| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Triumph Bonneville T100 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Triumph Bonneville T100, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Vielmehr geht es darum, welcher Charakter im Alltag wirklich begeistert: der ausladende, souveräne Auftritt eines Tourers mit viel Komfort und Präsenz – oder die klare, klassische Art einer modernen Bonneville, die sich leichtfüßig anfühlt und den Fahrspaß schnell in den Vordergrund stellt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: mit Blick auf die Stärken und Schwächen, die sich aus den typischen Eigenschaften beider Modelle ergeben.
Erster Eindruck: Tourer-Show vs. klassische Leichtigkeit
Die Street Glide Ultra steht für eine Art von Motorrad, die man nicht übersehen kann. Der Fokus liegt spürbar auf Langstrecke, Komfort und einer Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Die Bonneville T100 dagegen wirkt wie ein Statement für Stil und Fahrgefühl: klassisch im Look, aber modern in der Umsetzung. Wer gern kurvige Strecken fährt oder das Motorrad auch im Alltag gern bewegt, findet hier oft den schnelleren Zugang.
Wie sich das im Fahralltag bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die Street Glide Ultra ist stärker auf „entspanntes Ankommen“ ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich wie gemacht an für längere Etappen, bei denen Windschutz, Sitzkomfort und eine ruhige, stabile Gangart wichtiger sind als maximale Agilität. Die Bonneville T100 spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man öfter beschleunigt, bremst, umsetzt und das Motorrad „mitnimmt“ – also auf Landstraße und in gemischten Streckenprofilen.
Komfort und Ergonomie: Wer will wie lange fahren?
Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra ist Komfort ein zentrales Thema. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Tempo und Wind reagiert, zielen auf lange Fahrten. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn- oder Landstraßenabschnitten, wirkt die Street Glide Ultra deutlich „touriger“: weniger Stress, mehr Ruhe im Fahrgefühl.
Die Triumph Bonneville T100 ist ebenfalls angenehm, aber anders gedacht. Sie bietet eine klassische Sitzhaltung und ein direktes Feedback. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken richtig Spaß machen, weil das Motorrad nicht „groß“ wirkt, sondern handlich bleibt. Für sehr lange Fahrten kann das je nach persönlicher Statur und Vorlieben trotzdem eine andere Prioritätensetzung bedeuten als bei der Street Glide Ultra.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich wird der Unterschied besonders sichtbar, wenn Wind und Wetter eine Rolle spielen. Die Street Glide Ultra ist darauf ausgelegt, den Fahrer spürbar zu entlasten. Die Bonneville T100 ist dagegen eher die Wahl für „fahren und genießen“, bei der man den Fahrtwind nicht komplett ausblendet, sondern als Teil des Erlebnisses akzeptiert.
Ausstattung: Reise-Toolbox vs. puristischer Charme
Die Street Glide Ultra bringt typischerweise eine Ausstattung mit, die man bei Touren schätzt: Komfortfunktionen, Reiseorientierung und ein Gesamtpaket, das das Motorrad für längere Ausfahrten vorbereitet. Das zeigt sich auch im Vergleich der Ausstattungslogik: Während die Harley stärker auf „alles dabei“ setzt, wirkt die Triumph eher wie ein Motorrad, das man bewusst nutzt, ohne dass es sich wie ein technisches Gesamtsystem anfühlt.
Die Bonneville T100 steht für einen klaren, klassischen Stil. Das ist nicht automatisch „weniger“, aber es ist anders: weniger Reise-Overhead, mehr Motorradgefühl. Wer gern selbst plant, spontan losfährt und das Motorrad als Teil des Hobbys sieht, wird das oft als Vorteil empfinden.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärken der Street Glide Ultra: Reiseorientierung, spürbarer Komfortvorteil bei längeren Strecken, ein souveränes Auftreten und eine Ausstattung, die das Motorrad für Touren besonders attraktiv macht.
Schwächen der Street Glide Ultra: Wer maximale Wendigkeit in engen Situationen sucht oder ein leichtes Handling im Fokus hat, kann sich im Vergleich zur Bonneville T100 weniger „spielerisch“ fühlen.
Stärken der Bonneville T100: klassischer Charakter, oft direkteres Fahrgefühl, gute Passung für Landstraße und abwechslungsreiche Touren, bei denen man das Motorrad aktiv bewegt.
Schwächen der Bonneville T100: Für sehr lange, windige Etappen ist die Reiseentlastung der Harley im direkten Vergleich meist im Vorteil.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Drehmoment-Genuss vs. klassisches Ansprechverhalten
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für einen kraftvollen, entspannten Antrieb, der sich besonders gut anfühlt, wenn man gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad die Arbeit übernimmt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern „rollen“ und dabei trotzdem jederzeit Reserven spüren wollen.
Die Triumph Bonneville T100 wirkt im Vergleich oft lebendiger im Sinne von Ansprechverhalten und Gefühl. Sie passt zu Fahrern, die gern sauber dosieren, den Motor „mitspielen“ lassen und das Motorrad in Kurven und beim Herausbeschleunigen als Partner erleben möchten.
Wie sich das in der Praxis zeigt
Im Vergleich der Fahrweise wird klar: Die Street Glide Ultra belohnt eine ruhige, gleichmäßige Gangart. Die Bonneville T100 belohnt eine aktivere Fahrtechnik. Wer häufig Stadtverkehr hat oder oft zwischen Ampeln und kurzen Strecken wechselt, findet bei der Triumph häufig den schnelleren Spaßmoment. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird die Harley oft als stimmiger empfinden.
Fahrdynamik und Handling: Stabilität vs. Agilität
Die Street Glide Ultra ist im Vergleich eher auf Stabilität und souveräne Geradeaus-Performance ausgelegt. Das kann sich auf Autobahn und bei längeren Transfers sehr angenehm anfühlen. In langsamem Tempo oder in engen Passagen kann das größere, tourerhafte Setup jedoch spürbar sein – nicht als Problem, aber als Unterschied zur Triumph.
Die Bonneville T100 spielt ihre Stärken im Handling aus. Sie wirkt oft agiler, leichter zu bewegen und vermittelt ein unmittelbares Gefühl für Linie und Tempo. Gerade wer gern kurvig fährt oder das Motorrad auch mal „einfach so“ bewegt, wird das als Vorteil sehen.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten eine solide Brems- und Kontrollbasis, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Harley wirkt im Vergleich stärker auf das sichere, ruhige Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten und auf Tourenbedingungen ausgelegt. Die Triumph punktet eher mit dem Gefühl, das Motorrad präzise zu dosieren – besonders dann, wenn es öfter in kürzeren Abständen zu Brems- und Beschleunigungswechseln kommt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Harley-Davidson Street Glide Ultra: die richtige Wahl für…
… Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und Windschutz legen und ein Motorrad möchten, das auf Touren besonders souverän wirkt. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist, das Reisen als Erlebnis mit Planung und Komfort versteht und dabei nicht auf Präsenz verzichten will, findet in der Street Glide Ultra eine sehr stimmige Option.
Triumph Bonneville T100: die richtige Wahl für…
… Fahrer, die das Motorrad als täglichen Begleiter oder als Spaßmaschine für Landstraße und Kurven sehen. Wer den klassischen Stil mag, ein direktes Fahrgefühl sucht und das Motorrad gern aktiv bewegt, wird mit der Bonneville T100 häufig schneller glücklich. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert anfühlt, ist sie im Vergleich oft die zugänglichere Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortorientierte Langstrecken fahren, Wind und Strecke möglichst entspannt erleben wollen und eine tourentaugliche Ausstattung schätzen. Sie überzeugt im Vergleich durch Souveränität, Ruhe im Fahrgefühl und eine klare Reiseausrichtung – mit dem kleinen Nachteil, dass sie im Handling weniger „leichtfüßig“ wirkt als die Triumph.
Die Triumph Bonneville T100 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die klassischen Stil lieben, gern aktiv fahren und das Motorrad häufig auf Landstraße und gemischten Strecken nutzen. Im Vergleich punktet sie mit direktem Feedback und einem agilen Gefühl – während sie bei sehr langen, windigen Etappen nicht ganz die gleiche Reiseentlastung bietet wie die Harley.
Kurz gesagt: Touren mit Komfort und Präsenz sprechen eher für die Street Glide Ultra, Fahrspaß mit klassischem Charakter eher für die Bonneville T100.