| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Bums ohne Ende
- Agiles Fahrverhalten
- technisch (endlich) gut ausgestattet
- gute Bremsen
- schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
- Fahrmodus nur im Stand änderbar
- etwas seltsame Bedienung
- Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
- keine Handy-Connectivity
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 166 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 249 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
Fazit - was bleibt hängen
Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs Yamaha MT-10 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Yamaha MT-10, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein rollendes Wohnzimmer anfühlt, landet schnell bei der Street Glide Ultra. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich leichtfüßig anfühlt und mit sportlicher Agilität überzeugt, schaut eher Richtung MT-10. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Bike für den eigenen Alltag zu finden.
Grundcharakter: Touring-Genuss trifft auf sportliche Nacktheit
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar auf Touring ausgelegt. Der Fokus liegt auf Komfort, Ruhe und einem souveränen Fahrgefühl über längere Strecken. Das Motorrad wirkt groß, präsent und „fertig“ – als wäre es von Anfang an für die nächste Reise gebaut. Dazu passt auch die Art, wie sich die Street Glide Ultra anfühlt: weniger hektisch, mehr entspannt.
Die Yamaha MT-10 dagegen steht für sportliche Dynamik und ein direktes, agiles Handling. Als Naked Bike ist sie weniger auf Verkleidung und Langstreckenkomfort getrimmt, sondern auf Fahrspaß, Kontrolle und ein spürbares „Anpacken“ beim Beschleunigen. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Alltag nutzt, wird hier eher zuhause sein.
Fahrgefühl im Alltag: Komfort vs. Agilität
Harley-Davidson Street Glide Ultra: souverän, ruhig, langstreckentauglich
Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Weg länger wird. Die Sitzposition ist auf entspanntes Sitzen ausgelegt, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade bei Autobahn- und Landstraßenetappen wirkt die Maschine wie ein „Gleiten“: Man fährt, statt ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen. Das ist ein großer Vorteil, wenn der Alltag aus Pendeln plus gelegentlichen längeren Touren besteht.
Schwäche: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein leichtes Sportgerät durch enge Passagen schieben lässt, wird die Street Glide Ultra eher als „großes“ Motorrad wahrnehmen. Das Gewicht und die Touring-Bauweise verlangen mehr Geduld im Stadtverkehr und bei häufigen Richtungswechseln.
Yamaha MT-10: direkt, lebendig, schnell im Kopf
Die MT-10 fühlt sich im Vergleich deutlich „näher“ an der Straße an. Die Maschine reagiert spontan, vermittelt ein sportliches Feedback und macht Lust auf zügiges Fahren. Gerade auf Landstraßen oder in kurvigen Abschnitten ist das ein echter Pluspunkt: Man hat das Gefühl, das Motorrad arbeitet mit, statt nur zu tragen.
Schwäche: Der Fokus auf sportliche Agilität bedeutet auch, dass der Komfort nicht im Touring-Sinn „im Vordergrund“ steht. Wer regelmäßig lange Strecken in einer eher entspannten Sitzhaltung fahren möchte, wird die MT-10 zwar genießen, aber nicht in jeder Situation denselben Langstreckenkomfort erleben wie bei der Street Glide Ultra.
Motor- und Leistungscharakter: Drehmoment-Genuss vs. sportliche Durchzugskraft
Auch wenn beide Motorräder auf ihre Weise stark sind, unterscheiden sie sich im Charakter deutlich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht für einen kraftvollen, gleichmäßigen Vortrieb, der sich besonders angenehm anfühlt, wenn man nicht ständig „nachschalten“ möchte. Das macht sie für entspannte Fahrten attraktiv – und für Situationen, in denen man einfach sauber beschleunigen will, ohne dass das Motorrad ständig nach Drehzahl verlangt.
Die Yamaha MT-10 wirkt dagegen wie ein sportliches Gesamtpaket: Der Vortrieb ist dynamisch, die Beschleunigung fühlt sich „bereit“ an, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge aktiver zu nutzen. Das ist ein Vorteil, wenn man gerne zügig fährt und das Motorrad als sportliches Gerät versteht.
Stärken im Vergleich: Die Street Glide Ultra punktet mit einem entspannteren, tourentauglichen Leistungsgefühl. Die MT-10 punktet mit sportlicher Direktheit und dem Eindruck, jederzeit „mehr“ zu können.
Fahrwerk, Bremsen und Kontrolle: Stabilität vs. Präzision
Bei der Street Glide Ultra steht die Stabilität im Vordergrund. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Strecken und wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt den Touring-Ansatz: weniger „Krawall“, mehr Kontrolle und ein gleichmäßiges Fahrgefühl.
Die MT-10 ist dagegen stärker auf Präzision und sportliche Rückmeldung ausgelegt. In schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Fahren zeigt sich die Stärke eines Naked Bikes: Man spürt mehr von der Dynamik, und das Motorrad wirkt dadurch besonders „handlich“.
Schwäche im Vergleich: Die Street Glide Ultra kann im engen Stadtbetrieb weniger agil wirken, während die MT-10 bei sehr langen, entspannten Autobahnfahrten nicht denselben „Reisekomfort“ vermittelt wie die Touring-orientierte Harley.
Ergonomie und Windschutz: Reisehaltung vs. sportliche Sitzposition
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist für eine Sitzhaltung gebaut, die längere Fahrten angenehmer macht. Dazu kommt der Touring-Gedanke beim Windschutz: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, den Fahrer bei Fahrtwind besser zu entlasten. Das ist besonders relevant, wenn Touren nicht nur aus kurzen Ausfahrten bestehen.
Die Yamaha MT-10 bietet eine sportlichere Sitzposition. Das ist ein Vorteil, wenn man gerne aktiv fährt und das Motorrad in Kurven „mitnimmt“. Für sehr lange Strecken kann das jedoch weniger entspannend sein als bei einem Touring-Motorrad.
Elektronik und Ausstattung: Komfortfunktionen vs. sportliche Assistenz
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Street Glide Ultra wirkt wie ein Paket aus Touring-Komfort und Fahrassistenz, die das Reisen erleichtern. Die MT-10 setzt stärker auf sportliche Kontrolle und elektronische Unterstützung, die das dynamische Fahren unterstützt.
Stärken im Vergleich: Die Harley überzeugt eher durch die „Reise-Logik“ der Ausstattung. Die Yamaha überzeugt eher durch die Art, wie Elektronik das sportliche Fahren unterstützt.
Für wen passt welches Motorrad?
Harley-Davidson Street Glide Ultra: die richtige Wahl für Tourer-Fans
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders passend für Menschen, die lange Strecken lieben und ein Motorrad suchen, das sich wie ein komfortabler Begleiter anfühlt. Wer Wert auf Ruhe, Stabilität und eine Reisehaltung legt, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket. Auch wenn das Motorrad im Stadtverkehr nicht die leichteste Figur ist, spielt es seine Stärken auf der Strecke aus – dort, wo man Kilometer sammelt und das Fahren genießen möchte.
Yamaha MT-10: die richtige Wahl für sportliche Alltagsfahrer
Die Yamaha MT-10 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das schnell reagiert, Spaß macht und sich im Alltag flexibel anfühlt. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven mag und das Motorrad als dynamisches Werkzeug versteht, wird die MT-10 als sehr stimmig erleben. Für lange Touren ist sie ebenfalls geeignet – aber der Schwerpunkt liegt klar auf Fahrspaß und sportlicher Kontrolle.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Street Glide Ultra – Stärke: Touring-Komfort, ruhiges Fahrgefühl, Reiseorientierung. Street Glide Ultra – Schwäche: weniger agil im engen Stadtverkehr, „großes“ Handling.
- MT-10 – Stärke: sportliche Agilität, direkte Rückmeldung, dynamischer Charakter. MT-10 – Schwäche: weniger auf maximalen Langstreckenkomfort ausgelegt als die Touring-Harley.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, lange Strecken entspannt zu fahren und dabei ein souveränes, ruhiges Gesamtgefühl zu erleben. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer, die Komfort, Stabilität und eine Reise-Atmosphäre suchen – und die bereit sind, ein größeres Motorrad auch im Alltag bewusst zu handeln.
Die Yamaha MT-10 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und sportliche Direktheit wichtiger sind als maximaler Touring-Komfort. Sie passt ideal zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das sich schnell und präzise anfühlt.
Kurz gesagt: Wer „Reise“ denkt, findet in der Street Glide Ultra den stimmigeren Begleiter. Wer „Dynamik“ sucht, wird mit der MT-10 deutlich mehr Freude am sportlichen Alltag haben.