| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Moto Morini X-Cape 650 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für klassisches Touring-Feeling, Komfort und eine große Portion „Roadtrip“. Die Moto Morini X-Cape 650 dagegen wirkt wie ein moderner Allrounder: beweglich, vielseitig und darauf ausgelegt, nicht nur auf der Autobahn zu funktionieren. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle mit, wo liegen die Grenzen – und für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Grundidee der beiden Motorräder: Touring vs. vielseitiger Allround-Charakter
Die Street Glide Ultra ist ein Motorrad, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einem souveränen Auftritt bei längeren Strecken. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie das Motorrad „arbeitet“: ruhig, gesetzt und auf entspannte Kilometer ausgelegt.
Die X-Cape 650 verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist weniger auf „große Bühne“ und mehr auf „viel nutzbar“ getrimmt. Wer ein Motorrad sucht, das sich für Alltag, längere Ausfahrten und auch für abwechslungsreichere Strecken eignet, findet hier einen Ansatz, der deutlich flexibler wirkt.
Motor und Fahrgefühl: souveränes Touring vs. agiles Vorankommen
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Drehmoment- und Touring-Charakter
Bei der Street Glide Ultra steht das Fahrgefühl klar im Zeichen von entspanntem Gleiten. Der Motor liefert die Art von Leistung, die man vor allem dann schätzt, wenn man nicht ständig nachjustieren will: gleichmäßiges Ansprechverhalten, ein kräftiger Charakter und ein Fahrstil, der sich auf lange Strecken „einpendelt“. Im Vergleich zeigt sich hier ein klarer Vorteil: Die Harley wirkt besonders stark, wenn es darum geht, Tempo stabil zu halten und Kilometer ohne Stress abzuspulen.
Moto Morini X-Cape 650: lebendiger Allround-Antrieb
Die X-Cape 650 spielt ihre Stärken eher in der Dynamik aus. Im Vergleich wirkt sie leichter „ansprechbar“ und lädt dazu ein, öfter zu schalten und die Strecke aktiv zu fahren. Das ist nicht nur auf Landstraßen angenehm, sondern auch dann, wenn der Weg nicht komplett planbar ist. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht nur für Autobahnfahrten eignet, sondern auch für Kurven, wechselnde Beläge und spontane Umwege, bekommt hier einen passenden Charakter.
Fahrwerk und Handling: Stabilität bei der Harley, Wendigkeit bei der Morini
Im direkten Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Touring-Maschine und Allround-Konzept. Die Street Glide Ultra ist auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Etappen, wenn Wind, Fahrbahnunebenheiten oder konstante Geschwindigkeiten ins Spiel kommen. Gleichzeitig kann das Handling im Alltag weniger „leichtfüßig“ wirken als bei kleineren, leichteren Konzepten.
Die X-Cape 650 punktet dagegen mit einem Handling, das sich schneller anfühlt. Gerade in Situationen wie Stadtverkehr, engen Passagen oder beim Rangieren macht sich die agilere Ausrichtung bemerkbar. Die Schwäche liegt eher dort, wo maximale Langstrecken-Souveränität im Vordergrund steht: Die Harley spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um „große Reise“ geht.
Bremsen und Sicherheit: klare Verzögerung vs. kontrollierte Alltagswirkung
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Wirkung im Vergleich ist unterschiedlich. Die Street Glide Ultra wirkt wie ein Motorrad, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten sehr berechenbar verzögert. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig mit Gepäck oder in zügigem Touring unterwegs ist.
Die X-Cape 650 bietet eine kontrollierte Bremsleistung, die im Alltag und auf wechselnden Strecken besonders angenehm ist. Wer häufig stop-and-go fährt oder viel in moderatem Tempo unterwegs ist, profitiert von der gutmütigen Handhabung. In einem reinen „High-Speed-Touring“-Vergleich kann die Harley jedoch den Eindruck von mehr Reserven vermitteln.
Windschutz, Ergonomie und Komfort: Ultra-Touring auf der Harley, praktische Sitzposition bei der Morini
Street Glide Ultra: Komfort und Schutz für lange Strecken
Die Street Glide Ultra ist im Vergleich klar auf Komfort getrimmt. Windschutz, Sitzgefühl und die Art, wie sich das Motorrad bei längeren Fahrten „trägt“, sind typische Stärken. Gerade wenn man viel Zeit im Sattel verbringt, wird deutlich, warum dieses Modell im Touring-Segment so beliebt ist: Es reduziert Ermüdung und macht das Fahren entspannter.
X-Cape 650: Alltagstauglichkeit und entspannte Kontrolle
Die X-Cape 650 wirkt im Vergleich als Motorrad, das man auch dann gern fährt, wenn die Strecke nicht „klassisch“ geplant ist. Die Ergonomie ist so ausgelegt, dass man nicht nur auf langen Autobahnabschnitten sitzt, sondern auch bei kürzeren Wegen und wechselndem Terrain gut zurechtkommt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nach jeder Fahrt „nachwirkt“, findet hier einen starken Punkt.
Ausstattung und Technik: Touring-Paket vs. moderne Vielseitigkeit
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Street Glide Ultra setzt auf ein umfangreiches Touring-Paket. Das merkt man an der Art, wie das Motorrad auf „Reise“ vorbereitet ist – mit Fokus auf Komfortfunktionen, Bedienbarkeit und einem stimmigen Gesamtpaket.
Die X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das moderne Technik und praktische Features in den Alltag bringt. Dadurch entsteht ein Vorteil für Fahrer, die ein Bike möchten, das nicht nur für eine bestimmte Art von Tour taugt, sondern für viele Situationen. Die Schwäche liegt eher darin, dass der „Ultra-Touring“-Komfort der Harley nicht 1:1 erreicht wird.
Verbrauch und Alltag: Effizienz vs. Touring-Genuss
Beim Thema Verbrauch ist der Vergleich interessant, weil beide Konzepte unterschiedlich gewichtet sind. Die X-Cape 650 wirkt im Alltag tendenziell effizienter, was besonders dann spürbar wird, wenn häufiger kürzere Strecken gefahren werden. Die Street Glide Ultra kann man nicht nur nach Effizienz bewerten: Sie ist eher ein Motorrad, bei dem man den Komfort und das Fahrgefühl als Hauptargument sieht. Wer viel lange Strecken fährt, wird den Touring-Mehrwert stärker gewichten als die reinen Verbrauchswerte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Sehr starker Touring-Fokus: Komfort und Stabilität für lange Strecken
- Ruhiges, souveränes Fahrgefühl bei konstantem Tempo
- Windschutz und Ergonomie wirken auf Reise ausgelegt
- Umfangreiche Touring-Ausstattung für entspanntes Fahren
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Im Alltag kann das Handling weniger „leicht“ wirken als bei agilen Allroundern
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, profitiert nicht so stark vom Touring-Vorteil
Moto Morini X-Cape 650 – Stärken
- Vielseitiger Charakter: gut für Alltag, Landstraße und abwechslungsreiche Strecken
- Agiles Handling und kontrollierte Dynamik
- Praktische Ergonomie für unterschiedliche Fahrprofile
- Moderne Allround-Ausstattung, die den Alltag erleichtert
Moto Morini X-Cape 650 – Schwächen
- Für „maximales“ Langstrecken-Touring fühlt sich die Harley im Vergleich oft souveräner an
- Wer vor allem auf Komfort und Windschutz bei sehr langen Etappen setzt, wird die Unterschiede merken
Welche Wahl ist sinnvoll? So passt das Motorrad zum Fahrprofil
Der Vergleich wird am Ende vor allem dann klar, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf entspanntes Reisen legt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein komfortabler Begleiter anfühlt, findet in der Harley-Davidson Street Glide Ultra eine sehr stimmige Lösung. Die Stärken liegen dort, wo Kilometer zählen: Stabilität, Windschutz, Touring-Komfort und ein souveränes Gesamtpaket.
Die Moto Morini X-Cape 650 ist dagegen besonders interessant, wenn das Motorrad mehr als nur „eine Aufgabe“ erfüllen soll. Für Fahrer, die gern flexibel unterwegs sind, häufig auch kürzere Strecken fahren oder sich nicht auf eine einzige Streckenart festlegen möchten, wirkt die Morini im Vergleich oft passender. Sie bietet ein lebendiges Fahrgefühl, ein agiles Handling und eine moderne Vielseitigkeit, die im Alltag besonders Spaß macht.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das bessere Motorrad für alle, die vor allem Touring-Komfort suchen: lange Etappen, ruhiges Fahrgefühl, starker Windschutz und ein rundes Ausstattungspaket. Wer das Motorrad als Reisegerät versteht und den Fokus auf entspanntes Kilometerfressen legt, wird mit der Harley deutlich zufriedener sein.
Die Moto Morini X-Cape 650 passt dagegen am besten zu Fahrern, die ein vielseitiges Allround-Motorrad möchten: Alltag, Landstraße, spontane Routen und ein Handling, das schnell und kontrolliert wirkt. Wer nicht nur auf Autobahn oder „klassische“ Touren setzt, sondern ein Bike für unterschiedliche Situationen sucht, trifft mit der Morini die praktischere Wahl.