| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Suzuki DL 650 V-Strom – Vergleich für Touren, Alltag und unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ganz unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für große Cruiser-Ästhetik, starken Langstreckenfokus und ein komfortorientiertes Gesamtpaket. Die Suzuki DL 650 V-Strom dagegen ist als vielseitiges Reise- und Alltagsmotorrad bekannt – pragmatisch, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der perfekten Asphaltstraße Spaß zu machen. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Welche Stärken spielen im Alltag und auf Tour wirklich aus – und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Konzepts?
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Reise-Vielseitigkeit
Street Glide Ultra: Der Fokus liegt auf dem Cruiser-Erlebnis
Die Street Glide Ultra ist darauf ausgelegt, dass sich lange Fahrten entspannt anfühlen. Der Motorcharakter und die Art, wie das Motorrad Kraft auf die Straße bringt, wirken eher „groß“ und souverän. Das Gesamtgefühl ist weniger sportlich-kantig, sondern mehr auf fließendes Dahingleiten und ein stimmiges Tourenpaket getrimmt. Wer vor allem Wert auf Komfort, Sound- und Cruiser-Atmosphäre legt, findet hier eine klare Richtung.
DL 650 V-Strom: Funktional, flexibel und tourentauglich
Die DL 650 V-Strom ist ein Motorrad, das sich an unterschiedliche Situationen anpasst. Der Charakter ist weniger „Show“, mehr „Werkzeug“: solide Fahrbarkeit, gute Übersicht und ein Setup, das sowohl für längere Strecken als auch für wechselnde Bedingungen taugt. Gerade auf Strecken, auf denen die Straße nicht durchgehend perfekt ist, spielt die Vielseitigkeit ihre Vorteile aus.
Fahrgefühl und Ergonomie: Wie sich die Sitzposition auf Tour auswirkt
Komfort auf langen Strecken
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Street Glide Ultra ist stärker auf entspannte Langstrecken ausgelegt. Die Sitzposition und die Art der Kraftentfaltung unterstützen ein ruhiges Fahrtempo, bei dem man Kilometer „wegrollen“ lässt. Die V-Strom ist ebenfalls komfortabel, aber anders gedacht: Sie bietet eine aufrechte, funktionale Ergonomie, die sich besonders dann auszahlt, wenn die Fahrt nicht nur aus Autobahn oder Landstraße besteht, sondern auch aus Stop-and-go, Landstraßen mit wechselndem Tempo oder unebenem Untergrund.
Lenkung und Handling
Die Street Glide Ultra wirkt im Handling eher wie ein großes, stabiles Cruiser-Motorrad: Das Motorrad liegt gut, vermittelt Ruhe und fühlt sich bei gleichmäßigem Tempo besonders stimmig an. Die DL 650 V-Strom ist dagegen agiler im Alltag – sie lässt sich leichter in den Fahrfluss integrieren und wirkt bei Richtungswechseln weniger „schwer“ im Gefühl. Das macht sie für Fahrer attraktiv, die häufig zwischen Tour und täglicher Nutzung wechseln.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Ein entscheidender Unterschied zeigt sich beim Thema Windschutz und „Alltagsstress“. Die Street Glide Ultra ist klar auf Tourenkomfort getrimmt: Der Windschutz und die Verkleidung sorgen dafür, dass sich längere Fahrten weniger anstrengend anfühlen. Die V-Strom setzt ebenfalls auf Schutz, aber mit einem anderen Ansatz: Sie bleibt spürbar näher am „Fahren“ und weniger an der abgeschirmten Cruiser-Atmosphäre. Wer häufig bei wechselnden Wetterbedingungen unterwegs ist, profitiert bei der V-Strom von der praktischen Handhabung, während die Street Glide Ultra bei langen Autobahnabschnitten besonders punktet.
Motor und Antrieb: Charakter, Durchzug und Fahrbarkeit
Street Glide Ultra: Kraftgefühl und souveräner Vortrieb
Die Harley bringt ein deutlich cruiser-typisches Kraftgefühl. Im Vergleich wirkt der Antrieb weniger darauf ausgelegt, ständig „nachzuschieben“, sondern eher darauf, dass das Motorrad aus dem Drehzahlbereich heraus zuverlässig zieht. Das macht Überholvorgänge und gleichmäßiges Cruisen angenehm, solange man das Fahrgefühl mag, das eher auf Drehmoment und Ruhe setzt.
DL 650 V-Strom: Alltagstauglichkeit durch gut nutzbare Leistungsentfaltung
Die Suzuki spielt ihre Stärken in der Alltagspraxis aus: Die Leistungsentfaltung wirkt gut dosierbar, und das Motorrad lässt sich in verschiedenen Situationen angenehm kontrollieren. Gerade wenn die Strecke nicht planbar ist – Baustellen, wechselnde Beläge, kurze Schlenker – zeigt die V-Strom ihre Stärke als „immer passend“-Motorrad.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Vielseitigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich das Konzept: Die Street Glide Ultra ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Motorrad federt so, dass sich lange Fahrten gleichmäßiger anfühlen. Die DL 650 V-Strom ist ebenfalls komfortorientiert, aber mit stärkerem Fokus auf kontrollierte Dynamik. Auf schlechterem Asphalt oder wenn die Linie nicht ganz sauber ist, wirkt die V-Strom oft berechenbarer, weil sie für unterschiedliche Untergründe gedacht ist.
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil: Die Harley wirkt in ihrem Gesamtkonzept eher auf ruhige, souveräne Verzögerung im Tourenbetrieb abgestimmt. Die Suzuki ist in der Praxis häufig dann im Vorteil, wenn man öfter „kurz und präzise“ bremsen muss – etwa in urbaneren Situationen oder bei häufigen Richtungswechseln.
Ausstattung und Elektronik: Komfortpaket vs. pragmatische Reisehilfe
Die Street Glide Ultra steht für ein umfangreiches Komfort- und Ausstattungsniveau. Im Vergleich fällt auf, dass das Motorrad besonders dann überzeugt, wenn man viele Funktionen als Teil des Tourenerlebnisses betrachtet: Bedienbarkeit, Fahrkomfort und ein stimmiges Gesamtpaket. Die V-Strom ist dagegen eher „zweckorientiert“: Sie bietet moderne Reiseunterstützung, ohne das Motorrad in erster Linie als technisches Showpiece zu sehen. Wer Wert auf klare Bedienlogik und ein Motorrad legt, das sich nicht „zu kompliziert“ anfühlt, wird mit der Suzuki oft zufriedener.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite im Kopf und echte Alltagspraxis
Street Glide Ultra: Tourenkomfort mit Cruiser-Charakter
Bei der Reisetauglichkeit spielt die Harley ihre Stärke aus, wenn es um Komfort, Windschutz und das Gefühl geht, dass das Motorrad für lange Etappen gemacht ist. Das Konzept unterstützt das Mitnehmen von Gepäck und das entspannte Fahren über viele Kilometer. Die Schwäche liegt eher dort, wo man häufig umsetzt: enge Passagen, häufiges Rangieren oder Situationen, in denen ein leichteres Motorrad Vorteile hätte.
DL 650 V-Strom: Flexibilität für unterschiedliche Strecken
Die V-Strom ist im Vergleich besonders dann stark, wenn die Reise nicht nur aus „glattem Asphalt“ besteht. Sie wirkt wie gemacht für Strecken, auf denen man spontan plant oder umplant – und für Fahrer, die gern auch mal Nebenstraßen oder unebene Abschnitte mitnehmen. Die Grenze zeigt sich vor allem dann, wenn man ausschließlich maximalen Cruiser-Komfort sucht: Die Harley fühlt sich in der abgeschirmten Tourenrolle oft „größer“ und luxuriöser an.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Tourenfokus: Komfort und Windschutz sind stark auf lange Strecken ausgelegt.
- Cruiser-Charakter: Kraftgefühl und Gesamtstimmung passen zu entspanntem Fahren.
- Stimmiges Gesamtpaket: Ausstattung und Bedienung wirken wie aus einem Guss.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger „Allround-AgiIität“: In engen oder häufig wechselnden Situationen wirkt die Cruiser-Logik weniger flexibel.
- Konzeptgebunden: Wer primär Vielseitigkeit für unterschiedliche Untergründe sucht, wird die Suzuki oft passender finden.
Suzuki DL 650 V-Strom – Stärken
- Vielseitigkeit: Alltag, Tour und wechselnde Strecken lassen sich gut kombinieren.
- Agiles Handling: Richtungswechsel und Fahrfluss wirken unkompliziert.
- Pragmatische Reiseausrichtung: Funktionalität steht im Vordergrund.
Suzuki DL 650 V-Strom – Schwächen
- Weniger Cruiser-Luxus: Wer maximale abgeschirmte Tourenatmosphäre sucht, wird die Harley bevorzugen.
- Konzeptunterschied: Die V-Strom ist nicht darauf ausgelegt, „Cruiser-Feeling“ in Reinform zu liefern.
Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Motorrad-Erlebnis wird gesucht? Die Street Glide Ultra ist die richtige Wahl, wenn lange Strecken, Komfort, Windschutz und ein souveränes Cruiser-Gefühl im Mittelpunkt stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die Touren planen, entspannt fahren und das Motorrad als luxuriösen Reisebegleiter sehen.
Die DL 650 V-Strom ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gefragt ist, das flexibel bleibt: für Alltag, für längere Touren und für Strecken, bei denen man nicht immer nur auf perfekten Asphalt trifft. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern spontan unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das in vielen Situationen unkompliziert funktioniert.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das Motorrad für alle, die vor allem Tourenkomfort, Windschutz und ein cruiser-typisches Kraft- und Wohlfühlgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf langen Etappen aus und wirkt dort am stimmigsten. Wer dagegen häufig zwischen Alltag und Reise wechselt, gern flexibel plant und auch mal nicht ganz glatten Untergrund mitnimmt, findet in der Suzuki DL 650 V-Strom die passendere Wahl. Ihre Vielseitigkeit und das agilere Handling machen sie zum unkomplizierten Begleiter für unterschiedliche Strecken. Kurz gesagt: Street Glide Ultra für luxuriöse Cruiser-Touren, V-Strom für alltagstaugliche Reise-Flexibilität.