| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Harley-Davidson Street Glide Ultra vs. Yamaha MT-125 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Street Glide Ultra und die Yamaha MT-125, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine große Touring-Maschine mit Fokus auf Komfort, Präsenz und Langstrecke einer 125er gegenüber, die vor allem durch Agilität, Alltagstauglichkeit und einen modernen Charakter überzeugt. Beide haben ihre Stärken – aber sie spielen in unterschiedlichen Ligen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Eigenschaften passen besser zu welchem Fahrstil, welche Stärken zeigen sich im Alltag und wo liegen die typischen Schwächen der jeweiligen Ausrichtung?
Grundidee: Touring-Flaggschiff vs. agiles 125er-Naked-Bike
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Reise- und Komforttourer gedacht. Das merkt man an der Auslegung: viel Augenmerk auf Ergonomie, ruhiges Handling über längere Strecken und ein Gesamtpaket, das sich wie ein „Zuhause auf zwei Rädern“ anfühlt. Die Yamaha MT-125 dagegen ist ein leichtes, modernes Naked Bike, das vor allem im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken glänzt. Sie wirkt wie gemacht für schnelle Richtungswechsel, unkompliziertes Handling und ein Fahrgefühl, das sich eher dynamisch als „gemütlich“ anfühlt.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Harley: Drehmoment- und Touring-Charakter
Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra steht der Touring-Charakter im Vordergrund. Der Motor ist auf ein entspanntes, gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Maschine nicht „gearbeitet“ werden muss, sondern einfach sauber durchzieht. In der Praxis bedeutet das: weniger hektisches Nachregeln, mehr fließendes Fahren – ideal für lange Strecken, wenn der Fokus auf Komfort und Rhythmus liegt.
Yamaha: lebendiger 125er-Antrieb
Die Yamaha MT-125 ist dagegen deutlich „direkter“ im Gefühl. Der Motor wirkt spritzig und fordert eher dazu auf, das Setup im Alltag aktiv zu nutzen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Die Maschine reagiert schnell auf Gasbefehle, fühlt sich leicht an und macht dadurch auch kurze Fahrten zu einem Erlebnis. Die Schwäche liegt allerdings dort, wo große Reserven gefragt sind: Wer dauerhaft hohe Lasten oder lange Autobahnphasen erwartet, wird bei einer 125er naturgemäß schneller an Grenzen stoßen.
Ergonomie und Sitzkomfort: Wer ist entspannter?
Street Glide Ultra: Komfort als Priorität
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist klar auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu passt auch die Art, wie die Maschine das Fahrwerk und die Dämpfung „in den Dienst“ des Komforts stellt. Typische Stärke: weniger Ermüdung, mehr Gelassenheit – besonders auf Reisen oder bei längeren Touren.
MT-125: aufrecht, praktisch, aber anders
Die Yamaha MT-125 bietet eine ergonomische, alltagstaugliche Sitzhaltung, die vor allem im Stadtverkehr Vorteile bringt. Sie wirkt weniger „tourig“, dafür aber unkompliziert und leicht zu beherrschen. Das ist ein Pluspunkt für Einsteiger oder alle, die ein Motorrad suchen, das schnell einsatzbereit ist. Als Schwäche kann sich zeigen, dass der Komfort bei sehr langen Strecken nicht die gleiche Priorität hat wie bei einem ausgewachsenen Touring-Bike.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Harley: ruhiges Rollen, souveräne Stabilität
Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und ruhigem Fahrverhalten aus. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken wirkt die Maschine weniger „nervös“ und lässt sich gleichmäßig fahren. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Straße nicht perfekt ist oder man einfach entspannt durch die Kilometer möchte.
Yamaha: leichtes Handling, schnelle Richtungswechsel
Die MT-125 ist im Vergleich dazu deutlich agiler. Das Handling fühlt sich leichter an, was in der Stadt, beim Einparken oder auf kurvigen Nebenstraßen ein echter Vorteil ist. Die Schwäche ist eher indirekt: Wer sehr sportlich oder mit hohen Ansprüchen an Reserven unterwegs ist, wird bei einer 125er schneller merken, dass das Motorrad nicht für „alles gleichzeitig“ gemacht ist.
Ausstattung und Alltag: Was macht den Unterschied?
Street Glide Ultra: Touring-Ausstattung für lange Tage
Bei der Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die Ausstattung typischerweise auf Touring ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad als Gesamtpaket funktioniert: Komfort, Übersichtlichkeit und ein Setup, das lange Fahrten erleichtert. Wer häufig unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern den Reisealltag angenehmer macht.
MT-125: modern, unkompliziert, ideal für den Einstieg
Die Yamaha MT-125 punktet im Alltag durch ihre unkomplizierte Nutzbarkeit. Sie ist ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt – besonders für Fahranfänger oder für Menschen, die ein leichtes Bike suchen, das im Alltag nicht zu viel Aufwand bedeutet. Die Schwäche ist hier nicht das Motorrad selbst, sondern die Erwartung: Wer ein vollwertiges Touring-Erlebnis wie bei einer großen Harley sucht, wird bei einer 125er zwangsläufig andere Prioritäten setzen müssen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Komfortorientiertes Touring-Fahrgefühl für lange Strecken
- Ruhige Stabilität und souveränes Rollen
- Präsenz und ein Charakter, der Touren besonders macht
- Ergonomie, die auf Entspannung ausgelegt ist
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- Durch die Ausrichtung auf Touring ist sie im Alltag oft weniger „leichtfüßig“ als ein kleines Bike
- Für sehr kurze, spontane Stadtfahrten kann der Fokus auf Komfort und Größe weniger passend wirken
- Wer maximale Wendigkeit und maximale Kostenersparnis sucht, wird eher woanders fündig
Yamaha MT-125 – Stärken
- Agiles Handling und schnelle Reaktion im Stadtverkehr
- Moderne, lebendige Fahrweise mit viel Fahrspaß
- Einfacher Einstieg für Einsteiger und Alltagsfahrer
- Praktische Nutzbarkeit für kurze bis mittlere Strecken
Yamaha MT-125 – Schwächen
- Für lange Reisen mit hohen Ansprüchen an Reserven ist die 125er-Auslegung begrenzt
- Bei Dauerlast und hohen Geschwindigkeiten sinkt der Komfortfokus im Vergleich zu Touring-Bikes
- Wer ein „großes“ Cruiser-/Touring-Gefühl sucht, wird das so nicht bekommen
Welche Werte sind entscheidend – und wie wirken sie sich aus?
Beim Vergleich der Harley-Davidson Street Glide Ultra und der Yamaha MT-125 sind vor allem die Unterschiede in der Motorisierung, der Gesamtauslegung und der Fahrwerks-/Ergonomie-Philosophie spürbar. Die Harley bringt durch ihre Touring-Ausrichtung typischerweise mehr „Ruhe“ in das Fahrgefühl und unterstützt längere Strecken durch Komfort und Stabilität. Die Yamaha dagegen nutzt ihre Auslegung als 125er, um im Alltag mit Leichtigkeit und Wendigkeit zu punkten. Genau diese Gegenüberstellung erklärt, warum die eine Maschine eher für Reisen und die andere eher für den täglichen Fahrspaß passt.
Für wen passt welches Motorrad?
Street Glide Ultra: ideal für Touren und Komfortfans
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders passend für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad suchen, das sich auch nach vielen Kilometern noch angenehm anfühlt. Wer gerne entspannt unterwegs ist, dabei aber nicht auf Charakter verzichten möchte, findet in der Street Glide Ultra eine stimmige Wahl.
MT-125: ideal für Einsteiger, Stadtverkehr und kurze Touren
Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag gebraucht wird: Stadtverkehr, kurze Wege, gelegentliche Ausflüge und ein Einstieg in die Motorradwelt. Wer ein agiles Bike möchte, das schnell zu kontrollieren ist und Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, wird mit der MT-125 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist das Motorrad für Menschen, die Komfort, Stabilität und ein echtes Touring-Gefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf langen Strecken aus und überzeugt dort, wo Entspannung und souveränes Rollen wichtiger sind als maximale Wendigkeit. Die Yamaha MT-125 ist dagegen die richtige Wahl für den Alltag: Sie ist leicht zu bewegen, macht im Stadtverkehr und auf kurvigen Nebenstraßen viel Freude und eignet sich hervorragend für Einsteiger oder alle, die ein unkompliziertes, modernes 125er-Bike wollen. Wer regelmäßig große Touren plant, wird eher zur Harley greifen. Wer vor allem flexibel im Alltag unterwegs ist und dabei Fahrspaß im Vordergrund steht, findet in der MT-125 die passendere Lösung.