| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.000 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- erhabene Sitzposition
- gutes Fahrverhalten auf Straße und im Gelände
- reichhaltiges Angebot an Extras und Zubehörartikeln
- gelungene Optik
- Windschild könnte etwas größer ausfallen
- Preis schnellt durch Extras in die Höhe
- nicht ganz so wendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Sitzhöhe: | 860-880 | mm |
| Höhe | 1.356 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 95 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down Gabel, Ø 43 mm (Federweg 204)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 219)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
An der BMW F 850 GS werden zu Weilen Preis und Herkunft kritisiert. So finden sich in unserem Testkanal auf YouTube zum Beispiel Kommentare wie: "... Motorrad aus China, Preis aus Bayern..." "... ohne Navi, mit 'nem Chinamotor (da spart nur BMW richtig Geld)..." oder "... China Böller als Premiummarke...".
Sicherlich, BMW-Motorräder haben Ihren Preis, das ist keine Frage. Allerdings finden wir den Einstiegspreis für das Serienmodell mit 11.900 € (die aktuelle CRF1000L Africa Twin kostet immerhin 13.490 € in der Basisvariante) nicht so überzogen. Problematisch ist eher, dass - und darüber lässt sich auch trefflich diskutieren - die lange Liste an Sonderausstattunsmöglichkeiten den Preis schnell in die Höhe steigen lässt. Da landet man je nach Wunschliste problemlos auch mal bei 15.000 € und mehr. Und ja, auch das ist leider typisch BMW.
Aber es hilft am Ende nix: BMW Bikes erfreuen sich einer großen Fangemeinde, trotz des hohen Preises, weil es eben gelungene und solide Motorräder sind. Die These, dass die F 850 GS durch ihre Herkunft qualitativ nicht Schritt halten kann, können wir in unserem Test nicht stützen. In unseren Augen ist die BMW F 850 GS deutlich erwachsener geworden als ihre Vorgängerinnen und rückt damit ganz klar näher an ihre große Boxer-Schwestern. Inwieweit es allerdings gelingt, den Vorsprung der Africa Twin (die wollen wir uns übrigens in den nächsten Tagen mal für einen Test besorgen) von Konkurrent Honda einzuholen, muss man sehen. Wir drücken jedenfalls die Daumen denn die Bayerin hat uns an sich ganz gut gefallen.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 1000 Hornet SP vs. BMW F 850 GS: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für agiles, direktes Fahren mit Naked-Bike-Charakter: kompakt, spritzig und mit Fokus auf Fahrspaß. Die BMW F 850 GS dagegen ist eine Reiseenduro, die auf Vielseitigkeit setzt – für Alltag, Touren und auch für Strecken, bei denen man nicht nur auf Asphalt bleiben möchte. Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der im Vergleich genannten Eigenschaften gegenübergestellt, damit klar wird, worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Grundcharakter: Naked-Bike vs. Reiseenduro
Honda CB 1000 Hornet SP – direkt und leichtfüßig
Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie gemacht für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Beschleunigung sehen. Der Naked-Auftritt sorgt für ein unmittelbares Fahrgefühl: Man sitzt nah am Geschehen, spürt den Kontakt zur Straße und kann das Tempo sehr fein dosieren. Genau diese Nähe zur Fahrbahn ist eine Stärke – sie macht die Hornet im Alltag und auf der Landstraße besonders lebendig.
BMW F 850 GS – komfortabel und tourentauglich
Die BMW F 850 GS ist dagegen auf „weiten Horizont“ ausgelegt. Die Sitzposition und die Bauart unterstützen eine entspannte Haltung, während das Motorrad gleichzeitig stabil und berechenbar bleibt. Gerade auf längeren Strecken spielt die GS ihre Stärke aus: Sie wirkt wie ein zuverlässiger Begleiter, der nicht nur auf Asphalt funktioniert, sondern auch bei leichtem Offroad-Einsatz eine gute Figur macht.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda CB 1000 Hornet SP zielt auf dynamische Reaktionen und ein sportliches Ansprechverhalten. Dadurch wirkt die Beschleunigung oft „präsenter“ – besonders dann, wenn man aus dem Stadtverkehr heraus zügig Tempo aufbauen möchte oder auf der Landstraße gerne dynamische Zwischenspurts fährt.
Die BMW F 850 GS setzt hingegen stärker auf gleichmäßige Durchzugskraft und eine souveräne Leistungsentfaltung. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Tour länger dauert oder wenn Gepäck und wechselnde Bedingungen den Charakter der Fahrt verändern. Während die Hornet eher nach „Gas geben und genießen“ ruft, wirkt die GS wie „entspannt vorankommen, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss“.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Honda: präzises Einlenken, sportliche Linien
Im Vergleich der Fahrwerksausrichtung punktet die Honda CB 1000 Hornet SP mit einem sehr direkten Handling. Das Motorrad lässt sich spürbar zügig in die Kurve bringen und unterstützt sportliche Fahrweisen. Wer gerne dynamische Linien fährt, profitiert von dem Gefühl, dass das Bike „mitdenkt“ – also schnell auf Lenkimpulse reagiert und die gewünschte Spur zuverlässig hält.
Als mögliche Schwäche kann man festhalten: Wer sehr lange Strecken mit wechselndem Untergrund plant, wird die sportliche Ausrichtung eventuell als weniger „entspannt“ empfinden als bei einer Reiseenduro. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es ist ein Unterschied im Charakter.
BMW: souverän auf Strecke, gutmütig bei wechselnden Bedingungen
Die BMW F 850 GS zeigt im Vergleich vor allem ihre Stärke in Stabilität und Fahrkomfort. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten besser „wegsteckt“ und das Motorrad auch bei längeren Fahrten kontrolliert bleibt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltbahnen besteht, wirkt die GS oft wie die stressfreiere Wahl.
Im Gegenzug kann das Handling im rein sportlichen Vergleich weniger „spitz“ wirken als bei der Hornet. Wer maximalen Kurvenspaß im engen Tempo sucht, wird die Honda als unmittelbarer erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Bei den Bremsen zeigt der Vergleich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt dabei besonders dann stark, wenn man häufig zügig verzögert und das Motorrad sportlich bewegt. Das spricht für ein gutes Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Bremsleistung.
Die BMW F 850 GS spielt ihre Sicherheitsstärke vor allem im Kontext von Alltag und Tour aus: stabiler Druckaufbau, berechenbares Ansprechverhalten und ein Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen Vertrauen gibt. Gerade auf längeren Strecken oder bei nicht ganz planbaren Situationen ist das ein Pluspunkt.
Elektronik und Assistenz: Unterschiedliche Philosophie
Im Elektronik-Vergleich wird deutlich, dass beide Modelle moderne Technik mitbringen, aber unterschiedlich priorisieren. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das sportliche Kontrolle unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu stark zu „überformen“. Das ist besonders interessant, wenn man gerne selbst aktiv fährt und die Elektronik als Unterstützung im Hintergrund sieht.
Die BMW F 850 GS setzt stärker auf Assistenz und Komfort im Alltag. Dadurch wird das Motorrad in vielen Situationen entspannter: weniger Stress bei wechselnden Bedingungen, mehr Sicherheit durch unterstützende Systeme und ein insgesamt „touriger“ Charakter. Wer häufig unterwegs ist und sich auf Technik verlassen möchte, findet in der GS oft den passenden Ansatz.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Honda CB 1000 Hornet SP bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt und das Motorrad näher an die aktive Fahrhaltung heranrückt. Das kann im Stadtverkehr und auf der Landstraße sehr angenehm sein, weil man schnell in eine aktive Position kommt und das Bike direkt steuern kann.
Die BMW F 850 GS ist dagegen auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt aufrechter und unterstützt eine entspanntere Haltung. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Tour mehrere Stunden dauert oder wenn man öfter Pausen einplant und das Motorrad nicht „sportlich“ fahren muss, um Spaß zu haben.
Komfort im Alltag: Wind, Alltagstauglichkeit und Alltagspraxis
Beim Komfort zeigt sich: Die Honda CB 1000 Hornet SP ist im Alltag vor allem dann stark, wenn man kurze bis mittlere Strecken fährt und das Motorrad als Spaßgerät nutzt. Die offene Naked-Optik bringt zwar viel Gefühl, aber bei längeren Autobahnabschnitten kann das subjektiv weniger „tourig“ wirken als bei einer Maschine mit Reiseenduro-Ansatz.
Die BMW F 850 GS ist hier im Vorteil, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen. Die Bauart und die Ausrichtung auf Touren sorgen dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Zudem ist die GS als Allrounder interessant, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke genutzt wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken
- Direktes, sportliches Fahrgefühl mit sehr präzisem Handling.
- Agiles Einlenken und Spaßfaktor auf Landstraße und in der Stadt.
- Sportliche Abstimmung, die dynamische Fahrweisen unterstützt.
Honda CB 1000 Hornet SP – mögliche Schwächen
- Für sehr lange, komfortorientierte Touren kann der Charakter weniger „entspannt“ wirken als bei einer Reiseenduro.
- Wer viel auf wechselndem Untergrund unterwegs ist, wird die GS als souveräner empfinden.
BMW F 850 GS – Stärken
- Tourenorientierter Komfort und entspannte Sitzhaltung.
- Stabilität bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen.
- Vielseitigkeit für Alltag, Reise und leichtes Gelände.
BMW F 850 GS – mögliche Schwächen
- Im rein sportlichen Vergleich kann das Handling weniger „spitz“ wirken als bei der Hornet.
- Wer vor allem Kurvenspaß im engen Tempo sucht, wird die Honda als unmittelbarer erleben.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem für dynamische Fahrten genutzt wird: kurze bis mittlere Strecken, häufiges Kurvenfahren, ein Motorrad, das schnell auf Eingaben reagiert und den sportlichen Charakter in den Vordergrund stellt.
Die BMW F 850 GS ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad als Allrounder für längere Touren gedacht ist: komfortabel, stabil, vielseitig und mit Technik, die im Alltag entlastet. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt oder auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, findet in der GS oft den entspannteren Begleiter.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit direktem, sportlichem Fahrgefühl suchen. Im Vergleich punktet sie vor allem dort, wo Agilität, präzises Handling und dynamische Reaktionen gefragt sind – also auf Landstraße, in der Stadt und bei Fahrten, bei denen Kurven und Beschleunigung im Mittelpunkt stehen. Wer das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird mit der Hornet sehr glücklich.
Die BMW F 850 GS spielt ihre Stärken im komfortorientierten Allround-Einsatz aus. Im direkten Vergleich wirkt sie besonders dann überlegen, wenn längere Strecken, wechselnde Bedingungen und ein vielseitiger Einsatzplan zählen. Die GS ist für Fahrerinnen und Fahrer ideal, die ein Motorrad möchten, das souverän bleibt, auch wenn die Tour anspruchsvoller wird oder der Untergrund nicht immer perfekt ist.
Kurz gesagt: Hornet für sportlichen Fokus und unmittelbaren Fahrspaß, GS für entspannte Vielseitigkeit und Tourenkomfort.