| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Honda CB 1000 Hornet SP vs Benelli Leoncino 500 – welcher Naked-Traum passt besser?
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Fahrgefühl, um die Art, wie ein Motor schiebt oder dreht, um die Sitzposition im Alltag und darum, wie souverän sich das Motorrad im Stadtverkehr und auf der Landstraße anfühlt. Genau das sind die Punkte, die im Vergleich zwischen der Honda CB 1000 Hornet SP und der Benelli Leoncino 500 besonders spannend werden.
Beide Modelle stehen für Charakter: Die Honda wirkt wie ein ausgewachsenes Straßenwerkzeug mit sportlichem Anspruch, während die Benelli eher den Fokus auf zugänglichen Fahrspaß und einen modernen, unkomplizierten Auftritt legt. Im Folgenden werden die aufgelisteten Vergleichsdaten beider Motorräder gegeneinander eingeordnet – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Hubraum
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist klar auf „mehr“ ausgelegt: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Fahrstil, der auch bei zügiger Gangart souverän bleibt. Die Benelli Leoncino 500 dagegen setzt auf ein leichteres, alltagstauglicheres Konzept. Das zeigt sich besonders dann, wenn es darum geht, das Motorrad entspannt zu bewegen und trotzdem Spaß zu haben.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. entspannter Punch
Beim Vergleich der Motorwerte wird schnell deutlich, dass die Honda in einer anderen Liga spielt. Die CB 1000 Hornet SP bringt deutlich mehr Leistung und ein spürbar anderes Drehmomentprofil mit. Das bedeutet in der Praxis: Beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim Überholen auf der Landstraße ist die Honda oft im Vorteil, weil sie Reserven schneller verfügbar macht und weniger „Planen“ erfordert.
Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen eher auf kontrollierbaren, gut dosierbaren Fahrspaß ausgelegt. Die geringere Motorleistung und die entsprechend andere Leistungsentfaltung sorgen dafür, dass das Motorrad häufig leichter wirkt und sich im Stadtverkehr sehr angenehm anfühlt. Wer gerne gleichmäßig fährt und das Motorrad nicht ständig „ausdrehen“ möchte, findet hier einen stimmigen Charakter.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität vs. Agilität
Auch beim Fahrwerk zeigt der Vergleich eine klare Tendenz. Die Honda wirkt wie das Bike, das auf Tempo und Stabilität ausgelegt ist. Gerade bei zügiger Fahrt und bei wechselnden Bedingungen kann das ein Vorteil sein: Das Motorrad bleibt ruhiger, vermittelt mehr Sicherheit und lässt sich auch bei dynamischerem Fahren gut kontrollieren.
Die Benelli ist im Gegenzug oft die Wahl, wenn Agilität und Leichtigkeit im Vordergrund stehen. In engen Straßen, beim Rangieren oder beim schnellen Richtungswechsel fühlt sich die Leoncino 500 häufig „handlicher“ an. Das ist nicht nur ein Komfortthema, sondern auch ein Spaßfaktor – vor allem für Fahrten, die nicht auf maximale Geschwindigkeit ausgerichtet sind.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?
Bei Naked Bikes entscheidet die Sitzposition stark darüber, ob man sich nach einer Stunde noch genauso wohl fühlt wie nach zehn Minuten. Im Vergleich der Ergonomie- und Geometriedaten zeigt sich: Die Honda CB 1000 Hornet SP ist tendenziell sportlicher und „straffer“ im Gefühl. Das kann super sein, wenn man gerne zügig fährt und die Maschine aktiv bewegt. Gleichzeitig kann eine sportlichere Auslegung auf längeren Strecken oder im Stop-and-go-Verkehr etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen häufig entspannter. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad im Stand und in niedrigen Geschwindigkeiten bewegt, unterstützen einen unkomplizierten Alltag. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder Touren eher entspannt angeht, profitiert davon.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen ist der Vergleich ebenfalls aufschlussreich. Die Honda profitiert von den größeren Reserven und dem insgesamt „erwachseneren“ Setup. Das zeigt sich besonders dann, wenn es um kräftiges Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten oder um wiederholtes Bremsen auf längeren Strecken geht.
Die Benelli kann im Alltag ebenfalls überzeugen, wirkt aber eher auf das abgestimmt, was man bei einem 500er Naked Bike typischerweise erwartet: ausreichend, gut dosierbar und alltagstauglich. Wer häufig sehr sportlich fährt oder regelmäßig hohe Geschwindigkeiten nutzt, wird die Honda als souveräner empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken
- Mehr Reserven: Durch die deutlich stärkere Motorisierung ist die Honda besonders beim Beschleunigen und Überholen im Vorteil.
- Stabilität bei Tempo: Das Fahrwerk und das Gesamtpaket wirken auf dynamische Fahrten ausgelegt.
- Sportlicheres Fahrgefühl: Wer das Motorrad aktiv bewegt, bekommt ein sehr direktes, motivierendes Setup.
Honda CB 1000 Hornet SP – Schwächen
- Anspruch im Alltag: Die sportlichere Auslegung kann im Stadtverkehr oder bei längeren, entspannten Fahrten weniger „lässig“ wirken.
- Mehr Motorrad als nötig: Wer primär kurze Strecken fährt oder bewusst entspannt unterwegs ist, könnte die Honda als „zu viel“ empfinden.
Benelli Leoncino 500 – Stärken
- Leicht zugänglich: Die Motorcharakteristik und die insgesamt unkomplizierte Auslegung machen Spaß ohne Stress.
- Agil im Alltag: Gerade in der Stadt und auf kurvigen Strecken wirkt die Benelli oft handlicher.
- Guter Einstieg in die Naked-Welt: Für viele Fahrprofile ist das 500er Konzept ein sehr stimmiger Sweet Spot.
Benelli Leoncino 500 – Schwächen
- Weniger Reserven: Bei sehr zügiger Fahrweise oder häufigem Überholen auf der Landstraße ist die Honda im Vergleich klar im Vorteil.
- Andere Prioritäten: Wer maximale Dynamik sucht, wird beim 500er eher an Grenzen stoßen als bei der 1000er.
Für welchen Fahrstil lohnt sich welches Bike?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Fahrten häufig dynamisch sind, wenn Überholmanöver und zügiges Tempo zum Alltag gehören oder wenn man ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Anforderungen souverän bleibt.
Die Benelli Leoncino 500 passt dagegen sehr gut, wenn der Fokus auf entspanntem Fahrspaß liegt: Stadtverkehr, Feierabendrunden, kurvige Landstraßen ohne ständiges „Ausreizen“ und eine Maschine, die sich leicht bewegen lässt. Wer gerne öfter fährt, weil das Motorrad nicht „zu groß“ wirkt, findet hier oft die bessere Passform.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist für alle die beste Wahl, die spürbar mehr Reserven wollen: mehr Durchzug, mehr Souveränität bei Tempo und ein sportlicheres Gesamtgefühl. Wer häufig zügig unterwegs ist, gerne dynamisch beschleunigt und ein Naked Bike sucht, das auch bei höheren Anforderungen ruhig und stabil bleibt, wird mit der Honda deutlich zufriedener sein.
Die Benelli Leoncino 500 empfiehlt sich vor allem dann, wenn Alltag und unkomplizierter Fahrspaß im Vordergrund stehen: leicht zu bewegen, angenehm im Stadtverkehr und mit einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne dass man ständig ans Limit gehen muss, trifft mit der Benelli eine sehr stimmige Entscheidung.
Kurz gesagt: Mehr Performance und Dynamik sprechen für die Honda – entspannter Alltag und Agilität für die Benelli.