| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.779 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Preis
- echter V2
- Harmonischer Gesamteindruck
- Soziustauglichkeit im Vergleich
- Materialqualität
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 8.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.
Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.
Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Suzuki SV 650 – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Suzuki SV 650, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Fahrt anfühlt: Wie liegt das Motorrad in der Hand, wie entspannt ist die Sitzposition, wie gut passt es in den Alltag – und wie souverän meistert es längere Strecken? Genau diese Fragen stehen im Mittelpunkt dieses Vergleichs.
Die Street Glide Ultra ist klar auf Touring und Langstrecke ausgelegt. Die SV 650 dagegen steht für Leichtigkeit, Agilität und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Beide Bikes können begeistern – aber auf sehr unterschiedliche Weise.
Grundidee der beiden Motorräder: Touring-Luxus vs. Alltags- und Kurvenmaschine
Harley-Davidson Street Glide Ultra: Komfort und Präsenz für lange Strecken
Die Street Glide Ultra bringt den typischen Harley-Charakter mit: viel Aufmerksamkeit, eine komfortorientierte Ergonomie und ein Setup, das auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Fahrten spielt die Ultra ihre Stärken aus: Sie wirkt stabil, bietet spürbaren Windschutz und vermittelt das Gefühl, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann – nicht auf das ständige Nachjustieren von Haltung oder Tempo.
Suzuki SV 650: Direktheit, Wendigkeit und Fahrspaß
Die Suzuki SV 650 ist dagegen ein Motorrad, das schnell in den Vordergrund rückt, wenn es um Alltag, Stadtverkehr und kurvige Landstraßen geht. Die Sitzposition ist sportlich genug, um aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass längere Ausflüge sofort zur Belastung werden. Das Bike wirkt handlich, lässt sich zügig bewegen und macht besonders dann Freude, wenn das Tempo nicht nur geradeaus, sondern auch in Kurven entscheidet.
Motorcharakteristik im Vergleich: Drehmoment-Feeling vs. lebendige Allround-Power
Auch wenn die beiden Modelle technisch unterschiedlich gedacht sind, lässt sich der Vergleich gut über das Fahrgefühl strukturieren. Die Street Glide Ultra setzt stärker auf ein kraftvolles, ruhiges Drehmoment, das sich vor allem bei konstantem Tempo und beim Beschleunigen aus mittleren Bereichen angenehm anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gerne gleichmäßig fährt und das Motorrad die Arbeit erledigt.
Die SV 650 dagegen wirkt reaktiver. Sie lädt dazu ein, häufiger in den passenden Drehzahlbereich zu gehen und das Gas als Werkzeug zu nutzen. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der oft dynamischer ist: weniger „durchrollen“, mehr „mitarbeiten“. Wer gerne zügig beschleunigt, früh bremst und die Linie in Kurven aktiv gestaltet, bekommt hier ein sehr direktes Motorrad.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Street Glide Ultra: souverän, aber eher auf Strecke optimiert
Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird. Das Fahrwerk vermittelt Stabilität und ein ruhiges Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Gleichzeitig ist das Handling natürlich auch von der Bauart geprägt: Wer viel in engen Kehren oder im dichten Stadtverkehr unterwegs ist, merkt schneller, dass das Motorrad mehr „Masse“ mitbringt. Das ist nicht negativ – aber es beeinflusst, wie man das Bike bewegt und welche Strecken man bevorzugt.
SV 650: leicht zu bewegen, schnell in der Kurve
Die SV 650 wirkt im Vergleich deutlich agiler. Sie lässt sich leichter umsetzen, reagiert zügig auf Lenkimpulse und unterstützt einen Fahrstil, der häufige Richtungswechsel und dynamische Linienwechsel beinhaltet. Gerade wenn der Alltag aus Ampeln, kurzen Strecken und wechselnden Straßenbedingungen besteht, ist diese Art von Handling ein echter Vorteil.
Komfort und Ergonomie: Windschutz und Langstreckenhaltung vs. praktische Alltagsposition
Komfort ist bei diesem Vergleich ein zentrales Thema. Die Street Glide Ultra ist klar auf Langstrecke ausgelegt: Windschutz, Sitzkomfort und die insgesamt entspannte Haltung sind darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Wer häufig weite Strecken fährt oder gerne mit Gepäck unterwegs ist, wird die Ausrichtung der Ultra schnell zu schätzen wissen.
Die SV 650 ist weniger „Tour-Lounge“, aber dafür sehr alltagstauglich. Die Sitzposition ermöglicht ein aktives Fahren, ohne dass man sich sofort verbiegt oder verkrampft. Für Pendler, Wochenendfahrten und spontane Ausflüge ist das oft die bessere Wahl, weil das Motorrad nicht nur auf Komfort, sondern auch auf Praktikabilität setzt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern, Gefühl beim Dosieren
Beim Thema Bremsen geht es weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern wie sich die Bremswirkung im Alltag anfühlt. Die Street Glide Ultra vermittelt durch ihre Touring-Ausrichtung ein starkes Sicherheitsgefühl: Das Motorrad lässt sich kontrolliert verzögern, und das Zusammenspiel aus Stabilität und Dosierbarkeit wirkt besonders bei höheren Geschwindigkeiten überzeugend.
Die SV 650 punktet dagegen mit einem sportlicheren Charakter: Das Bremsgefühl ist oft direkter, die Dosierung wirkt fein und das Motorrad bleibt dabei leicht genug, um auch in wechselnden Situationen schnell reagieren zu können. Wer gerne zügig fährt oder in kurvigen Abschnitten häufig bremst, profitiert von dieser unmittelbaren Rückmeldung.
Elektronik und Ausstattung: Touring-Fokus vs. Kernkompetenz
Die Street Glide Ultra ist als Touring-Bike typischerweise stärker auf Ausstattung und Komfortfeatures ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen man nicht nur „von A nach B“ will, sondern die Reise selbst genießen möchte. Gerade wenn längere Strecken geplant sind, kann die Ausstattung den Unterschied machen.
Die SV 650 konzentriert sich stärker auf das Wesentliche: ein Motorrad, das sich vor allem über Fahrspaß, Handling und Motorcharakter definiert. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern eher ein anderer Ansatz. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil, weil das Bike dadurch unkompliziert bleibt und sich schnell vertraut anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Touring-Komfort: entspannte Haltung und spürbarer Fokus auf Langstrecke
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Abschnitten
- Windschutz und Reisegefühl: weniger „Kampf gegen den Fahrtwind“
- Präsenz und Charakter: ein Motorrad, das man gerne fährt, wenn man ankommen will
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger ideal für enge, häufig wechselnde Strecken im Stadtverkehr
- Handlichkeit ist im Vergleich weniger agil als bei leichteren Bikes
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt den Touring-Fokus eventuell nicht vollständig aus
Suzuki SV 650 – Stärken
- Agiles Handling: schnell in der Kurve und leicht zu bewegen
- Direktes Fahrgefühl und viel Spaß beim aktiven Fahren
- Alltagstauglichkeit: ideal für Pendeln, kurze Ausfahrten und spontane Touren
- Viel Motorrad fürs Geld im Sinne von Fahrspaß und Vielseitigkeit
Suzuki SV 650 – Schwächen
- Touring-Komfort ist nicht so stark auf Langstrecke ausgerichtet wie bei der Ultra
- Für sehr lange Autobahnfahrten kann der Fokus auf Agilität weniger „entspannend“ wirken
- Wer vor allem luxuriöse Reiseausstattung sucht, findet diese eher im Touring-Segment
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Bike „objektiv besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrt im Vordergrund steht.
- Street Glide Ultra passt besonders gut, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Reisegefühl Priorität haben. Wer gerne entspannt fährt, Wind und Strecke genießen möchte und das Motorrad als „Reisebegleiter“ sieht, wird hier sehr glücklich.
- SV 650 passt besonders gut, wenn der Alltag viel ausmacht: Stadt, Landstraße, Kurven, spontane Ausflüge. Wer ein Motorrad sucht, das schnell reagiert, leicht zu bewegen ist und Fahrspaß in den Vordergrund stellt, trifft mit der SV 650 oft genau den richtigen Ton.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Touren fahren, Komfort und Stabilität bei längeren Strecken suchen und das Motorrad als entspannte Reiseplattform erleben möchten. Ihre Stärken liegen im souveränen Fahrgefühl, im Touring-Fokus und im angenehmen Umgang mit Wind und Distanz. Wer dagegen häufig im Alltag unterwegs ist, kurze Strecken liebt und auf Agilität sowie direktes Handling setzt, wird mit der Suzuki SV 650 glücklicher. Sie wirkt handlich, macht in Kurven schnell Spaß und unterstützt einen aktiven Fahrstil, ohne kompliziert zu werden. Kurz gesagt: Ultra für die große Reise, SV 650 für den täglichen Fahrspaß.