| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Suzuki V-Strom 1000 – welcher Tourer passt besser?
Wenn es um große Tourenmaschinen geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für den klassischen US-Tourer mit viel Stil, kräftigem Sound und einem Fokus auf Komfort. Die Suzuki V-Strom 1000 dagegen ist die moderne Allround-Tourenmaschine, die sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlt, sondern auch abseits der typischen Strecken souverän bleibt. Genau hier wird der Vergleich spannend: Welche Maschine liefert das stimmigere Gesamtpaket – je nach Fahrstil, Streckenprofil und Anspruch an Technik?
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Tourer vs. Reise-Allrounder
Die Street Glide Ultra ist als Cruiser-Tourer gebaut. Das merkt man bereits im ersten Eindruck: Die Sitzposition wirkt bewusst entspannt, der Windschutz ist auf lange Autobahnabschnitte ausgelegt und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man Kilometer sammeln will – nicht unbedingt „sportlich“ um die Ecke. Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt dagegen den Ansatz eines Reise-Allrounders. Sie ist so konzipiert, dass sie sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Touren mit wechselnden Untergründen funktioniert. Wer gern flexibel plant und auch mal eine Nebenstrecke wählt, findet hier einen starken Charakter.
Motorcharakter und Fahrgefühl
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Bikes vor allem in der Art, wie Leistung ankommt. Die Harley setzt auf einen kräftigen, drehmomentbetonten Antrieb, der sich besonders bei gleichmäßigem Tempo und entspanntem Fahren gut anfühlt. Das macht sie ideal für lange Etappen, bei denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte. Die Suzuki liefert ebenfalls spürbare Stärke, wirkt aber insgesamt harmonischer und vielseitiger über ein breiteres Einsatzspektrum. Gerade beim Wechsel zwischen zügigem Fahren und ruhigem Dahingleiten zeigt sich, dass die V-Strom 1000 stark auf Alltagstauglichkeit und kontrollierbare Dynamik ausgelegt ist.
Komfort auf langen Strecken: Wind, Sitz und Ergonomie
Bei Tourenmaschinen entscheidet Komfort oft darüber, ob eine Reise „leicht“ wirkt oder anstrengend wird. Die Street Glide Ultra spielt hier ihre Stärken aus: Der Windschutz und die insgesamt tourentaugliche Ergonomie sind darauf ausgelegt, dass auch längere Autobahnabschnitte nicht sofort ermüden. Dazu kommt das typische Harley-Gefühl: Man sitzt eher „großzügig“ und lässt das Motorrad arbeiten.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist ebenfalls auf Komfort ausgelegt, aber auf eine andere Art. Sie bietet eine aufrechte, kontrollierte Sitzposition und wirkt dadurch besonders dann stimmig, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht. Auf kurvigen Strecken oder bei wechselndem Tempo bleibt die Maschine gut handhabbar. Außerdem ist die V-Strom 1000 häufig die Wahl für Fahrer, die gern auch mal stehen bleiben, um die Route zu ändern oder eine Abzweigung zu nehmen – ohne dass sich das Motorrad „falsch“ anfühlt.
Fahrwerk und Stabilität
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber die Schwerpunktsetzung ist unterschiedlich. Die Harley wirkt im Vergleich oft wie ein ruhiger Reisebegleiter: stabil, souverän und auf gleichmäßigen Rhythmus getrimmt. Die Suzuki dagegen zeigt eine agilere Abstimmung, die das Motorrad auch bei wechselnden Straßenverhältnissen sicher wirken lässt. Wer häufig Landstraße fährt oder gern dynamischer unterwegs ist, wird die V-Strom 1000 häufig als „einfacher“ empfinden, während die Street Glide Ultra bei entspanntem Tempo besonders überzeugt.
Elektronik und Ausstattung: moderne Helfer vs. klassischer Tourenfokus
Bei der Ausstattung zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Suzuki V-Strom 1000 setzt stärker auf moderne Assistenz- und Komfortfunktionen, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtern. Das ist besonders relevant, wenn Wetter, Untergrund oder Verkehr variieren. Die Harley ist ebenfalls gut ausgestattet, aber der Charakter bleibt stärker auf den klassischen Tourenansatz ausgerichtet. Das bedeutet: weniger „Technik als Selbstzweck“, mehr „Tourenkomfort mit Harley-Identität“.
Im Vergleich der Elektronik-Philosophie gilt: Die Suzuki wirkt oft wie ein Motorrad, das sich an die Umgebung anpasst. Die Harley wirkt eher wie ein Motorrad, das den Fahrer in einen bestimmten Komfortmodus bringt – und das sehr konsequent.
Bremsen und Fahrkontrolle
Bei der Bremsleistung geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl beim Dosieren. Die Suzuki vermittelt häufig eine präzise Rückmeldung, die das kontrollierte Anbremsen erleichtert – besonders, wenn die Strecke unruhig ist oder man häufiger Tempo anpassen muss. Die Harley liefert ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber im Gesamtpaket oft „touriger“: stabil, berechenbar und auf ruhiges Fahren ausgelegt. Wer häufig in urbanen Situationen oder bei vielen Richtungswechseln unterwegs ist, wird die Suzuki oft als handlicher wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Handling, Gewichtsempfinden und Wendigkeit
Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung, sondern auch, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag bewegt. Die Street Glide Ultra ist ein großes Motorrad, das sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn man Strecke macht. In engen Situationen oder beim Rangieren kann das Gewichtsempfinden stärker spürbar sein. Dafür punktet sie im „Flow“: Sobald die Tour läuft, wirkt alles stimmig.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist im Vergleich oft die praktischere Wahl, wenn der Alltag mehr verlangt: kurze Fahrten, wechselnde Untergründe, spontane Umwege. Das Handling ist so ausgelegt, dass man auch bei nicht idealen Bedingungen sicher bleibt. Gerade wer ein Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende funktioniert, findet in der V-Strom 1000 häufig den besseren Kompromiss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Tourenkomfort mit starkem Fokus auf Windschutz und entspanntes Reisen
- Charaktervoller Motor mit kräftigem, stimmigem Antrieb für gleichmäßige Fahrt
- Stabilität bei Autobahn- und Langstreckenrhythmus
- Marken- und Designidentität, die auf lange Fahrten „passt“
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Weniger „Allround“-Gefühl bei häufig wechselnden Untergründen
- Handling in engen Situationen kann im Vergleich anspruchsvoller wirken
- Elektronik und Assistenz sind vorhanden, aber weniger im Mittelpunkt als beim Reise-Allrounder
Suzuki V-Strom 1000 – Stärken
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile und Fahrstile
- Moderne Assistenz- und Komfortfunktionen für entspanntes Fahren
- Präzises Fahrgefühl bei Tempowechseln und wechselnden Bedingungen
- Alltagstauglichkeit durch handhabbares Gesamtpaket
Suzuki V-Strom 1000 – Schwächen
- Der Charakter ist weniger „Cruiser-lastig“ – wer genau das sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen
- Beim Fokus auf reines Langstrecken-Cruising kann die Harley emotional stärker wirken
- Je nach Erwartung kann die Ausstattung „funktionaler“ statt „ikonisch“ wirken
Für welche Touren ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt am Ende weniger von einzelnen Daten ab, sondern davon, wie die Tour geplant ist. Die Street Glide Ultra ist besonders dann die richtige Wahl, wenn lange Strecken, Autobahnanteile und ein entspannter Reise-Rhythmus im Vordergrund stehen. Wer gern mit viel Komfort unterwegs ist und das Motorrad als „Rollendes Wohnzimmer“ empfindet, wird hier sehr zufrieden sein.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen ideal, wenn die Route nicht immer planbar ist. Wer gern flexibel fährt, unterschiedliche Straßenbeläge mitnimmt und dabei trotzdem einen komfortablen Langstrecken-Ansatz will, findet in der V-Strom 1000 ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch für Fahrer, die das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Tour nutzen möchten, wirkt die Suzuki oft als die praktischere Wahl.
Typische Käuferprofile
- Harley-Davidson Street Glide Ultra: passend für Fahrer, die den Cruiser-Tourer-Charakter priorisieren, viel Wert auf Windschutz und entspanntes Reisen legen und gern „groß“ unterwegs sind.
- Suzuki V-Strom 1000: passend für Fahrer, die ein vielseitiges Reise-Motorrad suchen, das Alltag, Landstraße und wechselnde Bedingungen souverän abdeckt und dabei moderne Komfort-Features mitbringt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Langstreckenkomfort, einen klassischen Cruiser-Tourer-Charakter und ein sehr ruhiges, stabiles Reisegefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Tour nach Autobahn und entspanntem Tempo klingt und der Windschutz sowie die entspannte Ergonomie im Mittelpunkt stehen.
Die Suzuki V-Strom 1000 gewinnt dagegen dort, wo Vielseitigkeit zählt: wechselnde Straßen, unterschiedliche Fahrstile und ein Motorrad, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf längeren Reisen. Die moderne Ausrichtung und das präzise Fahrgefühl machen sie zur Empfehlung für Fahrer, die flexibel planen und ein Motorrad möchten, das sich an die Route anpasst.
Kurz gesagt: Street Glide Ultra für Cruiser-Tourer-Fans mit Fokus auf entspanntes Reisen – V-Strom 1000 für alle, die ein alltagstaugliches Reise-Allroundpaket suchen.