| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Honda CB 1000 Hornet SP vs BMW R 1200 GS K50: Vergleich für Alltag, Tour und Anspruch
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Honda CB 1000 Hornet SP und die BMW R 1200 GS K50, wird der Vergleich besonders spannend. Die Hornet SP steht für sportliche Straßenperformance und ein direktes, agiles Fahrgefühl. Die GS K50 dagegen ist die bekannte Reiseenduro-Interpretation: komfortabel, souverän und auf lange Strecken sowie wechselnde Bedingungen ausgelegt. Wer sich fragt, welches Motorrad besser passt, sollte nicht nur auf einzelne Daten schauen, sondern darauf, wie sich diese Werte im Fahralltag anfühlen.
Grundcharakter: Street-Performance trifft Reiseenduro
Honda CB 1000 Hornet SP – sportlich und nah am Fahrer
Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Motorrad, das für zügige Fahrten auf der Straße gemacht ist. Der Fokus liegt auf Dynamik, Ansprechverhalten und einem Fahrstil, der Kurven gerne „mitnimmt“. Gerade wer gern zügig beschleunigt, früh bremst und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
BMW R 1200 GS K50 – komfortabel, stabil und tourentauglich
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen auf Vielseitigkeit ausgelegt. Der Charakter ist weniger „leichtfüßig-sportlich“, sondern eher „stabil-souverän“. Das Motorrad fühlt sich auf längeren Strecken besonders passend an, weil Komfort, Übersicht und ein ruhiges Fahrverhalten zusammenkommen. Auch wenn die Route mal nicht perfekt asphaltiert ist, bleibt die GS in ihrem Element.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag zeigen
Beim Vergleich der Motorwerte ist der entscheidende Punkt: Nicht nur die reine Leistungszahl zählt, sondern wie gut sich die Kraft nutzbar machen lässt. Die Hornet SP ist tendenziell stärker auf „direkte“ Straßenperformance ausgelegt. Das bedeutet: Beschleunigung fühlt sich oft spontaner an, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge sportlich zu nutzen.
Die GS K50 spielt ihre Stärken eher über Durchzug und gleichmäßige Kraftentfaltung aus. Gerade bei konstantem Tempo oder bei längeren Etappen wirkt das besonders angenehm. Während die Hornet SP eher zum dynamischen Fahren motiviert, unterstützt die GS K50 ein entspanntes, aber jederzeit abrufbares Fahrgefühl.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Hornet SP: präzise Führung in Kurven
Die Honda CB 1000 Hornet SP punktet beim Handling vor allem durch ihr sportliches Setup. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und Geometrie sorgt dafür, dass Richtungswechsel schnell und kontrolliert wirken. Wer gern „arbeitet“ und das Motorrad aktiv in die Kurve bringt, wird die Hornet SP als sehr passend empfinden.
GS K50: souverän über Strecke
Die BMW R 1200 GS K50 ist im Vergleich oft die stabilere Wahl, wenn es um lange Strecken und wechselnde Fahrbahnbedingungen geht. Das Fahrwerk zielt auf Komfort und Kontrolle ab. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten oder bei unruhigerem Untergrund weniger nervös an.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Hornet SP ist im Stadt- und Landstraßenbetrieb meist agiler und „sportlicher im Kopf“. Die GS K50 ist dafür die Maschine, die man auch nach vielen Stunden noch gern fährt, weil sie weniger anstrengend wirkt.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Hornet SP ist klar auf sportliche Verzögerung und ein direktes Feedback ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig aus dem Tempo heraus gebremst wird und man die Bremsleistung fein dosieren möchte.
Die GS K50 bringt ebenfalls starke Bremswerte mit, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf kontrollierbarer Verzögerung im Tourenbetrieb. Gerade bei wechselnden Bedingungen und längeren Fahrten ist das ein Vorteil: Das Gefühl bleibt konstant, und das Motorrad lässt sich berechenbar einsetzen.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder verfügen über moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt in der Abstimmung eher auf sportliches Fahren zugeschnitten: Traktions- und Fahrmodi unterstützen dabei, die Leistung sauber auf die Straße zu bringen, ohne das Fahrgefühl zu „verkleben“.
Die BMW R 1200 GS K50 setzt stärker auf den Tourenansatz. Elektronik hilft hier besonders bei Komfort, Sicherheit und Anpassung an unterschiedliche Situationen. Das kann sich im Alltag dadurch bemerkbar machen, dass sich die GS leichter „einfach fahren“ lässt – auch wenn man nicht permanent am Limit unterwegs ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Die Ergonomie ist ein zentraler Unterschied. Die Hornet SP ist tendenziell sportlicher positioniert: Das Motorrad lädt dazu ein, den Oberkörper aktiv einzusetzen und die Arme und Schultern eher „mitzuarbeiten“. Das ist auf kürzeren bis mittleren Strecken oft ein Plus, kann aber bei sehr langen Touren stärker ins Gewicht fallen.
Die GS K50 ist dagegen auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Sitzhöhe, Lenkerposition und die Art, wie das Motorrad die Fahrt „trägt“, wirken häufig entspannter. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, findet in der GS K50 meist den leichteren Einstieg.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour
Im Alltag zeigt sich der größte Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Hornet SP ist häufig die bessere Wahl, wenn der Fokus auf der Straße liegt: kurze Wege, zügige Ausfahrten, Kurven und ein Motorrad, das sich schnell in den Fahrmodus bringt. Auch das Handling im Alltag wirkt oft „direkter“, was das Motorrad im Stadt- und Landstraßenbetrieb lebendig macht.
Die GS K50 ist dagegen die Maschine, die man eher als „Reisebegleiter“ betrachtet. Sie eignet sich besonders, wenn die Route nicht nur aus perfekten Straßen besteht, sondern wenn Gepäck, längere Etappen und unterschiedliche Untergründe eine Rolle spielen. Die GS wirkt dabei weniger wie ein Motorrad für den Feierabend-Flow und mehr wie ein Werkzeug für Touren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit direktem Feedback
- Agiles Handling für Kurven und dynamische Fahrten
- Elektronik-Unterstützung, die sportliches Fahren nicht ausbremst
Honda CB 1000 Hornet SP – Schwächen
- Auf sehr langen Strecken kann die sportlichere Ergonomie stärker fordern
- Für „Reiseenduro“-Einsätze ist das Konzept weniger universell als bei der GS
BMW R 1200 GS K50 – Stärken
- Komfort und Souveränität für lange Touren
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen
- Tour-orientierte Elektronik für entspanntes Fahren
BMW R 1200 GS K50 – Schwächen
- Im sportlichen Kurvenbetrieb wirkt die Ausrichtung weniger „leichtfüßig“
- Für rein straßenbetonte, dynamische Fahrten kann der Fokus weniger „zielgenau“ sein
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie die meisten Kilometer entstehen. Wer vor allem auf der Straße unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad sucht, das sich schnell und präzise anfühlt, wird mit der Honda CB 1000 Hornet SP sehr glücklich. Sie ist besonders attraktiv, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht und man gern sportlich fährt.
Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der BMW R 1200 GS K50 die passendere Basis. Die GS ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur „Spaß“ liefern soll, sondern auch „Reise“ – also Alltag, Tour und Flexibilität in einem.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Straßenperformance liegt: präzises Handling, direktes Fahrgefühl und eine Elektronik, die dynamisches Fahren unterstützt. Sie passt besonders gut für kurze bis mittlere Strecken, für Kurvenfreunde und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich aktiv fahren lässt und schnell Laune macht.
Die BMW R 1200 GS K50 ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und Tourentauglichkeit wichtiger sind als maximale Agilität. Wer lange Strecken fährt, unterschiedliche Bedingungen erwartet und ein Motorrad möchte, das sich auch nach vielen Stunden noch entspannt anfühlt, trifft mit der GS meist die richtige Entscheidung. Kurz gesagt: Hornet SP für sportliche Straße, GS K50 für die große Reise und den Alltag dazwischen.