| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. MV Agusta Superveloce 800: Vergleich für Tourenfahrer und Kurvenfans
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die MV Agusta Superveloce 800 nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Street Glide Ultra steht für entspanntes Reisen, viel Komfort und einen souveränen Auftritt. Die Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein konzentrierter Sportler mit viel Anspruch an das Fahrgefühl – kompakt, agil und mit dem gewissen italienischen Temperament. Der folgende Vergleich hilft dabei, die Stärken und Schwächen beider Modelle besser einzuordnen, ohne sich in reinen Daten zu verlieren.
Grundcharakter: Touring-Cruiser vs. sportliche Allround-Performance
Harley-Davidson Street Glide Ultra – gebaut für lange Strecken
Die Street Glide Ultra ist klar auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gleichmäßigen Fahrstil, der auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Touren spielt das Konzept seine Vorteile aus: Windschutz, Sitz- und Ergonomiegefühl sowie die insgesamt entspannte Abstimmung sorgen dafür, dass die Maschine eher „mitnimmt“ als „fordert“.
MV Agusta Superveloce 800 – sportlich, direkt und lebendig
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen deutlich näher am sportlichen Kern. Das Motorrad wirkt leichter in der Handhabung, reagiert spürbar direkter und lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier ein Motorrad, das nicht nur schnell sein will, sondern auch das Gefühl vermittelt, dass jede Bewegung zählt. Für viele ist das der Hauptgrund, sich für die Superveloce zu entscheiden: Fahrspaß entsteht nicht nur durch Tempo, sondern durch Präzision.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Genuss vs. sportliche Dynamik
Beim Antrieb zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Street Glide Ultra setzt auf den typischen Cruiser-Ansatz: Kraftentfaltung, die sich besonders im unteren bis mittleren Drehzahlbereich souverän anfühlt. Das macht Überholmanöver und entspanntes Dahingleiten angenehm, weil nicht ständig nachgedreht werden muss. Gleichzeitig kann genau dieses „Drehmoment zuerst“-Konzept dazu führen, dass sportlich ambitionierte Fahrer die obere Drehzahlregion weniger stark nutzen – je nach Fahrstil.
Die Superveloce 800 spielt stärker in Richtung sportlicher Dynamik. Die Leistungsentfaltung wirkt lebendiger und fordert eher dazu auf, den Motor im passenden Bereich zu halten. Das ist ein Plus für alle, die gern zügig beschleunigen und das Motorrad in Kurven „mitarbeiten“ lassen. Wer hingegen vor allem gemütlich cruisen möchte, kann den sportlichen Charakter als weniger „entspannt“ empfinden – nicht weil es schlecht wäre, sondern weil das Konzept anders ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Reisen vs. Agilität in Kurven
Street Glide Ultra: souverän und komfortorientiert
Die Abstimmung der Street Glide Ultra zielt auf Stabilität und Komfort. Das Motorrad liegt ruhig auf der Straße, schluckt Unebenheiten spürbar und vermittelt ein sicheres Gefühl – besonders bei längeren Strecken oder wenn das Tempo konstant bleibt. In engen Kehren kann das Gewicht und die Bauart jedoch spürbar werden. Wer häufig sehr dynamisch in engen Kurven fährt, wird die Superveloce als leichter und agiler wahrnehmen.
Superveloce 800: präzise, leicht zu bewegen
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt im Handling deutlich „sportlicher“. Richtungswechsel gelingen oft spontaner, und das Motorrad unterstützt eine aktive Fahrweise. Das ist besonders in kurvigen Regionen ein Vorteil. Gleichzeitig kann ein sportlicheres Setup auf schlechten Straßen oder bei sehr langen, entspannten Etappen weniger „weich“ wirken als bei einem reinen Touring-Konzept. Wer also viel auf Autobahn und Landstraße mit Fokus auf Ruhe fährt, muss für sich abwägen, wie wichtig maximaler Komfort ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und in der sportlichen Gangart
Beide Motorräder bieten Bremsleistung auf hohem Niveau, aber der Einsatzbereich unterscheidet sich. Die Street Glide Ultra ist darauf ausgelegt, auch bei Reisegeschwindigkeit und mit Gepäck souverän zu verzögern. Die Superveloce 800 hingegen passt besser zu Situationen, in denen häufig stärker und früher gebremst wird – etwa beim sportlichen Fahren in Kurven. In der Praxis bedeutet das: Die eine Maschine fühlt sich eher wie „Reise-Sicherheit“ an, die andere eher wie „Sport-Sicherheit“.
Elektronik und Assistenz: Touring-Komfort vs. sportliche Unterstützung
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Street Glide Ultra wirkt wie ein Paket aus Komfort und Kontrolle: Elektronische Helfer unterstützen vor allem das entspannte Fahren, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das ist besonders für längere Touren und wechselnde Bedingungen angenehm.
Die Superveloce 800 setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, wirkt aber stärker auf sportliche Fahrmodi und ein direktes Ansprechverhalten ausgelegt. Wer gern variiert – mal zügig, mal moderat – profitiert davon, dass das Motorrad die gewünschte Dynamik gut mitmacht. Gleichzeitig gilt: Je mehr Elektronik im Spiel ist, desto wichtiger ist es, die Fahrmodi passend zu wählen, statt alles „automatisch“ zu erwarten.
Ausstattung und Alltag: Stauraum, Windschutz und Komfortfokus
Beim Thema Ausstattung trennt sich die Spreu schnell. Die Street Glide Ultra ist als Touring-Maschine gedacht: Windschutz, Sitzkomfort und die insgesamt reisefreundliche Gestaltung stehen im Vordergrund. Auch wenn man nicht immer mit viel Gepäck fährt, ist die Art der Ergonomie und die Art, wie das Motorrad den Fahrer schützt, ein echter Vorteil. Das macht sie besonders attraktiv für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei möglichst wenig „Stress“ im Alltag haben möchten.
Die Superveloce 800 ist weniger auf „Reise-Setup“ ausgelegt, sondern mehr auf Fahrgefühl und Performance. Das bedeutet nicht, dass sie unpraktisch wäre – aber sie ist eher die Wahl für kürzere Touren, Ausfahrten am Wochenende oder Fahrten, bei denen Kurven und Dynamik im Mittelpunkt stehen. Wer häufig mit viel Gepäck unterwegs ist, wird bei der Street Glide Ultra schneller das passende Gesamtpaket finden.
Design und Sound: Harley-Identität vs. italienische Eleganz
Design ist Geschmack, aber es beeinflusst auch die emotionale Bindung. Die Street Glide Ultra steht für Harley-typische Präsenz: massiver Look, klare Linien und ein Sound, der zur Marke passt. Das Motorrad wirkt wie ein Statement – und genau das lieben viele Fahrer.
Die Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein präzises, hochwertiges Sportgerät. Die Optik ist „italienisch“ im besten Sinne: elegant, technisch und mit einem Fokus auf Performance. Auch der Charakter im Fahrgefühl passt dazu. Wer sich eher von Emotion über Design und Agilität anziehen lässt, wird hier schneller „zünden“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Komfort und Langstreckenfokus: entspannte Ergonomie und ruhiges Fahrgefühl.
- Touring-Setup: Windschutz und reisefreundliche Ausstattung.
- Souveräne Kraftentfaltung: angenehm im Alltag und bei konstantem Tempo.
- Markencharakter: starker Auftritt und typischer Sound.
Schwächen der Harley-Davidson Street Glide Ultra
- Weniger agil in engen Kurven: das Konzept ist eher auf Stabilität als auf maximale Wendigkeit ausgelegt.
- Sportliche Ansprüche erfordern mehr „Fahrarbeit“: wer sehr dynamisch fährt, wird Unterschiede zur Superveloce spüren.
Stärken der MV Agusta Superveloce 800
- Agilität und direktes Handling: macht Kurvenfahren besonders attraktiv.
- Sportliche Dynamik: lebendiger Motorcharakter und gutes Ansprechverhalten.
- Fahrgefühl im Fokus: unterstützt eine aktive Fahrweise.
- Emotion durch Design: hochwertige, sportliche Anmutung.
Schwächen der MV Agusta Superveloce 800
- Komfortfokus nicht im Touring-Sinn: für sehr lange, entspannte Etappen kann die Street Glide Ultra im Vorteil sein.
- Sportliche Auslegung: wer vor allem cruisen möchte, empfindet das Motorrad möglicherweise als „zu lebendig“.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern welche Art von Motorrad das eigene Fahrprofil besser trifft. Die Street Glide Ultra ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad suchen, das auch mit wechselnden Bedingungen gelassen bleibt. Die Superveloce 800 ist ideal für alle, die kurvige Strecken lieben, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das beim Fahren spürbar mitdenkt und schnell auf Eingaben reagiert.
Für wen ist die Harley-Davidson Street Glide Ultra die beste Wahl?
Für Menschen, die Touren planen, gerne entspannt reisen und dabei nicht auf souveräne Kontrolle verzichten möchten. Wer Windschutz, Sitzkomfort und ein reisefreundliches Gesamtpaket priorisiert, findet in der Street Glide Ultra die stimmigere Lösung.
Für wen ist die MV Agusta Superveloce 800 die beste Wahl?
Für Fahrer, die Fahrspaß über maximale Bequemlichkeit stellen und Kurven als Hauptprogramm sehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, sportlich anspricht und Dynamik direkt spürbar macht, wird mit der Superveloce 800 sehr glücklich.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Touring-Gefühl im Vordergrund stehen. Sie punktet mit entspannter Kraftentfaltung, reisefreundlicher Ausstattung und einem Fahrstil, der auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt. Wer dagegen häufig kurvige Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das präzise reagiert und aktiv gefahren werden will, trifft mit der MV Agusta Superveloce 800 die passendere Entscheidung. Sie bietet mehr Agilität und ein sportlicheres, lebendigeres Fahrgefühl. Kurz gesagt: Touring und Gelassenheit sprechen für die Street Glide Ultra, Kurven und Dynamik für die Superveloce 800.