| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Honda CB 1000 Hornet SP vs Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CB 1000 Hornet SP und die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein modernes, straßenorientiertes Konzept mit sportlicher Ausrichtung auf eine klassische Cruiser-Philosophie mit markantem Auftritt. Genau das macht die Entscheidung nicht nur vom „Bauchgefühl“ abhängig, sondern auch davon, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag anfühlen.
Grundcharakter: Sportlich-präzise vs. klassisch-cool
Die Honda CB 1000 Hornet SP steht für Agilität, direkte Rückmeldung und ein Fahrgefühl, das auf zügige Fahrten und saubere Linien ausgelegt ist. Der Fokus liegt spürbar auf dem Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Handling: Das Motorrad will bewegt werden, ohne dabei unnötig kompliziert zu sein.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen setzt auf den typischen Cruiser-Charakter: entspannteres Tempo, ein kräftiger Motorauftritt und ein Sound, der nicht nur gehört, sondern wahrgenommen wird. Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich getaktet“, sondern eher „flow-orientiert“ – mit dem Anspruch, dass die Fahrt sich nach Motorrad anfühlen soll.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das Leistung gleichmäßig und nutzbar bereitstellt. Dadurch lässt sie sich in vielen Situationen souverän dosieren: vom zügigen Beschleunigen bis zum dynamischen Überholen auf der Landstraße.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt ihre Stärken stärker über den Drehmoment-Charakter aus. Das bedeutet: In vielen Alltagssituationen reicht weniger „Drehzahlarbeit“, um das Motorrad spürbar zu bewegen. Gerade beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim entspannten Dahingleiten ist das ein echter Vorteil.
Stärken der Honda: oft feinere Dosierbarkeit, sportlichere Beschleunigungslogik und ein insgesamt „frischer“ Antrieb, der zu zügigem Fahren einlädt.
Schwächen der Honda: wer vor allem den Cruiser-Flow sucht, kann sich an der eher sportlich ausgerichteten Motoranmutung weniger „zu Hause“ fühlen.
Stärken der Harley: kräftiger Zug, der sich besonders bei entspannter Fahrweise angenehm anfühlt und viel Fahrspaß ohne ständiges Hochdrehen ermöglicht.
Schwächen der Harley: wer sehr sportliche Dynamik erwartet, wird den Fokus eher in Richtung „Cruiser-Rhythmus“ finden als in Richtung sportlicher Präzision.
Fahrwerk & Handling: Präzision in Kurven vs. souveräne Gelassenheit
Beim Thema Fahrwerk und Handling zeigt die Honda CB 1000 Hornet SP ihre sportliche Auslegung. Die Maschine wirkt darauf abgestimmt, Kurven willig anzunehmen und dabei Stabilität zu halten. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei zügiger Fahrweise spielt die Honda ihre Stärken aus: Richtungswechsel wirken kontrolliert, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „direkt da“.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen eher auf Komfort und ruhige Kontrolle ausgelegt. Das Handling ist nicht „weniger“, sondern anders: Die Dyna fühlt sich häufig dann besonders gut an, wenn die Fahrt gleichmäßiger wird und man dem Motorrad Zeit gibt, seinen Charakter auszuspielen. In engen Passagen kann das Gewicht und die Geometrie spürbar werden, während auf flüssigen Strecken die Gelassenheit überzeugt.
Stärken der Honda: agiles Einlenken, sportliche Rückmeldung und ein Handling, das zu dynamischer Fahrweise passt.
Schwächen der Honda: wer eine sehr entspannte, „große“ Cruiser-Optik und Sitzhaltung erwartet, muss sich an die sportlichere Position und den Charakter erst gewöhnen.
Stärken der Harley: souveränes Cruiser-Feeling, ruhige Kontrolle und ein Fahrstil, der sich für längere Strecken angenehm anfühlt.
Schwächen der Harley: bei sehr sportlicher Kurvenjagd kann die Agilität weniger im Vordergrund stehen als bei der Honda.
Sitzposition & Ergonomie: Alltagstauglichkeit aus zwei Perspektiven
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Honda CB 1000 Hornet SP bietet eine Haltung, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber gleichzeitig alltagstauglich bleibt. Das unterstützt ein Motorradgefühl, bei dem man sich schnell auf die Straße konzentrieren kann – besonders auf Pendelstrecken und bei Touren mit wechselndem Tempo.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt auf eine klassische Cruiser-Ergonomie. Das bedeutet: Die Haltung wirkt entspannter, der Oberkörper ist weniger „sportlich“ ausgerichtet, und das Motorrad lädt eher zu einer genussvollen Fahrweise ein. Für viele ist genau das der Grund, warum ein Cruiser so beliebt ist.
Stärken der Honda: aktive Fahrhaltung, gute Unterstützung beim dynamischen Fahren und ein „schnelles“ Handling im Alltag.
Schwächen der Honda: wer lange Strecken am Stück in maximal entspannter Haltung verbringen möchte, könnte den Cruiser-Vibe der Harley bevorzugen.
Stärken der Harley: entspannte Sitzhaltung, angenehmes Cruiser-Gefühl und ein Motorrad, das sich nach „Fahrt genießen“ anfühlt.
Schwächen der Harley: wer häufig in engen Situationen manövriert oder sehr sportlich fährt, wird die sportlichere Geometrie der Honda oft als praktischer empfinden.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Gefühl und Performance
Im Vergleich der Bremswerte und der Art, wie sich die Bremsen im Fahrbetrieb anfühlen, zeigt sich: Die Honda CB 1000 Hornet SP ist klar auf kontrollierte Verzögerung ausgelegt, die zu sportlicherem Fahren passt. Das hilft besonders dann, wenn Tempo und Verkehrssituationen häufig wechseln.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bietet ebenfalls zuverlässige Verzögerung, aber der Charakter ist stärker auf Cruiser-Alltag abgestimmt. Das heißt: Die Bremsleistung wirkt oft dann besonders passend, wenn man nicht „auf Rennstrecke“ unterwegs ist, sondern die Fahrt ruhig und souverän gestaltet.
Stärken der Honda: sportlichere Bremsperformance und ein Gefühl von Kontrolle bei dynamischer Fahrweise.
Schwächen der Honda: wer vor allem entspannt fährt, braucht nicht zwingend die sportliche Bremslogik.
Stärken der Harley: souveräne Verzögerung im Cruiser-Kontext, gut dosierbar für den Alltag.
Schwächen der Harley: bei sehr aggressivem Fahrstil kann die sportliche „Bissigkeit“ der Honda im Vergleich stärker auffallen.
Alltag & Tour: Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Im Alltag zählt nicht nur die reine Performance, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt dabei wie ein vielseitiges Werkzeug: Sie ist schnell startklar, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und bleibt auf der Landstraße dynamisch. Gerade wenn die Strecke mal kurvig, mal zäh und mal flott ist, spielt die Honda ihre Flexibilität aus.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen besonders stark, wenn die Fahrt mehr „Erlebnis“ als „Aufgabe“ ist. Für längere Touren, für Ausfahrten am Wochenende oder für alle, die das Motorradfahren bewusst zelebrieren, ist die Dyna oft die stimmigere Wahl. Der Cruiser-Charakter sorgt dafür, dass man weniger „optimiert“, sondern mehr „genießt“.
Honda ist im Vorteil bei: wechselnden Strecken, dynamischem Fahren, häufigem Richtungswechsel und dem Wunsch nach sportlicher Vielseitigkeit.
Harley ist im Vorteil bei: entspanntem Tempo, Cruiser-Feeling, Touren mit Genussfokus und dem Wunsch nach einem unverwechselbaren Auftritt.
Design & Identität: Zwei Stile, zwei Zielgruppen
Auch wenn Technik zählt, ist der optische Eindruck bei solchen Vergleichen nicht nebensächlich. Die Honda CB 1000 Hornet SP wirkt modern, sportlich und „straßenfertig“. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht für klassischen Cruiser-Look und eine starke Markenidentität. Wer sich mit dem Stil identifiziert, fährt oft auch langfristig zufriedener – weil das Motorrad zur eigenen Vorstellung vom Fahren passt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken: sportlichere Fahrdynamik, agiles Handling, vielseitiger Charakter für Alltag und Landstraße.
Honda CB 1000 Hornet SP – Schwächen: weniger „Cruiser-Flow“, wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte den Charakter weniger treffen.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Stärken: Drehmoment-Charakter, Cruiser-Ergonomie, starker Auftritt und Genussfaktor.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Schwächen: sportliche Präzision und maximale Agilität sind nicht der Hauptfokus.
Fazit:
Die Honda CB 1000 Hornet SP ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und auf der Landstraße dynamisch wirkt. Wer Kurven mag, gern zügig unterwegs ist und ein präzises, sportlich abgestimmtes Fahrgefühl erwartet, findet in der Honda meist die passendere Basis. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL überzeugt dagegen dort, wo Fahrspaß vor allem aus dem Cruiser-Charakter entsteht: entspannte Sitzposition, kräftiger Drehmomentzug und ein Motorrad, das sich nach Erlebnis anfühlt. Wer weniger „Sport“ und mehr „Genuss“ sucht, wird mit der Harley deutlich zufriedener.
Kurz gesagt: Honda für vielseitige Dynamik und aktives Fahren, Harley für Cruiser-Feeling, Drehmoment und Stil. Die Entscheidung hängt am stärksten davon ab, ob die Fahrt sich wie „sportliche Kontrolle“ oder wie „entspanntes Genießen“ anfühlen soll.