ist besonders attraktiv, wenn man häufig unterwegs ist und das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten nutzt.
Die KTM 690 SMC R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fokus auf Fahrgefühl und Performance legt. Das bedeutet nicht, dass sie „unpraktisch“ wäre, aber der Schwerpunkt liegt klar auf dem, was man beim Fahren spürt: Agilität, Ansprechverhalten und die Freude an sportlicher Dynamik. Für kurze Strecken, spontane Touren und Strecken mit vielen Kurven ist das oft genau richtig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Komfort und entspannter Reisecharakter für lange Strecken
- Stabile, ruhige Fahrweise bei gleichmäßigem Tempo
- Touring-orientierte Gesamtwirkung mit Fokus auf Alltagstauglichkeit auf Reisen
Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zur KTM, besonders bei häufigen Richtungswechseln
- Wer sehr sportlich und agil fahren möchte, wird die Touring-Philosophie eventuell als weniger passend empfinden
Stärken der KTM 690 SMC R
- Sehr agiles Handling und direktes Fahrgefühl
- Sportliche Dynamik für Kurven, Beschleunigung und aktive Fahrweise
- Ideal für abwechslungsreiche Strecken und spontane Fahrten
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 690 SMC R
- Für rein entspannte Langstrecken kann der sportliche Charakter schneller „fordern“
- Je nach Einsatzprofil ist die Touring-Komfortwirkung der Harley schwer zu ersetzen
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden: Wer vor allem lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, findet in der Harley-Davidson Street Glide Ultra die stimmigere Wahl. Sie ist besonders stark, wenn das Tempo gleichmäßig bleibt und man die Zeit auf dem Motorrad genießen möchte.
Wer dagegen gern kurvig fährt, in der Stadt oder auf Landstraßen häufig die Linie wechselt und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes versteht, wird die KTM 690 SMC R bevorzugen. Sie belohnt eine aktive Fahrweise und vermittelt ein sehr unmittelbares Gefühl für Kontrolle und Dynamik.
Fazit
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die ein Touring-Motorrad suchen: komfortorientiert, stabil in der Fahrweise und gemacht für lange Etappen. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, Gepäck und Ausstattung schätzt und ein entspanntes Fahrgefühl priorisiert, wird mit der Harley deutlich zufriedener sein. Die KTM 690 SMC R gewinnt dagegen dort, wo Agilität zählt: in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei einer sportlichen, aktiven Fahrweise. Sie macht besonders dann Spaß, wenn Richtungswechsel, direktes Ansprechverhalten und ein lebendiges Handling im Vordergrund stehen. Kurz gesagt: Street Glide Ultra für Reise-Komfort und souveränes Cruisen, 690 SMC R für Fahrspaß, Wendigkeit und dynamische Kurvenarbeit.